Nomi und Serina sind Schwestern. Während Nomi unerschrocken und wild ist, ist ihre zwei Jahre ältere Schwester hübsch anzusehen und sie respektiert und befolgt die Regeln.
Nomi kann nicht verstehen, wieso Frauen sich den Männern unterwerfen und wieso sie darum wetteifern, zur Grace auserwählt zu werden, um dem Thronfolger zu dienen.
Joss und Maks leben ihr Leben als Außenseiter und haben einen Pakt geschlossen: Jede freie Minute während der Pausen, verbringen sie miteinander um sich gegenseitig vor den Attacken der fiesen Jungs, zu beschützen.
Joss vermutet schon lange, dass sie nicht von dieser Welt stammt und als sich Maks innerhalb kürzester Zeit total verändert, verfestigt sich dieser Gedanke noch mehr.
Während der Schulfahrt nach London, wird Joss klar, dass sie nicht von dieser Welt stammen und dass sie um ihre Freundschaft mit Maks kämpfen muss, denn das mysteriöse Mädchen Sally, tritt in ihr Leben und gemeinsam haben die drei einen Auftrag zu erfüllen.
Meine Meinung:
Mein Date mit den Sternen ist ein ganz besonderes Buch, das mich sehr gut unterhalten hat.
Ich finde das Thema sehr interessant, wobei man sich schon irgendwie darauf einlassen muss. Ursprünglich wollte meine Frau dieses Buch lesen, aber als das Thema so langsam an Gestalt annahm, wurde es für sie immer uninteressanter.
Es ist ein tolles Jugendbuch mit einem Thema, das nicht nur sehr romantisch, emotional und humorvoll ist, sondern auch ein bisschen Science- Fiction mitbringt.
Auf jeden Fall funktioniert diese Mischung wunderbar und es ist daraus eine tolle Geschichte entstanden.
Joss und Maks sind Teenager, die es nicht leicht haben, aber sie halten zusammen und überstehen so ihre Zeit in der Schule. Die beiden haben Allergien, entsprechen nicht der Norm eines normalen Menschen und werden dadurch von allen gehänselt, ganz besonders von Rollo und seiner Gang.
Zuhause zieht sich Joss gerne in ihren Speicher zurück, den sie zu ihrer eigenen Sternwarte umgebaut hat und beobachtet von dort den Himmel.
Etwas in ihr vermutet, dass sie nicht von der Erde stammt, sondern aus dem Weltraum und ein Vorfall in einer Nacht, verfestigt diese Vermutung.
Doch in dieser Nacht passiert nicht nur bei Joss etwas ungewöhnliches, auch Maks macht eine große Verwandlung durch.
Ich finde die beiden richtig toll, wie sie damit umgehen wenn sie von den anderen gehänselt werden und immer zueinander halten, auch wenn die Freundschaft später im Buch auf die Probe gestellt wird.
Ich habe die beiden von der ersten Seite an ins Herz geschlossen und musste sehr oft mit den beiden lachen.
Doch nicht nur der Humor hat mich mitgerissen, sondern auch viel Spannung wenn sich die beiden auf die Suche begeben.
Mein Fazit:
Dieses Buch ist nicht nur humorvoll und emotional, sondern auch sehr spannend und auf jeden Fall lesenswert!
Will ist von Geburt an blind und kommt in seinem Leben sehr gut zurecht. Er wechselt vom Internat für Blinde auf die Toano Highschool um irgendwann eine Chance auf seinen Traumjob als Journalist zu bekommen.
In der Cafeteria lernt er seine neuen besten Freunde kennen und auch die Begegnung mit Cecily im Journalismus-Kurs bereichert sein Leben.
Nebenbei muss Will die Entscheidung treffen, ob er an einer experimentellen Operation teilnehmen möchte, die ihm Sehkraft schenken könnte.
