Buchverfilmung: DUFF – Hast Du keine, bist Du eine

DUFF – Hast Du keine, bist Du eine

Kinostart: 09. Juli 2015

Der Film zum Buch “Von wegen Liebe” von Kody Keplinger (erschienen bei cbt)

Regie: Ari Sandel

Studio: capelight pictures

DVD und BluRay erscheinen am 20. November 2015

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Bücherfee: Das Kinoplakat hat mich optisch nicht angesprochen, aber ich fand den Trailer witzig. Mein erster Gedanke war: American Pie – nur witziger/aktueller.

Was hast du eigentlich gedacht, als ich gesagt habe du kannst mit ins Kino weil Mama nicht kann und Schwesterchen nicht will?

Bücherwichtel: Oh. Mein. Gott. Na ja, bis ich den Trailer gesehen habe, der hat mir auch ganz gut gefallen.

Bücherfee: Sei ehrlich: Du hast nur an die Käsenachos und die Pepsi gedacht…

Zum Film…

Bücherfee: Natürlich war der Film total überzogen und alles wirkte extrem.

Die Hauptprotagonistin war ja ganz am Anfang mal extrem sauer, danach war sie extrem albern und genau das wurde gefilmt und verbreitet. Es war schon ziemlich heftig zu sehen, dass das Video erst an ganz wenige ginge, aber da es jeder geteilt hat es bald auch jeder hatte.

Bianca tat mir schon ziemlich Leid, aber das war wohl auch der Anstoß den sie brauchte um zu sich selbst zu finden.

Bücherwichtel: Wesley war mir am Anfang überhaupt nicht sympathisch. Er war so ein typisch arroganter Aufreißertyp. Als er mit Bianca den Deal abgeschlossen hat und sie sich zum ersten Mal verabredeten, fand ich ihn schon netter weil man gemerkt hat, dass sich eine echte Freundschaft zwischen den beiden entwickelt hat. (Auch wenn sie immer wieder ekelhaft zu ihm war).

Bücherfee: Ihre Mutter fand ich am Anfang auch total nervig. Total überdreht und affig. Der Streit zwischen Bianca und ihren Freundinnen war überflüssig, aber Bianca hat überall nur das Schlechte und Böse gesehen.

Fazit…

Bücherwichtel: Teilweise witzig mit einem tollen Ende – besser als erwartet.

Ich gebe 4 von 5 Emmis

Bücherfee: Am Anfang fand ich den Film total übertrieben, dann wurde er witzig und am Ende wirkt er wie ein Märchen.

Auch von mir gibt es für den Film 4 von 5 Emmis (Das Ende hat sogar 5 verdient, obwohl es vorhersehbar war).

Die letzten Tage von Rabbit Hayes von Anna McPartlin

  • Bildrechte liegen beim Rowohlt Verlag

 

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: rororo
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Sabine Längsfeld
  • ISBN-13: 978-3499269226
  • Preis:  12 Euro/ 12,40 Euro (AT)
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Inhalt:
Rabbit hatte ihn schon besiegt, doch er ist wieder da: Der Krebs! Diesmal sieht es nicht gut für sie aus und sie hat noch einiges zu tun, bevor sie diese Welt verlassen wird.
Sie muss ihrer Tochter sagen, dass sie stirbt und sie muss ihre Familie wieder miteinander versöhnen und nebenbei muss sie ihrer Mutter zu verstehen geben, dass sie auch jetzt noch nicht an Gott glaubt.

