Sheriff Peng und die Medizin gegen Streit von Kai Renners

  • © Renners Media

 

  • Gebundene Ausgabe : 32 Seiten
  • Illustrator: Kai Renners
  • ISBN-13 : 978-3945288092
  • Leseniveau : 3 – 6 Jahre
  • Preis: 13,95 Euro

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Meine Meinung:

Sheriff Peng wohnt in der Westernstadt Klein Wildwest. Er löst Probleme mit dem Köpfchen, denn er besitzt keine Waffe. In seinem Städtchen gibt es den fiesen Piet, doch der darf die Stadt nicht mehr betreten, weil er alle geärgert hat. Nun ärgert er die Wüstentiere und Sheriff Peng nimmt sich der Sache an.

Wenn man sich Westernfilme ansieht, dann sieht der Sheriff meist grummelig und böse aus. Hier ist es ein kleiner, niedlicher Junge, der versucht Ordnung in seiner Stadt zu schaffen und auch den Tieren außerhalb von Klein Wildwest helfen mag. Er macht sich auf die Suche, denn er möchte den fiesen Piet festnehmen. Was mich am meisten beeindruckt hat und auch den Kindern sehr gut gefallen hat, war, dass der Sheriff den fiesen Piet gefragt hat, wieso er so gemein ist und erfahren hat, dass er nur durch ein Missverständnis so wurde. Piet hat sich dann entschuldigt und ihm wurde verziehen.

Dies ist nun unser drittes Buch aus der Reihe und ich liebe sie alle. Kindgerechte, zauberhafte Illustrationen, die uns die Umgebung und die Leute mit ihren Fehlern und Eigenarten doch so nahebringen.

Fazit:

Streit kann man lösen und manchmal sogar vermeiden, wenn man über die Dinge spricht. Ein süßes Buch mit interessantem und immer wieder aktuellem Thema.

5 von 5 Emmis

Der Heimweg von Sebastian Fitzek

  • © Droemer

 

  • Gebundene Ausgabe : 400 Seite
  • ISBN-13 : 978-342628155
  • Herausgeber : Droemer HC; 3. Edition
  • Preis: 22,99 Euro

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Inhalt:

Der Kalender-Killer treibt sein Unwesen und sein nächstes Opfer heißt Klara. Als ihr Tag anbricht ist sie auf dem Weg, dem Killer zuvor zu kommen, als sie plötzlich das Begleittelefon am Ohr hat. Sie spricht mit Jules Tannberg, der unerlaubt die Schicht von seinem Kumpel Caesar übernimmt. Jules versucht Klara die Angst zu nehmen, doch trotz allem wird ihr Tag sehr aufregend und sie trifft auf etliche Gefahren.

Meine Meinung:

“Der Heimweg” bestand aus etlichen Stunden voller Aufregung, Gefahren, Angst, aber auch Mut und Gegenwehr. Es geht um Klara, die Mutter einer achtjährigen Tochter, die Frau eines Tyrannen. In ihrer Ehe mit Martin hat sie alles Erdenkliche über sich ergehen lassen, wurde erniedrigt und misshandelt und hat doch immer durchgehalten. Doch jetzt, als der Kalender-Killer es auf sie abgesehen hat, möchte sie nicht auch noch sein Spiel mitspielen, sondern will die Regeln selbst bestimmen. Ziemlich schnell hat sie das Begleittelefon am Ohr und Jules versucht ihr zu helfen, obwohl er am Anfang nicht versteht, was Klara ihm erzählt, denn sie warnt Jules, dass er ebenfalls sterben wird, wenn der Killer von ihm erfährt.

Als sich dann bei Jules seltsame Dinge zutragen, zieht er seinen Vater mit hinzu, der für ihn Nachforschungen über Klara anstellen soll.

Ich habe immer wieder versucht mir den Killer vorzustellen, war am Ende aber doch überrascht. Erschreckend war es zu lesen, wie einige Männer ihre Frauen misshandeln, denn auch wenn das Buch fiktiv ist, gehe ich davon aus, dass so etwas auch in der Realität passiert und die Frauen zu viel Angst vor den Konsequenzen haben.

Fazit:

Es wurde nie langweilig, es gab viel Brutalität, viel Unvorstellbares und Spannung bis zum Ende.

5 von 5 Emmis

Als hätte der Himmel mich vergessen: Verwahrlost und misshandelt im eigenen Elternhaus von Amelie Sander und Beate Rygiert

  • © Bastei Lübbe

 

  • Herausgeber : Lübbe; 7. Aufl. 2017 Edition (13. Januar 2017)
  • Sprache: : Deutsch
  • Taschenbuch : 376 Seite
  • ISBN-13 : 978-3404609253
  • Preis: 10 Euro

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Inhalt:

Amelie Sander ist ein kleines Mädchen, welches von ihrer Stiefmutter gedemütigt, vernachlässigt und misshandelt wird. Immer wieder fragt sie sich, was sie getan hat und fügt sich der Frau, die sie Mama nennt. Niemals kann sie es ihr recht machen und schnell lernt sie, dass sie entweder von ihr, oder ihrem Vater geschlagen wird, denn die Stiefmutter spielt böse Spielchen.

Meine Meinung:

Als Mama war es für mich sehr schwer, dieses Buch zu lesen, denn Amelie hatte keine wirkliche Kindheit. An die Zeit vor ihrem sechsten/siebten Lebensjahr scheint sie so gut wie keine Erinnerungen zu haben und danach war da diese Frau, die sie Mama nennt. Eine Frau, die ihr alles verbietet, vom Essen, über das Spielen, bis hin zum Stuhlgang und des Waschens.

Wie oft habe ich mich gefragt, wieso der Vater nichts merkt und sein Kind vor dieser Frau beschützt, doch die Stiefmutter ist so arglistig, dass sie dem Kind einbläut, wie es sich zu verhalten hat, weil es sonst Schläge kassiert. Schnell wird sie als behindert und zurückgeblieben abgestempelt. Lehrer, Ärzte etc. glauben der Stiefmutter und nehmen es hin, dass Amelie in ihrer Gegenwart schweigt und nicht macht, was sie soll. Isoliert von Gleichaltrigen und dem Rest der Familie vegetiert sie eher dahin, als das sie lebt. Auch da habe ich mich gefragt, wieso Tanten und andere Verwandte nie mehr gedrängelt haben, um sie zu sehen. Mehrmals hat sie die Hoffnung auf eine Flucht, die jedoch jedes Mal aussichtslos ist, bis zu ihrem 21. Geburtstag. Bis dahin hatte sie keine Möglichkeit selbständig zu werden, oder erwachsen. Mit viel Hilfe und guten Freunden beginnt sie ihr Leben und ist oftmals überrascht von dem, was sie jetzt darf.

Was mir in diesem Buch leider gefehlt hat, waren die Emotionen. Es las sich, als würde eine Fremde über dieses Mädchen, diese junge Frau berichten. Ich habe keine “Unterhaltung” und kein “wohliges Gefühl” erwartet, aber es wirkte distanziert, so als habe sich die Autorin von der damaligen Amelie und dem Erlebten distanziert.

Trotz allem ziehe ich meinen Hut vor dieser Frau, die aus dem Nichts gelernt hat auf eigenen Beinen zu stehen. Die den Mut hatte weiterzumachen und weiterzukämpfen und jetzt trotz allem ihr Leben lebt.

Fazit:

Eine traurige Geschichte über eine Frau, die ohne Liebe aufgewachsen ist. Man kann nicht anders, als die Stiefmutter und den Vater zu hassen.

4 von 5 Emmis

Ben und Bär warten auf Weihnachten von Michael Engler

  • © arsEdition

 

  • Pappbilderbuch : 20 Seiten
  • Illustrator: Joëlle Tourlonias
  • ISBN-13 : 978-384583737
  • Herausgeber : arsEdition; 1. Auflage (29. September 2020)
  • Leseniveau : 2 und Nach oben
  • Preis: 8,99 Euro

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Meine Meinung:

Obwohl Weihnachten noch etwas hin ist, verleitet mich das Herbstwetter dazu, die ersten Weihnachtsbücher (vor-)zu lesen.

