Mittwoch, 27. August 2014

Neun Tage und ein Jahr von Taylor Jenkins Reid

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Diana Verlag (28. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453291646
  • ISBN-13: 978-3453291645
  • Originaltitel: Forever, Interrupted
  • Preis: 12,99 Euro
Zum Shop: Link!






Inhalt: 
Eigentlich ist das Leben von Elsie richtig gut: Sie hat einen guten Job, auch wenn der ihren Eltern nicht passt und sie hat Ben kennengelernt. Schnell stellt sich heraus, dass Ben der Richtige ist und die beiden heiraten. 
Dann ändert sich alles für Elsie, denn Ben kommt bei einem Unfall ums Leben. Als wenn das nicht schon unerträglich genug ist, trifft sie im Krankenhaus auf Bens Mutter Susan. Susan wusste nichts von der Hochzeit und auch nichts von Elsie. Beide sind traurig und verstört und was am Anfang sehr schwierig und als Ablehnung beginnt, endet in einer starken Bindung.

Meine Meinung:
Fast würde ich behaupten, dass das Buch mit dem Ende beginnt, aber das ist nicht so. 
Taylor Jenkins Reid zeigt mit diesem Buch, dass ein Tod nicht unbedingt das Ende bedeutet, sondern ein weiterer Anfang sein kann. 
Während man die Trauer von Elsie miterleben kann, so konnte ich als Leserin aber auch das Kennen- und Liebenlernen von Ben und Elsie lesen, denn die Kapitel wechseln immer von Vergangenheit zur Gegenwart.
Der Sprung vom Glück in die Trauer und Hoffnungslosigkeit ist bei jedem Kapitelwechsel sehr stark zu spüren. Die Gegensätze verstärken die Gefühle noch um einiges.
Obwohl Elsie ihre beste Freundin Ana hat, so hat man doch das Gefühl das sie alleine ist, denn mit ihren Eltern verbindet sie nichts und auch umgekehrt scheinen sie keinen Wert auf ihre Tochter zu legen. Dass ihre Schwiegermutter ihr jetzt das Leben noch schwerer macht ist auch nicht gerade hilfreich, aber ob sie möchten oder nicht - die Trauer verbindet die beiden Frauen stärker, als sie es sich vorstellen können.
Obwohl Ben ja eigentlich schon am Anfang des Buches gestorben ist, so hatte ich doch das Gefühl das er immer anwesend war. Die Erzählungen in der Gegenwart und die Erlebnisse in der Vergangenheit zeigten ihn als spontanen, lebenslustigen und liebenden jungen Mann. Für mich war er der sympathischste Protagonist.
Auch Georg Callahan war mit seinen fast neunzig Jahren von Bedeutung, denn er strahlte Glück und Lebensweisheit aus. Auch ihm hat das Leben nicht immer nur gute Tage beschert, aber er erfreut sich an dem Glück das daraus entstanden ist.
Ana fand ich auch ziemlich nett und Elsie hat sie nicht immer fair behandelt. Ich weiß wie schwer eine Trauerphase ist und das man dann nicht immer höflich sein kann und das man seine Trauer über das Wohl aller anderen stellt. Natürlich ist das keine Absicht von Elsie und ich bin der Meinung, dass sie es ziemlich schwer hat. Susan jedoch hat es wohl noch schwerer, denn sie hat ihren Sohn verloren und fühlt sich verraten, weil sie noch nicht einmal wusste, dass Ben überhaupt eine Freundin hatte obwohl sie sich sehr nahe standen.
Ich fand das Buch sehr gefühlvoll und aufwühlend und trotzdem versucht es Mut zu machen sein eigenes Leben weiterzuleben. Geliebte Menschen die sterben verlassen uns erst wirklich, wenn wir sie vergessen....

Fazit:
Ein sehr gefühlvolles Buch indem aufgezeigt wird, dass unser Leben nicht endet wenn eine geliebte Person stirbt und das Schmerz Schmerz ist, egal ob wir sechs Monate oder fünfunddreißig Jahre geliebt haben.

5 von 5 Emmis

Montag, 25. August 2014

Apokalypse Z von Manel Loureiro

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453315525
  • Preis: 14,99 Euro
  • Das ist der erste Teil einer Reihe
Hier ! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen !

Inhalt:

In Russland häufen sich die Fälle von Infektionen eines nicht bekannten Virus. Was den Virus so gefährlich sein lässt ist, dass sich der Befallene in ein absolut aggressives Monster verwandelt. Doch das alles ist den Medien nur eine Randinformation wert, bis zu dem Tag an dem kein Kontakt mehr zu Russland besteht. Der Tag an dem die ganze Welt im Chaos versinkt. Inmitten befindet sich ein Anwalt, der seine Sicht der Dinge auf seinem Blog verewigt.

