Montag, 22. Mai 2017

Kuss der Lüge von Mary E. Pearson

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe) (16. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3846600368
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Preis: 18,00 Euro/18,50 Euro (D/AT) 
  • Das ist der erste Teil einer Reihe
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Inhalt:

Lia ist 17 Jahre alt, die älteste Tochter und Prinzessin von Morrighan. Sie soll mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie nicht mal kennt, doch Lia hat andere Pläne und lässt ihr bisheriges Leben hinter sich.
Zusammen mit ihrer Magd flieht sie und heuert weit weg in einer Taverne an um dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie jedoch nicht weiß ist, dass beide nach ihr suchen.
Einer der beiden wurde ausgesandt um sie zu töten und der andere ist der verschmähte Prinz, den sie eigentlich heiraten sollte.
Zu beiden fühlt sich Lia sehr hingezogen, obwohl sie nichts davon ahnt wer die beiden eigentlich sind.

Meine Meinung:

Der Kuss der Lüge erzählt die Geschichte von Lia, die erstgeborene Prinzessin von Morrighan. Sie ist erst 17 Jahre alt und soll mit einem Prinzen aus einem anderen Königreich verheiratet werden, doch das will sie nicht und daher schmiedet sie einen Plan mit ihrer Magd, die auch noch ihre beste Freundin ist, dieser Heirat zu entgehen.
Zusammen fliehen sie und heuern in einer weit entfernten Taverne an um dort für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten.
Als sie dort zwei Männer kennenlernt, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen, ahnt sie noch nicht, dass beide nach ihr suchen. Einer soll sie umbringen und der andere ist der Prinz den sie eigentlich heiraten sollte.
Ich wusste ehrlich gesagt nicht so richtig was mich erwartet, aber der Rückentext hat mich sehr interessiert.
Sehr interessant finde ich die Welt, in der sich alles abspielt. Ich würde es mit dem Mittelalter vergleichen. Burgen und Schlösser, große Städte die nicht besonders sauber sind aber trotzdem irgendwie etwas magisches an sich haben.
Da immer wieder von einer Gabe die Rede ist, die Lia besitzen soll, hat es auch etwas fantastisches an sich, wobei dieses Element zumindest in diesem Teil nicht so richtig zur Geltung kommt.
Emotionen hingegen, sind hier sehr viele mit von der Partie.
Was das Buch für mich so spannend macht ist, dass es aus verschiedenen Sichten erzählt wird.
Lia erzählt ihre Erlebnisse und wie sie zurechtkommt, aber am spannendsten finde ich die Sichten des Prinzen und vom Attentäter.
Man erfährt zwar wie die beiden heißen, doch man kann fast bis zum Schluß nicht zuordnen wer es nun gut meint mit Lia und welcher der Attentäter ist.
Die Geschichte konnte mich richtig fesseln und das Buch aus der Hand zu legen kam für mich kaum in Frage, da mir immer wieder kleine Cliffhanger geboten wurden.

Mein Fazit:

Eine magische Geschichte voller Gefühle, die man lesen sollte!

5 von 5 Emmis

Donnerstag, 18. Mai 2017

Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie) von Ina Linger

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Taschenbuch: 338 Seiten
  • Verlag: Ina Linger
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-1541219632
  • Preis: 11,99 Euro 
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Inhalt:

Wichtige Regeln, werden den Diatar schon von Kinderbeinen an eingebläut. Gehe nie hinaus in die Nacht, meide die Dunkelheit, betrete niemals die Höhlen der Monandor und sei vor der Dämmerung zuhause.
Der Krieger Jaro kennt auch diese Regeln, doch schafft er es nach einem Kampf mit den Monandor, bei dem er schwer verletzt wird, nicht vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf.
Ausgerechnet Risa, findet ihn. Sie hat ihm schon einmal als Kind das Leben gerettet. Sein Leben in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind war. Schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht.

Meine Meinung:

Ina Linger ist auf jedenfall ein Geheimtipp für Fantasyfans. Normalerweise bin ich von Werken die als Selfpublishing erscheinen, nicht so begeistert. Doch bin ich froh, dass ich Diatar von Ina Linger eine Chance gegeben habe.
Die Geschichte spielt in einer Welt, die mich sehr an einen Dschungel erinnert.
Die Welt wurde von der Autorin auch sehr detailliert beschrieben, so dass sich der Leser richtig gut hineinversetzen kann und somit immer das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein.
Allgemein gefällt mir ihr Schreibstil sehr gut, da sich das Buch recht flüssig liest.
Die beiden Hauptprotagonisten, Jaro und Risa, könnten verschiedener nicht sein, denn beide stammen aus verschiedenen Völkern, die sich auch recht heftig bekriegen.
Jaro ist ein Diatar, ein Kind des Lichts und wohnt auf der Erdoberfläche. Risa gehört zu den Monandor, den Geschöpfen der Dunkelheit und ihr Zuhause ist unter der Erde in einer Höhle.
Doch etwas verbindet die beiden und das liegt nicht nur an ihrer gemeinsamen Vergangenheit.
Die beiden sind auserwählt ihre beiden Völker zu retten, doch das stellt die beiden vor ein unlösbares Problem.
Die Welt in der die beiden leben steht kurz vor dem Untergang, denn ein Vulkan steht kurz vor dem Ausbruch und wird alles zerstören. Die einzige Rettung liegt in der Flucht aufs Wasser und sich eine neue Heimat zu suchen. Doch kein Volk vertraut dem anderen und daher ist die Einigung der beiden Völker ein fast unlösbares Unterfangen.
Doch die beiden Auserwählten geben nicht auf und versuchen ihre Völker zu retten.
Mir gefällt die Geschichte sehr gut, da mich die Idee schon überzeugen konnte,
Hinzu kommen die beiden Hauptprotagonisten, die man einfach mögen muss. Wobei Jaro doch ein recht schwieriger Charakter ist.
Er musste durch seine Krankheiten und den Kontakt als Kind mit Risa, so einiges durchmachen und sich seinen Platz als Krieger hart verdienen.
Risa war mir von Anfang an sympathisch, da sie niemals aufgeben würde und auch Jaro mit ihrem Selbstbewusstsein mitzieht.

Mein Fazit:

Ich bin sehr begeistert von diesem Auftakt einer Fanatsyreihe, die ganz auf meiner Wellenlänge liegt!

5 von 5 Emmis

Mittwoch, 17. Mai 2017

Auf immer gejagt #TAG

Bildrechte liegen beim Verlag
Mal etwas ganz anderes zwischendurch.
Der Carlsen Verlag hat zum Buch "Auf immer gejagt" (zum Shop geht es hier!) einen TAG mit sieben Fragen gestartet die ich (Bücherfee) euch gerne beantworten möchte:

Das sind die sieben Fragen:
1. Tessa, die Hauptfigur in "Auf immer gejagt" ist wild, unabhängig, stark – und ausgesprochen einsam. An welche Buch-Heldin erinnert Dich das?
- Das trifft alles sehr gut auf Agnieszka aus "Das dunkle Herz des Waldes" zu. 

2. Tessa hat nur noch eine Sache, die sie an ihren Vater erinnert: ein verzierter Dolch. Besitzt Du ebenfalls ein besonderes Erbstück?
- Ein wirkliches Erbstück nicht, aber meine Oma hat mir auf Wunsch ein paar Monate vor ihrem Tod ihre Lieblingsrezepte per Hand aufgeschrieben. Dass sie ein paar Monate später sterben würde, hat damals keiner geahnt. 

3. Wenn sich Tessa auf etwas verlassen kann, dann auf ihr Bauchgefühl. Wie ist das bei Dir?
- Bei mir ist es eher eine Mischung aus erstem Bauchgefühl, Herz und Verstand - zumindest, wenn es um wichtige Dinge geht. 

4. In "Auf immer gejagt" haben manche Menschen besondere Begabungen. Welche besondere Fähigkeit würdest Du gerne besitzen?
- Beim essen abnehmen? Wäre natürlich toll, aber ansonsten hätte ich gern heilende Fähigkeiten, denn das wird immer gebraucht. 

5. Liebe oder Ehre – der Mensch, den Du liebst, begeht Verrat an Deiner Familie. Wie würdest Du Dich entscheiden?
- Im ersten Moment dachte ich, das wäre eine schwere Frage, aber wenn derjenige den ich Liebe meine Familie verraten würde, dann wäre das keine Liebe. 

6. Im Wald überleben, so wie Tessa, hast Du davon schon mal geträumt?
- Nein und da ich mittlerweile oftmals das Gefühl habe ängstlicher geworden zu sein, bin ich auch ganz froh darüber. Und die ganzen Krabbeltiere... uarhg...

7. Die Würfel sind gefallen – was hält das Buch "Auf immer gejagt" wohl für Dich parat?
- Hoffentlich eine Menge Abenteuer und vielleicht eine ganz besondere Liebe.