Meine Meinung:
Nachdem ich so viele gute Meinungen gehört habe, musste ich dieses Buch selbst lesen.
Die Autorin war mir gänzlich unbekannt und erst als ich nach dem Buch gesucht habe ist mir aufgefallen, dass sie schon einiges geschrieben hat.
So interessant und traurig ich “Krebsbücher” auch finde, so überrascht war ich von diesem.
Es werden die letzten Tage im Leben von Mia (Rabbit) Hayes erzählt. Natürlich geht es auch um die immer stärker werdenden Schmerzen, um die trauernde Familie und das Abschied nehmen, aber man erfährt noch mehr aus der Vergangenheit.
Die Familie und der Freundeskreis um Rabbit sind sehr groß und doch fehlt eine Person die uns während der ganzen Geschichte trotzdem begleitet.
Das Buch hat mich so oft zum lachen gebracht, denn Molly ist doch eine sehr stark fluchende Mutter und hat durch ihre Art immer Komik rein gebracht.
Ihr Mann ist der Ruhepol und der Weichere von beiden. Er kann seinen Schmerz und Kummer nicht so gut verbergen wie die restlichen Familienmitglieder.
Juliet, die Tochter von Rabbit, trifft es meiner Meinung nach am Schlimmsten, denn sie hatte nie einen Vater und nun stirbt auch noch ihre Mutter. So schlimm das ist, merkt man schnell, dass dieses Mädchen niemals allein sein wird.
Rabbits Geschwister sind zwei zankende, erwachsene Kinder die eigentlich nie einer Meinung sind.
Obwohl immer alles drunter und drüber geht, habe ich als Leserin gemerkt wie stark diese Familie ist. Alle stützen sich und schenken sich Kraft. Es wird gestritten und geschrien, aber es wird sich auch immer wieder vertragen.
Natürlich wird das Leid zum Ende der Geschichte schlimmer, aber auch da war das Buch noch zu schön um traurig zu wirken.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und mit einem Lächeln im Gesicht zurückgelassen.

Fazit:
Eine etwas andere “Krebsgeschichte” inklusive einer Familie mit lauter Baustellen. Unterhaltsam, schön und traurig zugleich.

5 von 5 Emmis

Genäht: Mein “neues” Hobby

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wirklich wo ich anfangen soll, aber ich versuche es:

Seit ich denken kann hat meine Lieblingsoma unsere Sachen umgenäht. Sie hat sie gekürzt, neue Reißverschlüsse eingebaut, geflickt, gestopft und was sonst noch alles anstand.

Ich fand das zwar praktisch, aber es hat mich nicht interessiert.

Am 08.05.2012 ist sie dann (für mich ganz unerwartet) gestorben und in meiner Trauer habe ich geholfen ihre Wohnung leer zu räumen und zu schauen, was ich von ihr haben möchte.

Da stand sie dann: Omas alte Nähmaschine! Ich war mitten in der Schwangerschaft und so langsam dachte ich wie ein Hausmütterchen. Für mich war klar, dass ich die Nähmaschine haben möchte und so habe ich das gute Stück mitgenommen. Ebenso eine große Kiste mit Knöpfen, einen Nähkasten und eine große Kiste mit Garn.

Schön und gut, aber ICH KONNTE NICHT NÄHEN. 

Also stand die Nähmaschine erst einmal auf dem Schrank und ich hab mir gesagt, irgendwann mache ich einen Nähkurs und dann näh ich (vielleicht).

Es wurde 2013.

Es wurde 2014.

Es wurde 2015.

Bei BloggdeinBuch gab es ein Buch für Nähanfänger ab 8 und da ich 8+8+8+ .. ach lassen wir das… bin, habe ich mich auf dieses Buch beworben und mir vorgenommen das Nähen zu testen, falls ich es bekomme.

Ich habe es bekommen und (ich glaube) am 17.01.2015 zum ersten Mal eine Nähmaschine getestet.

Die Anleitung der Maschine war dabei und so saß ich dann erst einmal über eine Stunde davor und habe versucht den Unterfaden einzufädeln.

Man mag es kaum glauben, aber es hat geklappt. Ich habe angefangen mit ein paar Beanies und Loops.

Dann mal ein Halstuch und dann… ging die Nähmaschine kaputt. MIST! Dabei hatte ich gerade noch ein Hobby gefunden das mir Spaß macht.

W6 N6000 (Stickarm ist nicht auf dem Bild)

Es musste eine neue Nähmaschine her. Preislich muss ich sie mir leisten können (hatte ich doch Geburtstags- und Weihnachtsgeld weggelegt). Nehme ich eine ganz einfache? Eine Computergesteuerte? Eine mit Stickmöglichkeit?

Ein paar Wochen haben wir dann überlegt, weil ich den Bücherwichtel natürlich mit einbezogen habe und dann habe ich mir meine NähSti gekauft.

Eine Nähmaschine mit Stickfunktion (Rahmen 10×10).

Vorher habe ich nur eine Nadel genutzt und Omas altes Garn.

