Professor T – Staffel 1 von Edel Motion

Die Bildrechte liegen bei Edel Motion

  • Alterseinstufung ‏ : ‎ Freigegeben ab 12 Jahren
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch, Englisch
  • Regisseur ‏ : ‎ Dries Vos
  • Laufzeit ‏ : ‎ 4 Stunden und 37 Minuten
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 12. November 2021
  • Darsteller ‏ : ‎ Ben Miller, Emma Naomi, Frances de la Tour, Juliet Aubrey, Douglas Reith
  • Sprache, ‏ : ‎ Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Studio ‏ : ‎ Edel Motion
  • Preis  : 22,99 Euro

Inhalt:

Kriminologie-Professor Jasper Tempest (Ben Miller), Dozent an der Universität Cambridge, ist auf den ersten Blick kein sonderlich angenehmer Zeitgenosse. Tempest ist ein messerscharfer Analytiker, jedoch berühmt-berüchtigt für seine bissigen Kommentare, die eigentümlichen Lehrmethoden und sein bisweilen schroffes Auftreten. Der brillante Wissenschaftler mit enzyklopädischem Wissen über Kriminalpsychologie (so führt er unter anderem die atavistischen Ideen von Cesare Lombroso ad absurdum) leidet zudem unter ausgeprägten Marotten: Tempest, fast immer mit weißen Plastikhandschuhen „bewaffnet“, ist nahezu autistisch besessen von Sauberkeit, Struktur und Ordnung, hat jedoch dank dieser akribischen Organisation seine Zwangsstörung und Keimphobie einigermaßen unter Kontrolle. In seinen Situationsanalysen ist Professor T seinen Mitmenschen meistens weit voraus, was er auch gerne kundtut – nicht aus Eitelkeit, sondern weil er eben Recht hat…

Als Professor T von seiner ehemaligen Studentin, Detective Sergeant Lisa Donckers (Emma Naomi, Bridgerton), überredet wird, ihr bei den Ermittlungen gegen einen Serienvergewaltiger zu helfen, gerät seine egozentrische Welt langsam aus den Fugen. Mehr genötigt als freiwillig („Ich jage keine Mistkerle – ich studiere sie.“) gerät Tempest immer mehr in den Alltag der praktischen Polizeiarbeit und muss sich mit Geiselnahme, Entführung, Drogensucht und brutalen Morden befassen. Mit seiner unkonventionellen Herangehensweise und seinen Alleingängen treibt er das Team schier in den Wahnsinn. Die Zusammenarbeit mit der Polizei bringt Professor T weit aus seiner Komfortzone und zwingt ihn sogar, sich mit den unterdrückten Gefühlen für seine alte Flamme DCI Christina Brand (Juliet Aubrey, The white Queen, Primeval) auseinanderzusetzen. Überdies fällt es ihm, als (zumeist) pflichtbewusstem Sohn, immer schwerer, sich dem Einfluss seiner dominanten Mutter (Frances de la Tour) zu entziehen, mit der er ein dunkles Familiengeheimnis teilt, das einen langen Schatten auf ihrer beider Leben geworfen und bei ihm ein schweres Kindheitstrauma hinterlassen hat.

Meine Meinung:

Jasper Tempest ist Professor an der Universität von Cambridge und bildet dort die nächsten Generationen von Kriminologen aus. Er ist mit seinen ausgeprägten Phobien gegenüber Keimen und anderen störenden Dingen kein sehr angenehmer Zeitgenosse, aber er verfügt über einen messerscharfen Verstand. Er kann Zusammenhänge sehr schnell erfassen und dadurch Fälle in Rekordzeit lösen. Er erinnert mich mit seinen Marotten etwas an Monk. Wenn er etwas kundtut, ist es generell so, dass er einen gewissen überlegenen Ton anschlägt, der seinen Gegenübern meistens nicht passt. Er macht das aber nicht um überlegen zu wirken, Professor T weiß nun mal, dass er Recht hat.

Ich musste wegen der Art und Weise wie Jasper Tempest sein Leben bestreitet des Öfteren schmunzeln und laut auflachen, da seine Phobien zu sehr komischen Situationen führen. Seine Ausdrucksweise und wie er mit den Menschen umgeht, tun sein Übriges dazu. Mir ist er von Anfang an sympathisch gewesen. Sehr gut finde ich auch, dass man viel von seiner Vergangenheit erfährt, damit man versteht wieso die Beziehung zu seiner Mutter voller Spannungen ist und auch weshalb er zu dem geworden ist, der er ist.

