Der Maulwurf und die Sterne von Britta Teckentrup

 

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: arsEdition; Auflage: 1. (24. Juli 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3845830667
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Der Maulwurf liebt die Sterne. Jeden Abend kletterte er aus seiner Erdhöhle und setzte sich auf seinen Lieblingsstein um die Sterne am Himmel zu bewundern. Als er eine Sternschnuppe sah, wünschte er sich, dass ihm alle Sterne der Welt gehören.

Als er alle Sterne in seiner Höhle hatte, vermisste er seinen Lieblingsstein und kletterte aus der Höhle, doch es war dunkel und die Tiere des Waldes sehr traurig, dass keine Sterne mehr am Himmel waren.

Da wurde dem Maulwurf klar, dass die Sterne nicht ihm gehören, sondern allen und mit der Hilfe der anderen Tiere bringt er alles wieder in Ordnung.

Ich mag die Botschaft, dass alles schöner ist, wenn man es mit anderen teilen kann. Der Maulwurf hat unbedacht gehandelt und dadurch andere traurig gemacht, aber er zeigt Einsicht und korrigiert seinen Fehler schnell.

Obwohl das Buch recht düster wirkt, gefällt es uns sehr gut. Der Maulwurf ist niedlich und seine Stimmungen sieht man ihm gut an.

Fazit:

Ein wirklich tolles Buch. Uns hat es sehr gefallen, dass der Maulwurf so schnell zur Einsicht gekommen ist und die Schönheit ab jetzt mit seinen Freunden genießt.

5 von 5 Emmis

 

Henri und Henriette feiern Weihnachten von Cee Neudert

 

  • © Thienemann-Esslinger Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 3. (7. Oktober 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustratorin: Christiane Hansen
  • ISBN-13: 978-3522459136
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre
  • Preis: 13,00 Euro

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Meine Meinung:

Zum Weihnachtsfest gibt es auf dem Bauernhof einiges zu tun. Neben dem Bauern, dem Schwein, dem Pferd, den Kühen und der Katze lebt dort Hahn Henri mit seiner Familie und als Familienoberhaupt, reißt er die ganze Arbeit an sich.

Zuerst setzt er sich an die Liste, denn für Weihnachten braucht man einiges. Da muss ein Tannenbaum besorgt, Plätzchen gebacken und ein Karpfen gefangen werden. Es braucht einen Weihnachtsmann und ein Christkind und auch Geschenke sind wichtig. Also legt Henri los und merkt schon bald, dass ihm alles zu viel wird und Weihnachten vor der Tür steht. So ist es im Leben auch oft, denn entweder möchte man selbst alles schaffen, oder man kennt die eine Person, die überhaupt keine Hilfe braucht, obwohl sie fast zusammenklappt. So ergeht es auch Henri, bis seine Frau Henriette liebevoll, aber bestimmt dafür sorgt, dass er Hilfe bekommt und gemeinsam schaffen sie auch alles.

Spätestens in dem Moment wurde es für mich als “alte Leserin” Zeit, über Weihnachten und das drumherum nachzudenken. Wie oft verfallen wir in einen Wahn, um alles vor Weihnachten nochmal sauber und schön zu machen. Wir müssen dekorieren, wir wollen einen Baum besorgen und vielleicht noch neuen Baumschmuck. Die Geschenke wollen ausgesucht und eingepackt werden und der Eine, oder Andere braucht auch noch etwas neues zum Anziehen. Wenn das Fest dann startet, dann sind wir oft so kaputt, dass wir nur noch ausspannen wollen und die gemeinsame Zeit gar nicht mehr zu schätzen wissen. Mittlerweile machen wir alles zusammen. Jeder sucht sich etwas aus, das er gerne macht und schon ist nicht mehr so viel zu tun.

Fazit:

Weihnachten? Ein Fest der Liebe, aber auch Zeit für – und miteinander. Selbst für die Hühner auf dem Bauernhof. Eine tierische Geschichte mit schönen und kindgerechten Illustrationen.

