Über Buecherfee

Mutter von zwei zauberhaften Zicken, anstrengende Ehefrau, kreativ, eigensinnig, humorvoll (vor allem sarkastisch!), zwischen 30 und 40 Jahre alt (körperlich älter, vom Verhalten jünger :D), Zockerin und vor allem ein Bücherwesen.

Das Geschenk von Sebastian Fitzek

 

  • © Droemer Knaur

 

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Droemer HC; Auflage: 5. (23. Oktober 2019)
  • ISBN-10: 3426281546
  • ISBN-13: 978-3426281543
  • Preis: 22,99 Euro

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Inhalt:

Milan Berg ist gerade mit dem Rad unterwegs, als er den Hilferuf eines Mädchens im Auto neben sich entdeckt. Zumindest geht er davon aus, dass es ein Hilferuf ist, denn Milan ist Analphabet. Er folgt dem Auto und begibt sich später mit seiner Freundin zu dem Haus des Mädchens. Er versucht das unbekannte Mädchen zu retten, weil er anscheinend der einzige ist, der es kann. Es beginnt eine Reise in die Vergangenheit.

Meine Meinung:

Vor dem Erscheinen des Buches gab es schon interessante Buchtrailer und der Autor hat sich für einige Fans etwas Spannendes ausgedacht. All diese Aktionen haben mich noch neugieriger gemacht und ich muss gestehen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Das erste Kapitel ist ziemlich hart gestartet und spielt in der Gegenwart. Sebastian Fitzek lässt Milan gleich am Anfang des Buches durch die Hölle gehen und diese etwas andere Brutalität kannte ich so vom Autor noch nicht.

Milan Berg konnte ich schlecht einschätzen. Einerseits war er ein kleiner Ganove, anderseits wirkte er relativ harmlos. Als Analphabet hat er gelernt sich durch das Leben zu mogeln. Auch seine Freundin Andra wirkte teilweise undurchschaubar. Trotzdem half sie Milan sich auf den Weg zu machen ein unbekanntes Mädchen zu retten. Auf der Suche nach der Entführten, erfährt man einiges über Milans Vergangenheit und auch wenn nicht alles spannend war, so war es doch die meiste Zeit gut. Oftmals habe ich mich über Milans Dummheit geärgert, denn als er über eine Leiche stolpert, macht er alle Fehler, die man nur machen kann.

Fazit:

Sebastian Fitzek hat mich mit der Geschichte über einen Kleinkriminellen, der selbst zum Opfer wird, gut unterhalten.

4 von 5 Emmis

Was ist los, Joschi Bär? von Brigitte Endres

 

  • © aracari Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: aracari; Auflage: 1 (28. August 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Anna Karina Birkenstock
  • ISBN-13: 978-3907114094
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre
  • Preis: 14,00 Euro

 

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Meine Meinung:

Als Mutter von zwei kleinen Kindern (Töchtern), habe ich natürlich Sorgen, dass ihnen etwas zustoßen könnte. Schon frühzeitig habe ich ihnen erklärt, dass sie mit niemandem mitgehen dürfen und zum Glück wird schon im Kindergarten darauf geachtet, wer sie abholt. Ich habe meiner Großen erklärt, dass es böse Menschen gibt, die Kindern Schmerzen zufügen, oder sie anfassen wollen. Ich habe ihr erklärt, dass ihr Körper ihr gehört und bei uns müssen sie weder die Tanten, Großeltern, oder auch uns küssen, wenn sie nicht wollen. Meine Kinder müssen niemanden umarmen, ein “Hallo” reicht.

In “Was ist los, Joschi Bär?” geht es um Joschi und seinen Freund Toni, die eigentlich jeden Tag miteinander spielen. Seit kurzem hat sich Toni verändert. Er lacht kaum noch und sieht traurig aus. Er hat ein Geheimnis, dass er niemandem verraten darf. Doch Joschi sieht seinen Freund beim Nachbarn und versucht herauszufinden, was dort vor sich geht. Er erlebt schreckliche Dinge, glaubt aber die schrecklichen Geheimnisse für sich behalten zu müssen. Seine Mutter merkt, dass etwas nicht stimmt und endlich vertraut er sich ihr an.

Mir hat dieses Buch gezeigt, dass es wichtig ist Kinder zu stärken. Ihnen zu sagen, dass es gute und schlechte Geheimnisse gibt und eben auch, dass es böse Menschen gibt. Missbrauch ist leider ein wichtiges Thema, denn es sind meistens keine Fremden, denen unsere Kinder vertrauen, sondern Verwandte und Bekannte.

Fazit:

Ein niedlich illustriertes Buch mit einem sehr ernsten und wichtigen Thema, welches nur GEMEINSAM mit Kindern angegangen werden sollte.

5 von 5 Emmis

Die glückliche Amsel von Stefan Moster

 

  • © Monterosa

  • Gebundene Ausgabe: 38 Seiten
  • Verlag: Monterosa Verlag (24. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Nadia Faichney
  • ISBN-13: 978-3942640114
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
  • Preis: 39,80 Euro

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Meine Meinung:

Als erstes möchte ich erwähnen, dass “Die glückliche Amsel” kein Kinderbuch ist, sondern eher für Lehrer, Erzieher und Psychologen gedacht ist. Oben auf dem Buchdeckel steht schon “Ab 10 Jahren in Psychotherapeutischer Begleitung”. Als ich die Anfrage bekam, ob ich dieses Buch lesen und rezensieren möchte, musste ich schlucken, denn als Mädchenmama (wahrscheinlich wäre es als Jungsmama nicht anders), versuche ich meinen Kindern immer wieder die Gefahren aufzuzeigen, die andere Menschen bedeuten können, OHNE ihnen zu viel Angst zu machen.