Meine Meinung:
Ich mochte Will und seine Geschichte. Ich empfand ihn, trotz seiner Erzählung darüber, was ihm sein damaliger Kinderfreund angetan hat, überhaupt nicht als verletzlich, sondern als sehr starke Persönlichkeit. Seine Mutter, die von ihm als Über-Mutter betitelt wird, ist schon sehr übervorsorglich. Sie möchte immer das Beste für ihren Sohn und wenn sie Angst hat, dass er etwas nicht schaffen könnte, dann zieht sie die Boxhandschuhe an.
Obwohl ich sie teilweise verstehen kann, fand ich sie nervig, denn jeder Jugendliche würde sich mit ihr wohl wie ein Kleinkind fühlen.
Wills Vater war jemand, den ich nicht gut einschätzen konnte, denn er war eher der sachliche Typ.
Am besten gefallen haben mir Wills neue Freunde. Obwohl sich einer von ihnen am Anfang einen kleinen Scherz erlaubt, wirkten alle miteinander sehr harmonisch.
Die leichten Annäherungsversuche zwischen Cecily und Will fand ich niedlich, denn sie scheinen schüchtern und unbeholfen. Cecily hat ein großes Problem mit sich, denn sie entspricht nicht dem Schönheitsideal der Gesellschaft und so wird sie immer wieder gemobbt. Wie Will, fand ich ihren Charakter aber ganz wunderbar. Beide strahlen Glück und Harmonie aus, obwohl jeder seine eigenen Probleme hat.
Die Operation stand für mich nicht so sehr im Vordergrund, wobei sie den Lauf der Geschichte natürlich sehr beeinflusst.
Es gab keine wirklichen Highlights, aber ich habe die Geschichte gerne gelesen und wurde gut unterhalten.
Fazit:
Eine interessante Geschichte über einen blinden Jungen, der die Möglichkeit auf eine Operation erhält um wieder sehen zu können. Ein Junge, der sich selbst und der Welt etwas beweisen will.
Verlag: Arena; Auflage: 1. Auflage (19. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3401604138
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
Preis: 18,00 Euro
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Inhalt:
Alina wird von ihrem Vater in das Internat Hoge Zand auf der kleinen Ostseeinsel Griffiun geschickt. Sie fühlt sich ungerecht behandelt, da sie die nächsten 6 Monate lieber alleine Zuhause bleiben würde als auf das Internat gehen zu müssen.
Doch eines Nachts sieht Alina ein schwarzes Schiff am Horizont, das kurz darauf wie von Geisterhand wieder verschwindet. Normalerweise dürfen die Schüler das angrenzende Naturschutzgebiet nicht betreten, doch auf der Suche nach Antworten was es mit diesem Schiff auf sich hat, lässt sich Alina von nichts abhalten. Dort trifft sie auf Tinka, mit der sie sich auf Anhieb versteht und auch tief verbunden fühlt. Doch verschwindet Tinka immer wieder spurlos.
Mit Hilfe ihrer neuen Freunde kommt Alina dem Geheimnis auf die Spur, doch diese Entdeckung stellt die bisherige Wahrheit in Frage.
Meine Meinung:
Ich finde dieses Cover einfach total genial, da hatte mich das Buch schon ohne dass ich den Rückentext gelesen habe.
Doch auch der Rückentext ist schon sehr interessant und macht Lust darauf dieses Buch zu lesen.
Ich lese allgemein gerne Jugendbücher, aber am liebsten Fantasy oder Science-Fiction.
Der Schein hat mich nicht enttäuscht, da die Entdeckung von Alina genau meinen Geschmack trifft.
Der Anfang hat mich schon zum lachen gebracht, als sich Alina mit ihrem riesigen Koffer auf das Schiff quält. Das ganze Buch ist eine Reise durch das Leben eines Teenagers, der es im Leben nicht gerade einfach hat.
Alina muss damit leben, nicht zu wissen, was damals mit ihrer Mutter passiert ist. Wir bekommen beim lesen immer wieder Einblicke in die Vergangenheit, die auch sehr emotional ist.
Ich finde das ganze Buch sehr gefühlsbetont und das ist nicht nur traurig, es gibt auch viel Freude.
Mir ist Alina von Anfang an sehr skeptisch allem und jedem gegenüber vorgekommen. Das ist wohl ihre Art sich zu schützen. Trotzdem ist sie eine Kämpfernatur und sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen.