5 von 5 Emmis

Ein Winter voller Träume von Mia Jakobsson

  • © Weltbild

     

  • Autor: Mia Jakobsson
  • 320 Seiten, Maße: 12,5 x 18,7 cm, Gebunden
  • Verlag: Weltbild Deutschland
  • ISBN-13: 9783963770326
  • Erscheinungsdatum: 26.09.2019
  • Preis: 10,99 Euro

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Inhalt:

In Norråker, einem kleinen Dorf in Schweden, lebt die alleinerziehende Kristin. Als Mutter von zwei Kleinkindern und einer Pubertierenden hat sie es nicht leicht, vor allem, da sie noch als Briefträgerin arbeitet. Als wenn das nicht genug wäre, möchte sie immer, dass die Mitmenschen in ihrer Umgebung glücklich sind und um das zu erreichen, verstrickt sie sich in immer mehr Lügen. Nun droht Gefahr, dass ihre aktuelle Lüge auffliegt.

Meine Meinung:

“Ein Winter voller Träume” ist eine schöne Winter-/Weihnachtsgeschichte und Kristin versucht darin die Hauptrolle des Engels zu spielen. Als ihre Nachbarin Alma schwer erkrankt und nur noch den Wunsch hegt, ihren Enkel ein letztes Mal zu sehen, schreibt sie in seinem Namen Briefe und Alma geht es mit der Zeit so gut, dass sie ihren Enkel besuchen möchte. Natürlich muss sich Kristin dann etwas einfallen lassen und so arrangiert sie einen Schauspieler, der den Enkel Jerik spielen soll und seine “Oma” besuchen kommt.

Man merkt Kristin ihr schlechtes Gewissen immer wieder an und auch, wie sie versucht den falschen Jerik wieder loszuwerden. Als der keinerlei Anstalten macht zu gehen, wächst ihre Angst, dass die Lügen auffliegen und obwohl sie sich sehr zu ihm hingezogen fühlt, macht sie ihm das Leben schwer.

Jerik weiß nicht, wie ihm geschieht und was Kristin für ein Problem mit ihm hat. Die Lügen um Kristin nahmen den größten Platz in der Geschichte ein und der Stress um Almas Enkel reichte ihr anscheinend nicht, denn sie mischte sich auch noch in ein anderes Leben ein.

Obwohl sie es immer gut meinte, war sie schon ein wenig nervig, denn sie verkomplizierte alles mit ihrer Art.

Jerik und sein Bruder waren für mich das Highlight. Ihre Familiengeschichte ist kompliziert und traurig und doch wunderschön. Beide waren sehr herzliche Männer und die Umgebung Schwedens tat sein Übriges um ein wenig Winter/Weihnachtsstimmung zu zaubern. Ich wurde gut unterhalten und muss gestehen, dass ich mich in Norråker auch sehr wohlfühlen würde.

Fazit:

Ein toller Winterroman, in dem die Hauptprotagonistin durch ihre eigenen Lügen Probleme bekommt und der doch so schön ist, dass man sich problemlos nach Schweden träumen kann.

5 von 5 Emmis

Die kleine Hummel Bommel – Familienplaner 2020 von Maite Kelly, Britta Sabbag, Joelle Tourlonias

© arsEdition

10,00 € [D] / 10,00 € [A]

Erschienen am 24.06.2019

Familienplaner, 14 Seiten

450 mm x 210 mm

GTIN: 4014489120889

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Meine Meinung:

Die kleine Hummel Bommel begleitet uns nun schon ein paar Jahre. Egal ob zu Ostern, Weihnachten, oder zwischendurch – wir lieben die Hummelabenteuer.

Jedes Jahr, ab dem Sommer, schaue ich mich nach einem geeigneten Familienplaner für uns um. Ich glaube, wir hatten im letzten Jahr schon einen von Hummel Bommel und in diesem haben wir einen von Pippi Langstrumpf. Jetzt habe ich schon einen für das nächste Jahr, denn solange ist das nicht mehr hin und diesmal habe ich mich wieder für die kleine, niedliche Hummel und ihre Freunde entschieden.

