Wie man Wunder wachsen lässt von Tae Keller

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (22. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Susanne Hornfeck
  • ISBN-13: 978-3737340960
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • Preis: 15,00 Euro
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Inhalt:

Natalie könnte eigentlich glücklich sein, denn ihre Eltern lieben sie. Ihr Vater ist Therapeut, ihre Mutter Botanikerin, doch seit geraumer Zeit kommt ihre Mutter nicht mehr aus dem Schlafzimmer. Sie lächelt nicht mehr, sie redet kaum noch und hört auch nicht mehr wirklich zu.
Natalie möchte den anstehenden Eierwettbewerb gewinnen, denn dann könnte sie mit ihrer Mutter zu den blauen Orchideen reisen und dieses Naturwunder, könnte ihre Mutter vielleicht wieder heilen – zumindest erhofft sie sich das.

Meine Meinung: 
Normalerweise versuche ich meine Meinung immer mit etwas Positivem anzufangen, bevor ich zu den Punkten komme, die mir nicht gefallen haben, aber da es so wenige gibt, fange ich gleich mit den negativen Sachen an:
Obwohl Natalies Dad sich viel Mühe gibt die Mutterrolle mit zu übernehmen, scheint er rund um die Uhr der Therapeut zu sein. Sich einfach mal auskotzen, ohne das Gefühl zu haben in einer Therapiesitzung zu sein, geht nicht. Die Blicke des Vaters und das vorsichtige um sie herumtänzeln und dauernd reden wollen, wurden schnell nervig.
Mr Neely, der NaWi-Lehrer (Naturwissenschaften) scheint sehr sympathisch zu sein, bekommt im Buch aber eine seltsame Rolle. Er ist eigentlich nur der Hashtag-Freak und von ihm stammen auch die Arbeitsaufträge, die als Titelüberschriften dienen.
Es wird viel herum experimentiert, man liest also vom Sezieren, bis zum Magnete basteln einiges aus seinem Unterricht und das natürlich Seitenlang.
Wenn ich sagen sollte, was mir an dem Buch gefallen hat, dann wäre das die Freundschaft, die zwischen Natalie und ihrer Freundin Twig existiert (und später gesellt sich noch jemand dazu).
Twig scheint trotz ihrer verrückten Art die einzig Normale zu sein, zumindest hat sie mir als Charakter am besten gefallen. Sie ist spontan, lebenslustig und frech und diejenige, die die ganze Geschichte aufpeppt.
Leider war es das für mich auch schon mit den Gründen, wieso ich dieses Buch bis zum Ende gelesen habe.

Fazit: 
Leider nicht das, was ich erhofft hatte. Viele Experimente, ein paar kaputte Eier, aber dafür eine ganz wunderbare Freundschaft.

2 von 5 Emmis

 

Hummelhörnchen – Zaubern müsste man können! von Jennifer Benkau

  • © cbj

  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: cbj (26. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Catherine Gabrielle Ionescu
  • ISBN-13: 978-3570174500
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 7 Jahren
  • Preis: 10,00 Euro
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Inhalt:
Möpp ist ein kleines Hummelhörnchen, das am liebsten die ganze Zeit schlafen, fressen und pupsen würde (die Reihenfolge spielt keine Rolle, wobei fressen wohl an erster Stelle steht).
Es kommt aus dem Goldwolkenland und findet in Lenja Ohnefell seinen Menschen. Lenja ist am Anfang ganz begeistert, aber dann wird es schnell ziemlich chaotisch.
Meine Meinung:
Meine Große hat früher immer “Einhorn-Pferd” zum Einhorn gesagt und ich muss gestehen, dass dies das passende Wort ist, wenn ich mir Möpp so anschaue. Möpp ist ein Vielfraß, ein Wirbelwind und ein Chaot. Nichts geschieht in böser Absicht, aber das hilft Lenja leider nicht viel, denn in kürzester Zeit glauben Lenjas Klassenkameraden, dass Lenja die ganze Zeit pupst, ihr bester Freund will sie nicht mehr sehen und die bösen Jungs wollen sie verhauen.
Die Große und ich fanden das Chaos ganz schön witzig, denn obwohl es mit Möpp so anstrengend ist, kann man ihm doch nicht wirklich böse sein.
Mit fünf Jahren lernt die Große das Lesen gerade erst und hat sich das Buch meistens vorlesen lassen. Trotzdem hat sie gerade die Wörter rund um das Einhorn und auch Lenja immer wieder im Buch entdeckt.
Die ausgefallenen Wörter wie Ohnefell, Möpp etc. haben uns begeistert und der Papa hat überhaupt nichts verstanden, als er uns kurz zugehört hat.
Die Aufmachung ist nicht nur außen zauberhaft, denn auch innen gibt es pastellfarbene Explosionen.
Inhaltlich mochten wir auf jeden fall die Geheimniskrämerei, denn niemand außer Lenja kann Möpp sehen und das war oftmals für Lenja und auch für alle anderen sehr verwirrend.
Hummelhörnchen ist als Teil 1 ausgezeichnet und wir sind schon gespannt wie es weitergeht, denn Möpp hat ein großes Problem und wir hoffen, dass Lenja ihm helfen kann.
Fazit:
(Zauberhaft-) niedliche Geschichte über ein etwas zu pummeliges Einhorn das zu viel futtert, zu viel pupst und überall ungewollt für Chaos sorgt.
5 von 5 Emmis

Die kleine Hummel Bommel feiert Ostern von Britta Sabbag und Maite Kelly

  • Bildrechte liegen beim Verlag arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Ars Edition (12. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Joëlle Tourlonias
  • ISBN-13: 978-3845822754
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 12,99 Euro
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Meine Meinung:
Auch dieses mal reiht sich “Die kleine Hummel Bommel feiert Ostern” farblich perfekt zu den bisherigen Büchern über sie ein.
Unser viertes Buch und ich bin von Bommel, seinen Freunden und den Illustrationen von Joëlle Tourlonias, immer noch hin und weg.
Natürlich geht es passend zum Feste um die Ostereiersuche, doch nicht alle Tiere spielen fair. Zwei kleine Bösewichte klauen dem kleinsten Marienkäfermädchen die Eier und hauen ab.
Ziemlich gemein, aber Bommel und seine Freunde haben im ganzen Dorf Eier gefunden und teilen, denn am Ende gibt es einen leckeren Schmaus und geteilt schmeckt doch alles am Besten.
Seit Wochen möchte ich einen Hefezopf backen und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, denn hinten im Buch gibt es wieder ein Rezept – diesmal einen Oster-Honigzopf von Mutter Bommel.
Am niedlichsten finde ich Fina Floh mit ihren Sprungfedern an den Füßen.
Ich finde es toll, dass es auf den Seiten so viel zu entdecken gibt, denn die Doppelseiten haben immer ein Gesamtbild und eine Textlänge, bei der auch kleinere Kinder schon gut zuhören können.Fazit:
Meinen beiden Mädels und mir hat die Geschichte gefallen und auch die Illustrationen waren wieder ganz zauberhaft.

5 von 5 Emmis

Duden Leseprofi – Mit Bildern lesen lernen: Wirbel auf dem Bauernhof, Erstes Lesen von Luise Holthausen

  • Bildrechte liegen beim Fischer Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: FISCHER Duden Kinderbuch; Auflage: 1 (25. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustratorin: Sandra Reckers
  • ISBN-13: 978-3737333306
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 4 Jahren
  • Preis: 8,99 Euro
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Meine Meinung: 
Unsere große Tochter ist jetzt fünf und kommt im Sommer in die Schule. Schon jetzt möchte sie immer wieder lesen und übt fleißig. Aktuell kann sie zwar die Buchstaben, egal ob groß- oder kleingeschrieben, aber sie verbindet im Kopf nur die kurzen Wörter wie “und, von, mit, ist” oder ähnliche.
Da beide Mädels hier Tiere lieben, hat uns der Bauernhof natürlich sehr interessiert.
Das Buch ist in drei kurze Kapitel eingeteilt. In jedem Kapitel gibt es ein kleines Rätsel und auf den letzten Seiten findet man die Lösungen dazu.
Ich selbst habe damals mit Bildern lesen gelernt und finde diese Methode toll, weil das lesen, gerade am Anfang, doch noch recht anstrengend ist und die Bilder dazwischen es schon sehr erleichtern.
An jedem Kapitelanfang findet man die Bilder und Begriffe zu den wichtigsten Dingen. Am Ende des Buches gibt es nochmal eine Übersicht mit Benennung der anderen Bildchen.
Die Wörter sind recht groß geschrieben und die Sätze sind schön kurz gehalten, so dass es weder zu anstrengend wird, noch zu kompliziert.
Lilli und Mats merken zum Frühstück, dass keine Eier mehr da sind und so fahren sie zum Bauernhof und kaufen welche. Dort angekommen werden sie sogar noch zu Rettern eines Zickleins.
Fazit:
Ein tolles Buch zum lesen lernen mit kurzen und einfachen Sätzen und einer süßen Geschichte.
5 von 5 Emmis

5 gelbe Entchen von Sabine Cuno

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 14 Seiten
  • Verlag: Ars Edition (12. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustratorin: Kerstin M. Schuld
  • ISBN-13: 978-3845822976
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 24 Monate – 4 Jahre
  • Preis: 5,00 Euro
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Meine Meinung:
Die meisten Bücher bekommt bei uns die Große, vor allem, weil sie auch viel an die Kleine weitergibt. Trotzdem muss es hin und wieder sein, dass auch die kleine Büchermaus mal ein neues Buch bekommt.
Da es jetzt auf Ostern zu geht, eignen sich da natürlich vor allem Küken und Hasen sehr.
5 gelbe Entchen ist ein Buch mit tollen Zählreimen. In vielen Büchern mit Reimen, wirken die Texte oft zwanghaft gereimt. Hier finde ich die Sätze harmonisch und oftmals wie eine Frage formuliert.
Das Cover glitzert und hebt sich vom Buch ab, so dass die Kinder selbst bei dem kleinen Büchlein etwas zum ertasten haben.
Die Illustrationen von Kerstin Schuld sind zauberhaft und auch die Farben scheinen den Frühling zu rufen.
Fazit: 
Ein wundervolles Buch, das zum entdecken und zuhören einlädt.
5 von 5 Emmis