Die Fälle sind sehr gut konstruiert und es macht richtig Spaß zuzusehen, wie die Ermittler zusammen mit Professor T den Tätern auf die Spur kommen.

Mein Fazit:

Die Serie um Professor T ist einen Blick wert und sie brilliert mit einem starken Hauptdarsteller, einem tollen Team von Ermittlern und dem typisch englischen Humor!

5 von 5 Emmis

The Pembrokeshire Murders von EDEL Motion

Die Bildrechte liegen bei EDEL Motion

  • Seitenverhältnis ‏ : ‎ 16:9
  • Alterseinstufung ‏ : ‎ Freigegeben ab 12 Jahren
  • Regisseur ‏ : ‎ Marc Evans
  • Laufzeit ‏ : ‎ 2 Stunden und 23 Minuten
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 10. Dezember 2021
  • Darsteller ‏ : ‎ Luke Evans, Keith Allen, Kyle Lima, Steven Meo
  • Untertitel: ‏ : ‎ Deutsch
  • Sprache, ‏ : ‎ Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Studio ‏ : ‎ Edel Motion
  • Preis  : 15,49 Euro

Inhalt:

„Böse Dinge geschehen durch böse Menschen.“Andrew Cooper zu Steve Wilkins

Im Dezember 1985 erschütterte ein grausamer Doppelmord die walisische Grafschaft Pembrokeshire: Die Geschwister Helen und Richard Thomas wurden in ihrem Haus in Milford Haven erschossen und anschließend verbrannt. Der Täter blieb seinerzeit unauffindbar. Fast vier Jahre später waren es Gwenda und Peter Dixon, deren Leben auf brutale Weise beendet wurde. Das Ehepaar aus Oxfordshire wanderte im Juni 1989 auf dem Küstenpfad in Pembrokeshire, als sie, wie schon Helen und Richard Thomas, aus nächster Nähe erschossen wurden. Beim Mord an den Dixons wurde festgestellt, dass dieselbe Schrotflinte verwendet wurde, die auch 1985 bei der Ermordung der Thomas’ benutzt worden war. Von da an war klar, dass man es mit einem Wiederholungstäter zu tun hatte. Ganz Wales zeigte sich geschockt von den schrecklichen Verbrechen, insbesondere, weil die Polizei lange Zeit nicht in der Lage war, die abscheulichen Morde aufzuklären…
2006: Kurz nach seiner Rückkehr nach Pembrokeshire beginnt Detective Superintendent Steve Wilkins (Luke Evans) den Doppelmord auf dem Küstenwanderweg erneut aufzurollen. Schon bald entdeckt Wilkins, dass dieses Verbrechen in Verbindung zu weiteren Morden und einem Überfall mit Vergewaltigung steht. Im Visier hat Wilkins vor allem einen Mann, den Gewohnheitsverbrecher John William Cooper (brillant: Keith Allen), der im Jahr 1998 für eine Reihe von Einbrüchen und Raubüberfällen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde und seitdem im Gefängnis sitzt. Für Detective Wilkins ist schnell klar: Cooper ist vermutlich nicht nur ein Mörder, sondern sogar ein Serienkiller.
Unter der Bezeichnung Operation Ottawa nutzt das fünfköpfige Ermittlerteam um den rastlosen DS Wilkins die modernsten forensischen Methoden, um Beweise gegen Cooper zu finden. In unermüdlicher Kleinarbeit durchforsten sie akribisch über 3.000 Beweise und Indizien, die damals von der Polizei zusammengetragen wurden, auf der Suche nach verräterischer DNA und Fasern. Doch leider reichen die Erkenntnisse noch nicht aus, um Cooper überführen zu können und ihn ein für allemal hinter Gitter zu bringen. Jeder Fehler muss vermieden werden, weil er dazu führen könnte, dass der entscheidende Beweis vor Gericht in Frage gestellt wird. Langsam rennt ihnen die Zeit davon, denn Vorzeigehäftling Cooper soll frühzeitig auf Bewährung entlassen werden. Das bestürzt nicht nur das Team, auch Coopers Frau Pat (Caroline Berry) und Sohn Andrew (Oliver Ryan) sind entsetzt über die Nachricht der drohenden Entlassung. Drei Tage lang vernehmen die Ermittler den Verdächtigen, um ihm endlich ein Geständnis abzuringen, doch Cooper ist um keine Ausrede verlegen und bestreitet vehement, die Taten begangen zu haben. Als schließlich seine zweite Bewährungsanhörung erfolgreich ist, fürchtet Wilkins, der mutmaßliche Mörder könnte erneut zuschlagen, wenn er erst wieder auf die Gesellschaft losgelassen wird. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt…
Unterstützung erhält Wilkins bei seiner Jagd von dem TV-Journalisten Jonathan Hill (David Lynn). Hill entdeckt im Archiv seines Senders Aufnahmen, die Wilkins‘ Verdacht erhärten: Kurz vor dem zweiten Doppelmord war Cooper Kandidat in der beliebten britischen Fernsehshow Bullseye – und die Aufnahmen zeigen eine frappierende Ähnlichkeit mit einem Phantombild des vermutlichen Dixon-Mörders. Doch können der Detective und sein Team jenes entscheidende Puzzleteil finden, das die Richter von Coopers Schuld überzeugt und ihn für lange Zeit hinter Gitter bringt?

