Leonie Looping – Ein elfenstarker Winter von Cally Stronk

 

  • © Ravensburger

  • Gebundene Ausgabe: 100 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (22. August 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Constanze von Kitzing
  • ISBN-13: 978-3473365647
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 7 Jahren
  • Preis: 8,99 Euro

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Meine Meinung:

Passend zur kommenden Jahreszeit (in die ich mich bei Temperaturen um Null Grad gerade geschubst fühle), haben wir uns das neue Buch mit Leonie Looping angesehen.

Jedes Buch hat immer ein besonderes Thema und in diesem Buch dreht sich alles um den Klimawandel. Natürlich wird jetzt nicht erläutert, wieso alles so kommt, aber die Konsequenzen werden kindgerecht aufgezeigt. Die Tiere sind alle schon fertig und wollen in den Winterschlaf, aber da der Winter nicht kommt, trainieren sie sich ihr Winterspeck ab und andere machen ein großes Picknick und futtern ihre Vorräte auf.

Leonie und ihre Freunde machen sich Sorgen, denn sie wissen was passiert, wenn der Winter doch noch kommt. Und dann verschwinden auch noch zwei Tierkinder.

Wir lesen jeden Abend und während Leonie Looping kam unsere Große immer schon zu mir und meinte:,,Mama, können wir noch Leonie Looping lesen? Aber ich fang an!” Natürlich freut es mich, dass sie so gerne liest und das Lesen klappt auch von Tag zu Tag besser. Hier geht es ihr aber nicht nur um das Lesen an sich, sondern auch um Leonie und ihre Abenteuer, auf die sie immer ganz neugierig ist. Am Ende des Buches gibt es immer tolle Basteltipps und Rezepte. In diesem Buch wird zum Beispiel erklärt, wie man eine Eislaterne macht. Diese wollen wir noch machen, wobei wir wegen der Kleinen keine Kerzen mehr im Haus haben. Ganz hinten sieht man noch einmal Bilder der Autorin und der Illustratorin und der einzelnen Bücher. Schon beim letzten Buch hat mir meine Große gesagt, dass sie ALLE haben möchte. Vier Bücher fehlen uns aktuell noch und warten darauf, dass wir sie entdecken.

Fazit:

Leonie zeigt uns die Welt. Sie bringt Kindern wichtige Themen spielerisch näher, ohne dass sie belehrend wirkt. Neben der tollen Geschichte, sind wir von den niedlichen Illustrationen ganz verzückt. Vor allem die verschwundenen Tierkinder in ihrem Versteck waren goldig. Wir finden Leo und ihre Freunde total elfig!

5 von 5 Emmis

Der Fall von Gondolin von Christopher Tolkien und J. R. R. Tolkien

Die Bildrechte liegen bei Klett-Cotta

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., (30. August 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Alan Lee
  • Übersetzer: Helmut W. Pesch
  • ISBN-13: 978-3608963786
  • Preis: 22,00 Euro (de) 22,70 Euro (at)

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Inhalt:

Zwei der größten Mächte Mittelerdes, stehen sich gegenüber. Morgoth, die Verkörperung des Bösen, auf der einen Seite und Ulmo, der Herr der Seen, Flüsse und Meere unter dem Himmel, auf der anderen Seite. Doch zwischen ihnen liegt die verborgene Elbenstadt Stadt Gondolin. Turgon, Gondolins König, wird von Morgoth mehr als alles andere gehasst. Schon sehr lange versucht der dunkle Herrscher Gondolin zu finden und zu zerstören, aber vergeblich.

Meine Meinung:

Ich bin eigentlich sehr großer Fan was Mittelerde und seine Geschichten betrifft, doch leider wurde ich mit Der Fall von Gondolin etwas enttäuscht. Was aber weniger die Geschichte betrifft, als das ganze Gerüst, welches zu meinem Überfluss vorhanden ist.

Ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, aber wenn ich schon knappe 45 Seiten mit irgendwelchen Erklärungen, dessen Umfang recht schnell eher verwirrend und unübersichtlich wird, lesen muss, vergeht mir der Spaß an der Geschichte selbst. Es ist sicher auf eine Art und Weise wichtig zu wissen wer die Charaktere sind, aber für mich hätte ein kleiner Überblick gereicht. Leider sind die Erklärungen am Anfang nicht die einzigen in dem Buch, sondern unterbrechen immer wieder die Geschichten.

