Solange am Himmel Sterne stehen von Kristin Harmel

©Blanvalet Verlag

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  • Broschiert: 480 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442381215
  • ISBN-13: 978-3442381210
  • Preis: 9,99 Euro

Dieses Buch habe ich in einer Lovelybooks Leserunde gelesen.

Es kann direkt beim Verlag bestellt werden. Jetzt kaufen!

Klappentext:

Eine Liebe so unvergäglich wie die Sterne am Himmel …

Rose McKenna liebt den Abend. Wenn am Himmel über Cape Code die ersten Sterne sichtbar werden, erinnert sie sich – an die Menschen, die sie liebte und verlor, und von denen sie nie jemandem erzählte. Doch Rose hat Alzheimer. Sie weiß, dass bald niemand mehr an das junge Paar denken wird, dass sich einst die Liebe versprach … 1942 in Paris. Als sie ihre Enkelin Hope bittet, nach Frankreich zu reisen, ahnt diese nichts von der herzzerreißenden Geschichte, die sie dort entdecken wird – von Hoffnung, Schmerz und einer alles überwindenen Liebe …

Cover: 

Farblich ist das Cover ja schon genial. Was das Cover aber wirklich ausmacht sind die Rillen. Ein bisschen wie Wellpappe.

Meine Meinung:

Hope´s Leben läuft nicht gut. Vom Ehemann geschieden, von der Tochter verachtet und die Familienbäckerei steht finanziell unter keinem guten Stern. Doch Hope hat ihren Namen nicht zu unrecht – sie gibt die Hoffnung nicht auf. Als ihre geliebte Mamie (Großmutter) sie dann nach Paris schickt ändert sich ihr ganzes Leben. Sie trifft auf die Vergangenheit ihrer Großmutter und erfährt endlich wo ihre eigenen Wurzeln liegen. Der Handwerker Gavin ist ihr jederzeit eine Hilfe.

Bei Hope muss ich sagen, war ich immer hin und hergerissen… sie war die ganze Zeit so pessimistisch. Hat in nichts, was sie tat einen Sinn gesehen, doch das änderte sich dann irgendwann und ab da habe ich angefangen sie zu mögen. Es war, als würde sie mit jedem Puzzleteil ihrer Familiengeschichte wachsen und reifen. Annie, ihre Tochter ist nun mal in der Pubertät, ihre Eltern frisch geschieden, wer kann ihr da verdenken, dass sie rebelliert? Ich nicht!

Gavin war mir von anfang an mehr als sympathisch. Immer wenn Hope hilfe brauchte, war er da und er hat sich auch von ihrer (oft schroffen) Art nicht abschrecken lassen.

Ganz toll waren die Rezepte im Buch. Da es ja um eine Bäckerei ging, wurde immer wieder erwähnt welche Backwaren Hope zauberte und da sie öfter vorkamen, gabs auch massig Backrezepte.

Drei Rezepte habe ich selbst ausgetestet und zwar einmal:

1. Nordstern-Vanilleküchlein

 
Die Glasur ist auf meinen Mist gewachsen

2. Zimt-Mandel-Kekse

sehr weihnachtlicher Geschmack

3. Zitronen-Trauben-Käsekuchen

Lecker, nur der Zimt im Boden war nicht so meins

Alle Sachen haben gut geschmeckt, aber am besten hat mir der Käsekuchen gefallen.

Die Rezepte sind fast alle ziemlich Zimtlastig, aber man kann ihn ja weglassen, oder reduzieren.

Für mich auf alle Fälle eine tolle Erfahrung, eine Leserunde mit “Backpflicht” und meine Familie hat es auch sehr gefreut :).

Was mir an der Geschichte nicht ganz so gefallen hat, war das es am Schluß alles irgendwie zu glatt lief. Inwiefern kann ich nicht verraten, denn sonst wisst ihr schon vor dem Lesen zuviel.

Fazit: 

Eine schöne und ebenso traurige Familiengeschichte über Sterntörtchen und Judensterne. Sehr schön geschrieben, konnte es mich ab dem zweiten Drittel fesseln. Leider war mir das Ende zu “glatt”.

Dieses Buch bekommt von mir für 4 von 5 Emmis

Die fabelhafte Reise zu den ABC – Inseln von Andrea Schütze

©Langenscheidt

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Gebundene Ausgabe: 72 Seiten

Verlag: Langenscheidt (6. August 2012)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3468210027

ISBN-13: 978-3468210020

Preis: 14,99 Euro

Dieses Buch durfte ich für den Langenscheidt Verlag rezensieren. Ihr könnt es gleich HIER bestellen.