Meine Meinung:

The Pembrokeshire Murders ist eine sehr sehenswerte Serie, die auf einer wahren Geschichte beruht. Hier steht die Arbeit der Spezialeinheit unter der Führung von Steve Wilkins, im Vordergrund. Unter dem Codenamen Ottawa agiert die Abteilung um zwei unaufgelöste Fälle, die scheinbar zusammenhängen, aufzulösen. Die beiden Fälle wurden vermutlich von demselben Täter verursacht, doch bisher konnte dies nicht bewiesen werden. Mit der neuen Technik des DNA-Abgleichs, wollen sie den Täter dingfest machen, doch der Verdächtige wittert, dass sie ihm auf der Spur sind und versucht alles um den Verdacht von sich abzuwenden.

Die Serie verzichtet komplett auf Gewaltdarstellung oder ähnliches, dafür punktet sie mit sachlicher Raffinesse, mit der die Ermittler dem Verdächtigen immer mehr auf die Spur kommen. Was mir sehr an der Serie gefällt, ist die Würdigung der Arbeit des Teams und Steve Wilkins. Ja, das Team musste auch Rückschläge einstecken, aber trotzdem haben sie nicht aufgegeben und haben so die Beweise erbracht, die zur Verurteilung führten.

Für mich eine der besten Serien, die ich im Jahr 2021 gesehen habe, auch wenn es sich hier nur um drei Folgen mit einer Laufzeit vom jeweils ca. 50 Min. handelt.

Mein Fazit:

Eine sehr sehenswerte Mini- Serie, die zumindest jeder True- Crime Fan gesehen haben sollte und allen anderen kann ich eine Empfehlung aussprechen es auch zu tun.

5 von 5 Emmis

Murdoch Mysteries – Staffel 1 von EDEL Motion

Die Bildrechte liegen bei EDEL Motion

  • Alterseinstufung ‏ : ‎ Freigegeben ab 16 Jahren
  • Regisseur ‏ : ‎ Yannick Bisson
  • Laufzeit ‏ : ‎ 10 Stunden und 11 Minuten
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 1. Oktober 2021
  • Darsteller ‏ : ‎ Hélène Joy, Thomas Craig, Jonny Harris
  • Untertitel: ‏ : ‎ Deutsch
  • Sprache, ‏ : ‎ Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Studio ‏ : ‎ Edel Motion
  • Preis  : 27,99 Euro

Inhalt:

Mitte der 90er-Jahre des vorletzten Jahrhunderts, zu Zeiten der Regentschaft Queen Victorias, Toronto, 4. Polizeirevier: Der feingeistige und äußerst ansehnliche Detective William Murdoch (Yannick Bisson) ist seiner Zeit weit voraus, hat er doch ein Faible für die allerneuesten technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften, die er mit großer Leidenschaft bei seinen damals eher unüblichen Ermittlungsmethoden einsetzt. Forensische Techniken wie die Identifizierung von Verbrechern mittels Fingerabdrücken, Bluttests, Entomologie oder ballistische Schusswaffenvergleiche verwendet Tüftler Murdoch – stets argwöhnisch beäugt von seinem schrulligen Vorgesetzten Inspector Thomas Brackenreid (Thomas Craig) – innovativ in seiner Abteilung. Ein Abhörgerät in Koffergröße oder ein revolutionärer Pneumograph, um Lügner zu entlarven (Brackenreid: „Frankenstein-Konstrukt“) sind nur zwei der Apparaturen aus seiner Hobby-Versuchsanstalt. Zu Murdochs „partners in crime“ gehören die bezaubernde Pathologin Dr. Julia Ogden (Hélène Joy), die die Faszination des Detectives für forensische Wissenschaft teilt sowie der eifrige, aber noch unerfahrene Constable George Crabtree (Jonny Harris). Beide sind wertvolle Verbündete, die Murdoch des Öfteren in und auf die Spur bringen…

Meine Meinung:

Murdoch Mysteries ist für mich eine sehr interessante Krimiserie, die einen gewissen Charme versprüht. Die Zeit, in der sich die Fälle abspielen finde ich sehr ansprechend und auch die Kostüme sind entsprechend toll. Das Ganze wird durch für diese Zeit doch recht fortschritliche technische Neuerungen, wie die Erfindung des Wechselstroms, noch aufgelockert.