Die Geschichten über Tuor und den Fall Gondolins, aber auch die folgenden, sind sprachlich wieder sehr speziell und lesen sich auch sehr gut und flüssig. Für Fans wie mich auch wieder ein Ausflug in eine meiner liebsten Welten, die ich immer wieder gerne besuche. Es ist auch sehr interessant andere Charaktere aus dieser Welt kennen zu lernen, wobei dem Leser auch bekannte über den Weg laufen. Sehr toll finde ich auch die Illustrationen. Ein jedes ist auf seine Weise ein Kunstwerk und alle machen aus dem Buch noch etwas ganz Besonderes.

Mein Fazit:

Für eingefleischte Fans sicher ein Muss um die Sammlung zu vervollständigen, doch mich konnte es nicht auf ganzer Linie überzeugen.

3 von 5 Emmis

Der Insasse von Sebastian Fitzek

  • © Droemer Knaur

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Droemer HC (24. Oktober 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3426281536
  • Preis: 22,99 Euro

 

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Inhalt:

Till Berkhoff ist ein impulsiver Feuerwehrmann. Vor einem Jahr wurde sein sechsjähriger Sohn Max entführt und niemand weiß, was mit ihm passiert ist.

Um zu erfahren wo sein Sohn ist, lässt er sich mit der Hilfe seines Schwagers, der Polizist ist, in die Psychiatrie einweisen, in der der mutmaßliche Täter untergebracht ist. Angeblich soll der Täter alle Taten in einem Tagebuch festhalten und das möchte Till unbedingt lesen. Wenn sein Sohn tot ist, will er ihn wenigstens begraben.

Meine Meinung:

Endlich mal wieder ein Psychothriller nach meinem Geschmack.

Schon die ersten Seiten versprachen Spannung und Sebastian Fitzek hat uns einen Mord miterleben lassen. Nicht ausführlich, aber die Bilder im Kopf reichten dafür allemal.

Es laufen mehrere Geschichten gleichzeitig, bzw. gibt es neben Tills Geschichte noch die von Patrick Winter, der seinen Sohn verloren hat und jetzt voller Zorn ist und nur noch einen Ausweg sieht. Seine Geschichte wirkt erst mal etwas undurchsichtig, aber das was er tut, wirkt wie eine Geißelung, ohne Rücksicht auf Verluste…

Tills Geschichte ist der Hauptstrang. Ein Vater, der sich selbst dafür verantwortlich macht, dass sein Sohn verschwunden ist und dessen Ehe daran zerbricht. Ein Vater, der in seinem Leben keinen Sinn mehr sieht und dem Täter begegnen möchte um die ganze Wahrheit zu erfahren und seinen Sohn wiederzubekommen. Ich finde ihn sehr mutig und kann seine Beweggründe verstehen und trotzdem gab es brutale Szenen, die er provoziert hat, die auch tödlich hätten enden können und dann wäre er gestorben ohne die Wahrheit zu erfahren.

Der Täter ist ein kranker Typ. Seine Neigungen und Triebe waren wirklich krank und die Vorstellung, dass er sehr attraktiv war und dazu noch ein Meister der Täuschung, machten ihn erst so wirklich gefährlich, denn er hat am Anfang eine Rolle gespielt und die sehr gut.

Am meisten aber hat mich das Ende überrascht, denn hier war Sebastian Fitzek der Meister der Täuschung. Ich hätte niemals mit so einer Wendung gerechnet und dabei habe ich mir vorher wirklich viele Enden ausgemalt.

Witzig war dann auch noch die Danksagung. Alle, die normalerweise nach der Geschichte das Buch zuklappen, sollten zumindest einmal rein lesen.

Fazit:

Spannend, krank und voller Täuschungen war „Der Insasse“ und auch die Insassen selbst. Endlich mal wieder ein Fitzek der begeistert.

5 von 5 Emmis

 

Die Suche von Charlotte Link

 

  • © Blanvalet

  • Gebundene Ausgabe: 656 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (1. Oktober 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3764504427
  • Preis: 24,00 Euro

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Inhalt:

Im November 2013 verschwindet die vierzehnjährige Hannah auf dem Rückweg vom Geburtstag ihrer Großmutter.

Fast vier Jahre später wird die ebenfalls vierzehnjährige Amelie entführt und fast zeitgleich findet man die Leiche, der im Jahr zuvor verschwundene Saskia in den Hochmooren Nordenglands. Die Polizei der Gegend tappt im Dunkeln und Kate Linville von Scotland Yard muss sich zurückhalten, denn sie ist nur zufällig in das Geschehen gerutscht und darf sich nicht in die Ermittlungen einmischen, denn das hat sie vor Jahren schon einmal gemacht und schon da war Chief Inspector Caleb Hale sauer auf sie.

Meine Meinung:

Obwohl ich nicht alle Bücher der Autorin kenne, war Charlotte Link mein Start in die Kriminalromane. Immer schon habe ich ihre ineinander verwobenen Geschichten geliebt. Handlungen, die aus mehreren Ecken in der Mitte zusammentreffen und meist erst da richtig Sinn ergeben. Mit “Die Suche” habe ich mir ihr aktuelles Buch vorgenommen und war erst einmal entsetzt, wie dick es ist. Das Thema kann eine Mutter, oder Eltern generell, sehr mitnehmen und doch konnte ich Abstand halten. Vielleicht liegt es daran, dass meine Kinder noch weit von diesem Alter entfernt sind, vielleicht gab es aber auch zu wenig Gefühle, denn nur Amelies Mutter platzte mit ihren Gefühlen heraus und wirkte eher wie eine Dramaqueen, als eine trauernde Mutter.

Immer wieder hatte ich die Eltern der vermissten Amelie vor meinen Augen. Sie wissen nicht, wo ihre Tochter steckt und die Polizei glaubt erst einmal eine ganze Weile, dass sie abgehauen ist. Bis die Leiche einer Gleichaltrigen auftaucht und die Polizei einen Serientäter vermutet.

Kate Linville, die eigentlich nur in der Gegend ist um ihr Elternhaus zu verkaufen, fragt sich schnell, ob auch Hannah in die Fänge des Serienmörders geraten ist und vielleicht sogar sein erstes Opfer war. Sie scheint die Einzige zu sein, die Ähnlichkeiten zu dem Fall von vor vier Jahren sieht. Weil sie als Sergeant nicht angefordert wurde, darf sie sich nicht einmischen, ermittelt aber auf eigene Faust und bringt sich selbst in Gefahr. Auch wenn sie wie eine verbitterte Jungfer geschildert wurde, mochte ich sie sehr. Sie war kein starker Charakter, weder von ihrem Wesen her, noch von ihrem Auftreten im Buch. Es war als wäre sie die ewig anwesende Randfigur und doch habe ich ihr eine Mischung aus Mitleid und Interesse entgegenbringen können.

Meiner Meinung nach steckten aber zu viele verschiedene Personen in der Geschichte, zu viele Geschichten, selbst für Charlotte Link ungewohnt. Es hätten locker 200 Seiten weniger sein können und dafür die ein, oder andere Problemfamilie nicht erwähnt. Vom Katzenmann zur Kindesvernachlässigung und sogar Misshandlung, von Eltern, die diesen Titel nicht verdient haben, von Pubertierenden und Traurigen – es war alles dabei und zwar zu viel.

Fazit:

Ein spannender Kriminalroman von Charlotte Link, dem etliche Seiten weniger wahrscheinlich noch besser getan hätten. Trotz allem waren die Ermittlungen von Caleb Hale und die geheimen Erkundungen von Kate Linville ziemlich interessant.

4 von 5 Emmis

Einhorn-Paradies – Das Fest der Wünsche von Anna Blum

 

  • © Coppenrath Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (17. August 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustratorin: Julia Gerigk
  • ISBN-13: 978-3649628606
  • Preis: 13,00 Euro

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Rezension Teil 1Rezension Teil 2

 

 

Inhalt:

Jedes Jahr freuen sich alle Bewohner des Einhorn-Paradieses auf das Fest der Wünsche. Dort steht nämlich ein magischer Baum, bei dem sich einmal im Jahr etwas gewünscht werden darf. Während die Vorbereitungen für das Fest auf Hochtouren laufen, gibt es eine Person, die alles sabotiert. Ob das Fest der Wünsche stattfinden kann? Weiterlesen