Was für ein Weihnachtsschlamassel! von Pina Gertenbach

Die Bildrechte liegen bei arsEdition

  • Pappbilderbuch : 14 Seiten
  • Illustrator: Pina Gertenbach
  • ISBN-13 : 978-3845835761
  • Herausgeber : arsEdition; 1. Edition (29. September 2020
  • Leseniveau : ab 2 Jahren
  • Preis: 8,99 Euro

Meine Meinung:

Dieses Pappbilderbuch ist gut verarbeitet, wobei die Klappen für Kinder im Alter ab 2 Jahren doch stabiler sein dürften. Die Klappen sind leicht zu öffnen was ich als positiv empfinde, da es bei vielen anderen Bücher schon zu den ersten Papierfetzen kommt, wenn die Klappen geöffnet werden. Sehr schön finden wir auch die Zeichnungen und die recht weichen Farbtöne, die verwendet wurden.

Die Geschichte selbst ist jedoch auf der Strecke geblieben. Beim Lesen ist kaum Gefühl aufgekommen, da sich der Text eher kalt und erzwungen liest.

Mein Fazit:

Schöne Zeichnungen in weichen Farben und ein toll verarbeitetes Buch, aber die Geschichte selbst konnte hier leider niemanden überzeugen.

3 von 5 Emmis

Schnauze, jetzt rieselt’s Geschenke: Eine Adventsgeschichte in 24 Kapiteln von Karen Christine Angermayer

Die Bildrechte liegen beim cbj Verlag

  • Gebundene Ausgabe : 104 Seiten
  • ISBN-13 : 978-357017754
  • Illustrator: Annette Swoboda
  • Leseniveau : ab 8 Jahren
  • Herausgeber : cbj; Originalausgabe Edition (5. Oktober 2020)
  • Preis: 12,00 Euro

Hier! könnt Ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Meine Meinung:

Es muss nicht immer ein Adventskalender sein, in dem Süßigkeiten stecken, denn es gibt mit den Adventskalenderbüchern eine sehr spaßige Alternative.

Besonders mit Bruno dem Hund und der Katze Soja kann man 24 tolle Tage bis Weihnachten verbringen, denn die beiden haben viel Schabernack im Kopf. Wobei eher Soja die mit den komischen Einfällen ist und Bruno viel lieber vor dem neuen Kamin liegen und schlafen würde.

Die beiden sind wie ein altes Ehepaar, zanken gerne, sind aber trotzdem unzertrennlich und beste Freunde und in diesem Abenteuer wollen die beiden ihren Geburtstag feiern mit ganz großen Partys. Partys müssen natürlich geplant und vorbereitet werden und Bruno ist da eher der Partymuffel und auch viel zu faul, sich richtig Gedanken darüber zu machen. Soja hingegen, schießt da gerne übers Ziel hinaus und dadurch entstehen viele lustige Momente, die das ganze Abenteuer so toll machen.

Unsere Kinder und wir hatten wieder sehr viel Spaß (es ist unser zweites Buch mit den beiden) und ich kann dieses Buch für die Zeit bis Weihnachten sehr empfehlen!

Mein Fazit:

Es muss nicht immer ein Adventskalender mit Süßem sein, denn mit diesem Buch hat die ganze Familie sehr viel Spaß!

5 von 5 Emmis

Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte von Yuval Zommer

  • © arsEdition

     

  • Gebundene Ausgabe : 32 Seiten
  • Illustrator: Cornelia Boese
  • ISBN-13 : 978-384583688
  • Herausgeber : arsEdition; 1. Auflage (29. September 2020)
  • Leseniveau : 3 und Nach oben
  • Preis: 15,00 Euro

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Unsere Große (8 Jahre) hat mich gefragt, ob sie das Buch selbst rezensieren darf, also kommt hier Emilys Meinung:

Im Buch geht es um eine Fichte. Die Fichte wartet darauf, dass sie jemand aus dem Wald holt. Dann kommen die Tiere und schmücken die Fichte. Danach tanzen die Tiere und ein Stern kommt hinabgeflogen. Die Fichte war dann so schön, wie nie zuvor. Sie war plötzlich gewachsen.

Mir haben die Zeichnungen gut gefallen, aber es könnte mehr Text sein.

Meine Meinung:

Das Buch ist in Reimform geschrieben und hat die typischen Waldfarben. Es wirkt etwas duster, aber farblich definitiv realistisch. Die Fichte wächst im Gegensatz zu den Bäumen um sich herum kaum und zur Weihnachtszeit kommt niemand, um sie zu holen. Sie ist traurig, bis die Tiere aus dem Wald kommen, sie schmücken und sich freuen. Nach einer besonderen Nacht wird aus dem Bäumchen ein glücklicher Baum.

