Klea und der Ruf der Freiheit: Die große Griechen-Kelten-Saga von Sibylle Baillon

© Sibylle Baillon

  • Medium: eBook
  • Verkaufspreis: 5,99 €
  • Seitenanzahl: 308
  • ISBN: 978-3-7427-6195-8
  • Veröffentlicht: 08.12.2017
  • -Werbung-

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Inhalt:

Klea lebt in Olbia, eine griechische Kolonie am Mittelmeer. Wir schreiben das Jahr 121 v. Chr., eine Zeit in der Meinungen und Gesagtes von Frauen nicht viel zählen.
Von ihrer Tante wird sie gehasst, da sie sich den Gebräuchen und Sitten nicht fügen will. Zudem ist Klea noch in einer hoffnungslosen und verbotenen Liebe gefangen und wird dann auch noch zu einer Heirat gezwungen, die sich nicht will.
Als sie ihre wahre Herkunft erfährt, gerät ihre Welt aus den Fugen.

Meine Meinung:

Dieses Buch hatte mich schon beim ersten Satz und das obwohl historisches nicht zu meinen favorisierten Genres gehört.
Doch die Autorin trifft  mit ihren Büchern bisher immer meinen Geschmack.
Die Geschichte um Klea spielt im Jahr 121 vor Christus in einem Ort am Mittelmeer, der sich Olbia nennt. Eine kleine griechische Kolonie in der die Frauen unterwürfig sein sollen.
Doch Klea ist eine ganz besondere heranwachsende Frau. Sie hat eine starke Persönlichkeit und man schließt sie sehr schnell ins Herz.
Sie hat es aber auch nicht leicht, denn sie wächst an der Seite ihrer etwas älteren Cousine Harmonia und ihres Halbbruder Dias, auf. Harmonia ist wie eine beste Freundin für sie, aber mit Dias verbindet sie mehr als normale Geschwisterliebe.
Damals war es normal, dass die Mädchen ab einem gewissen Alter, verheiratet wurden. Am besten mit jemandem der für die Familie vorteilhaft ist. Doch Klea weigert sich gegen alles mögliche, besonders als sie mit einem Mann verheiratet werden soll, den sie verabscheut.
Auf ihrem Lebensweg, dem wir als Leser beiwohnen dürfen, kommt Klea durch ihre Aufmüpfigkeit immer wieder in Situationen, die ihr Leben bedrohen.
Die meisten von diesen Situation entstehen durch die Intrigen ihrer Tante, doch wieso will sie Klea das Leben so schwer machen und sie sogar aus dem Weg räumen?
Klea möchte nur eines im Leben und das ist frei sein und das tun zu dürfen was sie möchte.
Was für mich auch noch sehr interessant ist, sind die Seiten, nachdem die Geschichte zu Ende ist, denn hier wird einiges erklärt. Wie zum Beispiel Gebräuche von damals, aber auch die geografische Lage Olbias, was für mich eine der interessantesten Erklärungen ist.

Mein Fazit:

Eine starke Frau, die ihren Weg durch eine Welt finden muss, in der Frauen unterwürfig sein sollen.
Toll erzählt, in einem Buch, das man lesen muss!

5 von 5 Emmis

Antonias Wille von Petra Durst-Benning

©List Verlag

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480 Seiten

€ 8,95 [D]

Erschienen: 12.04.2013

ISBN-13: 9783548611549

Dieses Buch habe ich bei Petra Durst-Benning als Bloggerexemplar gewonnen.

Inhalt:

Antonia Fahrner ist eine betagte Frau. Sie hat in ihrem Leben viel erlebt und wenig Liebe bekommen.

Jetzt ist sie sehr schwer krank und möchte gerne mehr über die Vergangenheit der Mutter und demnach auch ihrer eigenen erfahren.

Julie ist eine Nichte von Antonia, die Beiden kennen sich noch nicht, doch Antonia würde Julie das Familienhotel “Kuckucksnest” überschreiben, wenn diese die Vergangenheit aufdeckt und Antworten findet.

Julie, die eine Kunstschule hat, träumt davon das “Kuckucksnest” in ein Kreativhotel umzuwandeln.

Ob sich die Wünsche der zwei Frauen erfüllen?

Meine Meinung:

Seitdem ich von der Autorin “Solang die Welt noch schläft” lesen durfte,  folge ich ihr auf Facebook.

Vor kurzem hat sie Bloggerexemplare von “Solang die Welt noch schläft” verlost. Da ich das Buch schon hatte, durfte ich für ein anderes Buch in den Lostopf wandern.

Mir war egal für welches. Ich habe gesagt sie darf eins aussuchen, gerne auch eins, das vielleicht noch nicht so oft rezensiert wurde.

