Montag, 23. April 2018

Auf keinen Fall Prinzessin von Grzegorz Kasdepke


Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 40 Seiten
  • Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (21. März 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Emilia Dziubak
  • ISBN-13: 978-3737354615
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 4 Jahren
  • Preis: 14,99 Euro
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  • Verlag auf Facebook: Link!
  • - Werbung-
Meine Meinung: Nicht alle Mädchen möchten Prinzessinnen sein. Manche sind eben lieber Ritter, oder der böse und gefräßige Drache. Auch Marie möchte immer der Drache sein. Da ist es natürlich praktisch, dass Papa, Mama, Oma und Opa andauernd mit ihr spielen, denn sie braucht ein paar Skelette, eine Prinzessin und einen Ritter. Zum Leidwesen der anderen ist das Maries Lieblingsspiel und sie möchte nichts anderes spielen, das Einzige, worauf sie sich einlässt, ist das Tauschen der Rollen - nur Prinzessin, die möchte sie nicht sein. Ich habe zwei wilde Prinzessinnen zuhause, die wie Löwen brüllen, wie Katzen schnurren und wie Elefanten trampeln können. Mädchen, die sich gerne Kleider anziehen (lassen), eine Kleine, die sich Hüte aufsetzt und Taschen umhängt, eine Große, die sich andauernd im Spiegel betrachtet und doch habe ich Kinder, die hüpfen, springen und klettern. Nur ein Drache wollte noch keiner von ihnen sein und das fand ich bei Marie interessant. Sie lässt sich nicht beirren, sie möchte alle fressen. Eigentlich würde ich sagen, dass ich es seltsam finde, dass sie alle tötet und die Skelette auf dem Boden liegen sollen und vielleicht ist es auch ein bisschen makaber, aber anderseits weiß ich, wie sehr sich Kinder ab vier auch mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Wir leben auf dem Dorf und sie hat schon tote Vögel, Frösche und Mäuse gesehen. Die Farben sind ziemlich düster, aber Marie ist ja auch nicht die Glitzerwolke im Regenbogenland. Trotz allem gibt es eine Sache die mich gestört hat, denn auf einer Seite steht, dass Marie nur keine Prinzessin sein mag, weil sie sich für nicht schön genug hält. Auch hier weiß ich, dass sich schon Kinder in jungen Jahren fragen, ob sie schön, oder klug genug sind. Mich hat es aber trotzdem gestört, weil ich nicht mag, dass das der Grund dafür ist, wieso Marie eben der Drache sein mag. Die ganze Zeit ist sie einfach wild und dann soll der Grund sein, dass sie sich nicht hübsch genug findet? Etwas schade, denn so wirkt es, als wäre sie auch lieber Prinzessin.    

Fazit: Marie mag immer der Drache sein und das ist auch gut so, der Grund jedoch ist etwas enttäuschend und traurig zugleich.

4 von 5 Emmis

Sonntag, 22. April 2018

Ankündigung: Bald ist es soweit... Umzug und Gewinnspiel


Hallo ihr Lieben, 
momentan versinken wir hier im Chaos. 
Eigentlich wollten wir bei Blogspot bleiben und das ganze (für uns unübersichtliche) Prozedere um den Datenschutz abwarten, aber bevor wir komplett untergehen, haben wir uns für einen Umzug zu Wordpress entschieden. 
Das heißt, dass wir neben den Büchern die wir lesen, 
neben den Rezensionen die wir schreiben, 
neben der Schule des Bücherwichtels (er nimmt aktuell an einem Vorkurs für eine Umschulung teil und ist bis auf Freitagnachmittag, erst immer sehr spät wieder daheim), 
neben der Mehrarbeit mit Haushalt und Kids (die ich jetzt natürlich habe, weil der Papa kaum da ist)
und neben meinen zwei Operationen, die jetzt anstehen (Donnerstag wird wohl die erste Operation sein, wenn die Blutwerte passen), 
gerade auch noch am neuen Blog werkeln. Wir kennen uns mit Wordpress noch nicht aus und müssen uns so natürlich auch dort noch einlesen. 

In einer, bzw. in zwei Wochen werden wir diesen Blog hier wieder über https://buecherfee.blogspot.de laufen lassen und die Bücherwesen werden weiterhin unter https://www.buecherwesen.de zu finden sein. 
Zum Re-Start wird es dann das Gewinnspiel geben. Ich hatte gehofft, dass wir eher fertig werden, aber ein paar Beiträge müssen noch rüber. 

Ich hoffe, ihr verzeiht uns die Verzögerung und werdet uns auch weiterhin wie gewohnt die Treue halten, 
eure Bücherwesen

Freitag, 20. April 2018

Wie man Wunder wachsen lässt von Tae Keller

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (22. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Susanne Hornfeck
  • ISBN-13: 978-3737340960
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • Preis: 15,00 Euro
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Inhalt:
Natalie könnte eigentlich glücklich sein, denn ihre Eltern lieben sie. Ihr Vater ist Therapeut, ihre Mutter Botanikerin, doch seit geraumer Zeit kommt ihre Mutter nicht mehr aus dem Schlafzimmer. Sie lächelt nicht mehr, sie redet kaum noch und hört auch nicht mehr wirklich zu.
Natalie möchte den anstehenden Eierwettbewerb gewinnen, denn dann könnte sie mit ihrer Mutter zu den blauen Orchideen reisen und dieses Naturwunder, könnte ihre Mutter vielleicht wieder heilen - zumindest erhofft sie sich das.

Meine Meinung: 
Normalerweise versuche ich meine Meinung immer mit etwas Positivem anzufangen, bevor ich zu den Punkten komme, die mir nicht gefallen haben, aber da es so wenige gibt, fange ich gleich mit den negativen Sachen an:
Obwohl Natalies Dad sich viel Mühe gibt die Mutterrolle mit zu übernehmen, scheint er rund um die Uhr der Therapeut zu sein. Sich einfach mal auskotzen, ohne das Gefühl zu haben in einer Therapiesitzung zu sein, geht nicht. Die Blicke des Vaters und das vorsichtige um sie herumtänzeln und dauernd reden wollen, wurden schnell nervig.
Mr Neely, der NaWi-Lehrer (Naturwissenschaften) scheint sehr sympathisch zu sein, bekommt im Buch aber eine seltsame Rolle. Er ist eigentlich nur der Hashtag-Freak und von ihm stammen auch die Arbeitsaufträge, die als Titelüberschriften dienen.
Es wird viel herum experimentiert, man liest also vom Sezieren, bis zum Magnete basteln einiges aus seinem Unterricht und das natürlich Seitenlang.
Wenn ich sagen sollte, was mir an dem Buch gefallen hat, dann wäre das die Freundschaft, die zwischen Natalie und ihrer Freundin Twig existiert (und später gesellt sich noch jemand dazu).
Twig scheint trotz ihrer verrückten Art die einzig Normale zu sein, zumindest hat sie mir als Charakter am besten gefallen. Sie ist spontan, lebenslustig und frech und diejenige, die die ganze Geschichte aufpeppt.
Leider war es das für mich auch schon mit den Gründen, wieso ich dieses Buch bis zum Ende gelesen habe.

Fazit: 
Leider nicht das, was ich erhofft hatte. Viele Experimente, ein paar kaputte Eier, aber dafür eine ganz wunderbare Freundschaft.

2 von 5 Emmis