5 gelbe Entchen von Sabine Cuno

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 14 Seiten
  • Verlag: Ars Edition (12. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustratorin: Kerstin M. Schuld
  • ISBN-13: 978-3845822976
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 24 Monate – 4 Jahre
  • Preis: 5,00 Euro
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Meine Meinung:
Die meisten Bücher bekommt bei uns die Große, vor allem, weil sie auch viel an die Kleine weitergibt. Trotzdem muss es hin und wieder sein, dass auch die kleine Büchermaus mal ein neues Buch bekommt.
Da es jetzt auf Ostern zu geht, eignen sich da natürlich vor allem Küken und Hasen sehr.
5 gelbe Entchen ist ein Buch mit tollen Zählreimen. In vielen Büchern mit Reimen, wirken die Texte oft zwanghaft gereimt. Hier finde ich die Sätze harmonisch und oftmals wie eine Frage formuliert.
Das Cover glitzert und hebt sich vom Buch ab, so dass die Kinder selbst bei dem kleinen Büchlein etwas zum ertasten haben.
Die Illustrationen von Kerstin Schuld sind zauberhaft und auch die Farben scheinen den Frühling zu rufen.
Fazit: 
Ein wundervolles Buch, das zum entdecken und zuhören einlädt.
5 von 5 Emmis

Dieses bescheuerte Herz von Daniel Meyer und Lars Amend

  • Bildrechte liegen beim Fischer Verlag

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 4 (23. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3596299652
  • Preis: 9,99 Euro
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Inhalt:
Daniel Meyer ist fünfzehn und weiß, dass er sterben wird. Er hat unzählige Operationen hinter sich und sieht immer wieder Freunde sterben. Was kann ihm das Leben noch bieten? Doch dann taucht Lars Amend in seinem Leben auf und wird sein “großer Bruder”. Gemeinsam nehmen sich die zwei viel vor und beginnen das Leben wieder zu leben.
Meine Meinung: 
Ich mag Erfahrungsbücher, denn auch wenn es toll ist in andere Welten und unglaubliche Geschichten zu tauchen, ist es manchmal gut die Augen für die Realität zu öffnen. Schon die ersten Seiten ließen mich schwer schlucken. Da ist dieser fünfzehnjährige Junge der weiß, dass er bald sterben wird. Ein Junge, der nicht die Dinge tun kann, wie sie andere Jungs tun und der in der Schule von anderen kranken Kindern gemobbt wird. Ein Junge, auf den Mitschüler neidisch sind, wenn er sich hinlegen muss, weil er keine Kraft mehr hat und ihm schwindelig wird.
Aber da ist auch diese Mutter, die sich um ihr krankes Kind kümmert, dass nicht immer versteht was recht und was unrecht ist. Diese Mutter, die sich neben der Pflege, der Sorgen und neben dem Kummer noch eine stressige Arbeit gesucht hat. Eine Mutter die in ihrer Freizeit zwischen Krankenhaus und Hospiz pendelt und ein Vater, der eigentlich nur ein Stiefvater ist, aber herzensgut scheint.
Die drei sind eine Familie, die es absolut nicht leicht hat. Kummer, Sorgen, aber auch einen Sohn mit Ausrastern. Trotzdem spürt man die Verbindung der Familie und vor allem die Liebe.
Obwohl Daniel diese Stärke in der Familie hat, ist er einsam und wünscht sich Freunde und dann taucht Lars auf. Meine Meinung von Lars war am Anfang nicht gerade gut, denn er scheint durchs Leben zu gehen, als wäre alles ein Spiel. Nichts ist wichtig, nichts wird ernst genommen. Ich bin auch jemand der albern ist, jemand der seinen Kindern Blödsinn beibringt, aber manchmal wirkte Lars einfach fernab der Realität.
Mit der Zeit schien sich sein Verhalten zu ändern, denn seine Aufgabe und Zeit mit Daniel waren ihm wichtig. Er ist ein Freund, ein Vertrauter und der große Bruder geworden, den Daniel nie hatte.
Daniel hat eine Liste, die er abarbeiten will, bevor er stirbt und Lars ist sozusagen der Wunscherfüller.
Ich finde es toll, dass diesem kranken Jungen so viel Glück und Spaß geschenkt wurde und gönne es ihm von Herzen. Leider ist Daniel ein Ausnahmefall, denn ich bezweifle, dass viele andere kranke Menschen so mit Geld um sich werfen können, wie es hier der Fall war.
Daniel selbst wirkt auf mich schon als Leserin sehr anstrengend. Damit meine ich nicht die Zeiten, wenn er ins Hospiz, oder ins Krankenhaus muss, oder über dem Waschbecken steht und Galle spuckt. Damit meine ich eher sein Verhalten, dass so extrem zwischen Kleinkind und Jugendlichem wechselt, dass mir schwindelig wurde. Ein trotziges Kleinkind, dass mit dem Fuß aufstampft, weil es etwas nicht bekommt, das hysterisch zu schreien anfängt und plötzlich ganz auf stur schaltet. Im nächsten Augenblick der coole Jugendliche der an “geile Weiber mit dicken Dingern” denkt. Ich bin mir sicher, dass er nichts dafür kann, aber umso mehr Respekt habe ich vor seinem Umfeld.
Ich möchte die Mutter und den Vater drücken und ihnen ganz viel Kraft schicken, wann immer sie sie brauchen.
Fazit:
Sehr schwere Kost und trotzdem ein Liebesbrief an das Leben (auch wenn die meisten Dinge für die meisten Menschen nicht einfach so umzusetzen sind).
5 von 5 Emmis

