Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer von Kristina Andres

 

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 40 Seiten
  • Verlag: arsEdition; Auflage: 1. (27. Januar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3845834641
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 3 Jahren
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Maus und Eichhorn ist ein wirklich zauberhaft illustriertes Buch. Es geht um die Maus, die das Meer riecht und die Wellen hört und starke Sehnsucht verspürt. Sie weiß, dass der Weg weit ist und sie durch den Wald und am Fluss entlangführt.

Ihre Sehnsucht ist so stark, dass sie sich auf den Weg macht und unterwegs hat sie ziemliches Glück, denn die Maus ist sehr leichtsinnig.

Mir hat die Geschichte gefallen, wobei ich die Altersangabe nicht ganz unterschreiben kann. Ich würde sagen, dass die Geschichte so lang ist, dass es reicht sie Kindern ab vier, bzw. fünf Jahren vorzulesen. Besonders gut fand ich, dass die Maus, nachdem sie am Ziel ankam das vermisste, was sie bisher immer hatte. Reisen ins Ungewisse können aufregend sein, aber manchmal gehört man doch an diesen einen Platz. Außerdem hat sie herausgefunden was ein Freund ist.

Fazit:

Eine aufregende und gefährliche Reise, die von Kristina Andres wunderschön illustriert wurde.

5 von 5 Emmis

 

Buchstabenzauber von Christoph Biemann und Thomas Montasser

 

  • © Mosaik Verlag

 

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Mosaik; Auflage: Originalausgabe (9. September 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3442393527
  • Preis: 16,00 Euro

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Kurzmeinung:

Zuerst muss ich sagen, dass wir bei uns (bisher!) keinerlei Probleme habe, die Kinder fürs Lesen zu begeistern. Unsere Große fing mit dem Lesen der einzelnen Buchstaben schon vor der Einschulung an und von da an ging es ziemlich schnell vorwärts. Sie ist jetzt in der zweiten Klasse und liest sehr viel selbst und mittlerweile auch betont vor. Unsere Kleine ist mit ihren drei Jahren noch keine Selbstleserin, aber sie liebt es, wenn ihr die große Schwester, oder wir als Eltern vorlesen. Jeden Abend müssen es bestimmte BücherER sein, denn eins reicht ihr nicht. Wir binden das Lesen in unsere Abendrituale mit ein.

Ich bin mir sicher, dass es von Vorteil ist, dass uns unsere Kinder immer wieder mit einem Buch in der Hand gesehen haben. Als sie Babys waren, habe ich ihnen einfach meine Bücher vorgelesen und später ihre.

Christoph Biemann und Thomas Montasser gehen mit ihrem Buch auf die Eltern ein, die gerne lesewütige Kinder hätten. Sie geben zahlreiche Ideen und Tipps, machen Vorschläge, wie man das Lesen gestalten kann (mit Geräuschen, verschiedenen Stimmen) und raten auch dazu, dass Väter ebenso vorlesen, wie Mütter, denn gerade Jungs möchten so sein, wie ihre Väter und wenn Papa liest und es ihm Spaß macht, dann kann das für das Kind ebenso sein. Eine gemütliche Umgebung, feste Lesezeiten als Familie und vieles mehr sind Anregungen, damit die Eltern schauen können, in wie weit sie etwas davon in ihren Alltag einbauen möchten. Sie erklären aber auch, wieso lesen – und vor allem Bücher lesen – so wichtig ist.

Fazit:

Auch wenn wir lesefreudige Kinder zuhause haben, finde ich das Buch recht interessant. Manchmal wirkt es einfach nur wie eine Zusammenfassung aus Erfahrungen, aber ich denke, dass sich hier einige Eltern Tipps holen können.

4 von 5 Emmis

In der Weihnachtshöhle ist noch Platz von Katharina Mauder

 

  • © Thienemann-Esslinger Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Esslinger Verlag; Auflage: 3. (7. Oktober 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Nikolai Renger
  • ISBN-13: 978-3480234943
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 13,00 Euro

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Meine Meinung:

Zusätzlich zu allen anderen Büchern, lesen wir gerne Saisonbücher und vor allem die Kinder freuen sich immer über passenden Lesestoff. Während sich meine beiden Töchter tierisch aufs Fest gefreut haben, konnten wir die Geschichte vom mürrischen Bär Mattes lesen.

Mattes hat schlechte Laune. Er ist der griesgrämigste, grantigste und grummeligste alte Bär und während alle den Winter und die Weihnachtsfreude genießen, versteckt er sich in seiner Bärenhöhle. Obwohl er so grummelig ist, sieht er total kuschlig aus und die Kinder mochten ihn, wir haben aber nicht verstanden, wieso ihm Weihnachten nicht gefällt.
Wir fanden es toll, als nach und nach die Tiere aus dem Wald kamen und einen Platz in der Höhle suchten. Sie brachten alles Mögliche mit und versuchten das Beste aus ihrer Situation zu machen und siehe da – auch der grummeligsten Bär kann sich mal irren.

