Die Kunst des Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien, Wayne G. Hammond, Christina Scull

Die Bildrechte liegen bei Klett- Cotta

 

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., (22. September 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Susanne Held
  • ISBN-13: 978-3608981025
  • Preis: 30,00 Euro

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Inhalt:

Als J. R. R. Tolkien ›Der Herr der Ringe‹ schrieb, hielt er das, was vor seinem inneren Auge stand, oft in Bildern und Zeichnungen fest. Sie reichen von groben Skizzen auf den Manuskriptseiten bis hin zu fein ausgearbeiteten Illustrationen. Nur ganz wenige waren für eine Publikation bestimmt. Die meisten dienten ihm allein als Hilfe beim Ausgestalten seines vielschichtigen Epos. Daher dokumentieren diese faszinierenden Bilder, geheimnisvollen Schriften und Karten Tolkiens Prozess des Schreibens und das Erschaffens einer ganzen Welt – Mittelerde, die Heimat aller Fantasyfreunde. Weiterlesen

Harry Potter: Eine Geschichte voller Magie von British Library und J.K. Rowling

Die Bildrechte liegen bei Carlsen

 

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Carlsen (31. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3551556998
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Preis: 32,00 Euro (DE)/ 32,90 Euro (AT)

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Inhalt:

Im Jahr 2017 schlossen sich J.K. Rowling, Bloomsbury und die British Library zusammen, um das zwanzigjährige Jubiläum von Harry Potter und der Stein der Weisen zu feiern. So entstanden eine Ausstellung, die ihre Besucher mitnimmt auf eine Reise ins Herz der Harry-Potter-Geschichten, und dieses besondere Buch.

Es versammelt viele merkwürdige, wunderbare und faszinierende Artefakte aus den Archiven der British Library sowie noch nie veröffentlichte Schätze aus J.K. Rowlings persönlichem Besitz und lädt dazu ein, die verschiedenen Unterrichtsfächer an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei ganz neu zu entdecken – von Astronomie und Zaubertränke bis zu Zauberkunst und Wahrsagen.

Eine Vielzahl von Experten führen durch das jeweilige magische Fach und hinein in eine Schatzkammer voller Exponate der British Library und anderer Sammlungen aus aller Welt. Man kann sich in alte Zaubersprüche vertiefen, Himmelsgloben bewundern und Bilderhandschriften entrollen, die das Elixier des Lebens zu enthüllen verheißen. Man bekommt Fläschchen mit Drachenblut zu sehen, Schlangen-Zauberstäbe, eigentümliche Alraunwurzeln, gemalte Zentauren und einen echten Hexenbesen. Dieses Zusammenspiel von Mythen, Geschichte und der Magie der Harry-Potter-Romane ist spannend und absolut faszinierend!

Meine Meinung:

Für jeden Fan von Harry Potter, ist dieses Werk ein Muss, denn man bekommt hier sehr viele Eindrücke präsentiert, was die magischen Fächer in den Büchern betrifft. Egal ob Kräuterkunde oder Verteidigung gegen die dunklen Künste, von allem ist einiges geboten.

Ich finde es sehr interessant, wie in diesem Buch die Welt aus den Büchern und unsere miteinander verschmelzen. Man bekommt viele Bilder von Exponaten zu sehen, aber auch einige Illustrationen von Jim Kay haben den Weg in das Buch gefunden. Da ich sehr großer Fan der Bücher und Filme bin, ist es umso interessanter einen Blick “hinter die Kulissen” zu werfen bzw. wie alles entstanden ist. Dieses Buch verschafft mir einen neuen Blick auf die Geschichte um Harry Potter und ich finde es großartig. Sehr toll ist es auch, wie sich Charaktere entwickelt haben und einfach dieses ganze Hintergrundwissen und Meinungen von verschiedenen Experten, machen dieses Buch so einzigartig.

Jeder, der dieses Buch liest, geht auf eine großartige Reise und bekommt ein ganz neues Bild vom Harry Potter Phänomen und allem, was dahintersteckt.

Mein Fazit:

Ein Buch voller Magie und neuem Hintergrundwissen, das den Fans von Harry Potter und denen die es noch werden wollen, einen ganz neuen Blick darauf gewährt!

