Donnerstag, 24. Juli 2014

Mein Ein und Alles von Beth Kephart

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Taschenbuch: 260 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423650087
  • ISBN-13: 978-3423650083
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Preis: 12,95 Euro
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Inhalt:
Eine junge Mutter ist mit ihrem Kind im Garten und will sich eine Decke aus dem Haus holen. Es sind nur ein paar Stufen, ein paar Sekunden bis sie wieder bei ihrem Baby ist, doch in der Zwischenzeit ist ihr Baby verschwunden.
Die Polizei sucht bis tief in die Nacht und danach macht sich Emmy selbst auf die Suche nach ihrem Kind. Ihr Freund gibt ihr die Schuld und lässt sie einweisen. Die Zeit vergeht, doch sie kann ihr Baby nicht vergessen.

Sophie ist ein junges Mädchen das von ihrer Mutter zuhause eingesperrt wird. Dauernd auf der Flucht vor dem Bösen wird sie sogar von ihr privat unterrichtet. Wenn das Böse näher kommt, ziehen sie um - solange, bis Sophie Joey und seine Tanten kennenlernt.

Meine Meinung:
Das Buch wurde aus zwei Perspektiven geschrieben.
Einmal bekommen wir Emmys Sicht zu lesen. 1990: Eine junge Mutter die verzweifelt auf der Suche nach ihrem Kind ist, die sich ohne Kind nicht zu ihrem gewalttätigen Freund nach Hause traut.
Unterwegs trifft sie Arlen der wie ein Obdachloser wirkt, etwas trottelig ist, aber trotzdem nett und besorgt. Er will Emmy helfen, doch dann wird sie eingewiesen und man bekommt das Gefühl, dass sie wirklich verrückt ist.
Natürlich kann ich den Schmerz und den Verlust einer Mutter verstehen, aber Emmy wirkt total wie durch den Wind, so dass ich mich manchmal gefragt habe ob der Anfang so richtig ist und sie wirklich ein Baby hat.
Was mich ein bisschen gestört hat ist, das das Baby auch einfach nur "Baby" hieß.
Egal wie lange Emmy weggesperrt war, sie hat ihre Kleine nie vergessen.

Die zweite Perspektive ist die von Sophie. 2004: Eingesperrt, beschützt vor dem Bösen. Sophie hört immer, dass sie ehrgeizig sein muss, sie soll ihrer Mutter keinen Ärger machen und ihr folgen. Genauso gut hätte sie Sophie im Keller einsperren können, denn sie darf nicht zur Schule gehen, kann nicht die Straße entlang laufen, hat keine Freunde und unterhält sich nur mit ihrer Mutter.
Das Leben, das keins ist ändert sich schlagartig, als sie sich heimlich mit dem Nachbarsjungen anfreundet. Er wird so etwas wie ihre erste Liebe. Sie erfährt was Familie wirklich bedeutet und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Obwohl Sophie immer lieb und anständig wirkt hätte ich sie viel jünger geschätzt. Ich fand es gut, dass sie (wenn auch spät) anfängt an ihrer Mutter zu zweifeln und sich auf die Suche macht um zu erfahren was mit ihrer Mutter passiert ist.
Dass sie dabei auf ihre eigene Wahrheit stößt, hätte sie niemals vermutet.

Fazit:
Zwei junge Frauen die auf der Suche sind. Zwei junge Frauen die erst eingesperrt sind und dann den Weg in die Freiheit finden. Zwei verschiedene Zeiten und zwei Leben die so eng miteinander verbunden sind.

4 von 5 Emmis

Dienstag, 22. Juli 2014

Tortenheber (mit Gewinnspiel)

Vom Erfinderprofi

Vor ein paar Tagen erhielt ich Post.
Einen Kuchen-, bzw. Tortenheber. Pahhhh... Tortenheber, die gibt es doch zur Genüge und sie sehen alle gleich aus, wieso teste ich also diesen hier?

1. Sieht der hier anders aus. Natürlich hat die untere Fläche die gleiche Form wie alle Tortenheber, denn es ist die Form der geschnittenen Stückchen (zumindest
 bei einem runden Kuchen/einer runden Torte).
Dann hat er einen Stachel rausstehen, den man in die Torte sticht und dazu ist ein platter Schieber um die Torte vom Tortenheber auf den Teller zu schieben.

2. Das Video das ich dazu gesehen habe hat mich neugierig gemacht, aber schaut doch selbst:

Jetzt konnten wir leider eine zeitlang unseren Backofen nicht nutzen, aber dafür haben wir uns eine leckere Torte gekauft und den Tortenheber an dieser Torte ausprobiert.
Hier ein paar Bilder mit Beschreibung:

Da die Portionen kleiner waren als ein "normales" Tortenstück, habe ich gleich zwei aufgespießt und den Kipptest gemacht. Obwohl es Sahnetorten sind ist nichts passiert.


Als nächstes habe ich die Torte auf die Teller verteilt indem ich sie mit dem Schieber auf die jeweiligen Teller geschoben habe.
Auf dem Doppelbild seht ihr an dem rechten Stück was der Schieber an der Sahnetorte anrichtet... nämlich gar nichts.
Ich habe vermutet, dass er die Sahne eindrückt und das Tortenstück unschön anzusehen ist, aber durch die breite Fläche verteilt sich der Druck so das die Torte auch auf dem Teller noch toll aussieht.