Jetzt habe ich eins ihrer Meisterwerke bekommen. Schon vorne im Buch erfährt man, dass “Antonias Wille” nach 10 Jahren als Neuauflage rauskam. Ich muss gestehen, dass ich dieses Cover viel schöner finde, als das Cover davor (ja, da spricht die Coverfetischistin).

Zum Buch selbst muss ich sagen, dass mir die Protagonisten Julie und Antonia wirklich sympathisch rüberkamen, aber sie wirkten so plastisch, dass ich teilweise das Gefühl habe sie gehören garnicht INS Buch.

Für mich war es, als würden sie selbst ein Buch aufschlagen, in denen Rosanna, Simone, Zacharias, Helmut etc. die Protagonisten waren. Obwohl Julie ja die war die handelte, ist sie nicht mein Hauptcharakter. Da sich eigentlich alles um Rosanna dreht und ich ihre Geschichte vom Anfang bis zum Ende wirklich mitERLEBEN durfte, war sie der Mittelpunkt des Buches. Sie strahlte Liebe, Wärme, Freundschaft aus. Fast jeder mochte sie, die anderen beneideten sie.

Obwohl Rosanna eine natürliche Schönheit war, legte sie nie Wert auf Äusserlichkeiten.

Fazit:

Petra Durst-Benning ließ nicht nur das “Kuckuckshotel” durch Rosanna strahlen, sondern auch mich.

Natürlich 5 von 5 Emmis

Solang die Welt noch schläft von Petra Durst-Benning

©Ullstein Verlag

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Taschenbuch: 512 Seiten

Verlag: Ullstein Taschenbuch (14. Mai 2013)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3548285414

ISBN-13: 978-3548285412

Preis: 9,99 Euro

Teil 1 der Jahrhundertwind-Trilogie

Dieses Buch durfte ich in einer Lovelybooks Leserunde lesen.

Die Autorin Petra Durst-Benning hat die Leserunde begleitet (sehr sympathisch muss ich sagen).

 

Inhalt:

Fahrräder, wohin man nur guckt. Männer, Frauen, Kinder. Als Fortbewegungsmittel, als Sportgerät, oder einfach nur so. Was heute zu unserem Alltag gehört war nicht immer so.

Petra Durst-Benning beschreibt in ihrem Buch “Solang die Welt noch schläft” ein Berlin um 1890.

Eine Welt in der die Frauen nichts zu sagen haben. In der sie jung heiraten und Kinder bekommen während der Mann arbeiten geht.

In dieser Zeit lebt Josefine, die Tochter eines Hufschmieds. Nach einem schlimmen Unfall fährt sie in den Schwarzwald zur Kur und fährt da zum ersten Mal auf einem Veloziped. Was als Abenteuer beginnt wird Josefines Leben. Sie braucht das Radfahren wie die Luft zum Atmen und gerät so in eine ziemlich blöde Situation.

 

Meine Meinung:

Recht schnell fand ich einen Einstieg in das Buch. Der Schreibstil ist so angenehm, dass ich keinerlei Probleme hatte mich im Geschehen zurecht zu finden.

Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Neben Josefine, die einen unglaublich starken Charakter hat, die trotz aller harter Schicksalsschläge niemals aufgibt und ihr Leben alleine meistert, gibt es auch noch die liebe Nachbarin Frieda, der Jo ziemlich viel verdankt.

Ebenso die beste Freundin Clara, die die Vernünftigste im Bunde ist und Isabelle die Schöne, die ihr Leben einfach leben will.

Die Autorin hat hier wirklich alle gesellschaftlichen Schichten und unterschiedliche Lebensweisen in verschiedenen Charakteren verarbeitet. Das ist ihr so gut gelungen, dass jeder von ihnen plastisch geworden ist und wirklich zu existieren scheint.

Petra Durst-Benning hat sich sehr genau über verschiedene Aspekte des Buches informiert, sei es das Veloziped, der Ursprung des Namens “Schwarzwald” und auch andere Dinge, das man gleich merkte – dieses Buch wurde nicht nur geschrieben, es wurde auch genauso gelebt.

Ganz toll fand ich auch die Bilder von Velos und Velofahrer/innen im Buch.

 

Zwischenzeitlich brauchte ich trotzdem etwas Abstand zum Buch. Das Velozipedieren war bislang nie ein Thema für mich und kam dann mit geballter Ladung.

Neben den Velos gab es aber auch noch haufenweise Abenteuer, Geheimnisse, große Liebe und Freundschaft, so das es sehr vielseitig war.

 

Fazit:

Nach diesem Buch fragt man sich, wann es angefangen hat alles als gegeben hinzunehmen und das man sich an den vielen Dingen, die uns das Leben leichter machen einfach wieder erfreuen sollte.

Ein sehr schönes Buch.

 

Dieses Buch hat 5 von 5 Emmis verdient