Kuss der Lüge – Die Chroniken der Verbliebenen – Band 1 von Mary E. Pearson

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe) (16. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3846600368
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Preis: 18,00 Euro/18,50 Euro (D/AT)
  • Das ist der erste Teil einer Reihe
  • -Werbung-
  • Meine Rezension zum 2. Teil: Link!

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Zum Blog von weltbild.at!

Inhalt:

Lia ist 17 Jahre alt, die älteste Tochter und Prinzessin von Morrighan. Sie soll mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie nicht mal kennt, doch Lia hat andere Pläne und lässt ihr bisheriges Leben hinter sich.
Zusammen mit ihrer Magd flieht sie und heuert weit weg in einer Taverne an um dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie jedoch nicht weiß ist, dass beide nach ihr suchen.
Einer der beiden wurde ausgesandt um sie zu töten und der andere ist der verschmähte Prinz, den sie eigentlich heiraten sollte.
Zu beiden fühlt sich Lia sehr hingezogen, obwohl sie nichts davon ahnt wer die beiden eigentlich sind.

Meine Meinung:

Der Kuss der Lüge erzählt die Geschichte von Lia, die erstgeborene Prinzessin von Morrighan. Sie ist erst 17 Jahre alt und soll mit einem Prinzen aus einem anderen Königreich verheiratet werden, doch das will sie nicht und daher schmiedet sie einen Plan mit ihrer Magd, die auch noch ihre beste Freundin ist, dieser Heirat zu entgehen.
Zusammen fliehen sie und heuern in einer weit entfernten Taverne an um dort für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten.
Als sie dort zwei Männer kennenlernt, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen, ahnt sie noch nicht, dass beide nach ihr suchen. Einer soll sie umbringen und der andere ist der Prinz den sie eigentlich heiraten sollte.
Ich wusste ehrlich gesagt nicht so richtig was mich erwartet, aber der Rückentext hat mich sehr interessiert.
Sehr interessant finde ich die Welt, in der sich alles abspielt. Ich würde es mit dem Mittelalter vergleichen. Burgen und Schlösser, große Städte die nicht besonders sauber sind aber trotzdem irgendwie etwas magisches an sich haben.
Da immer wieder von einer Gabe die Rede ist, die Lia besitzen soll, hat es auch etwas fantastisches an sich, wobei dieses Element zumindest in diesem Teil nicht so richtig zur Geltung kommt.
Emotionen hingegen, sind hier sehr viele mit von der Partie.
Was das Buch für mich so spannend macht ist, dass es aus verschiedenen Sichten erzählt wird.
Lia erzählt ihre Erlebnisse und wie sie zurechtkommt, aber am spannendsten finde ich die Sichten des Prinzen und vom Attentäter.
Man erfährt zwar wie die beiden heißen, doch man kann fast bis zum Schluß nicht zuordnen wer es nun gut meint mit Lia und welcher der Attentäter ist.
Die Geschichte konnte mich richtig fesseln und das Buch aus der Hand zu legen kam für mich kaum in Frage, da mir immer wieder kleine Cliffhanger geboten wurden.

Mein Fazit:

Eine magische Geschichte voller Gefühle, die man lesen sollte!

5 von 5 Emmis

Tintenherz von Cornelia Funke (Hörspiel)

©Oetinger Verlag

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  • Audio CD
  • Verlag: Oetinger (1. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837306372
  • ISBN-13: 978-3837306378
  • Preis: 16,95 Euro

Teil 1 der Tintentrilogie

Dieses Hörspiel durfte ich auf Lovelybooks vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen.

 

Inhalt: 

Mo ist mit seiner Tochter Meggie unterwegs zu Meggies Großtante Elinor. Elinor hat eine riesige Bibliothek und da möchte Mo ein besonderes Buch verstecken.

Leider wissen einige Leute davon und versuchen das Buch zu stehlen. Mo, der eine “Zauberzunge” hat wird genauso wie das Buch gebraucht und deswegen entführt.

Meggie macht sich auf den Weg um Mo zu retten und gerät in ziemlich gefährliche Abenteuer. Bringen ihr die großen Rätsel die sie erwartet vielleicht unerhofftes Glück?

Meine Meinung: 

Bislang konnte ich mit Hörbüchern nicht viel anfangen. Dieses mal habe ich mich an einem Hörspiel versucht und muss sagen: Ich bin wirklich begeistert!

Für mich war dieses Hörspiel wie “Film-im-Kopf-gucken”. Ich konnte die Augen schliessen, die Musik (die oft sehr mittelalterlich und schön war) hören und dann auf Abenteuerreise gehen.

Der Moment, indem Meggie durch Elinors Bibliothek ging war für mich, als wäre ich ein kleines Kind in einer Schatzkammer voller Bücher. Nicht nur Meggie kam aus dem Staunen nicht mehr raus, auch mir ging es so.

Die Stimmen der Sprecher waren sehr angenehm und vielseitig. Die Geschichte wirkte nicht gestellt, wie es bei abgelesenen Hörbüchern sehr oft der Fall ist. Die Geschichte lebte und passierte und ich konnte ihr folgen.

Ich mag Meggie und Mo sehr, wobei ich nie verstanden habe, wieso sie ihn “Mo” nennt und nicht “Papa”. Sie haben nur sich und man spürt den Zusammenhalt sehr stark.

Auch der Charakter Staubfinger, der erst als Bösewicht rüberkommt ist sehr sympathisch. Er hat seine Gründe wieso er erst zu den falschen Leuten hält, doch er merkt dann schnell wer Freund und wer Feind ist.

Mein erstes Hörspiel und ebenfalls mein erstes mal Cornelia Funke und ich muss sagen – sicher nicht das letzte Mal, dass ich etwas von ihr höre, oder lese.

Gerne würde ich das Buch dazu lesen.

Fazit:

Wenn Autoren zu “Geschichtenerzählern, Lehrern und Magier” werden und dabei eine zauber- und märchenhafte Geschichte erzählen, dann haben sie den richtigen Beruf.

Von mir gibt es für “Tintenherz – Das Hörspiel” 5 von 5 Emmis

Der Fluch der ewigen Wächter von Claudia Siegmann

©dtv junior

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  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3423760607
  • Preis: 12,95 Euro

Dieses Buch wurde uns von KiBuLo als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

 

Inhalt:

Richard ist gerade mit seiner Familie in ein kleines Städtchen umgezogen in dem alles normal zu sein scheint. Doch über den Friedhof sind viele schaurige Geschichten im Umlauf. Eine ungewöhnlicher als die Andere. Das schlimme für Richard ist daran, dass sein täglicher Schulweg am Friedhof vorbei führt und er immer wieder komische Sachen beobachtet. Eines Tages als er sich vor seinem großen Bruder verstecken will, hat er keine andere Wahl, als sich auf dem Friedhof zu verstecken.

Da trifft er auf Artur, einen ziemlich blassen Jungen der von zwei sprechenden Wölfen abgeholt wird, vor denen sich Richard verstecken soll.

Seit diesem Tag hat sich für Richard alles verändert und er gerät in ein sehr magisches Abenteuer.

Meine Meinung:

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und man kann schon erahnen um was es bei der Geschichte geht. Sehr gut gefallen hat mir auch der feste Einband, ich finde es immer genial wenn Kinder und Jugendbücher keinen Schutzumschlag haben. Der geht eh meistens verloren oder reisst ein.

Richard und Elile sind zwei sehr sympatische Charaktere. Er lässt sich leider zuviel gefallen, besonders von seinem großen Bruder Andreas. Elile dagegen ist das genaue Gegenteil. Sie ist ein sehr aufgewecktes Mädchen, stammt aber aus der magischen Welt. Artur ist mir persönlich etwas zu hochnäsig und kommt sehr oft recht undankbar rüber. Er sieht nur seine Probleme, andere sind ihm ziemlich egal. Zumindest kommt er mir so vor. Sehr putzig finde ich auch Lehmann, den kleinen Golem von Elile.

Isobell ist der weibliche Bösewicht in der Geschichte und natürlich sehr unsympathisch. Wobei sie die meiste Zeit nur erwähnt wird und erst so richtig zum Ende des Buches in Gestalt erscheint.

Die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen und wurde auch richtig gut umgesetzt. Am Anfang muss ich leider sagen kam ich nicht so richtig ins Buch rein. Was sich aber recht schnell gelegt hat.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und detailverliebt wie ich finde.

Fazit:

Eine magische Freundschaft voller Humor und Abenteuer !

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis

Die verborgenen Pforten – Jacobs Vermächtnis von Michelle Kaden

©PepperBooks

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Gebundene Ausgabe: 212 Seiten

Verlag: PepperBooks; Auflage: 1 (14. März 2013)

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3943315059

Preis: 12,95 Euro

Dieses Buch ist der erste Teil einer Reihe

Dieses Buch wurde uns von PepperBooks als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

 

 

Inhalt:

 

Janosch ist ein kleiner Junge. Sein Opa ist vor kurzem gestorben und nun ist er mit seiner Mutter in dessen Haus gezogen. An einem Tag hört er im Haus Geräusche und geht auf die Suche danach und staunt als er vier Kinder in komischen Kleidern aus einer Besenkammer kommen sieht.

Roger der Vampir, Vincent der Magier, Clara die Werwölfin und Leila die Prinzessin sind aus einer anderen Welt und kommen jedes Jahr am selben Tag durch eine Pforte um Janosch´s Opa Jacob zu besuchen. Doch dieses mal gibt es kein zurück da auf einmal der Schlüssel der Pforte verschwunden ist.

 

Meine Meinung:

 

Was mir schon mal positiv aufgefallen ist, war das sehr ansprechende Cover und wie das Buch gebunden wurde.

Am Anfang fesselte mich das Buch noch nicht, was sich aber nach den ersten paar Seiten recht schnell änderte. Ich finde den Schreibstil sehr flüssig, auch für Kinder um das Alter von 9 Jahren sollte das Buch leicht zu lesen sein.

Die Thematik des Buches erinnerte mich sehr an “Der Torwächter” von Markus Stromiedel. Dort geht es auch um Parallelwelten und Tore durch die man gehen muss um dorthin zu gelangen. Das finde ich in diesem Buch auch total faszinierend und spannend.

Was mich aber total überrascht hat war das Ende. Danach musste ich mich erst mal schlau machen ob das ein erster Teil einer Reihe ist, da es ein offenes und nicht zu erwartendes Ende war. Jetzt bin ich auf die Fortsetzung gespannt.

 

Die Charaktere sind bis auf den “Bösewicht” alle sehr sympathisch. Balthasar, der Bösewicht ist ein Werwolf und wird auch sehr böse dargestellt. Allgemein wird alles sehr detailverliebt erzählt, was mir sehr gut gefallen hat.

 

Alles in allem ein sehr tolles Kinderbuch das auch ältere in seinen Bann zieht.

 

Mein Fazit:

 

Ein fantastisches Abenteuer über verschiedene Welten und Freundschaft.

 

 

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis

Incarceron – Fliehen heißt sterben von Catherine Fisher

©Penhaligon Verlag

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Dieses Buch wurde uns von Blogg dein Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

 

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten

Verlag: Penhaligon Verlag

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3764530808

Preis: 18,99 Euro

Hier könnt ihr das Buch direkt beim Verlag kaufen !

 

Inhalt:

 

Incarceron ist ein Gefängnis in dem Finn und viele andere leben müssen. Was als perfekte Welt geplant war, wandelt sich schnell zum Alptraum. Kein Weg führt hinaus und kein Weg führt hinein. In Incarceron kämpft jeder mit allen Mitteln ums Überleben. Doch Finn ist ein sogenannter Sternenseher, er hat immer wieder Visionen von “Ausserhalb” und daher macht er sich zusammen mit einigen anderen auf die Suche nach einem Weg nach draussen. Claudia, die Tochter des Hüters ist Finn´s einzige Chance aus Incarceron zu fliehen. Wird es ihm gelingen ?

 

Meine Meinung:

 

Das Cover finde ich total gelungen und es hat mich auf Anhieb angesprochen. Der Schlüssel auf dem Bild hat auch eine “wichtige Rolle” im Buch. Als ich den Klappentext gelesen habe, erinnerte mich dieser sofort an den Film “Cube”. Dort geht es um ein Gefängnis das wie ein Würfel angeordnet ist und jeder im Würfel muss ums Überleben kämpfen. Doch im Laufe des Buches war der Vergleich für mich nur noch zum Teil da, denn Incarceron vereint viele Welten in sich. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil der hoffentlich bald erscheinen wird. Die Idee des Buches finde ich total genial und sehr gut umgesetzt.

Die Autorin erzählt die Geschichte um Finn und Claudia sehr detailverliebt. Ich finde auch dass das Leben innerhalb Incarcerons etwas von einer Dystopie hat. Endzeitstimmung in der es ums nackte Überleben geht.

Finn und Claudia sind sehr sympathische Charaktere die den Verlauf der Geschichte aus beiden Sichten erzählen. Finn wird auf seiner Flucht von seinem Eidbruder Keiro begleitet, der mir aber nicht so richtig sympathisch ist. Keiro ist sich immer selbst der Nächste und macht nur was ihm einen Vorteil oder Beute einbringt. Neben Keiro ist auch noch Gildas an der Seite von Finn. Ein Gelehrter der sich auf den Spuren von Sapphique befindet. Der Einzige, der bisher einen Weg aus Incaceron gefunden hat. Zumindest berichten das viele Sagen und Geschichten.

Wer mir ebenfalls sehr sympathisch war ist Jared, Claudias Lehrer und bester Freund. Wobei man auch sagen könnte dass er die Vaterrolle übernommen hat. Jared ist wie Gildas ein sogenannter Sapient. Sie genießen ein besonderes Ansehen in der Gesellschaft. Er steht Claudia immer zur Seite, egal was geschieht. Mit Claudias Vater, dem Hüter, bin ich überhaupt nicht warm geworden. Er ist eine sehr unnahbare und geheimnisvolle Person.

Die Geschichte ist sehr spannend und flüssig erzählt und ab 14 Jahren zu empfehlen.

 

Mein Fazit:

 

Ein sehr gelungenes, spannendes und fantastisch erzähltes Abenteuer !

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis