Samstag, 10. Dezember 2016

Die Bibliothek der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Die Bildrechte liegen beim Verlag
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

Die meisten Freunde von Jacob und Emma sind von den Wights entführt worden.
Nachdem sich eine kleine Gruppe um Jacob und Emma auf eine sehr gefährliche Suche gemacht hat um ihre Freunde und die verschwundenen Ymbrynen zu befreien, landen sie in der Zeitschleife Devils Acre.
Dort befindet sich auch die Festung der Wights, in dem sich sicher ihre Freude und die Ymbrynen befinden. Doch machen sie auch eine entsetzliche Entdeckung, denn dort befindet sich auch Abaton, die Bibliothek der Seelen. Caul will mit ihrer Macht der alleinige Herrscher über die Welt werden, doch Jacob ist der Schlüssel zum Ganzen.

Meine Meinung:

Sicher war ich nicht der einzige, der nach den beiden Vorgängern und dem recht gut gelungenem Film auf den Abschluss der Trilogie gewartet hat.
Die Wartezeit hat sich jedenfalls gelohnt! Zumindest für mich, denn man kann diesen Teil mit den beiden Vorgängern recht schlecht vergleichen.
Doch worum geht es? Jacob und Emma konnten vor den Wights fliehen, doch viele ihrer Freunde und die Ymbrynen sind nun deren Gefangene.
Eine kleine Gruppe und Jacob und Emma, haben sich auf die Suche nach den Freunden gemacht und ihr gemeinsamer Weg führt sie in die Zeitschleife Devils Acre.
Dort befindet sich auch die Festung der Wights, in denen sie ihre Freunde und die Ymbrynen vermuten. Doch machen sie eine entsetzliche Entdeckung. In der Festung befindet sich auch die sagenumwobene Bibliothek der Seelen, Abaton genannt. Caul will ihrer Macht habhaft werden um die ganze Welt zu beherrschen und Jacob ist der Schlüssel dazu.
Eins ist schon mal sicher, dieser Teil ist sehr düster und auch schaurig. Der Schauplatz Devils Acre tut so einiges dazu, denn dort lebt der ganze Abschaum der Besonderen: Verstoßene und Abhängige, die für Ambrosia alles tun würden.
Der Schauplatz ist auch das, was mir an diesem Buch so sehr gefallen hat. Die Charaktere kennen wir schon und sind mir auch immer noch sehr sympathisch, wobei man den Wandel der beiden schon sehr stark bemerkt.
Jacob hat eine neue Fähigkeit an sich entdeckt, erforscht sie und bekommt sie immer mehr in den Griff. Man trifft auch auf viele neue Charaktere, zum Teil recht sympathisch aber bei manchen kann sich das auch recht schnell ins Gegenteil wandeln.
Für mich eine gelungene Fortsetzung mit einem gelungenen Ende und ein perfekter Abschluss der Trilogie, auch wenn ich mir noch mehr Abenteuer mit den besonderen Kindern wünschen würde.

Mein Fazit:

Ein sehr gelungener, aber düsterer Abschluss der Reihe um die besonderen Kinder!

5 von 5 Emmis


Mittwoch, 7. Dezember 2016

13 Weihnachtstrolle machen Ärger von Sabine Städing

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Boje) (9. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3414824345
  • ISBN-13: 978-3414824349
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
  • Preis: 13 Euro
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Inhalt:
Mila und Jonas sind Geschwister. Als Mila eines Abends wieder nicht schlafen kann weil sie Geräusche hört, krabbelt sie zu Jonas ins Bett und beide sehen, dass sich das 24. Türchen vom Adventskalender bewegt. Mila schaut nach... und ist plötzlich verschwunden. Als Jonas nach Mila guckt, wird auch er in den Adventskalender gezogen und beide finden sich in einem großen Zug in einer verschneiten Gegend wieder. 
Sie sind im Weihnachtsdorf gelandet und dort gibt es gerade allerlei Probleme.