5 von 5 Emmis

Dieses bescheuerte Herz von Daniel Meyer und Lars Amend

  • Bildrechte liegen beim Fischer Verlag

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 4 (23. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3596299652
  • Preis: 9,99 Euro
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Inhalt:
Daniel Meyer ist fünfzehn und weiß, dass er sterben wird. Er hat unzählige Operationen hinter sich und sieht immer wieder Freunde sterben. Was kann ihm das Leben noch bieten? Doch dann taucht Lars Amend in seinem Leben auf und wird sein “großer Bruder”. Gemeinsam nehmen sich die zwei viel vor und beginnen das Leben wieder zu leben.
Meine Meinung: 
Ich mag Erfahrungsbücher, denn auch wenn es toll ist in andere Welten und unglaubliche Geschichten zu tauchen, ist es manchmal gut die Augen für die Realität zu öffnen. Schon die ersten Seiten ließen mich schwer schlucken. Da ist dieser fünfzehnjährige Junge der weiß, dass er bald sterben wird. Ein Junge, der nicht die Dinge tun kann, wie sie andere Jungs tun und der in der Schule von anderen kranken Kindern gemobbt wird. Ein Junge, auf den Mitschüler neidisch sind, wenn er sich hinlegen muss, weil er keine Kraft mehr hat und ihm schwindelig wird.
Aber da ist auch diese Mutter, die sich um ihr krankes Kind kümmert, dass nicht immer versteht was recht und was unrecht ist. Diese Mutter, die sich neben der Pflege, der Sorgen und neben dem Kummer noch eine stressige Arbeit gesucht hat. Eine Mutter die in ihrer Freizeit zwischen Krankenhaus und Hospiz pendelt und ein Vater, der eigentlich nur ein Stiefvater ist, aber herzensgut scheint.
Die drei sind eine Familie, die es absolut nicht leicht hat. Kummer, Sorgen, aber auch einen Sohn mit Ausrastern. Trotzdem spürt man die Verbindung der Familie und vor allem die Liebe.
Obwohl Daniel diese Stärke in der Familie hat, ist er einsam und wünscht sich Freunde und dann taucht Lars auf. Meine Meinung von Lars war am Anfang nicht gerade gut, denn er scheint durchs Leben zu gehen, als wäre alles ein Spiel. Nichts ist wichtig, nichts wird ernst genommen. Ich bin auch jemand der albern ist, jemand der seinen Kindern Blödsinn beibringt, aber manchmal wirkte Lars einfach fernab der Realität.
Mit der Zeit schien sich sein Verhalten zu ändern, denn seine Aufgabe und Zeit mit Daniel waren ihm wichtig. Er ist ein Freund, ein Vertrauter und der große Bruder geworden, den Daniel nie hatte.
Daniel hat eine Liste, die er abarbeiten will, bevor er stirbt und Lars ist sozusagen der Wunscherfüller.
Ich finde es toll, dass diesem kranken Jungen so viel Glück und Spaß geschenkt wurde und gönne es ihm von Herzen. Leider ist Daniel ein Ausnahmefall, denn ich bezweifle, dass viele andere kranke Menschen so mit Geld um sich werfen können, wie es hier der Fall war.
Daniel selbst wirkt auf mich schon als Leserin sehr anstrengend. Damit meine ich nicht die Zeiten, wenn er ins Hospiz, oder ins Krankenhaus muss, oder über dem Waschbecken steht und Galle spuckt. Damit meine ich eher sein Verhalten, dass so extrem zwischen Kleinkind und Jugendlichem wechselt, dass mir schwindelig wurde. Ein trotziges Kleinkind, dass mit dem Fuß aufstampft, weil es etwas nicht bekommt, das hysterisch zu schreien anfängt und plötzlich ganz auf stur schaltet. Im nächsten Augenblick der coole Jugendliche der an “geile Weiber mit dicken Dingern” denkt. Ich bin mir sicher, dass er nichts dafür kann, aber umso mehr Respekt habe ich vor seinem Umfeld.
Ich möchte die Mutter und den Vater drücken und ihnen ganz viel Kraft schicken, wann immer sie sie brauchen.
Fazit:
Sehr schwere Kost und trotzdem ein Liebesbrief an das Leben (auch wenn die meisten Dinge für die meisten Menschen nicht einfach so umzusetzen sind).
5 von 5 Emmis