Ein Jahr auf dem Land von Magdalena Kozieł-Nowak

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Ars Edition (15. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Victoria Lach
  • ISBN-13: 978-3845825922
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Originaltitel: ROK NA WSI
  • Preis: 15,00 Euro
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Unsere Meinung: 
Nachdem wir eigentlich nie Wimmelbuchfreunde waren, hat uns die Ausgabe “Ein Jahr im Wald” aus dem Verlag Ars Edition schon so gut gefallen, dass wir auch “Ein Jahr auf dem Land” anschauen wollten.
Wir leben in einer Kleinstadt und dort im Dorf. Wir sind umgeben von Bauernhöfen, Pferdeweiden und auch einige der letzten Urlaube haben wir an der Nordsee, umgeben von Bauernhöfen verbracht.
Tierbabys anschauen, Kühe an der Melkmaschine, Kälber abgeschottet von den Müttern – all das kennen wir und finden wir interessant.
In dem Buch, das meiner Meinung nach ein Wimmelbuch ist, gibt es auf der ersten Doppelseite eine Vorstellung der Tiere und der Leute auf und um den Bauernhof, so dass man schon dort erfahren kann, was die jeweiligen Personen so machen.
Auf der letzten Doppelseite gibt es ein Gemüse/Obstwimmelbild und ein paar Fragen in der Art eines Rätsels.
Mir persönlich gefallen die Figuren nicht so sehr, aber meiner Großen schon.
Am besten finde ich, dass jeder Monat eine Doppelseite bekommen hat und das die Farben von der Illustratorin sehr gut gewählt wurden.
Fazit: 
Ein Wimmelbuch das die Arbeiten auf dem Land sehr gut zeigen. Die verschiedenen Gemüse- und Früchtesorten, anfallende Reparaturen, aber auch das private Leben und den Spaß (den vor allem die Kinder haben)
5 von 5 Emmis