Die Illustrationen waren niedlich und passten einfach. Die Launen der Tiere wurden sehr schön wiedergegeben und ein besonderes Highlight war die Höhle auf dem Cover, denn das Fenster der Höhle ist sozusagen ein Guckloch.

Fazit:

Eine Weihnachtsgeschichte, die zeigt, dass selbst der größte Weihnachtsmuffel mit den richtigen Gästen zum Weihnachtsfreund werden kann.

5 von 5 Emmis

Der Maulwurf und die Sterne von Britta Teckentrup

 

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: arsEdition; Auflage: 1. (24. Juli 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3845830667
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Der Maulwurf liebt die Sterne. Jeden Abend kletterte er aus seiner Erdhöhle und setzte sich auf seinen Lieblingsstein um die Sterne am Himmel zu bewundern. Als er eine Sternschnuppe sah, wünschte er sich, dass ihm alle Sterne der Welt gehören.

Als er alle Sterne in seiner Höhle hatte, vermisste er seinen Lieblingsstein und kletterte aus der Höhle, doch es war dunkel und die Tiere des Waldes sehr traurig, dass keine Sterne mehr am Himmel waren.

Da wurde dem Maulwurf klar, dass die Sterne nicht ihm gehören, sondern allen und mit der Hilfe der anderen Tiere bringt er alles wieder in Ordnung.

Ich mag die Botschaft, dass alles schöner ist, wenn man es mit anderen teilen kann. Der Maulwurf hat unbedacht gehandelt und dadurch andere traurig gemacht, aber er zeigt Einsicht und korrigiert seinen Fehler schnell.

Obwohl das Buch recht düster wirkt, gefällt es uns sehr gut. Der Maulwurf ist niedlich und seine Stimmungen sieht man ihm gut an.

Fazit:

Ein wirklich tolles Buch. Uns hat es sehr gefallen, dass der Maulwurf so schnell zur Einsicht gekommen ist und die Schönheit ab jetzt mit seinen Freunden genießt.

5 von 5 Emmis

 

Henri und Henriette feiern Weihnachten von Cee Neudert

 

  • © Thienemann-Esslinger Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 3. (7. Oktober 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustratorin: Christiane Hansen
  • ISBN-13: 978-3522459136
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre
  • Preis: 13,00 Euro

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Meine Meinung:

Zum Weihnachtsfest gibt es auf dem Bauernhof einiges zu tun. Neben dem Bauern, dem Schwein, dem Pferd, den Kühen und der Katze lebt dort Hahn Henri mit seiner Familie und als Familienoberhaupt, reißt er die ganze Arbeit an sich.

Zuerst setzt er sich an die Liste, denn für Weihnachten braucht man einiges. Da muss ein Tannenbaum besorgt, Plätzchen gebacken und ein Karpfen gefangen werden. Es braucht einen Weihnachtsmann und ein Christkind und auch Geschenke sind wichtig. Also legt Henri los und merkt schon bald, dass ihm alles zu viel wird und Weihnachten vor der Tür steht. So ist es im Leben auch oft, denn entweder möchte man selbst alles schaffen, oder man kennt die eine Person, die überhaupt keine Hilfe braucht, obwohl sie fast zusammenklappt. So ergeht es auch Henri, bis seine Frau Henriette liebevoll, aber bestimmt dafür sorgt, dass er Hilfe bekommt und gemeinsam schaffen sie auch alles.

Spätestens in dem Moment wurde es für mich als “alte Leserin” Zeit, über Weihnachten und das drumherum nachzudenken. Wie oft verfallen wir in einen Wahn, um alles vor Weihnachten nochmal sauber und schön zu machen. Wir müssen dekorieren, wir wollen einen Baum besorgen und vielleicht noch neuen Baumschmuck. Die Geschenke wollen ausgesucht und eingepackt werden und der Eine, oder Andere braucht auch noch etwas neues zum Anziehen. Wenn das Fest dann startet, dann sind wir oft so kaputt, dass wir nur noch ausspannen wollen und die gemeinsame Zeit gar nicht mehr zu schätzen wissen. Mittlerweile machen wir alles zusammen. Jeder sucht sich etwas aus, das er gerne macht und schon ist nicht mehr so viel zu tun.

Fazit:

Weihnachten? Ein Fest der Liebe, aber auch Zeit für – und miteinander. Selbst für die Hühner auf dem Bauernhof. Eine tierische Geschichte mit schönen und kindgerechten Illustrationen.

5 von 5 Emmis