Mord auf Shetland Staffel 2 von Edel Germany GmbH

Die Bildrechte liegen bei der Edel Germany GmbH

  • Darsteller: Douglas Henshall, Steven Robertson, Alison O’Donnell, Erin Armstrong, Mark Bonnar
  • Regisseur(e): Jan Matthys, Thaddeus O’Sullivan
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Edel Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 19. Juli 2019
  • Produktionsjahr: 2016
  • Spieldauer: 340 Minuten
  • Preis: 20,99 Euro

Inhalt:

Ein junger Mann verschwindet spurlos von der Shetland-Fähre und ein kleiner Junge landet auf der Intensivstation. Detective Inspector Jimmy Perez und sein Team übernehmen die Ermittlungen und sind überzeugt davon, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt. Doch der Fall nimmt eine unerwartete Wendung, als Perez‘ Hauptverdächtiger tot aufgefunden wird. Um Licht ins Dunkel zu bringen, müssen die Ermittler ihre Insel verlassen und nach Glasgow reisen.

Als das Team einem Kriminellen aus Glasgow und der Lösung des Falls auf der Spur zu sein scheinen, geraten sie selbst ins Fadenkreuz mit drastischen Folgen. Und es zeigt sich, dass der Mörder Hilfe von jemandem erhielt, der dem Ermittler-Team nähersteht als gedacht.

Die Rolle des besonnenen DI Jimmy Perez ist dem 1965 geborenen schottischen Schauspieler Douglas Henshall (u. a. Primeval, Outlander) wie auf den Leib geschneidert, und er wurde aufgrund seiner überzeugenden Darstellung 2014 für den renommierten BAFTA-Award als Bester Darsteller nominiert. Henshall verkörpert den charismatischen Ermittler Perez als hartnäckig, unbeirrbar und mit viel Empathie für Opfer und Täter und wirkt, als wäre er wirklich auf den Shetlands geboren. Auch seine Mitstreiter Alison O‘Donnell als „Tosh“ und Steven Robertson (tatsächlich aufgewachsen auf Shetland!) als Sandy agieren ebenso nuanciert und authentisch, ohne zu chargieren. Selbst Gastrollen sind mit Erin Armstrong (World’s End, Rillington Place, Glasgow Girls), Mark Bonnar (Assassin’s Creed IV, Unforgotten, Line Of Duty), Julie Graham (Survivors, Benidorm, Being Eileen), Ciaran Hinds (Game Of Thrones, Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes), Anna Chancellor (Downtown Abbey, The Crown, Law & Order) beeindruckend besetzt.

Meine Meinung:

Wir haben die letzte Zeit sehr viele gute Serien gesehen und die zweite Staffel von Mord auf Shetland konnte uns wieder überzeugen. Uns gefällt die Staffel sogar noch etwas besser als die erste. Ich finde, dass diese Staffel noch spannender und rasanter ist, da der Fall, der sich über alle vier Folgen zieht, ein richtig großer Fisch ist. In den ersten Folgen fügen sich zwar schon so einige Puzzleteile aneinander, aber dann stellt sich doch heraus, dass man auf der falschen Fährte ist. Am schlimmsten finde ich, dass es zu einem Übergriff auf jemanden aus dem Team kommt.

Was für mich diese Serie so besonders macht ist, dass die Landschaft einfach genial ist. Die Charaktere werden von den Schauspielern toll in Szene gesetzt und die Ermittler machen einen super Job. Es stehen zwar die Fälle im Vordergrund, dennoch gibt es in der Serie auch viel Humor und Herz, was der Zuschauer auch spürt.

Es sind aber nicht nur die Hauptprotagonisten perfekt besetzt, sondern auch die Nebendarsteller sind mit vielen Schauspielern, die man aus anderen Produktionen kennt, besetzt. Das alles macht aus dieser Staffel eine runde Sache, die sehr gut gelungen ist und die ich jedem empfehlen kann.

Meine Fazit:

Die zweite Staffel toppt die erste und ist eine absolute Empfehlung!

5 von 5 Emmis

Leonie Looping – Kleine Robbe in Not von Cally Stronk und Constanze von Kitzing

 

  • © Ravensburger

  • Gebundene Ausgabe: 100 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (14. Mai 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustratorin: Constanze von Kitzing
  • ISBN-13: 978-3473361281
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 7 Jahren
  • Preis: 8,99 Euro

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Inhalt:

Oma Anni überrascht Leo und die Schmetterlingselfen. Sie hat sich ein hübsches Wohnmobil geliehen und möchte mit ihnen in den Urlaub. Schnell steht fest, dass sie auf einen Campingplatz an der Nordsee fahren. Dort lernen sie in verschiedenen Situationen etwas über den Müll, den wir produzieren und was, vor allem mit gedankenlos-weggeworfenem Plastik im Meer passiert.

