Der kleine Igel und die geheimnisvollen roten Mützen

© Weltbild

Verlag: Weltbild Deutschland

ISBN-13: 9783828956391

16 Seiten

Erscheinungsdatum: 06.09.2019

Preis: 8,99 Euro

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Meine Meinung:

Süß, einfach nur süß!

Wenn es auf die Wintermonate zugeht und die Temperaturen sinken, ziehen bei uns immer mehr Winter – und Weihnachtsbücher ein. Der kleine Igel war definitiv eine Coverentscheidung, denn er ist total putzig und die rote Mütze ist richtig flauschig.

“Fühl doch mal!” steht auf dem Buch und das kann man immer wieder, denn jede rote Mütze ist flauschig. Der Igel kann nachts kaum schlafen, weil er ein lautes Knarren hört. Auch seine Freunde haben es gehört und wollen wissen, was los ist. In der nächsten Nacht machen sie sich gemeinsam auf die Suche und sehen in der Entfernung eine rote Mütze, wie die, die der kleine Igel trägt, aber der war es nicht, denn er steht hinter ihnen.

Gemeinsam verfolgen sie die rote Mütze und stoßen auf mehrere Mützen. Die Mützenträger haben nur Gutes im Sinn und gemeinsam schaffen sie etwas Wichtiges.

In diesem Buch geht es generell um das “Gemeinsam”. Gemeinsam machen sich einige auf die Suche und gemeinsam bewerkstelligen sie hinterher etwas, das keiner alleine geschafft hätte.

Das Schöne ist: Es gibt einige Igel-Bücher!

Fazit:

Ein sehr süßes Buch mit wunderschönen Illustrationen, Fühleffekten und einer tollen Botschaft: Gemeinsam klappt alles besser!

5 von 5 Emmis

Alles verknallt! oder Ein kleiner Rabe trifft auf große Liebe von Nele Moost

 

  • © Thienemann-Esslinger

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Esslinger Verlag; Auflage: 2. (18. Juli 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • llustrator:Annet Rudolph
  • ISBN-13: 978-3480233274
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 13,00 Euro

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Meine Meinung:

Von Rabe Socke kann man halten was man möchte – er ist einfach tollpatschig und süß.

In seinem neuen Abenteuer geht es darum, dass er von einer kleinen Ente belagert wird. Sie himmelt ihn total an und ich fand das niedlich. Rabe Socke leider nicht, denn er schickt die “Fusselbirne” weg, denn die ist babywinzig und nervt ihn. Also veräppelt er sie und haut dann heimlich ab. Dabei stößt er auf seinen Freund den Bären und der kümmert sich dann um die Ente. Eddi Bär und die Ente finden sich toll und verbringen viel Zeit miteinander.  Rabe Socke hat jetzt nur ein Problem, denn der Tag ist lang und ihm mittlerweile ziemlich langweilig, aber da die Ente jetzt den Bären anhimmelt, hat er niemanden mehr. Er ist traurig und wütend zugleich und sucht sich Hilfe. Das zeigte mal wieder, dass man andere so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte.

Natürlich bekommt er Hilfe von den anderen Waldtieren, aber er versemmelt seine Chance bei Eddi-Bär, denn indirekt sagt er ihm, dass er blöd ist. Das war, genau wie die fiese Sache am Anfang, einfach unmöglich. Ich weiß nicht, wieso er mit seiner Art durchkommt, denn auch, wenn er es wiedergutmachen wollte, in meinen Augen hat er das nicht.

Die Zeichnungen dagegen sind richtig toll und liebevoll gestaltet und auch den Kindern haben die Illustrationen sehr gefallen.

Fazit:

Die Geschichte konnte mich nicht überzeugen, denn Rabe Socke hat sich unmöglich verhalten und es nicht einmal wieder richtig gut gemacht. Die Illustrationen sind dafür ganz zauberhaft.

3 von 5 Emmis

 

Geschwister von Rocio Bonilla

 

  • © Jumbo Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
  • Verlag: Jumbo (31. Januar 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3833739590
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Geschwister! Wer sie hat, kann sich meist nicht entscheiden, ob er sie hassen, oder lieben soll. Besonders als Kind ärgert man sich oft über sie. In “Geschwister” sind die unterschiedlichen Gefühle schön aufgezeigt, denn da ist die Schwester, das Nashorn. Sie hält ihn für nervig und er sie für langweilig, aber anderseits baut sie die höchsten Türme und er erzählt die besten Geschichten.

Das Buch ist so aufgebaut, dass es auf einer Seite (gelbes Cover) aus der Sicht des Bruders erzählt und wenn man das Buch umdreht (grünes Cover), erzählt die Schwester über ihren Bruder, den Affen.

In der Mitte, wenn sich beide einig sind, dass das Leben zu zweit doch ganz schön sein kann, gibt es eine Überraschung.

Für meine beiden Mädels wollte ich das Buch, denn man kann es natürlich aus Schwester-Schwester-Sicht sehen. Man muss sich nicht immer verstehen, man darf sich auch mal doof finden und alleine spielen wollen, aber am Ende sollte man doch froh über sein Geschwisterchen sein und das merke ich bei meinen Töchtern immer wieder. Die Große hat mir gestern Abend erst wieder gesagt, wie lieb sie ihre Schwester hat und die Kleine fragt morgens, wenn die Große in der Schule ist, nach ihr.