Von Ben und Bär haben wir noch keine weiteren Bücher, aber ich mag die Illustrationen von Joëlle Tourlonias sehr gerne und meine Kinder auch.

,,Heute ist Weihnachten”, so beginnt das Buch und Ben und Bär sind schon aufgeregt und freuen sich. Natürlich sind beide ungeduldig und können es kaum erwarten, doch die Eltern beschäftigen sie. Es wird gebastelt und gerodelt, es wird gegessen und ein Schneemann und ein Schneebär gebaut und die Zeit gemeinsam so genutzt, dass überhaupt keine Langeweile aufkommt.

Genau das hat mir auch am besten gefallen. Es ist selbstverständlich, dass Kinder es kaum erwarten können, denn Weihnachten ist für sie etwas ganz Besonderes. Wir versuchen in der Zeit vor dem Fest schon Stimmung aufkommen zu lassen. Wir basteln und backen, singen Weihnachtslieder und kuscheln noch mehr als sonst. Die Kinder dürfen den Baum aussuchen und schmücken, aber gerade an den drei Festtagen brauchen sie noch mehr Ablenkung. Uns hat die Geschichte sehr gefallen und auch, wenn die Geschichte für Kinder ab 2 Jahren und das Buch ein Pappbilderbuch ist, so gibt es nach obenhin keine Altersgrenze.

Fazit:

Eine süß illustrierte Geschichte über die ewig langen Stunden vor der Bescherung.

5 von 5 Emmis

Monsoon – Herzen im Galopp von Joël Tan

  • © arsEdition

 

  • Gebundene Ausgabe : 224 Seiten
  • ISBN-13 : 978-3845833002
  • Herausgeber : arsEdition; 1. Edition (18. September 2020)
  • Preis: 12,99 Euro

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Meine Meinung:

Aktuell liest meine Große überwiegend Pferdebücher. Da sie aber die Bücher, die ihrem Alter entsprechen innerhalb weniger Stunden durchgelesen hat, habe ich mal nach einem Buch mit etwas mehr Seiten gegriffen. Obwohl “Herzen im Galopp” ein zweiter Teil ist, konnte ich ihn gut lesen, denn es gab hin und wieder Informationen, wie es dazu kam, dass Lisann Monsoon bekam. Trotzdem würde ich empfehlen, dass man mit dem ersten Teil anfängt. Den werde ich für meine Tochter und mich noch kaufen, so dass sie die Bücher der Reihe nach lesenkann.

Lisi wird von schrecklichen Alpträumen geplagt. Ständig hat sie Angst, man könnte ihr ihr Traumpferd wieder wegnehmen. Mit ihren Eltern, ihrer besten Freundin Mira und deren Eltern, macht sie in den Herbstferien wieder Urlaub auf dem Falbenhof. Dort arbeitet ihr gemeinsamer Freund Elias, der Sohn des Besitzers, in den Mira verliebt ist.

Ich fand die Geschichte total schön. Da gibt es die Pferdeliebe von Lisi zu Monsoon, die Freundschaft, Verliebtheit, aber es gab auch Gefahren, denn böse Gestalten treiben sich herum. Die Autorin hat die Weiden und Pferde so schön beschrieben, dass ich mich fühlte, als wäre ich selbst dort. Monsoon schien wirklich ein besonderes Pferd zu sein und Lisis Ängste waren nicht unbegründet. Mira wird als ein Mädchen beschrieben, welches früher mehr auf ihre Nägel geachtet hat, als dass man sie beim Stall ausmisten hätte antreffen können. Doch in diesem Band entdeckt auch sie die Liebe zu Pferden.

Für mich war die Geschichte rundum gelungen und das Ende lässt erahnen, dass ein Winterband, oder zumindest eine Geschichte geplant ist, die im Winter spielt. Ich kann es kaum erwarten alle wiederzutreffen.

Fazit:

Ein Buch über die Liebe zu Pferden, Freundschaft und vieles mehr und das nicht nur für junge Mädchen. Einfach wundervoll!

5 von 5 Emmis