Ich finde die Produktion recht wertig und auch die Besetzung der Charaktere sehr gelungen. Besonders sein recht eifriger Constable Crabtree zaubert den Zuschauern recht oft ein Schmunzeln ins Gesicht. Ob alle Inszenierungen, Kostüme und ähnliches zu der Zeit passen, in der sich die ganze Geschichte abspielt, kann ich nicht beurteilen, aber man hat das Gefühl, dass Detective Murdoch ein sehr fortschrittlicher Mensch und auch offen für neue Techniken ist.

Die ganze Serie finde ich sehr charmant und auch nicht gerade brutal, dennoch sind die Fälle sehr interessant und auch die Ermittlungsarbeit sehr schön zu beobachten. Es macht einfach Spaß Detective Murdoch und seinem Team bei ihrer Arbeit zuzusehen und der Lösung immer näher zu kommen.

Mein Fazit:

Murdoch Mysteries ist eine Krimiserie, die einen ganz besonderen Charme versprüht und die den Zuschauer sehr gut unterhält.

5 von 5 Emmis

Hamilton – Undercover in Stockholm – Staffel 1 von EDEL Motion

Die Bildrechte liegen bei EDEL Motion

  • Alterseinstufung ‏ : ‎ Freigegeben ab 16 Jahren
  • Regisseur ‏ : ‎ Erik Leijonborg, Lisa Farzaneh, Per Hanefjord
  • Laufzeit ‏ : ‎ 7 Stunden und 20 Minuten
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 10. September 2021
  • Darsteller ‏ : ‎ Jakob Oftebro, Nina Zanjani, Krister Henriksson, Rowena King, Peter Andersson
  • Untertitel: ‏ : ‎ Deutsch
  • Sprache, ‏ : ‎ Schwedisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Studio ‏ : ‎ Edel Germany GmbH
  • Preis  : 25,99 Euro

Inhalt:

Nachdem eine Reihe von perfiden Cyberattacken und Bombenanschlägen mit zahlreichen Toten und Verletzten Stockholm erschüttert hat, fahndet der schwedische Geheimdienst SÄPO fieberhaft nach den Drahtziehern der Angriffe. Es sind schwierige Zeiten für jeden, der im geheimsten aller Regierungsjobs beschäftigt ist. Niemand weiß das so gut wie Carl Hamilton, der eine jahrelange Ausbildung zum Navy SEAL absolviert hat. Gerade erst in seine Heimat zurückgekehrt, wird Hamilton von der OP-5, dem militärischen Geheimdienst Schwedens, rekrutiert. Gleichzeitig wird er jedoch von der SÄPO-Agentin Kristin Ek als möglicher Verdächtiger identifiziert. Gehört er zu den Verschwörern, oder agiert er insgeheim als Doppelagent für die CIA?

Als sich Hamilton auf eine wilde Verfolgungsjagd quer durch die Welt begibt, um den Terroristen auf die Schliche zu kommen, entdeckt er bald, dass hinter den Anschlägen noch weitaus dunklere Kräfte stecken als die üblichen Verdächtigen: eine Organisation, die sich Fake News, Fremdenfeindlichkeit und Terrorismus zunutze macht, um Chaos zu verbreiten und daraus Profit zu schlagen! Hamilton wird zum Spielball von vier Geheimdiensten und gerät mitten in einen „Kalten Krieg 2.0“ im Herzen Nordeuropas, was seine Loyalität auf eine harte Probe stellt.

