Donnerstag, 25. Mai 2017

Ein bisschen wie Unendlichkeit von Harriet Reuter Hapgood

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (23. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Susanne Hornfeck
  • ISBN-13: 978-3737340335
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: The Square Root of Summer
  • Preis: 16,99 Euro 
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Inhalt: 
Margot, die von allen nur Gottie genannt wird, ist seit einem Jahr einfach nur traurig. Vor einem Jahr starb ihr Großvater Grey der wie ein Vater für sie war. Jetzt verbringt sie ihre Zeit damit in den Himmel zu starren und "Zeitreisen" zu machen. Zeitreisen in Form von Wurmlöchern, die sie in Zeiten katapultieren in denen sie schöne und traurige Dinge erlebt hat. Nebenbei arbeitet sie an ihrer Hausarbeit und am G. H. Oppenheimer-Prinzip. 

Meine Meinung: 
Ein Buch, zu dem ich Aufgrund des Covers jederzeit gegriffen hätte und bei dem mich der Klappentext neugierig gemacht hat. (Es ist in echt noch viel schöner und es glitzert!)
Leider steht ein ansprechendes Äußeres nicht immer für einen guten Inhalt und Harriet Hapgood macht es mir mit ihrer Geschichte ziemlich schwer. 
Gottie ist ein Mathegenie das sich für die Physik interessiert. Andauernd kommen Wurmlöcher, Zeitreisen, Formeln und Berechnungen vor. Ich muss gestehen, die erste Hälfte des Buches hat mich gelangweilt, vor allem auch weil Gottie ein Ekelpaket ist. Sie zieht sich zurück, jammert und stößt andere dauernd vor den Kopf. 
Wer mir sehr gut gefallen hat ist Thomas, Gotties Freund aus der Kindheit, der kurzzeitig bei ihnen einzieht. Thomas war früher ein Chaot, aber jetzt scheint er einfach nur jemand zu sein der sein Leben liebt und es genießt. Dass er nebenbei ziemlich viel für die unausstehliche Gottie übrig hat, macht für mich das Buch interessanter, denn es wirkt als würde er heimlich um ihre Gunst kämpfen. 
Gottie hat noch einen Bruder. Edzard, der nur Ned genannt wird, spielt in einer Band und ist auch ansonsten ziemlich locker drauf. Obwohl die Geschwister momentan nicht so viel miteinander zu tun haben, merkt man das sie ein Gespann sind. 
Der Vater der beiden scheint sehr wenig an ihnen interessiert zu sein, irgendwie macht generell jeder in dem Haus was er möchte. 
Ich kann mir Gotties Kummer vorstellen, denn bei mir ist meine Großmutter gestorben, die für mich wie eine zweite Mutter war, aber trotzdem hatte ich teilweise das Gefühl sie spinnt. 

Fazit: 
Meine Bewertung im Mittelfeld gibt es nur durch die interessantere zweite Hälfte des Buches und Thomas Charme. Gottie nervte mich mit ihrer Art bis zum Ende.

3 von 5 Emmis

Montag, 22. Mai 2017

Kuss der Lüge von Mary E. Pearson

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe) (16. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3846600368
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Preis: 18,00 Euro/18,50 Euro (D/AT) 
  • Das ist der erste Teil einer Reihe
Hier! könnt ihr das Buch direkt bestellen!
Zum Blog von weltbild.at!

Inhalt:

Lia ist 17 Jahre alt, die älteste Tochter und Prinzessin von Morrighan. Sie soll mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie nicht mal kennt, doch Lia hat andere Pläne und lässt ihr bisheriges Leben hinter sich.
Zusammen mit ihrer Magd flieht sie und heuert weit weg in einer Taverne an um dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie jedoch nicht weiß ist, dass beide nach ihr suchen.
Einer der beiden wurde ausgesandt um sie zu töten und der andere ist der verschmähte Prinz, den sie eigentlich heiraten sollte.
Zu beiden fühlt sich Lia sehr hingezogen, obwohl sie nichts davon ahnt wer die beiden eigentlich sind.

Meine Meinung:

Der Kuss der Lüge erzählt die Geschichte von Lia, die erstgeborene Prinzessin von Morrighan. Sie ist erst 17 Jahre alt und soll mit einem Prinzen aus einem anderen Königreich verheiratet werden, doch das will sie nicht und daher schmiedet sie einen Plan mit ihrer Magd, die auch noch ihre beste Freundin ist, dieser Heirat zu entgehen.
Zusammen fliehen sie und heuern in einer weit entfernten Taverne an um dort für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten.
Als sie dort zwei Männer kennenlernt, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen, ahnt sie noch nicht, dass beide nach ihr suchen. Einer soll sie umbringen und der andere ist der Prinz den sie eigentlich heiraten sollte.
Ich wusste ehrlich gesagt nicht so richtig was mich erwartet, aber der Rückentext hat mich sehr interessiert.
Sehr interessant finde ich die Welt, in der sich alles abspielt. Ich würde es mit dem Mittelalter vergleichen. Burgen und Schlösser, große Städte die nicht besonders sauber sind aber trotzdem irgendwie etwas magisches an sich haben.
Da immer wieder von einer Gabe die Rede ist, die Lia besitzen soll, hat es auch etwas fantastisches an sich, wobei dieses Element zumindest in diesem Teil nicht so richtig zur Geltung kommt.
Emotionen hingegen, sind hier sehr viele mit von der Partie.
Was das Buch für mich so spannend macht ist, dass es aus verschiedenen Sichten erzählt wird.
Lia erzählt ihre Erlebnisse und wie sie zurechtkommt, aber am spannendsten finde ich die Sichten des Prinzen und vom Attentäter.
Man erfährt zwar wie die beiden heißen, doch man kann fast bis zum Schluß nicht zuordnen wer es nun gut meint mit Lia und welcher der Attentäter ist.
Die Geschichte konnte mich richtig fesseln und das Buch aus der Hand zu legen kam für mich kaum in Frage, da mir immer wieder kleine Cliffhanger geboten wurden.

Mein Fazit:

Eine magische Geschichte voller Gefühle, die man lesen sollte!

5 von 5 Emmis

Donnerstag, 18. Mai 2017

Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie) von Ina Linger

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Taschenbuch: 338 Seiten
  • Verlag: Ina Linger
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-1541219632
  • Preis: 11,99 Euro 
Hier! könnt ihr das Buch direkt bestellen!

Inhalt:

Wichtige Regeln, werden den Diatar schon von Kinderbeinen an eingebläut. Gehe nie hinaus in die Nacht, meide die Dunkelheit, betrete niemals die Höhlen der Monandor und sei vor der Dämmerung zuhause.
Der Krieger Jaro kennt auch diese Regeln, doch schafft er es nach einem Kampf mit den Monandor, bei dem er schwer verletzt wird, nicht vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf.
Ausgerechnet Risa, findet ihn. Sie hat ihm schon einmal als Kind das Leben gerettet. Sein Leben in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind war. Schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht.

Meine Meinung:

Ina Linger ist auf jedenfall ein Geheimtipp für Fantasyfans. Normalerweise bin ich von Werken die als Selfpublishing erscheinen, nicht so begeistert. Doch bin ich froh, dass ich Diatar von Ina Linger eine Chance gegeben habe.
Die Geschichte spielt in einer Welt, die mich sehr an einen Dschungel erinnert.
Die Welt wurde von der Autorin auch sehr detailliert beschrieben, so dass sich der Leser richtig gut hineinversetzen kann und somit immer das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein.
Allgemein gefällt mir ihr Schreibstil sehr gut, da sich das Buch recht flüssig liest.
Die beiden Hauptprotagonisten, Jaro und Risa, könnten verschiedener nicht sein, denn beide stammen aus verschiedenen Völkern, die sich auch recht heftig bekriegen.
Jaro ist ein Diatar, ein Kind des Lichts und wohnt auf der Erdoberfläche. Risa gehört zu den Monandor, den Geschöpfen der Dunkelheit und ihr Zuhause ist unter der Erde in einer Höhle.
Doch etwas verbindet die beiden und das liegt nicht nur an ihrer gemeinsamen Vergangenheit.
Die beiden sind auserwählt ihre beiden Völker zu retten, doch das stellt die beiden vor ein unlösbares Problem.
Die Welt in der die beiden leben steht kurz vor dem Untergang, denn ein Vulkan steht kurz vor dem Ausbruch und wird alles zerstören. Die einzige Rettung liegt in der Flucht aufs Wasser und sich eine neue Heimat zu suchen. Doch kein Volk vertraut dem anderen und daher ist die Einigung der beiden Völker ein fast unlösbares Unterfangen.
Doch die beiden Auserwählten geben nicht auf und versuchen ihre Völker zu retten.
Mir gefällt die Geschichte sehr gut, da mich die Idee schon überzeugen konnte,
Hinzu kommen die beiden Hauptprotagonisten, die man einfach mögen muss. Wobei Jaro doch ein recht schwieriger Charakter ist.
Er musste durch seine Krankheiten und den Kontakt als Kind mit Risa, so einiges durchmachen und sich seinen Platz als Krieger hart verdienen.
Risa war mir von Anfang an sympathisch, da sie niemals aufgeben würde und auch Jaro mit ihrem Selbstbewusstsein mitzieht.

Mein Fazit:

Ich bin sehr begeistert von diesem Auftakt einer Fanatsyreihe, die ganz auf meiner Wellenlänge liegt!

5 von 5 Emmis