Für uns ist wichtig, dass er mindestens vier Spalten hat, damit die Kinder und die Erwachsenen je eine eigene haben. Die fünfte Spalte ist unser Bonus, dort werden alle gemeinsamen Termine, oder geplanten Familienausflüge notiert.

Die Feiertage und Sonntage sind immer farblich hinterlegt und für mich sehr praktisch, da unsere Große jeden Sonntag Taschengeld bekommt und ich es schnell eintragen kann. Okay, es ist auch schon passiert, dass ich das Taschengeld an einem Feiertag eingetragen habe, aber im Normalfall bin ich in der richtigen Spalte. Der Kalender hat viele Illustrationen, nicht nur oben beim Monat, sondern auch kleinere mittendrin. Manche würde das vielleicht stören, aber ich finde sie niedlich und zur Not schreibe ich etwas in die Spalte drüber/drunter und versehe sie mit einem Pfeil.

Ein dickes Plus gibt es hier noch für die Verwendung von Papier aus verantwortungsvollen Quellen, denn das Papier trägt das FSC-Logo.

Fazit:

Ein praktischer Familienplaner mit zauberhaften Illustrationen, der zudem auch noch das FSC-Logo trägt.

5 von 5 Emmis

Das Weihnachtslied von Angelika Schwarzhuber

 

  • ©blanvalet

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: Originalausgabe (16. September 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3734107795
  • Preis: 9,99 Euro

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Inhalt:

Mia leitet erfolgreich einen Schulchor und steckt gerade mitten in den Proben für das weihnachtliche Schulkonzert, als sie mit der Direktorin aneinandergerät und ihren Job verliert. Mit ihrer Zukunft muss sie sich jedoch später beschäftigen, denn ihr Vater stirbt unerwartet. Als sie dann auch noch ihre Zwillingsschwester Valerie nach vielen Jahren wiedersieht, geht endgültig alles drunter und drüber.

Meine Meinung:

Obwohl ich die Bücher von Angelika Schwarzhuber sehr mag, hatte ich das Gefühl überhaupt nicht reinzukommen. Die Chorproben mit den Schülern, der Kampf einer Schülerin dem Chor beitreten zu dürfen und die schreckliche Schulleiterin machten mir den Start nicht gerade einfach.

Nach einigen Seiten war ich dann aber drin, denn Mia und ihr Vater haben schon vor vielen Jahren einen Verlust erlitten, der vermeidbar gewesen wäre. Mias Mutter Olivia und Valerie sind damals vom Chiemsee nach New York geflogen um Olivias Eltern zu besuchen. Diese Reise entzweite die Familie und Mia konnte ihrer Mutter und ihrer Schwester niemals verzeihen.

Ich durfte beide Elternteile kennenlernen und muss sagen, dass ich Albert sehr mochte, obwohl man das meiste über ihn nur in Erinnerungen erfuhr. Olivia dagegen wirkte sehr oberflächlich und kalt. Ich konnte ihre Entscheidungen nicht verstehen und habe sie als Mutter verurteilt.

Der Chor wurde für mich dagegen erst interessant, als sich der neue Lehrer Daniel Amantke seinen Platz geschaffen hat. Auf den ersten Blick wirkte er sehr steif, aber er wuchs mir, genauso wie Sebastian, der Nachbar und Kindheitsfreund der Zwillinge, sehr ans Herz. Ich mochte seine forsche Art und hätte sie ihm überhaupt nicht zugetraut.

Auf den letzten Seiten kamen mir immer wieder ein paar Tränchen, denn die Emotionen steigern sich zum Schluss gewaltig.

Fazit:

Wer Musik (auch Weihnachtsmusik) und traurige Geschichten mit süßem Ende mag, der ist hier genau richtig.

5 von 5 Emmis