Mein Herz in zwei Welten von Jojo Moyes

  • © Rowohlt Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 1 (23. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Karolina Fell
  • ISBN-13: 978-3805251068
  • Originaltitel: Still me
  • Preis: 22,95 Euro
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Inhalt:
Lou hat ihre Stelle in New York angetreten und musste Sam zurück lassen. Beide haben es schwer, denn Sam vermisst Lou sehr und sie hat es mit ihren Arbeitgebern nicht immer einfach, obwohl Agnes, ihre Arbeitgeberin, so etwas wie eine Freundin wird.
Schnell muss Louisa lernen, dass nicht alles so ist wie es scheint und das man manchmal vergisst, oder verlernt, wer man selbst ist.
Meine Meinung:
Im letzten Teil hat Lou den wundervollen Sam kennengelernt, der ihrem Leben eine neue Bedeutung gegeben hat und auch Wills Tochter ist ihr sehr ans Herz gewachsen. Doch Louisa hatte sich vorgenommen in New York zu arbeiten und Sam und sie sind sich sicher, dass sie es schaffen werden.
Das Leben bei ihren Arbeitgebern ist ein nicht gekanntes. Alles dreht sich um Geld, das Auftreten in der Gesellschaft und obwohl sie offiziell eine Assistentin ist, wirkt sie eher wie eine Sklavin, die ihrer Herrin die Wünsche erfüllt, bevor diese selbst weiß, was sie will.
Die einfache und quirlige Lou verändert sich zu ihrem Nachteil und das fällt auch Sam bei seinen Besuchen auf.
Natürlich bin ich begeistert, dass sich diese junge Frau, die nicht viel mehr als ihr kleines Nestchen kannte, hinaus in die weite Welt wagt. Dass sie bei einer fremden Familie arbeitet und sich dort, wie von ihr erwartet, unterwürfig verhält, finde ich traurig. Ich dachte, sie hätte etwas an Stärke gewonnen, aber in diesem Teil war es, als hätte sie einen starken Rückfall.
Der Job, der ihr Leben wird, fängt an Probleme zu machen und sie ist gezwungen fremde Geheimnisse zu bewahren. Leider fällt man ihr ganz übel in den Rücken und in ihrer größten Not gibt es unerwartete Hilfe.
Natürlich gibt es auch ein paar Flirtereien und ganz viel Abenteuer.
Lou fand ich in diesem Teil sehr schwach, zumindest bis zum Ende. Sam mochte ich dagegen sehr, aber auch im letzten Teil war Sam einfach liebenswert.
Treena hat sich ganz schön gemacht. Sie wirkt viel reifer und verantwortungsbewusster und ist auch endlich glücklich verliebt.
Natürlich gibt es auch in diesem Teil wieder alles an Gefühlslagen: Traurig, euphorisch, verliebt. Es gibt Einsamkeit und Ängste, aber auch ganz viel Mut.Fazit:
Ein tolles Buch von Jojo Moyes, indem Louisa sich aufmacht um Neues zu erleben und lernen muss, dass nicht alles immer rosig ist.

4 von 5 Emmis

Einhorn Paradies – Magie der Freundschaft von Anna Blum

  • © Coppenrath Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (16. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustratorin: Julia Gerigk
  • ISBN-13: 978-3649625629
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5 – 7 Jahre
  • Preis: 12,99 Euro

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Inhalt: 

Nachdem Blue im ersten Teil endlich seine Magie gefunden hat, wirkt er nicht mehr so ruhelos. Dafür scheint mit Vanilla aber etwas nicht zu stimmen. Nach ein paar Regentagen ist ihre Laune aber das kleinste Problem, denn im Einhorn-Paradies scheint etwas nicht zu stimmen. Die kleinen Schwebchen werden krank und brauchen dringend Heilung von den Kristallklippen, aber auch Polt, der Chef der Kristoffel scheint sehr launisch zu sein.

Meine Meinung: 

Nachdem wir vom ersten Buch schon so begeistert waren, wollten wir natürlich auch den nächsten Teil lesen. Anna Blum hat eine fantastische Geschichte geschrieben, die Julia Gerigk als Illustratorin auch diesmal perfekt umgesetzt hat.

Neben den drei Geschwister-Einhörnern gefallen uns aber auch noch die anderen Einhörner, denn die haben regenbogenfarbene Mähnen. Ich finde auch die Tunker ganz süß und finde es witzig, dass sie als so geschwätzig dargestellt werden.

Polt war auch in diesem Teil wieder so mürrisch, wie im letzten Band. Ich kann ihn nicht leiden.

Blue ist, vielleicht auch durch die Magie, ziemlich gereift und wirkt sehr vernünftig. Obwohl er seinen Funkeldrachen-Freund Knabber durch die verregneten Tage sehr vermisst hat, weiß er, dass es momentan wichtigeres zu tun gibt und trotzdem bekam Knabber eine wichtige Rolle, denn er und seine Brüder waren eine riesige Hilfe bei den Schwebchen.

Nicht nur die Geschichte ist magisch, sondern auch die Farben und die bezaubernden Wesen der Inseln.

Fazit: 

Wieder eine wundervolle Geschichte über die drei Einhörner und ihre Freunde im Einhorn-Paradies.

5 von 5 Emmis