Mittwoch, 25. Mai 2016

Schöne Mädchen brennen nicht von Lynn Weingarten

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: FISCHER Sauerländer
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Leo H. Strohm
  • ISBN-13: 978-3737353830
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Suicide notes from beautiful girls
  • Preis: 12,99 Euro 
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Inhalt:
Delia war jahrelang Junes beste Freundin, bis etwas passiert ist, dass June verstört hat und sie auf Abstand gehen ließ. 
Seit ungefähr einem Jahr hat sie nichts mehr von Delia gehört und als sie von Delia angerufen wird, geht sie nicht dran. 
In der Schule gibt es nach den Weihnachtsferien eine Durchsage in der es heißt, dass eine Mitschülerin verstorben ist. 


Meine Meinung:   
Schon auf den ersten Seiten erfährt der Leser, dass Delia Selbstmord begangen haben soll. 
June glaubt nicht daran, denn die Art wie Delia gestorben ist, traut sie ihr nicht zu. 
Verbissen macht sie sich auf die Suche nach einem Mörder und jeder der irgendwann einmal Streit mit Delia hatte, oder sich verdächtig verhält ist für June ein potentieller Täter. 
Ihr Freund Ryan versteht diese krampfhafte Suche nicht, er ist überzeugt vom Selbstmord und glaubt, dass June sich in etwas reinsteigert. 
Ich mochte Ryan, er wirkt seriös, freundlich und ja - neutral. Er liebt June über alles und selbst seine Eltern haben June, die aus einer schwierigen Familie kommt, ins Herz geschlossen. 
Am Anfang mochte ich June... wirklich. Doch June machte sich so krampfhaft auf die Suche und gab sich selbst die Schuld, weil sie nicht für Delia da war. In ihrer Erinnerung war Delia alles was sie hatte und auch das beste, was ihr je passieren konnte. 
Delia dagegen war mir von Anfang an sehr unsympathisch. Sie versteht es die Menschen mit Wörtern zu bezirzen. Es scheint, als wenn sie genau das sagt, was andere, vor allem June, hören möchten. 
Als Leser spürt man die manipulative Art von Delia sofort. 
Im Laufe der Geschichte passieren Dinge, die erst total unrealistisch scheinen und bei denen man sich fragt, ob das so funktionieren kann. Später gibt es dann die Aufklärung, als wenn der Autorin eingefallen ist die Lösung noch mit einzubauen. 
Das Ende? Nun ja, mehr als gewöhnungsbedürftig, obwohl es gleichzeitig ein interessanter Ausgang ist. 

Fazit: 
Obwohl sich die Geschichte so spannend angehört hat und die Idee faszinierend war, wirkte sie zum Teil doch sehr unlogisch. Es gab nur sehr wenige Protagonisten die mir sympathisch waren. 

3 von 5 Emmis

Sonntag, 22. Mai 2016

Die Seelenlosen: Die Stadt der Maschinenmagie 1 von Tanja Meurer

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Taschenbuch: 704 Seiten
  • Verlag: Incubus Verlag; Auflage: 1 (21. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3945569023
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Preis: 16 Euro 
  • Das ist der erste Teil einer Reihe 
Hier ! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!


Inhalt:

Nach vielen Jahren kehrt der Kriegsveteran Gwenael Chabod zurück in seine Heimat Valvermont um dort als Commandant über alle Garnisonen zu dienen.
Mit seinem geliebten Orin, ein Priester orcischer Abstammung, an der Seite wird er Zeuge als sich vor ihren Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt.
Nicht lange nach diesem Schauspiel, wird eine junge Frau bestialisch ermordet und es gibt nur einen Zeugen. Jaleel.
Als er Gwenael von dem Mord berichtet, deckt er grauenvolles auf und schwebt dadurch selbst in Gefahr. Zusammen mit vielen neuen Verbündeten jagt er den Mörder, ohne zu ahnen was wirklich dahintersteckt.

Meine Meinung:

Als ich gelesen habe, dass von Tanja Meurer ein neues Buch erscheint, war mein erster Gedanke, dass ich es unbedingt lesen muss.
Ich habe bereits die Bücher Glasseelen und Der Rebell gelesen und war davon mehr als begeistert.
Die Mischung aus Fantasy und Steampunk ist bei "Die Seelenlosen" mehr als gelungen.
Was mir wieder aufgefallen ist, dass die Autorin auch hier wieder sehr blutig geschrieben hat, was mir auch sehr gut gefiel. Daher finde ich auch das angegebene Alter mehr als berechtigt.
Die Geschichte handelt von Gwenael Chabod, der im Krieg sehr schwer verletzt wurde und nach sehr vielen Jahren in seine Heimatstadt Valvermont zurückkehrt. Dort soll er als Commandant über die Garnisonen seinen Dienst antreten. An seiner Seite, ist Orin, ein Priester orcischer Abstammung und sein Geliebter.
Als die beiden dort ankommen, geschieht vor ihren Augen etwas seltsames. Ein Mann verwandelt sich vor ihren Augen in eine seelenlose Kreatur. Nicht lange nach diesem Vorfall geschieht ein bestialischer Mord an einer Frau und es gibt nur einen Zeugen. Jaleel.
Zusammen mit Jaleel und einigen anderen verbündeten jagen sie den Mörder, doch keiner ahnt was wirklich dahintersteckt.
Was für mich diese Geschichte so interessant macht, ist das Thema selbst und ganz besonders die Steampunk Elemente. Diese Elemente haben mich auch schon bei Glasseelen in ihren Bann gezogen.
Es gibt selten etwas, das mich so in seinen Bann zieht. Hier kommt noch der magische Effekt hinzu, der alles noch etwas außergewöhnlicher macht.
Die Geschichte wird rasant und spannend erzählt, es gibt aber auch Liebe, Romantik und gleichgeschlechtliche Erotik.
Wo der erotische Teil eher kurz gehalten ist, sind die Gefühle der Protagonisten allzeit gegenwärtig und spielen immer eine große Rolle bei vielen Entscheidungen.
Ich kann nur eines dazu sagen, weiter so!

Mein Fazit:

Die Seelenlosen ist ein sehr spannendes und außergewöhnliches Buch voller Magie, Steampunk und Erotik!

5 von 5 Emmis


Dienstag, 17. Mai 2016

Die Shannara-Chroniken - Elfensteine von Terry Brooks

Die Bildrechte liegen beim Verlag
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Inhalt:

Der heilige Baum der Elfen, Ellcrys, stirbt. Er ist das einzige, das zwischen der Welt der sterblichen und den Dämonen steht. Doch einige haben es wegen der schwindenden Macht des Ellcrys, bereits in die Welt der sterblichen geschafft.
Nur eine kann die Welt noch retten, Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen. Sie ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys wieder zum Leben zu erwecken, begibt sie sich zusammen mit dem jungen Heiler Wil in den Wildewald, doch die Dämonen sind ihnen auf der Spur, denn sie wissen von ihrer Aufgabe.

Meine Meinung:

Ältere Leseratten, wie ich, kennen sicher die ganzen Bände der Shannara Reihe.
Wie auch beim Vorgänger, "Das Schwert der Elfen", beinhaltet dieser Band auch wieder drei Bände der Erstausgaben.
Mich hat es sehr gefreut, dass es eine Neuauflage der Bände gibt, da nun ja auch eine TV- Serie ins Leben gerufen wurde. Bisher hatte ich noch nicht das Vergnügen, einen Teil dieser Serie zu sehen, aber ich hoffe dies noch nachzuholen.
Wenn mich jemand fragen würde, ob man die Bände unabhängig voneinander lesen kann, würde ich ja mit einem kleinen aber, antworten.
Zwar ist es möglich diesen Teil ohne die Kenntnis des Vorgängers zu lesen, jedoch sind einige Situation innerhalb der Geschichte, die Bezug auf den Vorgänger nehmen.
Die Teile an sich haben bis auf ein paar Charaktere nicht viel miteinander zu tun. Im ersten Teil "Das Schwert der Elfen" dreht sich alles um Shea Ohmsford und sein Abenteuer, während in "Elfensteine" nur vereinzelte Charaktere aus dem ersten Teil mitwirken.
Doch worüber handelt dieser Teil?
Ellcrys, der heilige Baum der Elfen stirbt. Er ist der einzige Grund, dass die Dämonen nicht in der Welt der sterblichen umherwandern und Chaos und Zerstörung anrichten.
Doch aufgrund der schwindenden Macht des Baums, haben es bereits einige der stärkeren Dämonen in die Welt der Sterblichen geschafft.
Nur eine kann die Welt noch retten, die Tochter des Elfenkönigs, Amberle Elessedil. Sie hat die Macht, das letzte Samenkorn des Ellcrys wieder zum Leben zu erwecken um einen neuen Baum zu pflanzen.
Doch die Dämonen sind ihr auf den Fersen, denn sie wissen von ihrer Aufgabe.
Für mich war der Einstieg ins Buch wieder gewohnt einfach, was aber auch daran liegen könnte, dass ich die Bücher bereits kenne.
Wenn man bedenkt, dass es sich um ein sehr umfassendes Werk handelt, stolze 736 Seiten, wurde es trotzdem nicht langweilig.
Der Schreibstil von Terry Brooks ist sehr gut und flüssig und es entstanden keine Längen beim lesen. Ich wurde vom Anfang bis zum Ende gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und es war wiederum ein Erlebnis.
Wer gerne gute Fantasy liest, kommt hier nicht daran vorbei. Egal ob jung oder alt.

Mein Fazit:


Eine gelungene Neuauflage, der genialen Bücher von Terry Brooks!

5 von 5 Emmis