Ich bin also nur Mama, Leserin und Bloggerin. Ich bin keine Psychologin und ich habe dieses Buch NICHT mit meinen Kindern gelesen, denn erstens sind sie zu jung und zweitens ist das Buch schon sehr belastend.

In dem Buch geht es um ein Kind, welches Schatten sieht, spürt und riecht. Es geht darum, wie es seine Kindheit verliert, wie die Angst überhandnimmt. Obwohl mich die Illustrationen nicht überzeugen konnten, passen sie zu der düsteren Stimmung. Die Texte waren sehr bedrückend und es ist, als würde man Tagebucheinträge eines Opfers lesen. Wie so oft ist “der Schatten” ein bekanntes Gesicht. Jemand, dem man vertraut und der mit uns in der Gesellschaft lebt und dort anerkannt ist.

Im Buch hinten steht, dass es entwickelt wurde um aufzuzeigen wie sich Kinder in solchen Situationen fühlen, aber auch, dass es Hilfen gibt. Sagt euren Kindern immer wieder, dass ihr Körper nur ihnen gehört. Erklärt ihnen, dass sie euch ALLES sagen können, selbst wenn jemand sagt, es wäre ein Geheimnis. Solltet ihr die Vermutung haben, dass eurem Kind etwas zugestoßen ist, holt euch Hilfe – selbst, wenn ihr nicht sicher seid. Ihr müsst nicht allein sein und sie brauchen mehr, als nur elterliche Liebe.

Fazit:

Dieses Buch jagt mir eine Gänsehaut über den Körper und zeigt mir immer wieder, dass die Gefahren oftmals im nahen Umkreis lauern.

5 von 5 Emmis

 

Weniger ins Meer – Was du tun kannst, um Plastik und Müll zu vermeiden von Hannah Wilson

 

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
  • Verlag: arsEdition; Auflage: 2. (23. August 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Andreas Jäger
  • ISBN-13: 978-3845834405
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre
  • Originaltitel: Drastic Plastic and Troublesome Trash
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Umweltschutz ist nicht erst jetzt relevant und doch scheint es, als wenn die Menschen gerade erst aus ihrer Lethargie, aus ihrer Gleichgültigkeit erwachen. Es werden Obstbeutel genäht, Sachen recycelt und Unverpackt Läden eröffnen in immer mehr Städten. Selbst wenn viele über Umweltaktivistin Greta schmunzeln, so stehen wir doch vor dem Problem der Vermüllung und selbst den meisten Erwachsenen ist nicht klar, was wir uns und unserer Welt mit den Bergen an Müll überhaupt antun.

In “Weniger ins Meer” geht es nicht nur darum Plastik und Müll zu vermeiden, es wird auch gezeigt was der Müll mit unserem Planeten anrichtet, wo der Müll landet und wie sehr er uns schadet. Es gibt immer wieder Tipps für Alternativkäufe und was mir besonders gut gefallen hat sind die Seiten über das Recycling. Es wird genau erklärt, wie sortiert und gesäubert wird, was mit den getrennten Dingen passiert und ob, bzw. wie sie weiterverwendet werden können. Selbst mein Vater fand das Buch interessant.

Zwischendurch gibt es immer wieder Fragen um zu sehen, ob man den jeweiligen Abschnitt verstanden hat. Zudem findet man im Buch neben den Recycling-Infos auch Upcycling-Tipps.

Fazit:

Mit diesem Buch lässt sich das Thema Umweltschmutz/Umweltschutz auch Grundschülern leicht nahebringen. Es klärt auf, gibt aber gleichzeitig auch Tipps, wie man etwas besser machen kann. Meiner Meinung nach auch für die Erwachsenen sehr interessant!

5 von 5 Emmis

 

Maus und Eichhorn – Die große Reise ans Meer von Kristina Andres

 

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 40 Seiten
  • Verlag: arsEdition; Auflage: 1. (27. Januar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3845834641
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 3 Jahren
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Maus und Eichhorn ist ein wirklich zauberhaft illustriertes Buch. Es geht um die Maus, die das Meer riecht und die Wellen hört und starke Sehnsucht verspürt. Sie weiß, dass der Weg weit ist und sie durch den Wald und am Fluss entlangführt.

Ihre Sehnsucht ist so stark, dass sie sich auf den Weg macht und unterwegs hat sie ziemliches Glück, denn die Maus ist sehr leichtsinnig.

Mir hat die Geschichte gefallen, wobei ich die Altersangabe nicht ganz unterschreiben kann. Ich würde sagen, dass die Geschichte so lang ist, dass es reicht sie Kindern ab vier, bzw. fünf Jahren vorzulesen. Besonders gut fand ich, dass die Maus, nachdem sie am Ziel ankam das vermisste, was sie bisher immer hatte. Reisen ins Ungewisse können aufregend sein, aber manchmal gehört man doch an diesen einen Platz. Außerdem hat sie herausgefunden was ein Freund ist.

Fazit:

Eine aufregende und gefährliche Reise, die von Kristina Andres wunderschön illustriert wurde.

5 von 5 Emmis