Äh,äh. Das geht jetzt nicht mehr. Es wurde zu W6-Spulen geraten (vorher hatte ich welche aus Metall) und Garn sollte Qualitätsgarn sein. Auch das habe ich gekauft. Jetzt fehlten mir ewig die richtigen Sticknadeln und “Fingerverband”, damit das Garn nicht hüpft und das Stickbild zerstört.

Macht nichts, denn ich habe einfach weiter genäht.

Wieso ich euch das alles erzähle und zeige?

Ein paar Mal, habe ich euch die genähten Teile schon im Neuzugängepost gezeigt und ich würde sie euch gerne weiter zeigen.

Ich habe lang überlegt ob ich einen eigenen Blog nur mit Nähsachen mache, aber das Nähen selbst raubt schon einiges an Zeit und einen Blog aktiv betreiben kostet ebenfalls Zeit und deswegen habe ich mich GEGEN einen weiteren Blog entschieden.

Einige werden das vielleicht nervig finden. Andere finden das interessant und wiederum andere kommen vielleicht nur, weil sie die Nähsachen sehen wollen.

Vielleicht erklärt dieser Beitrag auch, wieso es etwas ruhiger geworden ist. Ich lese immer noch gern und versuche auch viel zu lesen, aber falls ihr mal ein paar Tage nichts von mir hört, dann bin ich entweder müde, oder man findet mich unter einem Berg an Stoffen.

Was haltet ihr von meinem neuen Hobby? 

Liebe Grüße,

eure Bücherfee

Ein Bild von dir von Jojo Moyes

Bildrechte liegen beim Rowohlt Verlag

 

  • Broschiert: 544 Seiten
  • Verlag: rororo
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3499269721
  • Preis: 14,99 Euro//15,50 Euro (Österreich)
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Inhalt: 
Erster Weltkrieg: Sophies Mann, der Künstler Édouard, ist in den Krieg gezogen. Sie zieht von Paris zu ihrer Schwester um ihr im Familienbetrieb und mit den Kindern zu helfen.
Das Ansehen der Familie verschlechtert sich, als deutsche Soldaten zu ihnen zum Essen kommen, doch die Frauen haben keine andere Wahl.
Sophie schöpft Kraft aus einem Gemälde das ihr Mann in guten Zeiten von ihr gemalt hat.
London, 2006: Liv hat den Tod ihres Mannes David immer noch nicht verkraftet. In ihrem minimalistisch eingerichtetem Schlafzimmer gibt es eigentlich nur ein “Extra”: Die Jeune Femme.
Das Bild einer Frau die Stärke und Zuversicht ausstrahlt.
Finanzielle Probleme belasten Liv ebenso, denn ihre Arbeit läuft nicht wie sie es möchte, die Rechnungen stapeln sich und dann lernt sie Paul kennen…
Meine Meinung:
Ob ich es will, oder nicht: Nach “Ein ganzes halbes Jahr” erwarte ich von der Autorin immer wieder geniale Bücher.
“Ein Bild von dir” lässt sich mit diesem Bestseller nicht vergleichen. Er hat auf mich nicht die gleiche Faszination ausgeübt.
Dennoch war das Buch nicht schlechter, es war nur anders.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt fesselnd. Sie überzeugt mit Worten und den Geschichten selbst.
Zuerst war ich vom Kriegsteil besonders angetan und habe mit der Familie gelitten. Die “Gegenwart” fand ich am Anfang ziemlich lasch und wenig aussagekräftig.
Das änderte sich mit der Zeit, denn Livs Probleme schienen zu wachsen.
Ihre Bekanntschaft, die Gefühle für Paul bringen Schwierigkeiten mit sich, aber Liv kann ihn nicht vergessen.
Im Gegenteil, es kommt soweit, dass sie ihn regelmäßig ungewollt sehen muss.
Ich fand es wundervoll Livs Gefühle miterleben zu können. Zu sehen wie sie am Anfang kurz vor dem Aufgeben steht, wie der Kampf um das letzte, ihr wirklich wichtige Geschenk von David ihr Kraft gibt.
Wie sie die Geschichte von Sophie erfährt und wie sie Mitgefühl mit dieser Frau bekommt und sie nicht gehen lassen mag.
Es ist ziemlich viel, was Liv in dieser Zeit ertragen und erdulden muss und das sie bis zum Ende kämpft zeigt schon wie viel Stärke in dieser Protagonistin steckt.
Ich muss gestehen, dass ich ziemlich viele Personen wundervoll fand. Der Kommandant hatte seine menschliche Seite nicht verloren, obwohl er sie nicht zeigen durfte.
Mo ist ganz speziell, herzerfrischend ehrlich und auch wenn ich kurz sauer auf sie war, hat sie mich mit ihrer Art doch überzeugt.
Auch Paul, der für ziemlich viel Wirbel sorgt war spitze. Ich finde, dass jede seiner Beschreibungen ganz viel Gefühl und sogar Liebe ausstrahlt.
Fazit:

Es gab hier eine bewegende Geschichte, besonders vielseitige Charaktere, Liebe, Hass und ganz viel Hoffnung.

5 von 5 Emmis

Das Jahr, in dem ich dich traf von Cecelia Ahern

  • Bildrechte liegen beim Fischer Verlag

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: FISCHER Krüger
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3810501530
  • Originaltitel: The Year I Met You
  • Preis: 14,99 Euro / Österreich: 15,50 Euro
  • -Werbung-
Ihr könnt das Buch bei Weltbild bestellen – jetzt kaufen, 
oder auch direkt über den Verlag – jetzt kaufen! 
Hier geht es zum Blog von Weltbild: Link!
Inhalt:
Jasmine ist ein Workaholic und für sie ist ihre Freistellung vom Job das gleiche wie ein Weltuntergang.
Launisch legt sie sich mit ihrer Familie und den Nachbarn an.
Matt ist einer dieser Nachbarn. Er hat ein Alkoholproblem und seine Frau hat ihn gerade verlassen.
Die beiden feinden sich an wo es nur geht und dann beginnt ein turbulentes Jahr voller Überraschungen.
Meine Meinung:
Endlich ein neues Buch von Cecelia Ahern!
Ich war überrascht, denn es gibt diesmal kein Hardcover und auch das Cover unterscheidet sich sehr von ihren letzten.
Ich war gespannt was in dieser Geschichte passiert, denn der Klappentext hat nicht viel verraten.
Obwohl mich der Schreibstil der Autorin wie immer begeistern konnte, war ich am Anfang des Buches etwas genervt.
Die beiden Hauptprotagonisten stritten, keiften und motzten über die Gärten hinweg und als Leser habe ich mich immer wieder gefragt wie eine Autorin zwei so widerliche und kaputte Protagonisten aus ihrer Feder zaubern kann.
Im Laufe der Geschichte wurde dann klar, dass es genau diese beiden für den weiteren Verlauf brauchte.
Jasmine und Matt erleben ein Jahr, vier Jahreszeiten voller Wunder und Überraschungen.
Unentwegt ärgern sie sich und trotzdem entsteht mit der Zeit eine Art wundervolle Freundschaft.
Ich durfte auch noch weitere Nachbarn der beiden kennenlernen und auch diese waren nicht nur Randerscheinungen, denn alle hatten eine berührende Geschichte zu erzählen.
Die Malones und Dr. Jameson haben ziemlich harte Schicksalsschläge hinter sich und Dr. Jameson war wohl mit dem Headhunter der Jasmine für einen neuen Job anwerben will, der Sympathischste im ganzen Buch.
Neben ihrer Wut die Jasmine schon ihr halbes Leben auf Matt hat und die Wut über die verlorene Arbeitsstelle hat sie noch weitere Probleme.
Ihr Cousin Kevin taucht wieder auf und nach einem Vorfall wollte sie ihm eigentlich für immer aus dem Weg gehen.
Ich durfte auch Jasmines Schwester Heather kennenlernen für die sie sich verantwortlich fühlt.
Die ganze Geschichte war ziemlich kompakt mit ziemlich vielen Charakteren.
Fast alles spielt in der erwähnten Nachbarschaft und doch passiert so einiges.
Am faszinierendsten war die Entwicklung der Ekelpakete in liebenswerte Menschen.
Alle brauchten die Zeit und die Jahreszeiten zum sich neu entdecken und wachsen.
Fazit:
Menschen die sich wie durch Magie verändert haben. Menschen die innerhalb von einem Jahr gewachsen sind und sich selbst gefunden haben. Wer den Kampf mit den schrecklichen Protagonisten aufnimmt, wird am Ende dafür belohnt.
5 von 5 Emmis