Mir hat die Geschichte sehr gefallen, denn nur weil etwas nicht so ist, wie alles andere, muss es nicht schlechter sein. Die Tiere wussten den Baum zu schätzen und auch wir sollten mehr in diesem Leben zu schätzen wissen. Da das Buch für Kinder ab drei Jahren ist, finde ich die Textmenge in Ordnung, für etwas ältere Kinder dürfte es natürlich etwas mehr sein.

Fazit:

Hier kommt schon die erste Weihnachtsstimmung auf. Eine schöne Geschichte über einen Baum, der nicht so ist, wie alle anderen.

5 von 5 Emmis

Ach, du dicker Weihnachtsmann von Ursel Scheffler

  • © Ullmann Medien

  • Gebundene Ausgabe : 32 Seiten
  • Illustratorin: Jutta Timm
  • ISBN-13 : 978-374152536
  • Herausgeber : Ullmann Medien; 1. Auflage 2020 (7. September 2020)
  • Leseniveau : 4 – 6 Jahr
  • Preis: 12,90 Euro

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Meine Meinung:

Ihr habt sie vielleicht schon entdeckt, die ersten Weihnachtssüßigkeiten in den Geschäften. Während überall solangsam Kleidung und Deko für den Winter gekauft wird, durfte bei uns das erste Weihnachtsbuch einziehen. Der Titel klingt witzig und die Illustrationen sind weich, harmonisch und lassen Weihnachtsstimmung aufkommen.

Der Text dagegen hat keinen von uns wirklich überzeugen können. Es geht darum, dass der Weihnachtsmann einen Beitrag liest in dem steht, dass er moderner werden soll. Er solle nur sinnvolle und gesunde Dinge schenken und außerdem wäre er viel zu dick. Was uns Erwachsene vielleicht zum Denken anregt, dass wir gut sind, so wie wir sind, hat meine Kinder einfach nur verwundert. Die Große war traurig, dass er nicht mehr aussah, wie der Weihnachtsmann (sie weiß, dass es ihn nicht gibt) und die Kleine, die fest daran glaubt, dass der Weihnachtsmann jedes Jahr zu ihr kommt, fand das alles sehr seltsam und konnte mit dem Buch nichts anfangen.

Meiner Meinung nach bleiben bei kleinen Kindern zu viele Fragen offen und Unverständnis darüber, wieso der Weihnachtsmann sich ändert, nur weil es jemand von der Zeitung gerne hätte. Als Eltern sagen wir unseren Kindern regelmäßig, dass sie toll sind, wie sie sind. Natürlich sagen wir auch, wenn etwas nicht so gut ist, aber wir würden nie sagen, dass sie an ihrer Optik etwas ändern müssen und genauso erklären wir ihnen, dass alle Menschen unterschiedlich sind und aussehen, dass wir nicht jeden mögen, aber akzeptieren müssen.

Fazit:

Wunderschöne Illustrationen zu einer Geschichte, die nicht nur meiner Meinung nach nichts für kleine Kinder ist. Schade eigentlich.

3 von 5 Emmis

In der Weihnachtshöhle ist noch Platz von Katharina Mauder

 

  • © Thienemann-Esslinger Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Esslinger Verlag; Auflage: 3. (7. Oktober 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Nikolai Renger
  • ISBN-13: 978-3480234943
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 13,00 Euro

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Meine Meinung:

Zusätzlich zu allen anderen Büchern, lesen wir gerne Saisonbücher und vor allem die Kinder freuen sich immer über passenden Lesestoff. Während sich meine beiden Töchter tierisch aufs Fest gefreut haben, konnten wir die Geschichte vom mürrischen Bär Mattes lesen.

Mattes hat schlechte Laune. Er ist der griesgrämigste, grantigste und grummeligste alte Bär und während alle den Winter und die Weihnachtsfreude genießen, versteckt er sich in seiner Bärenhöhle. Obwohl er so grummelig ist, sieht er total kuschlig aus und die Kinder mochten ihn, wir haben aber nicht verstanden, wieso ihm Weihnachten nicht gefällt.
Wir fanden es toll, als nach und nach die Tiere aus dem Wald kamen und einen Platz in der Höhle suchten. Sie brachten alles Mögliche mit und versuchten das Beste aus ihrer Situation zu machen und siehe da – auch der grummeligsten Bär kann sich mal irren.

Die Illustrationen waren niedlich und passten einfach. Die Launen der Tiere wurden sehr schön wiedergegeben und ein besonderes Highlight war die Höhle auf dem Cover, denn das Fenster der Höhle ist sozusagen ein Guckloch.

Fazit:

Eine Weihnachtsgeschichte, die zeigt, dass selbst der größte Weihnachtsmuffel mit den richtigen Gästen zum Weihnachtsfreund werden kann.

5 von 5 Emmis