Wie ihr seht klappt alles wunderbar. Ich bin jetzt gespannt was auf Dauer mit dem Tortenheber passiert, ob er durch die Spülmaschine, oder das Spülen rostet, etc.

Fazit: 
Eine einfache Handhabung sorgt dafür, dass bei diesem Tortenheber die Tortenstücke nicht kippen. Sie lassen sich problemlos vom Tortenheber auf die Teller schieben. Momentan bin ich sehr zufrieden, aber ich werde weiterhin testen und falls mir etwas negativ auffällt, dann werde ich das natürlich nachtragen.

5 von 5 Emmis

Ach da war ja noch etwas...
Ich habe ZWEI Tortenheber erhalten und einen davon darf ich an euch verlosen.
Interessiert?
Dann kommentiert einfach hier, oder auf Produktfeen was euer Lieblingskuchen, oder eure Lieblingstorte ist.

Teilnahmebedingungen:
- Ihr seid über 18 Jahre alt und habt einen Wohnsitz in Deutschland
- Für auf dem Postweg verloren gegangene, oder beschädigte Gewinne haften wir nicht.
- Ihr müsst keine Follower werden, aber wir würden uns natürlich trotzdem freuen, wenn euch unsere Seite (HIER geht es zur passenden Facebookseite) gefällt.
- Das Gewinnspiel läuft vom 22.07. - 01.08.2014 23:59 Uhr. Ich werde versuchen am 02.08. auszulosen und wenn ihr eine Kontaktmöglichkeit hinterlassen habt, dann melde ich mich bei euch, ansonsten meldet ihr euch bitte zeitnah!

Viel Glück :)

Eine Liebe über dem Meer von Jessica Brockmole

(Bildrechte liegen beim Verlag)

Gebundenes Buch: 336 Seiten
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3-453-29150-8
Preis: 19. 99 Euro
Herzenszeilen: Link!

Inhalt
1912 bekommt Elspeth einen Brief von einem Amerikaner. David schreibt ihr seine Bewunderung für ihre Gedichte, die veröffentlicht wurden. Völlig verblüfft, dass es ihre Gedichte von einer einsamen Insel, die sie noch nie verlassen hat, es bis nach Amerika geschafft haben, schreibt sie dem jungen Studenten zurück. Es ist ihr erster Bewunderungsbrief. Zwischen den beiden entwickelt sich eine große Brieffreundschaft und man wird das Gefühl nicht los, das mehr zwischen diesen schönen Zeilen steckt.
Meine Rezi

Ich weiß jetzt schon, dass meine Rezension diesem Buch nicht gerecht werden kann! Als ich das erste Mal von diesem Buch las, hatte ich eine ungefähre Vorstellung von ihm, doch diese Vorstellung wurde über weitem übertroffen! Ich lebte in diesem Buch, ich war Elspeth und fühlte mit ihr mit, als sie ihren ersten “Fanbrief” bekam. Doch zwischen den Zeilen, die zwischen ihr und David hin- und hergeschickt wurden, spürte man mehr. Man merkte die Liebe zwischen den beiden. Die verbotene Liebe, denn David war dabei sich zu verloben und Elspeth war bereits verheiratet. Ihre Partner erwähnten sie nur nebenbei und es wurde mehr aus ihnen. Die Sehnsucht zwischen den schreibenden wuchs so sehr an, dass Elspeth, obwohl sie panische Ängste hat, von ihrer Insel runterzukommen, und deshalb nie studiert hat, für David auf die Fähre steigt, nur um ihn zu sehen. Die Liebe wächst und sie haben schwere Zeiten vor sich.
Für mich war Elspeth eine wunderbare Person. Kreativ, witzig und so voller Liebe. Das ganze Buch verkörperte wahre Liebe. Sie war stark und bewundernswert. Sie wurde nicht immer verstanden, vielleicht sogar verachtet, aber sie blieb sich und ihren Gefühlen immer treu und war David immer ehrlich gegenüber, auch wenn es weh tat. Aber auch David hatte es nicht einfach. Als Nummer zwei verhielt er sich zwar nicht korrekt, doch was soll man schon gegen die Liebe tun. Und auch er war immer offen zu Elsbeth und opferte einiges für sie.
Das Buch war so schön geschrieben, das ich nicht lange brauchte, mich sogar weigerte, es aus der Hand zu lesen, bis ich merkte, wir haben mitten in der Nacht. Oft habe ich gelacht, weil David und Elspeth sehr lustige Zeitgenossen waren, trotz des Leides, dass der Krieg, in dem sie sich befanden, mit sich brachte.
Das ganze Buch ist in Briefform geschrieben. Am Anfang schreiben nur David und Elsbeth. Dann wechselt die Zeit und Margaret schreibt mit ihrer Mutter Elspeth und ihrem Brieffreund Paul. Die Absätze sind dadurch schnell gelesen und man möchte natürlich auch die Antworten auf die jeweiligen Briefe lesen. Wenn ich dieses Buch in drei Worten beschreiben müsste, würde ich sagen, es ist atemberaubend, witzig und gefühlvoll. Für mich ist Eine Liebe über dem Meer bis jetzt mein Buchhighlight des Jahres.
Mein Fazit

Atemberaubend, witzig und gefühlvoll. Ein Buch aus den Briefen einer Liebe.

Eine Liebe über dem Meer von Jessica Brockmole bekommt von mir

5 von 5 möglichen Emmis