Meine Meinung:

“Kleine Robbe in Not” ist mittlerweile der siebte Band dieser Reihe. Wir haben noch nicht alle, aber einige und da wir öfter an die Nordsee fahren und dort auch Robben sehen, war dieses Buch natürlich sehr interessant. Wir haben uns das Buch als erstes gemeinsam durchgelesen und meine Große hat sich sehr gewundert, wieso eine Robbe einen Plastikdeckel ausspuckt. Leider musste sie sehen, wieviel Müll im Buch am Strand liegt und wie gefährlich er für die Tiere ist. Sie hat erfahren, dass es ewig dauert, bis er abgebaut ist und das selbst dann noch kleinste Teilchen vorhanden sind.

Dass man keinen Müll in der Natur entsorgt, weiß sie schon seit Jahren. Einige Dinge haben wir von einer Weile schon geändert, versuchen aber, immer mehr zu ändern.

Die Leonie Looping – Bücher finden wir ganz toll, weil es viele elfige Zeichnungen gibt und auch immer wichtige Themen, die kindgerecht in Geschichten verpackt sind. Auch diesmal hat uns das Mädchen mit ihren Elfenfreunden wieder die Augen geöffnet und wir werden in Zukunft noch besser auf unsere Natur (und unsere Umwelt) achten.

Fazit:

Leonie und ihre Freunde sind nicht nur süß, sie sind auch wichtig. Im Buch gibt es 11 tolle Tipps, damit selbst Kinder Spaß daran haben, Plastik zu vermeiden. Bei uns werden demnächst Makkaroni als Strohhalme getestet.

5 von 5 Emmis

Der Wind nimmt uns mit von Katharina Herzog

 

  • © Rowohlt Verlag

  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 2. (16. April 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3499275272
  • Preis: 12,99 Euro

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Inhalt:

Seit Maya von ihrer Adoptivmutter Karoline erfahren hat, dass sie nicht ihre leibliche Mutter ist, geht sie ihr aus dem Weg und reist als Reisebloggerin um die Welt. Als sie auf einer dieser Reisen schwanger wird, macht sie sich auf die Suche nach dem Vater des Babys um ihm zu sagen, dass sie das Kind nicht behalten wird. Auf ihrem Blog startet sie eine Suche nach Tobi, dem Kindsvater und erhält die Nachricht, dass er sich auf La Gomera aufhalten soll, ausgerechnet dort, wo Karoline wohnt.

Meine Meinung:

Ich mag die Bücher von Katharina Herzog sehr gerne. Es sind immer witzige und gefühlvolle Familienromane. In diesem Buch steht Maya im Vordergrund und ich muss gestehen, dass ich sie absolut nicht mochte. Natürlich kann ich verstehen, dass sie sauer ist, weil ihre Adoptivmutter ihr nie erzählt hat, dass Maya adoptiert wurde, aber anderseits stelle ich es mir wirklich schwierig vor, den richtigen Zeitpunkt dafür zu finden. Sie hatte ein gutes und glückliches Leben. Auch wenn sie enttäuscht ist, finde ich ihr Verhalten nicht normal, denn sie ist nicht nur kurz sauer auf sie, sondern jahrelang.

Als sie die Suche nach dem Kindsvater nach La Gomera führt, scheint alles gut durchplant. Hin – Tobi sagen, dass sie von ihm schwanger ist – abreisen – abtreiben. Doch es kommt alles anders, denn Tobi lässt sich nicht so schnell aufspüren, obwohl auf der Insel jeder jeden zu kennen scheint. Maya lernt einige verrücktwirkende, aber auch liebenswerte Personen kennen und nebenbei erfährt man in Rückblicken, aber auch in der Gegenwart viel über Karoline. Über ihre erste große Liebe, ihre Eltern und die Verbindung zu La Gomera. Obwohl meine Tante jetzt seit ein paar Jahren dort wohnt, war ich noch nicht da. Die Beschreibungen der Insel gaben mir aber das Gefühl, alles selbst erkunden zu können. Egal ob es der Nebelwald, oder das Künstlerviertel war.

Natürlich hatte ich auch Lieblingsprotagonisten. Lasse ist der stille und nette Typ, der eine schwierige Vergangenheit hat. Er ist hilfsbereit und absolut sympathisch. Mein zweiter Favorit war Alejandro. Ein Künstler, der immer schon wusste, was er wollte, ebenfalls ein ruhiger Mensch, der zu oft schwieg.