Ganz toll finde ich auch die Lonelies, ihre Clique auf Hoge Zand. Zwar wird sie am Anfang noch nicht ganz akzeptiert, aber dennoch lässt sie sich von nichts aus der Ruhe bringen.
Später im Buch ist die Freundschaft mit den anderen sehr wichtig für Alina, doch auch Tinka ist ihr sehr wichtig geworden und sucht ihre Nähe.
Das ganze Buch liest sich wie ein großes Abenteuer voller Emotionen und es hat auch etwas von einem Krimi. Sehr spannend und ohne irgendwelche Längen beim lesen.
Mein Fazit:
Ein tolles Jugendbuch das voller Emotionen ist, aber auch ein spannendes und rasantes Abenteuer verspricht!
Am ersten April vor sechzehn Jahren wurde Eva Chance geboren. Ihre Mutter war bei der Geburt allein und tauchte erst Wochen später wieder auf, wenn auch anders als erhofft.
Das ist jetzt sechzehn Jahre her und Eva wird an ihrem Geburtstag von der kompletten Familie ignoriert. Schlimmer noch, denn als sie sich an die gedeckte Tafel setzen möchte, gibt es für sie kein Gedeck.
Alle scheinen durch sie durch zu sehen und erst aus den Gesprächen erfährt sie, dass sie seit Wochen verschwunden ist.
Meine Meinung:
Schon eine ganze Weile stand dieses mysteriöse Buch mit dem wunderschönen, aber geheimnisvollen Cover bei uns im Regal. Für eine aktuelle Fischer Challenge, habe ich es raus geholt und gelesen und frage mich, wieso ich nicht schon längst danach gegriffen habe.
Evangeline Chance lebt mit ihrem Großvater in einem alten Herrenhaus. Immer schon hatte Eva das Gefühl, als wenn alte Geister im Haus leben würden. An ihrem sechzehnten Geburtstag trifft sie im Speisesaal auf ein Mädchen, die Einzige, die sie nicht zu ignorieren scheint. Sie unterhält sich mit der ziemlich altmodisch gekleideten Elsie und erfährt Dinge, die sie lieber nicht gehört hätte. Von da an befindet sie sich auf der Suche und erlebt einige spannende und seltsame Dinge.
Mir hat das Buch rundum gefallen. Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich und doch konnte man sich alle in einer edlen Familie vorstellen. Egal ob es die biestigen Tanten waren, oder der verwöhnte Cousin in seinem Protzauto.
Doch meines Erachtens waren nicht nur die lebenden Protagonisten ein Highlight, denn vor allem die Geister der Vergangenheit bestanden aus interessanten Geschichten. Das alte Herrenhaus mit den vielen Treppen, Türen und unbewohnten Zimmern wirkte schon in der Beschreibung riesig, kalt und düster und ich fühlte mich, als würde ich durch ein Museum wandeln. Ein ziemlich schauriges, zugegebenermaßen.
Obwohl nur der Großvater und Eva dort wohnen, hatte der Großvater eher eine kleine Nebenrolle, wobei ich seine traurige Herzlichkeit spüren konnte.
Neben der Familie gab es noch einen jungen, netten, aber etwas hilflos wirkenden Anwalt, eine kühle Hausverwalterin und eine ganz wichtige Rolle hatte auch das Zwillingspärchen Kyle und Kyra.
Kyle hat mir von den beiden am besten gefallen, denn Kyra wirkt wie die böse Schönheitskönigin und Kyle wie der unterbutterte Zwilling. Trotzdem zeigte er immer wieder Stärke und verbarg seine Angst.
Mein Favorit aber war Eva, denn obwohl sie als schüchternes und einsames Mädchen beschrieben wird, trat sie doch gegen den größten Feind im Haus an.
Fazit:
Ein absolutes LESEHIGHLIGHT! Schaurig, aber wunderschön. Ein Jugend-Mystery-Roman über Geister der Vergangenheit und das Böse der Gegenwart mit einem Hauch von Liebe.
5 von 5 Emmis
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