Meine Meinung:

Die Serie Hamilton – Undercover in Stockholm würde ich in etwa mit James Bond oder der Bourne Reihe vergleichen, wobei hier von Vergleich keine Rede sein kann, denn die beiden genannten würde ich als höherkarätig bezeichnen. Dennoch konnte uns Hamilton recht gut unterhalten und war von Anfang an rasant und voller Spannung. Alle Agenten -Thriller erzählen von Intrigen und Verrat. Diese Serie ist genauso gestrickt und es funktioniert auch hier wunderbar. Was mir auch sehr gut gefallen hat sind die privaten Einblicke bei manchen Charakteren, das dem Ganzen ein bisschen mehr Menschlichkeit verleiht. Fakt ist, dass diese Serie von Anfang an Gas gibt und die Geschwindigkeit bis zum Schluss gehalten wird. Ich befürchte, dass durch dieses Tempo manches auf der Strecke bleibt, was wichtig gewesen wäre.

In dieser 10-teiligen Serie sieht man wieder, wie schnell hochrangige Politiker zu Spielbällen werden, in Netzen die sich über den ganzen Globus ausbreiten und so ganze Länder unter Kontrolle bringen. Es ist erschreckend wie nahe solche Szenarien an der Wahrheit sein könnten.

Bei manchen Charakteren hätte ich mir eine andere Besetzung gewünscht, da vieles sehr gestellt und unprofessionell gespielt aussieht.

Mein Fazit:

Hamilton – Undercover ist Stockholm ist eine Serie, die mich überzeugen konnte und dem Zuschauer 10 Folgen voller Spannung liefert!

5 von 5 Emmis

Aladin – Tausendundeiner lacht von ‎ SquareOne Entertainment (im Vertrieb von LEONINE)

Die Bildrechte liegen bei ‎ SquareOne Entertainment (im Vertrieb von LEONINE)

  • Alterseinstufung ‏ : ‎ Freigegeben ab 12 Jahre
  • Regisseur ‏ : ‎ Arthur Benzaquen
  • Medienformat ‏ : ‎ Dolby, PAL
  • Laufzeit ‏ : ‎ 1 Stunde und 42 Minuten
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 10. September 2021
  • Darsteller ‏ : ‎ Kev Adams, Jean-Paul Rouve, Vanessa Guide, William Lebghil, Audrey Lamy
  • Sprache, ‏ : ‎ Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Studio ‏ : ‎ SquareOne Entertainment (im Vertrieb von LEONINE)
  • Preis  : 8,39 Euro

Inhalt:

An Heiligabend verkleiden sich Gelegenheitsdieb Sam und sein bester Freund Khalid als Weihnachtsmänner, um sich in den Galeries Lafayette die Säcke mit Diebesgut füllen zu können. Doch Sam wird als vermeintlicher Santa kurzerhand von einigen Kindern genötigt, sie gefälligst mit einer Geschichte zu unterhalten… In seiner Not erzählt er ihnen das Märchen von Aladin – na ja, zumindest seine ganz eigene Version davon. Selbstverständlich als Held Aladin beginnt Sam dann seine Geschichte im Herzen von Bagdad, der Stadt mit 1001 Kostbarkeiten, um einen großen Großwesir (1,85 m + Riesenturban) mit bösen Absichten und schlechtem Atem, einer hübschen, aber widerspenstigen Prinzessin „Was, ich darf den Palast bis zu meiner Hochzeit nicht verlassen? Is‘ voll 10. Jahrhundert!“ und ihren Vater, dem kleinen dicken Sultan. – Kann Aladin mit Hilfe einer Flasche mit Dschinn, dem er sogar zehn Wünsche abgefeilscht hat, die teuflischen Pläne des Wesirs durchkreuzen und das Herz von Prinzessin Shallia gewinnen?

Meine Meinung:

Jeder der auf so abgedrehte Filme wie Das Leben des Brian von Monty Python steht, könnte hier auf seine Kosten kommen. Aladin – Tausendundeiner lacht ist ein Film, der doch relativ wertig gedreht wurde und alles hat, was man als Zuseher braucht. Viel Witz, wenn auch ein recht flacher Humor, etwas Romantik und zum Schluss noch etwas, das das Herz berührt. Ich denke, dass der Humor nicht jedermanns Sache ist, aber dennoch macht der Film sehr viel Spaß und mit den Hauptdarstellern wurden die Charaktere sehr gut besetzt. Was für mich jetzt nicht hätte sein müssen, war der pompöse und musikalische Einzug von Aladin in den Palast. Es ist zwar ein epischer Moment, aber ich denke die Musik wird nicht jeden Geschmack treffen.

Im Großen und Ganzen ist dieser Film ein recht kurzweiliges unterfangen, der einem  die Zeit vertreibt und für die eine oder andere Lachträne sorgt.

Mein Fazit:

Aladin – Tausendundeiner lacht, ist ein kurzweiliger Spaß für verregnete Tage vor dem Fernseher!

4 von 5 Emmis