Meine Meinung:

Ich wollte unbedingt wieder einmal ein Zombiebuch lesen und dann kam Apokalypse Z zur Tür hereingeflattert und hat mich relativ gut unterhalten, wenn auch mit ein paar Schwächen. Wer hier einen Meilenstein im Zombiehype erwartet, ist leider an der falschen Adresse.
Das ganze Buch wird aus der Sicht eines Anwalts erzählt, in Form eines Blogs bzw. später als Tagebuch. Am Anfang fand ich das etwas störend, aber das änderte sich recht schnell. Ich fand den Schreibstil des Autors sehr angenehm und sprachlich richtig klasse.
Im Laufe der Geschichte baut sich immer mehr Spannung auf, wobei sich der Anfang ziemlich in die Länge zieht. So richtig los geht es erst, als er beginnt in sein Tagebuch zu schreiben, weil auf der Welt alles zusammengebrochen ist.
Was ich ein bisschen vermisse, ist der Biss in der ganzen Geschichte. Es passiert zwar so einiges, aber es könnte ruhig etwas heftiger sein. Besonders wenn die Zombies zum Einsatz kommen.
Spitze finde ich die Charaktere, besonders sympathisch wurde mir Prit. Er kommt ab der Mitte des Buches vor und zusammen mit den beiden erleben wir sehr viele große Abenteuer.
Das ganze Buch verströmt eine sehr düstere Stimmung, etwas das der Autor richtig gut umgesetzt hat. Man kann die Angst richtig spüren, die den Charakteren zu schaffen macht.
Ein bisschen erinnert mich dieses Buch an "The Walking Dead", zumindest an die Serie.
Die Protagonisten gehen hier auch systematisch und vorsichtig vor, aber doch passieren immer unvorhergesehene Dinge um die Spannung zu steigern.
Trotz der paar Schwächen wurde ich sehr gut unterhalten und Lúculo hat mich recht oft zum schmunzeln gebracht. Eine Katze mitten in der Zombiehölle.

Mein Fazit:

Eine Zombiegeschichte die zwar ein paar Schwächen hat, aber trotzdem gut unterhält.

4 von 5 Emmis


Sonntag, 24. August 2014

Neues im Bücherregal - 24. August 2014

Hallo zusammen,

diese Woche sind wieder einige interessante Bücher bei uns eingezogen. Doch seht selbst:

Bildrechte liegen bei den jeweiligen Verlagen
1. Godspeed - Die Ankunft, fehlte noch in der Reihe und endlich kann der Bücherwichtel sie komplett lesen.
2. Der ungewöhnliche Held aus Zimmer 13B, hört sich interessant an und die Bücherfee freut sich schon drauf.
3. Wild Cards, hat sich der Bücherwichtel gewünscht und heute ist es angekommen.
4. Wenn ich bleibe, ist diese Woche für die Bücherfee hereingeflattert, genauso wie
5. Nur diese eine Nacht, beide für die Bücherfee

Bildrechte liegen bei den jeweiligen Verlagen
Dann noch drei Hörbücher für den Bücherwichtel,

6. Russian Roulette, was genau das richtige für den Bücherwichtel ist
7. Selection - Die Elite, davon hat der Bücherwichtel auch schon den Vorgänger als Hörbuch hier und ist schon ganz gespannt darauf, aber
8. Der Clan der Wölfe - Feuerwächter, ist für den Bücherwichtel das absolute Highlight

Das wars zumindest schonmal von den Neuzugängen.

Die nächste Woche warten auch schon einige Rezis auf euch, einige davon sind schon fertig. Freuen dürft ihr euch auf

- Neun Tage und ein Jahr von Taylor Jenkins Reid
- Apokalypse Z von Manel Loureiro
- Weil es nicht sein darf von Conny Amreich

und

- Abgründig von Arno Strobel
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Einen schönen Sonntag wünschen euch die Bücherwesen.

PS: Wenn euch die Rezension zu "Sannah & Ham" gefallen hat, dann solltet ihr euch unbedingt Mitte September einmal bei uns und/oder bei RezensionenmitHerz umsehen :)

PPS: So etwas musste bei diesem Bücherpost ja passieren... wir haben ein Buch vergessen und dann auch noch eins auf das sich der Bücherwichtel ziemlich freut:

9. Das Haus der verschwundenen Kinder