Leonie Looping – Kleine Robbe in Not von Cally Stronk und Constanze von Kitzing

 

  • © Ravensburger

  • Gebundene Ausgabe: 100 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (14. Mai 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustratorin: Constanze von Kitzing
  • ISBN-13: 978-3473361281
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 7 Jahren
  • Preis: 8,99 Euro

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Inhalt:

Oma Anni überrascht Leo und die Schmetterlingselfen. Sie hat sich ein hübsches Wohnmobil geliehen und möchte mit ihnen in den Urlaub. Schnell steht fest, dass sie auf einen Campingplatz an der Nordsee fahren. Dort lernen sie in verschiedenen Situationen etwas über den Müll, den wir produzieren und was, vor allem mit gedankenlos-weggeworfenem Plastik im Meer passiert.

Meine Meinung:

“Kleine Robbe in Not” ist mittlerweile der siebte Band dieser Reihe. Wir haben noch nicht alle, aber einige und da wir öfter an die Nordsee fahren und dort auch Robben sehen, war dieses Buch natürlich sehr interessant. Wir haben uns das Buch als erstes gemeinsam durchgelesen und meine Große hat sich sehr gewundert, wieso eine Robbe einen Plastikdeckel ausspuckt. Leider musste sie sehen, wieviel Müll im Buch am Strand liegt und wie gefährlich er für die Tiere ist. Sie hat erfahren, dass es ewig dauert, bis er abgebaut ist und das selbst dann noch kleinste Teilchen vorhanden sind.

Dass man keinen Müll in der Natur entsorgt, weiß sie schon seit Jahren. Einige Dinge haben wir von einer Weile schon geändert, versuchen aber, immer mehr zu ändern.

Die Leonie Looping – Bücher finden wir ganz toll, weil es viele elfige Zeichnungen gibt und auch immer wichtige Themen, die kindgerecht in Geschichten verpackt sind. Auch diesmal hat uns das Mädchen mit ihren Elfenfreunden wieder die Augen geöffnet und wir werden in Zukunft noch besser auf unsere Natur (und unsere Umwelt) achten.

Fazit:

Leonie und ihre Freunde sind nicht nur süß, sie sind auch wichtig. Im Buch gibt es 11 tolle Tipps, damit selbst Kinder Spaß daran haben, Plastik zu vermeiden. Bei uns werden demnächst Makkaroni als Strohhalme getestet.

5 von 5 Emmis

Die ganze Welt der Dinosaurier von Emilia Dziubak

 

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: arsEdition; Auflage: 1. (21. Januar 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Thomas Weiler
  • ISBN-13: 978-3845828558
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Da unsere Kinder, vor allem die Große, vielseitig interessiert sind, ziehen hier ganz oft Themenbücher ein. Aus der Serie haben wir schon zwei Bücher im gleichen Format, die aber eher den Wandel innerhalb eines Jahres zeigen.

In “Die ganze Welt der Dinosaurier” führt uns der Neandertaler Krause (zumindest sieht er wie einer aus), durch Millionen Jahre, in denen es die Dinosaurier gab.

Es gibt immer eine Doppelseite mit Dinosauriern auf denen steht vor wie vielen Jahren sie gelebt haben und auf denen kleine Dinge zu suchen sind und auf der nächsten Doppelseite stehen dann mehr Informationen zur Erde in dieser Zeit, zu den Tieren, welche Größe sie ungefähr hatten, etc. Ich muss sagen, dass mir das Buch zu wenig ausführlich ist. Es werden zwar sehr viele Dinosaurier gezeigt, aber nur zu sehr wenigen gibt es Informationen. Die Illustrationen von Emilia Dziubak sind Geschmacksache, aber ich finde sie hier sehr passend. Krause finde ich persönlich nicht so toll, aber ich denke, dass er ein bisschen Pepp in das Buch und zwischen die Informationen bringen soll.

Am Ende gibt es dann noch eine Doppelseite auf der man viel suchen und entdecken kann.

Fazit:

Wer seinen Kindern einen ersten groben Einblick in die Welt der Dinosaurier geben mag, der ist mit diesem Buch gut bedient. Wenn jemand mehr über sie erfahren mag, dann wird er hier wohl etwas enttäuscht sein.

3 von 5 Emmis

 

Geschwister von Rocio Bonilla

 

  • © Jumbo Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
  • Verlag: Jumbo (31. Januar 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3833739590
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Geschwister! Wer sie hat, kann sich meist nicht entscheiden, ob er sie hassen, oder lieben soll. Besonders als Kind ärgert man sich oft über sie. In “Geschwister” sind die unterschiedlichen Gefühle schön aufgezeigt, denn da ist die Schwester, das Nashorn. Sie hält ihn für nervig und er sie für langweilig, aber anderseits baut sie die höchsten Türme und er erzählt die besten Geschichten.

Das Buch ist so aufgebaut, dass es auf einer Seite (gelbes Cover) aus der Sicht des Bruders erzählt und wenn man das Buch umdreht (grünes Cover), erzählt die Schwester über ihren Bruder, den Affen.

In der Mitte, wenn sich beide einig sind, dass das Leben zu zweit doch ganz schön sein kann, gibt es eine Überraschung.