Meine Meinung: 
13 Weihnachtstrolle machen Ärger - in den ersten Kapiteln nicht, denn da erfährt der Leser erst einmal von Mila und ihrem älteren Bruder die durch den Adventskalender im Weihnachtsdorf landen und dort als erstes einen großen Wolf und auf Knecht Ruprecht treffen. 
Obwohl Jonas der Große ist, scheint es, als wenn Mila bei ihrem Abenteuer die Mutigere ist, bzw. wird. 
Beide versuchen im Weihnachtsdorf zu helfen und alles so zu regeln, damit Weihnachten nicht ausfällt. 
Einige Rentiere sind krank und Mila kümmert sich im Stall um die kranken und gesunden Tiere. Jonas dagegen würde gerne als Spielzeugtester arbeiten, hilft aber hinterher in der Postabteilung. 
Nachdem sich beide am Anfang vergewissern konnten, dass auf der Erde die Zeit viel langsamer läuft und ihre Eltern sie noch nicht vermissen, sind sie beruhigter. 
Die Weihnachtstrolle mischen in vielen Geschichten mit und sind doch meist richtige Störenfriede. 
Super fand ich, dass das Buch in 24 Kapitel unterteilt ist, so dass man jeden Tag im Dezember eine Geschichte bis Weihnachten lesen kann. 
Im Buch gibt es viele Bilder, so dass die Kinder sich die Trolle, Knecht Ruprecht, kleine Engel im Weihnachtsbaum und vieles mehr richtig gut vorstellen können. 
Außerdem lernen die jungen Leser gleich weitere "Weihnachtsmänner" kennen. Santa Claus, die Weihnachtshexe La Befana, Sintaklaas und noch weitere. So erfahren die Leser nebenbei und kindgerecht noch mehr über die Weihnachtsmänner in anderen Ländern. 
Mir, bzw. uns hat das Buch ziemlich gut gefallen, denn es ist witzig und spannend und wir finden es toll wie hilfsbereit, nett und mutig alle sind.

Fazit: 
Ein tolles Weihnachtsbuch mit 24 Kapiteln um die Wartezeit bis Weihnachten zu überbrücken.

5 von 5 Emmis

Montag, 5. Dezember 2016

1,2,3, fertig ... Weihnachten von Pascale Adrienne Lamm

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  • Gebundene Ausgabe: 80 Seiten
  • Verlag: Frech; Auflage: 1 (15. Juni 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3772476730
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate - 6 Jahre
  • Preis: 13,99 Euro 
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Meine Meinung: 
Unsere Tochter ist mittlerweile vier Jahre alt und bastelt immer schon gerne. In diesem Jahr wollten wir deswegen auch aktiv etwas für die Weihnachtsdeko selbst gestalten. 
Nachdem wir schon Baumschmuck aus Knete hergestellt und Kerzen bemalt haben, sind wir über dieses Buch gestolpert. 
Das Buch verspricht 15-Minuten Bastelideen für Kinder und das ab drei Jahren. Ideal, oder? Gerade wo Kinder in dem Alter noch keine Lust haben stundenlang an einem Teil zu sitzen. 
Die Kerzen hätten uns schon sehr gefallen, aber da wir schon Kerzen für den Adventskranz und zum Verschenken fertig hatten, haben wir uns für andere Dinge entschieden.
Als erstes haben wir eine Stadt gebastelt. 
Da gibt es von mir einen Kritikpunkt, denn obwohl ich mich gefreut habe, dass es viele Vorlagen im Buch gibt, müssen einige vergrößert werden. Dazu gehörte auch die Stadt, aber wir haben sie in der Größe aus dem Buch gelassen. 
Auch einen Rahmen wie beim fertigen Beispiel gab es nicht, so dass ich beim Ausschneiden etwas tricksen musste. Für einen interessanteren Effekt habe ich die Fenster ausgeprickelt, das wollte ich der Kleinen nicht zumuten, aber sie durfte dann fleißig das Pergamentpapier am Karton festkleben. 
Wenn das Tageslicht von hinten einfällt, dann leuchtet die Häuserreihe und sieht noch um einiges besser aus. 
Die nächste Bastelidee fanden wir noch besser, denn da konnten wir Christbaumkugeln bemalen. 
Da wir keine Acrylfarbe hier haben, haben wir ganz normale Fingerfarbe genommen und unsere Tochter hatte Spaß. Bei der ersten Kugel hatten wir noch zu wenig Farbe, aber ab der zweiten war es super. 
Danach wollte sie mir die Hände weiß einpinseln und ich habe zwei große Kugeln bearbeitet. Die Zylinder habe ich mit Edding drauf gemalt und so sind wunderbare Schneemannkugeln entstanden. Unsere Tochter hat ihre Kugeln auf ihre Weise kreativ bearbeitet. Wir hatten viel Spaß dabei und wissen schon jetzt, dass unser diesjähriger Baum sehr speziell und einzigartig geschmückt sein wird.
Neben den Vorlagen befindet sich vorne noch eine Liste mit Dingen, die man in der Bastelkiste haben sollte. Zudem gibt es für die Näharbeiten eine Anleitung der Stiche. 

Fazit: 
Nicht alle Bastelideen sind leicht und ausführlich erklärt und die Vorlagen müssen zum Teil vergrößert werden. Trotzdem gibt es einige interessante Bastelanleitungen die uns Spaß gemacht haben. 

4 von 5 Emmis