Fazit:

Ein bisschen schade, dass ich La Gomera mit seinen Protagonisten jetzt hinter mir lassen muss, auch wenn ich mit Maya bis zum Ende nicht warm wurde. Die Geschichte hat ein Ende, aber ich bin mir sicher, dass Katharina Herzog uns noch auf viele weitere Reisen mitnimmt.

5 von 5 Emmis

Grantchester Staffel 1 von Edel Germany GmbH

Die Bildrechte liegen bei der Edel Germany GmbH

  • Darsteller: James Norton, Robson Green, Morven Christie, Tessa Peake-Jones
  • Regisseur(e): Harry Bradbeer, Jill Robertson, Tim Fywell
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Edel:Records (Edel)
  • Erscheinungstermin: 31. Mai 2019
  • Produktionsjahr: 2014
  • Spieldauer: 270 Minuten
  • Preis: 19,99 Euro

Inhalt:

Grantchester war nicht nur Sehnsuchtsmotiv des laut W. B. Yates und Virginia Woolfe einstmals schönsten Mannes Englands, sondern der Titel einer neuen britischen Krimiserie, die mit annähernd 7,7 Millionen Zuschauern einen sensationellen Serienstart im Vereinigten Königreich hinlegte. Mittlerweile wurde bereits Staffel 4 bei ITV ausgestrahlt und kann nach wie vor durchschnittlich 6 – 6,5 Millionen Krimifans vor die Bildschirme locken. Die Handlung spielt 1953 im kleinen Ort Grantchester in der englischen Grafschaft Cambridgeshire. Die charismatischen Helden dieser charmanten und humorvollen Krimiserie sind der junge Vikar Sidney Chambers (Brit-Hottie James Norton, Doctor Who, Rush, Mr. Turner, Happy Valley), der nicht nur (seinerzeit moderner) Jazzmusik und einem guten Glas Whiskey zugetan ist, sondern auch durchaus der holden Damenwelt, was ihn immer wieder mal in einige Schwierigkeiten bringt… (Sidney Chambers: „Wer will schon neben einem Geistlichen sitzen?“. Daraufhin Chambers‘ Schwester Jennifer: „Aber neben einem wie Dir schon…“). Eine weitere große Passion Chambers‘ ist aber auch, stets der Wahrheit ans Licht zu verhelfen, was dem örtlichen Detective Inspector Geordie Keating (überzeugend verkörpert durch den 54-jährigen Schauspieler, Moderator, Singer/Songwriter – immerhin mehrfach auf Platz 1 der englischen Charts! -, Ex-Mitglied der RAF*** und Ehrendoktor Robson Green, hierzulande bekannt als skurriler Fallanalytiker Dr. Tony Hill aus Hautnah – Die Methode Hill) zunächst mächtig auf die Nerven geht. Der adrette Hobby-Detektiv Chambers und der eher unelegante Polizeikommissar und vierfache Familienvater Keating könnten tatsächlich unterschiedlicher nicht sein. Sidney Chambers ist groß, attraktiv und herzlich, Operettenfreund Geordie Keating hingegen wäre gerne ein paar Inches größer und legt keinen sonderlichen Wert auf gute Garderobe. Chambers ist stets zuvorkommend, verständnisvoll, nonchalant und weltoffen, der ruppige Keating verfügt nicht gerade über die besten Manieren und ist zudem eher konservativ, häufig intolerant und vorurteilsbehaftet. (Sidney Chambers: „Die Leute haben das Gefühl, sie können sich mir anvertrauen…“, DI Geordie Keating: „Sie Glücklicher, bei mir hat niemand so ein Gefühl…“).

Trotz aller Gegensätze und Frotzeleien (Vikar Chambers: „Ich hab‘ grad‘ das 8. Gebot gebrochen.“ Atheist Keating: „Welches ist das? Das mit den Ochsen?“) entwickelt sich im Laufe der Zeit zwischen den beiden ungleichen Partnern eine enge Freundschaft, und beim Backgammonspiel im Red Lions-Pub zeigen sich sogar gemeinsame Vorlieben (DI Keating mit leeren Gläsern in der Hand: „Noch eines?“ Darauf Chambers: „Glauben Sie, wir haben ein Alkoholproblem?“ Antwort Keating: „Definitiv. Wir haben keinen…“). Chambers‘ Verständnis und offenes Ohr für seine Schäfchen helfen DI Keating oftmals beim Entschlüsseln kniffliger Verbrechen. Chambers hingegen wird moralisch und auch tatkräftig unterstützt von seiner resoluten, aber grundguten Haushälterin Mrs. Maguire, dem unerfahrenen, reizenden Jung-Vikar Leonard – und natürlich dem vierbeinigen Schnüffler Dickens. Homophobie, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile gegenüber Minderheiten, Gewalt in der Ehe – all das sind Themen, die in die Geschichten einfließen (und die selbst nach über 65 Jahren leider immer noch aktuell sind…).

Meine Meinung:

Was haben Inspector Morse und Grantchester gemeinsam? Tolle Ermittler, die eher unkonventionell ermitteln, ein großes Herz haben und trotzdem ihre Arbeit sehr gut machen.

Wir haben diese Serie verschlungen, denn die beiden Hauptdarsteller muss man einfach mögen. Grantchester hat etwas ganz Besonderes an sich, das ich nicht richtig in Worte fassen kann. Sidney Chambers ist ein noch recht junger Vikar, der in der Gemeinde Grantchester seine “Schäfchen” hütet und umsorgt, bis ein sehr geheimnisvoller Mord in der Gemeinde passiert. Irgendwie kann es der Mann Gottes einfach nicht lassen selbst zu ermitteln, da man sich auch eher einem Vikar anvertraut, als der Polizei. Zusammen mit DI Geordie Keating, dem Chambers am Anfang eher auf die Nerven geht, ermitteln sie in alle Richtungen und sind auf eher unkonventionellem Weg dem Täter auf der Spur. Die beiden werden im Laufe der Zeit immer bessere Freunde, was man den beiden aber auch anmerkt. Sie sorgen sich um den anderen und teilen auch privat einige Interessen.

Bei einigen Serien hat man nach einer Folge das Gefühl, dass es Zeitverschwendung war. Bei Grantchester könnte man eine Folge nach der anderen ansehen, nur leider sind in dieser Staffel nur vier geniale Folgen in Spielfilmlänge und daher war die Staffel viel zu schnell vorbei.

Die nächste Staffel steht aber schon in den Startlöchern und wir freuen uns schon sehr darauf!

Mein Fazit:

Tolle erste Staffel einer britischen Krimiserie, die an die Genialität vom jungen Inspector Morse herankommt!

5 von 5 Emmis

Das Spiel des Barden von Kevin Hearne

Die Bildrechte liegen bei Droemer-Knaur

  • Broschiert: 816 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. April 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Urban Hofstetter
  • ISBN-13: 978-3426523292
  • Preis: 16,99 Euro

Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

In den Reichen des Kontinents Teldwen sind sechs Kennings bekannt, magische Fähigkeiten die einem Macht über die Elemente verleihen. Fähigkeiten, zu einem hohen Preis – sie fordern Lebenszeit als Tribut. Die Erzählungen des Barden Fintan führen sehr bald ein Gerücht über einen siebten Kenning ans Licht, der allen anderen überlegen sei. Auf der Suche nach dem Kenning fällt schon bald eine Horde von bleichen Knochenriesen in die nördlichen Reiche Teldwens ein. Fintan und seine Verbündeten werden in den Strudel des Krieges gezogen, der die Welt zu vernichten droht, sollten sie es nicht schaffen, den siebten Kenning zu finden.

Meine Meinung:

Mit diesem Buch erwartet den Leser High-Fantasy der Extraklasse. Ich habe schon lange die Bücher des Eisernen Druiden auf der Liste der Bücher, die ich noch lesen möchte, aber bisher hat sich noch nicht die Gelegenheit dazu ergeben. Die Geschichte des Eisernen Druiden ist auch keine konventionelle Fantasy, wie ich schon den Infotexten entnehmen konnte, das ist aber beim Spiel des Barden anders und da High-Fantasy eines meiner Lieblingsgenre ist, musste ich es unbedingt lesen.

Mir gefällt daran am meisten, dass es eine andere Art der Magie enthält, die wir eingefleischten Fantasyleser noch nicht kennen. Obwohl es Fantasy vom alten Schlag ist, in dem es wieder um Gut gegen Böse geht, hat diese Geschichte etwas Besonderes an sich, das beim Lesen ein bestimmtes Gefühl hervorruft. Ich kann es nicht als Gänsehaut bezeichnen, aber es fällt einem sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Sprachlich ist dieses Buch auch ein Augenschmaus, denn der Ausdruck der Sprache ist sehr gewählt und passt zu der mittelalterlichen, magischen Stimmung, die das Buch ausstrahlt.

Sehr interessante Charaktere sind mit von der Partie, wobei ich Fintan den Barden am Anfang nicht wirklich einschätzen konnte. Er wirkt auf den ersten Blick sehr sympathisch und man muss ihn einfach mögen, aber dennoch beherrscht er ein Kenning, das er auch zu Bösem nutzen könnte. Kennings sind magische Eigenschaften, die aber auch ihren Preis kosten. Bei manchen geht die Nutzung auf Kosten der Lebenszeit.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist ein ganz besonders magischer Auftakt einer Reihe, die sehr vielversprechend ist und mich nicht enttäuscht hat!

5 von 5 Emmis