Für meine beiden Mädels wollte ich das Buch, denn man kann es natürlich aus Schwester-Schwester-Sicht sehen. Man muss sich nicht immer verstehen, man darf sich auch mal doof finden und alleine spielen wollen, aber am Ende sollte man doch froh über sein Geschwisterchen sein und das merke ich bei meinen Töchtern immer wieder. Die Große hat mir gestern Abend erst wieder gesagt, wie lieb sie ihre Schwester hat und die Kleine fragt morgens, wenn die Große in der Schule ist, nach ihr.

Auch ich habe zwei Geschwister und kenne beide Seiten aus der Vergangenheit. Im Alter jedoch ist man überwiegend froh, welche zu haben.

Obwohl die Illustrationen nicht schlecht sind, haben sie mich nicht vom Hocker gerissen.

Fazit:

Geschwister nerven, Geschwister sind toll. Man geht ihnen aus dem Weg und freut sich dann wieder, jemanden zum Spielen zu haben.

4 von 5 Emmis

Sch(l)af, Kindlein, schlaf…

© Carlsen Verlag, Miniland

Jedes unserer Kinder hat so sein Schlafritual.

Während die Große mittlerweile am Liebsten uns vorliest und uns dann erst weiter vorlesen lässt, möchte unsere Kleine ihren Kuscheltieren eine gute Nacht wünschen.

In den letzten Tagen haben wir immer wieder in “Fühlinchen” von Nanna Neßhöver geblättert und gelesen. Das Buch aus dem Carlsen Verlag ist echt niedlich, denn Fühlinchen ist einzigartig. Je nach Gefühlen ändert das Schaf seine Farbe und fragt sich, ob das nur bei ihm so ist. Es lernt, dass es zwar einzigartig ist, aber nicht alleine, denn auch die Tiere die ihre Farben nicht ändern können, fühlen.

Die Illustrationen von Annette Swoboda sind hübsch anzusehen und die Farbwahl sehr angenehm.

Nach dem Lesen brauchen beide Kinder dann noch einmal Kuscheleinheiten und ganz viel Nähe. Alle Streitereien vom Tage sind vergessen. Die Große erzählt uns dann noch was sie beschäftigt, oder was sie am nächsten Tag machen möchte. Dann schlafen sie – meistens.

Wir wollten ein Nachtlicht für die Kleine haben, denn die hat sich angewöhnt über ihr Gitterbettchen zu klettern, aber momentan schläft sie super und so hat die Große jetzt ein neues Nachtlicht bekommen.

Uns gefällt, dass das Nachtlicht “night sheep” von Miniland nicht so aufdringlich hell ist, wie es viele andere Nachtlichter sind. Wir können es als permanentes Licht nutzen, als Regenbogenlicht, oder so, dass es sich nach 30 Minuten abschaltet. Es ist toll, dass die Kinder das Licht auch mit ins Bett, bzw. ans Bett nehmen können, ohne dass wir es eingesteckt lassen müssen. Das Schäfchen kann man ganz in Ruhe am Tag wieder aufladen. Das Netzteil wurde nach einiger Zeit ziemlich warm, aber wir stecken solche Dinge eh immer aus, wenn wir das Haus verlassen.

Mit einer Höhe von etwas über 12 cm, macht das Schaf ganz schön was her. Wir wollen es nicht mehr missen.

Jetzt steht dem Schlummern nichts mehr im Wege,

schlaft gut!

 

Das Buch findet ihr hier: Fühlinchen!

Zum Nachtlicht geht es hier entlang: night sheep!

Duden Leseprofi – Räuber im Schulgarten, 1. Klasse von Usch Luhn

 

  • © Fischer Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: FISCHER Duden Kinderbuch; Auflage: 1. (27. Februar 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Silke Voigt
  • ISBN-13: 978-3737333917
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 6 Jahren
  • Preis: 7,99 Euro

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Meine Meinung:

“Räuber im Schulgarten” hat mich persönlich sehr angesprochen, denn natürlich hat unser Schulkind auch in diesem Jahr eigene Sachen angepflanzt. Im Buch geht es darum, dass Erdbeeren aus dem Beet geklaut wurden und Luis seinen Schulkamerad Felix beschuldigt, sie geklaut zu haben. Während des Unterrichts entdecken die Schüler dann die eigentlichen Diebe und versuchen etwas dagegen zu unternehmen. Sie werden kreativ und schützen ihr Obst und Gemüse, denn bald ist das Schulfest und da wollen alle etwas davon essen.

Uns hat es gefallen, dass wir gesehen haben welche Tiere für die Beete nützlich sind und wer was wegfuttert. Seit dem letzten Jahr pflanzt unsere Große selbst Kleinigkeiten an und in diesem Jahr hat die Kleine geholfen. Sie sehen, dass es Arbeit ist sich darum zu kümmern, sollen aber auch “ernten” und dadurch Erfolgserlebnisse haben.

Das Lesezeichen mit Lösungsschlüssel ist toll, wobei meine Tochter sich noch mehr freut die Fragen auf Antolin.de zu beantworten.

Fazit:

Ein interessantes Buch über einen Schulgarten und Schüler, die ihr Obst und Gemüse verteidigen.

5 von 5 Emmis