Auch ich habe zwei Geschwister und kenne beide Seiten aus der Vergangenheit. Im Alter jedoch ist man überwiegend froh, welche zu haben.

Obwohl die Illustrationen nicht schlecht sind, haben sie mich nicht vom Hocker gerissen.

Fazit:

Geschwister nerven, Geschwister sind toll. Man geht ihnen aus dem Weg und freut sich dann wieder, jemanden zum Spielen zu haben.

4 von 5 Emmis

Sch(l)af, Kindlein, schlaf…

© Carlsen Verlag, Miniland

Jedes unserer Kinder hat so sein Schlafritual.

Während die Große mittlerweile am Liebsten uns vorliest und uns dann erst weiter vorlesen lässt, möchte unsere Kleine ihren Kuscheltieren eine gute Nacht wünschen.

In den letzten Tagen haben wir immer wieder in “Fühlinchen” von Nanna Neßhöver geblättert und gelesen. Das Buch aus dem Carlsen Verlag ist echt niedlich, denn Fühlinchen ist einzigartig. Je nach Gefühlen ändert das Schaf seine Farbe und fragt sich, ob das nur bei ihm so ist. Es lernt, dass es zwar einzigartig ist, aber nicht alleine, denn auch die Tiere die ihre Farben nicht ändern können, fühlen.

Die Illustrationen von Annette Swoboda sind hübsch anzusehen und die Farbwahl sehr angenehm.

Nach dem Lesen brauchen beide Kinder dann noch einmal Kuscheleinheiten und ganz viel Nähe. Alle Streitereien vom Tage sind vergessen. Die Große erzählt uns dann noch was sie beschäftigt, oder was sie am nächsten Tag machen möchte. Dann schlafen sie – meistens.

Wir wollten ein Nachtlicht für die Kleine haben, denn die hat sich angewöhnt über ihr Gitterbettchen zu klettern, aber momentan schläft sie super und so hat die Große jetzt ein neues Nachtlicht bekommen.

Uns gefällt, dass das Nachtlicht “night sheep” von Miniland nicht so aufdringlich hell ist, wie es viele andere Nachtlichter sind. Wir können es als permanentes Licht nutzen, als Regenbogenlicht, oder so, dass es sich nach 30 Minuten abschaltet. Es ist toll, dass die Kinder das Licht auch mit ins Bett, bzw. ans Bett nehmen können, ohne dass wir es eingesteckt lassen müssen. Das Schäfchen kann man ganz in Ruhe am Tag wieder aufladen. Das Netzteil wurde nach einiger Zeit ziemlich warm, aber wir stecken solche Dinge eh immer aus, wenn wir das Haus verlassen.

Mit einer Höhe von etwas über 12 cm, macht das Schaf ganz schön was her. Wir wollen es nicht mehr missen.

Jetzt steht dem Schlummern nichts mehr im Wege,

schlaft gut!

 

Das Buch findet ihr hier: Fühlinchen!

Zum Nachtlicht geht es hier entlang: night sheep!

Die kleine Hummel Bommel und die Zeit von Britta Sabbag, Maite Kelly

 

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: arsEdition (12. September 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Joëlle Tourlonias
  • ISBN-13: 978-3845825359
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Wir freuen uns jedes Mal wieder, wenn ein neues Buch über die kleine Hummel Bommel erscheint. In diesem Band geht es um die Zeit. Ich muss zugeben, dass ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin. Ich hasse das Warten und Bommel geht es ähnlich, denn er sitzt mit seinen Eltern am Bahnhof und wartet auf seine Oma, aber die kommt ausgerechnet mit dem Bummelzug. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, hat der Zug auch noch Verspätung. Bommel redet am Bahnhof mit einigen Tieren und bekommt Tipps, wie die Zeit schneller umgeht, oder wie er sie besser nutzen kann.

Am besten hat mir Kalle Kakerlake gefallen. Er ist der Kofferträger und sagt Bommel, dass er nie die langen Schlangen sieht, sondern jeden Koffer für sich. Vielleicht sollten wir Großen das im Alltag auch so machen. Anstatt die ganze Arbeit, den Haushalt als riesigen Haufen Arbeit zu sehen, könnten wir nur den nächsten Punkt sehen und abarbeiten, vielleicht sogar mit Spaß. Tanzend die Wohnung saugen wäre doch eine nette Abwechslung und gar nicht mehr so schlimm.

Bevor die Oma nun endlich ankommt, trifft sich Bommel noch mit seinem Freund Ricardo und plötzlich vergeht die Zeit viel zu schnell.

Fazit:

Vielleicht sollten wir nicht so ungeduldig sein, vielleicht sollten wir die Zeit besser nutzen, denn egal was wir machen, sie verstreicht. Ein neues, süßes Abenteuer mit der Hummel Bommel konnte uns begeistern.

5 von 5 Emmis