 

Klappentext:

Was passiert, wenn Faultier Friedrich faulenzt und Monsterpapa Marius marktfrischen Maulwurfsmatsch mitbringt, erleben Lea, Tim und Emily auf ihrer Reise zu den Fabelhaften ABC-Inseln. Denn jede Insel birgt ihr eigenes Geheimnis, bietet spannende Abenteuer oder beherbergt ganz besondere Bewohner.

Ein fantasievoller Buchstaben-Spaß, der Kinder und Eltern ansteckt, mit Sprache zu spielen und eigene ABC-Inseln zu entdecken!

 

Cover:

Für mich ein “typisches” Langenscheidt-Cover. Auch ohne das große “L” vorne, würde ich sofort erkennen, von welchem Verlag es ist.

Das Bild ist toll, denn es passt zur Geschichte. Die Farben sind dezent und nicht zu grell gewählt und die Zeichnungen auf dem Buch und auch innen sind von Judith Ganter so liebevoll gestaltet, dass sie ein Blickfang für Groß und Klein sind.

 

Meine Meinung:

Die ABC-Inseln sind sozusagen ein Familienausflug, denn Opa Heinrich hat Geburtstag und er unternimmt mit den drei Enkelkindern immer aufregende Ausflüge die wahre Abenteuer sind.

Dieses mal bauen die drei auf dem Dachboden aus ein paar Stühlen, einem Bettlaken und noch allerhand anderer Sachen ein Schiff und dann machen sie sich mit Opa Heinricht als Kapitän auf zu den ABC-Inseln, denn Opa hat ein Buch dabei, das “Alphabetarium” in dem stehen die Geschichten zu den Inseln.

Ganz toll ist wirklich das zu jedem Buchstaben der Text auch nur aus dem jeweiligen Buchstaben als Anfangsbuchstabe jedes Wortes besteht. Ein kleines Beispiel: Verbotenerweise vernascht Vampirjunge Viktor vier violette Veilchen. (Seite 58)

In der Zwischenzeit, zwischen den Inseln unterhält sich die Familie über das Erlebte und über das, was sie auf der nächsten Insel erwarten könnte.

Was mir nicht gefällt, sind einige Ausdrücke. “Krass” und “kotzen” sind nur zwei davon. Natürlich weiß ich, dass viele junge Leute heute so reden, doch ich bin ein Gegner davon, so etwas noch zu fördern und vor allem da das Buch ab 5 Jahren ist.

 

Fazit:

Ein liebevoll gestaltetes Buch mit reimenden Abenteuern, das auch zum Vorlesen gut geeignet ist. (Am Besten immer nur einen Buchstaben, da es sonst zu viel wird).

 

Die ABC-Inseln erhalten von mir 4 von 5 Emmis

Paul Waschbär ist soo müde von Susanne Böckle und Oliver Hummel

©Langenscheidt

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Pappbilderbuch: 16 Seiten

Verlag: Langenscheidt

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3468210327

Preis: 6,99 Euro

 

 

Inhalt:

 

Müde kuschelt Paul Waschbär sich in seine Höhle und wartet auf einen Traum. Doch er kann einfach nicht einschlafen ! Auch durch die Tipps seiner Freunde wird er nicht schläfrig. Immer mehr Tiere überlegen, um ein gemütliches Ritual zu finden.

Ob ihnen gemeinsam etwas einfällt ?

 

Meine Meinung:

 

Sehr gut gefallen hat mir das Cover und die Illustrationen im Buch. Auf der ersten Seite ist ein Loch ausgestanzt das die Sonne durchblicken lässt. Ich finde es farblich schön schlicht gehalten und es erinnert mich an etwas ältere Zeichentrickserien vom Stil her. Die Geschichte eignet sich sehr schön zum Vorlesen neben dem anschauen der Bilder. Die Kinder lernen so viele verschiedene Tiere kennen und was Freundschaft bedeutet, denn alle Freunde versuchen dem Waschbären zu helfen.

 

Fazit:

 

Wieder ein sehr schönes und gelungenes Kinderbuch aus dem Hause Langenscheidt.

 

>>>>>5 von 5<<<< Emmis

 

Line. Guck mal, so schön ist meine Welt! von Eleonore Gerhaher und Kerstin Löwe

©Langenscheidt

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Pappbilderbuch: 16 Seiten

Verlag: Langenscheidt

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3468210129

Preis: 5,99 Euro

 

Inhalt:

 

Line und ihr Piratenbär entdecken die Welt – auf ihre ganz eigene Weise !

Denn wer sagt schon, dass weiße Kuschelhäschen interessanter sind als ein laaanger Regenwurm, oder dass man mit Töpfen nur kochen kann ?

Komm und entdecke mit Line die Welt !

 

Meine Meinung:

 

Mal wieder ein tolles Kinderbuch von Langenscheidt. Was mir sehr gut gefallen hat sind die kurzen Texte zu den Bildern. Klasse ist vor allem, dass sie sich reimen. So ist es beim Vorlesen umso interessanter und unsere Tochter hört besser zu. Unsere Kleine ist zwar erst 7 Monate, aber die dickeren Pappseiten kann sie jetzt schon recht gut umblättern. Da die Kleine natürlich gerne alles in den Mund steckt muss ich leider sagen, dass die Seiten recht schnell aufweichen. Die Geschichte von Line und ihrem Bären finde ich sehr gelungen da die beiden sich mit ganz einfachen Dingen beschäftigen und eine Menge Spaß haben.

 

Fazit:

 

Ein sehr gelungenes Kinderbuch für unsere Kleinsten.

 

 

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis

 

Incarceron – Fliehen heißt sterben von Catherine Fisher

©Penhaligon Verlag

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Dieses Buch wurde uns von Blogg dein Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

 

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten

Verlag: Penhaligon Verlag

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3764530808

Preis: 18,99 Euro

Hier könnt ihr das Buch direkt beim Verlag kaufen !

 

Inhalt:

 

Incarceron ist ein Gefängnis in dem Finn und viele andere leben müssen. Was als perfekte Welt geplant war, wandelt sich schnell zum Alptraum. Kein Weg führt hinaus und kein Weg führt hinein. In Incarceron kämpft jeder mit allen Mitteln ums Überleben. Doch Finn ist ein sogenannter Sternenseher, er hat immer wieder Visionen von “Ausserhalb” und daher macht er sich zusammen mit einigen anderen auf die Suche nach einem Weg nach draussen. Claudia, die Tochter des Hüters ist Finn´s einzige Chance aus Incarceron zu fliehen. Wird es ihm gelingen ?

 

Meine Meinung:

 

Das Cover finde ich total gelungen und es hat mich auf Anhieb angesprochen. Der Schlüssel auf dem Bild hat auch eine “wichtige Rolle” im Buch. Als ich den Klappentext gelesen habe, erinnerte mich dieser sofort an den Film “Cube”. Dort geht es um ein Gefängnis das wie ein Würfel angeordnet ist und jeder im Würfel muss ums Überleben kämpfen. Doch im Laufe des Buches war der Vergleich für mich nur noch zum Teil da, denn Incarceron vereint viele Welten in sich. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil der hoffentlich bald erscheinen wird. Die Idee des Buches finde ich total genial und sehr gut umgesetzt.

Die Autorin erzählt die Geschichte um Finn und Claudia sehr detailverliebt. Ich finde auch dass das Leben innerhalb Incarcerons etwas von einer Dystopie hat. Endzeitstimmung in der es ums nackte Überleben geht.

Finn und Claudia sind sehr sympathische Charaktere die den Verlauf der Geschichte aus beiden Sichten erzählen. Finn wird auf seiner Flucht von seinem Eidbruder Keiro begleitet, der mir aber nicht so richtig sympathisch ist. Keiro ist sich immer selbst der Nächste und macht nur was ihm einen Vorteil oder Beute einbringt. Neben Keiro ist auch noch Gildas an der Seite von Finn. Ein Gelehrter der sich auf den Spuren von Sapphique befindet. Der Einzige, der bisher einen Weg aus Incaceron gefunden hat. Zumindest berichten das viele Sagen und Geschichten.

Wer mir ebenfalls sehr sympathisch war ist Jared, Claudias Lehrer und bester Freund. Wobei man auch sagen könnte dass er die Vaterrolle übernommen hat. Jared ist wie Gildas ein sogenannter Sapient. Sie genießen ein besonderes Ansehen in der Gesellschaft. Er steht Claudia immer zur Seite, egal was geschieht. Mit Claudias Vater, dem Hüter, bin ich überhaupt nicht warm geworden. Er ist eine sehr unnahbare und geheimnisvolle Person.

Die Geschichte ist sehr spannend und flüssig erzählt und ab 14 Jahren zu empfehlen.

 

Mein Fazit:

 

Ein sehr gelungenes, spannendes und fantastisch erzähltes Abenteuer !

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis