Über Buecherfee

Mutter von zwei zauberhaften Zicken, anstrengende Ehefrau, kreativ, eigensinnig, humorvoll (vor allem sarkastisch!), zwischen 30 und 40 Jahre alt (körperlich älter, vom Verhalten jünger :D), Zockerin und vor allem ein Bücherwesen.

Ganz schön traurig – mit Herkules und Yoda im Herzen von Ayse Bosse

  • © Carlsen

  • Herausgeber ‏ : ‎ Carlsen; 1. Edition (24. Februar 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 32 Seiten
  • Illustrator: Andreas Klammt
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3551521378
  • Lesealter ‏ : ‎ 4 – 8 Jahre
  • Preis: 14,00 Euro

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Meine Meinung:

Haustierbesitzer kennen oftmals das Gefühl, wenn ein Tier nach jahrelangem Zusammenleben stirbt. Während Erwachsene mit ihrer Trauer meistens gut klarkommen, ist es für (kleine) Kinder schwer zu ertragen. Ayse Bosse hat es geschafft, dass dieses Buch Kindern hilft, den Tod des Haustieres zu ertragen, obwohl es ein trauriges Thema ist. Es zeigt, dass es in Ordnung ist traurig zu sein und dass es wichtig ist, dass die Eltern sich Zeit nehmen um mit den Kindern zu trauern, oder zumindest für sie da sind und ihre Trauer verstehen.

Beide Kinder im Buch verlieren ihren Freund. Björns Hase stirbt und nachdem sich sein kleiner Bruder ein schwaches Meerschweinchen als neues Haustier ausgesucht hat, begleitet die Familie es bis zum Schluss. Sie schaffen durch kleine Gräber im Garten Orte, an denen die Kinder trauern können. Jedes Kind trauert anders und das ist gut so.

Obwohl ich das Buchcover sehr schön finde, sprechen mich die Illustrationen hier nicht besonders an, meinen Kindern dagegen ging es nur um die Geschichte.

Fazit:

Ein hilfreiches Buch, beim Tod eines Haustieres. Es zeigt, dass jeder anders trauert und hilft Kindern dabei zu lernen, wie sie mit ihrer Traurigkeit umgehen können.

4 von 5 Emmis

Sommerwind in der Mähne von Mina Teichert

  • © Ueberreuter

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch; 1. Edition (14. März 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 256 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3764152338
  • Lesealter ‏ : ‎ 10 Jahre und älter
  • Preis: 12,95 Euro

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Inhalt:

Nach einem Reitunfall, der Enola ziemlich aus der Bahn geworfen hat, verbringt sie ihre Ferien auf dem Shetlandponyhof ihrer Tante. Während sie versucht den Ponys und der Freude aus dem Weg zu gehen, hat die etwas aufdringliche Effi ganz andere Pläne und dann gibt es da auch noch Finley, der sich in den letzten Jahren ziemlich verändert hat.

Meine Meinung:

Obwohl ich selbst nicht reite, finde ich Pferde elegant und wunderschön. Ponys, vor allem Shetlandponys finde ich dagegen niedlich und knuddelig, aber nicht weniger schön – im Gegenteil. In “Sommerwind in der Mähne” durfte ich Enola kennenlernen, die gerade einen schweren Reitunfall hatte und wirkt, als wäre alles Schöne und all die Freude aus ihrem Leben verschwunden. Auf dem Hof ihrer Tante in Schottland wird sie gleich mit eingebunden und neben der schwangeren Tiny, spielt vor allem der wilde Pitty eine große Rolle, denn Pitty befreit sich ständig aus dem Stall und genießt seine Freiheit. Man kann ihm dabei nicht böse sein, denn er wirkt einfach wie ein verspieltes, kleines Pony.

Effi, die Enola noch aus der Kindheit kennt, kommt regelmäßig vorbei um etwas mit ihr zu unternehmen. Mit der Zeit lässt sich Enola immer mehr darauf ein, aber am Anfang spürt man ihren Widerwillen.

Sehr interessant ist auch das Tagebuch aus den 1930er Jahren, welches Enola im Gästezimmer findet. Dort erfährt sie einiges über Ponys in Kohleminen und einen Unfall, der damals geschehen ist. Im Tagebuch stehen viele schreckliche Dinge, aber es schenkt ihr auch Hoffnung und genau das ist es, was sie so sehr braucht.

Der Preis der witzigsten Nebenrolle geht an den Hauskater Dobbie, dem man irgendwie nicht trauen kann.

Fazit:

Es hat mir richtig Spaß gemacht, Enolas Wandel mitzuerleben und mich immer wieder in die 1930er Jahre versetzen zu lassen. Eine schöne, aber auch nachdenklich machende Geschichte über Ponys, Freundschaft, Verlust und die Liebe.

5 von 5 Emmis

Minna Melone – Wundersame Geschichten aus dem Wahrlichwald von Sven Gerhardt

© cbj

  • Herausgeber ‏ : ‎ cbj; Originalausgabe Edition (28. Februar 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 128 Seiten
  • Illustrator: Mareike Ammersken
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3570179598
  • Lesealter ‏ : ‎ 6 Jahre und älter
  • Preis: 14,00 Euro

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Meine Meinung:

Meine Kleine möchte jeden Abend vorgelesen bekommen. Wenn wir Bücher mit wenig Text haben, sind wir an einem Abend durch und oftmals muss ich ein Buch eine Woche lang immer wieder vorlesen.

Mit Minna ist etwas Abwechslung ins Kinderzimmer und in die Abende eingekehrt, denn Minna ist eine Wanderratte, die im Wahrlichwald gelandet ist und dort eine Bühne aufbaut, um ihre Geschichten zu erzählen. Die Waldbewohner sind sehr skeptisch, nur das Eichhörnchen Zara ist neugierig genug, um sich die erste Vorstellung anzuschauen. Bei der zweiten Vorstellung sitzt schon das Wildschwein mit dabei, ist aber im Gegensatz zu Zara nicht erfreut und aufgeregt, sondern hält die Wanderratte für eine Lügnerin.

Nach und nach öffnen sich die Waldbewohner aber für diese neuen, fernen Abenteuer und genießen die Abende mit Minna, bis sie weiterreist und jemand anders in ihre Fußstapfen treten soll.

Schöne Illustrationen von fernen Abenteuern, ziehen sich durch das Buch.

Fazit:

Nicht alles Neue ist schlecht und alles Unbekannte gefährlich. Manchmal muss man sich für etwas öffnen, vor dem man eigentlich Angst hat.

5 von 5 Emmis

Ostergewinnspiel “Ganz schön traurig” von Ayse Bosse und Andreas Klammt (beendet)

Anfang des Jahres haben meine Kinder einen Opa verloren. Obwohl sie ihn lange nicht gesehen haben, leidet vor allem die Große darunter. Viele Gespräche, Fragen, aber auch Bücher haben ihr geholfen, alles etwas besser zu verstehen und zum Teil auch zu verarbeiten. Am 10.4. wäre er 66 Jahre alt geworden und #Ostern ist nun mal nicht nur das Fest der Ostereier und Schokohasen.
 
In Kooperation mit dem Carlsen Jugendbuch Carlsen Kinderbuch darf ich insgesamt drei Bücher an euch verlosen, in denen es um Verlust, aber auch um die Verarbeitung der Trauer geht.
Ihr könnt je ein Buch auf Instagram: https://www.instagram.com/buecherwesen.de/
und hier in diesem Beitrag gewinnen. Es sind drei unterschiedliche Bücher und wenn euch alle interessieren, könnt ihr natürlich überall mitmachen.
 
Hier könnt ihr folgendes Buch gewinnen:

© Carlsen

“Ganz schön traurig – mit Herkules und Yoda im Herzen” von Ayse Bosse

WENN EIN HAUSTIER STIRBT 

Trauer im Herzen

Was passiert, wenn das Haustier stirbt, das ein so guter Freund war? Was ist das überhaupt für ein Gefühl, diese Traurigkeit? Empfinden Kinder das anders als Erwachsene? Trauerbegleiterin Ayse Bosse gibt wertvolle Tipps.

Ganz schön traurig von Ayse Bosse,ab 4 Jahren

Teilnahmebedingungen:
1. Ihr seid mindestens 18 Jahre alt
2. Ihr habt einen Wohnsitz in Deutschland
3. Ihr kommentiert diesen Beitrag, damit ich weiß, dass ihr in den Lostopf wollt.
4. Das Gewinnspiel läuft vom 14.04.2022 – 18.04.2022 um 23:59 Uhr
Der Verlag versendet den Gewinn an die jeweiligen Gewinner
5. Ihr meldet euch innerhalb von 3 Tagen nach Bekanntgabe der Gewinner bei mir.
Viel Glück und ein schönes Osterfest wünschen wir euch!

Elmar und die Gutenachtgeschichte von David McKee

  • © Thienemann-Esslinger

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Thienemann Verlag; 1. Edition (24. Februar 2022)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 32 Seiten
  • Übersetzer: Stefan Wendel
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3522459952
  • Lesealter ‏ : ‎ 4 – 6 Jahre
  • Preis: 14,00 Euro

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Meine Meinung:

Ich selbst kannte Elmar nur vom Hörensagen, meine Schwester kannte ihn damals aus dem Kindergarten und auch meine Kinder kennen Elmar. Die Kleine hat mit ein paar anderen Kindern an Nikolaus sogar ein Elmar-Theaterstück aufgeführt und sie ist mit ihren fünf Jahren genau in der empfohlenen Altersgruppe.

Elmar soll auf die Elefantenkinder Nick und Stella aufpassen und ihnen eine Gutenachtgeschichte erzählen, damit sie einschlafen. Elmar hat aber eine viel bessere Idee und macht mit den Kindern einen Spaziergang, damit sie müde werden. Unterwegs treffen sie viele Tiere und alle empfehlen eine andere Gutenachtgeschichte. Ob er am Ende noch dazu kommt sie zu erzählen?

Natürlich habe ich persönlich nicht so einen Bezug zu Elmar, aber das braucht man auch gar nicht, denn die Geschichte selbst ist schön. Jeder hat immer tolle Tipps, aber Elmar zieht sein Ding durch und am Ende hat er alles richtig gemacht. Die Illustrationen wirken “grob”, aber das gehört nun mal zu Elmar und das Wichtigste war für mich, dass das Buch bei meiner Kleinen gut ankommt – und das ist es.

Fazit:

Ein Kinderbuch-Klassiker, der hier einen dauerhaften Platz im Bücherregal gefunden hat und des Öfteren zum Lesen herausgeholt wird.

5 von 5 Emmis