Der Wind nimmt uns mit von Katharina Herzog

 

  • © Rowohlt Verlag

  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 2. (16. April 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3499275272
  • Preis: 12,99 Euro

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Inhalt:

Seit Maya von ihrer Adoptivmutter Karoline erfahren hat, dass sie nicht ihre leibliche Mutter ist, geht sie ihr aus dem Weg und reist als Reisebloggerin um die Welt. Als sie auf einer dieser Reisen schwanger wird, macht sie sich auf die Suche nach dem Vater des Babys um ihm zu sagen, dass sie das Kind nicht behalten wird. Auf ihrem Blog startet sie eine Suche nach Tobi, dem Kindsvater und erhält die Nachricht, dass er sich auf La Gomera aufhalten soll, ausgerechnet dort, wo Karoline wohnt.

Meine Meinung:

Ich mag die Bücher von Katharina Herzog sehr gerne. Es sind immer witzige und gefühlvolle Familienromane. In diesem Buch steht Maya im Vordergrund und ich muss gestehen, dass ich sie absolut nicht mochte. Natürlich kann ich verstehen, dass sie sauer ist, weil ihre Adoptivmutter ihr nie erzählt hat, dass Maya adoptiert wurde, aber anderseits stelle ich es mir wirklich schwierig vor, den richtigen Zeitpunkt dafür zu finden. Sie hatte ein gutes und glückliches Leben. Auch wenn sie enttäuscht ist, finde ich ihr Verhalten nicht normal, denn sie ist nicht nur kurz sauer auf sie, sondern jahrelang.

Als sie die Suche nach dem Kindsvater nach La Gomera führt, scheint alles gut durchplant. Hin – Tobi sagen, dass sie von ihm schwanger ist – abreisen – abtreiben. Doch es kommt alles anders, denn Tobi lässt sich nicht so schnell aufspüren, obwohl auf der Insel jeder jeden zu kennen scheint. Maya lernt einige verrücktwirkende, aber auch liebenswerte Personen kennen und nebenbei erfährt man in Rückblicken, aber auch in der Gegenwart viel über Karoline. Über ihre erste große Liebe, ihre Eltern und die Verbindung zu La Gomera. Obwohl meine Tante jetzt seit ein paar Jahren dort wohnt, war ich noch nicht da. Die Beschreibungen der Insel gaben mir aber das Gefühl, alles selbst erkunden zu können. Egal ob es der Nebelwald, oder das Künstlerviertel war.

Natürlich hatte ich auch Lieblingsprotagonisten. Lasse ist der stille und nette Typ, der eine schwierige Vergangenheit hat. Er ist hilfsbereit und absolut sympathisch. Mein zweiter Favorit war Alejandro. Ein Künstler, der immer schon wusste, was er wollte, ebenfalls ein ruhiger Mensch, der zu oft schwieg.

Fazit:

Ein bisschen schade, dass ich La Gomera mit seinen Protagonisten jetzt hinter mir lassen muss, auch wenn ich mit Maya bis zum Ende nicht warm wurde. Die Geschichte hat ein Ende, aber ich bin mir sicher, dass Katharina Herzog uns noch auf viele weitere Reisen mitnimmt.

5 von 5 Emmis

Grantchester Staffel 1 von Edel Germany GmbH

Die Bildrechte liegen bei der Edel Germany GmbH

  • Darsteller: James Norton, Robson Green, Morven Christie, Tessa Peake-Jones
  • Regisseur(e): Harry Bradbeer, Jill Robertson, Tim Fywell
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Edel:Records (Edel)
  • Erscheinungstermin: 31. Mai 2019
  • Produktionsjahr: 2014
  • Spieldauer: 270 Minuten
  • Preis: 19,99 Euro

Inhalt:

Grantchester war nicht nur Sehnsuchtsmotiv des laut W. B. Yates und Virginia Woolfe einstmals schönsten Mannes Englands, sondern der Titel einer neuen britischen Krimiserie, die mit annähernd 7,7 Millionen Zuschauern einen sensationellen Serienstart im Vereinigten Königreich hinlegte. Mittlerweile wurde bereits Staffel 4 bei ITV ausgestrahlt und kann nach wie vor durchschnittlich 6 – 6,5 Millionen Krimifans vor die Bildschirme locken. Die Handlung spielt 1953 im kleinen Ort Grantchester in der englischen Grafschaft Cambridgeshire. Die charismatischen Helden dieser charmanten und humorvollen Krimiserie sind der junge Vikar Sidney Chambers (Brit-Hottie James Norton, Doctor Who, Rush, Mr. Turner, Happy Valley), der nicht nur (seinerzeit moderner) Jazzmusik und einem guten Glas Whiskey zugetan ist, sondern auch durchaus der holden Damenwelt, was ihn immer wieder mal in einige Schwierigkeiten bringt… (Sidney Chambers: „Wer will schon neben einem Geistlichen sitzen?“. Daraufhin Chambers‘ Schwester Jennifer: „Aber neben einem wie Dir schon…“). Eine weitere große Passion Chambers‘ ist aber auch, stets der Wahrheit ans Licht zu verhelfen, was dem örtlichen Detective Inspector Geordie Keating (überzeugend verkörpert durch den 54-jährigen Schauspieler, Moderator, Singer/Songwriter – immerhin mehrfach auf Platz 1 der englischen Charts! -, Ex-Mitglied der RAF*** und Ehrendoktor Robson Green, hierzulande bekannt als skurriler Fallanalytiker Dr. Tony Hill aus Hautnah – Die Methode Hill) zunächst mächtig auf die Nerven geht. Der adrette Hobby-Detektiv Chambers und der eher unelegante Polizeikommissar und vierfache Familienvater Keating könnten tatsächlich unterschiedlicher nicht sein. Sidney Chambers ist groß, attraktiv und herzlich, Operettenfreund Geordie Keating hingegen wäre gerne ein paar Inches größer und legt keinen sonderlichen Wert auf gute Garderobe. Chambers ist stets zuvorkommend, verständnisvoll, nonchalant und weltoffen, der ruppige Keating verfügt nicht gerade über die besten Manieren und ist zudem eher konservativ, häufig intolerant und vorurteilsbehaftet. (Sidney Chambers: „Die Leute haben das Gefühl, sie können sich mir anvertrauen…“, DI Geordie Keating: „Sie Glücklicher, bei mir hat niemand so ein Gefühl…“).

Trotz aller Gegensätze und Frotzeleien (Vikar Chambers: „Ich hab‘ grad‘ das 8. Gebot gebrochen.“ Atheist Keating: „Welches ist das? Das mit den Ochsen?“) entwickelt sich im Laufe der Zeit zwischen den beiden ungleichen Partnern eine enge Freundschaft, und beim Backgammonspiel im Red Lions-Pub zeigen sich sogar gemeinsame Vorlieben (DI Keating mit leeren Gläsern in der Hand: „Noch eines?“ Darauf Chambers: „Glauben Sie, wir haben ein Alkoholproblem?“ Antwort Keating: „Definitiv. Wir haben keinen…“). Chambers‘ Verständnis und offenes Ohr für seine Schäfchen helfen DI Keating oftmals beim Entschlüsseln kniffliger Verbrechen. Chambers hingegen wird moralisch und auch tatkräftig unterstützt von seiner resoluten, aber grundguten Haushälterin Mrs. Maguire, dem unerfahrenen, reizenden Jung-Vikar Leonard – und natürlich dem vierbeinigen Schnüffler Dickens. Homophobie, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile gegenüber Minderheiten, Gewalt in der Ehe – all das sind Themen, die in die Geschichten einfließen (und die selbst nach über 65 Jahren leider immer noch aktuell sind…).

Meine Meinung:

Was haben Inspector Morse und Grantchester gemeinsam? Tolle Ermittler, die eher unkonventionell ermitteln, ein großes Herz haben und trotzdem ihre Arbeit sehr gut machen.

Wir haben diese Serie verschlungen, denn die beiden Hauptdarsteller muss man einfach mögen. Grantchester hat etwas ganz Besonderes an sich, das ich nicht richtig in Worte fassen kann. Sidney Chambers ist ein noch recht junger Vikar, der in der Gemeinde Grantchester seine “Schäfchen” hütet und umsorgt, bis ein sehr geheimnisvoller Mord in der Gemeinde passiert. Irgendwie kann es der Mann Gottes einfach nicht lassen selbst zu ermitteln, da man sich auch eher einem Vikar anvertraut, als der Polizei. Zusammen mit DI Geordie Keating, dem Chambers am Anfang eher auf die Nerven geht, ermitteln sie in alle Richtungen und sind auf eher unkonventionellem Weg dem Täter auf der Spur. Die beiden werden im Laufe der Zeit immer bessere Freunde, was man den beiden aber auch anmerkt. Sie sorgen sich um den anderen und teilen auch privat einige Interessen.

Bei einigen Serien hat man nach einer Folge das Gefühl, dass es Zeitverschwendung war. Bei Grantchester könnte man eine Folge nach der anderen ansehen, nur leider sind in dieser Staffel nur vier geniale Folgen in Spielfilmlänge und daher war die Staffel viel zu schnell vorbei.

Die nächste Staffel steht aber schon in den Startlöchern und wir freuen uns schon sehr darauf!

Mein Fazit:

Tolle erste Staffel einer britischen Krimiserie, die an die Genialität vom jungen Inspector Morse herankommt!

5 von 5 Emmis

Das Spiel des Barden von Kevin Hearne

Die Bildrechte liegen bei Droemer-Knaur

  • Broschiert: 816 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. April 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Urban Hofstetter
  • ISBN-13: 978-3426523292
  • Preis: 16,99 Euro

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Inhalt:

In den Reichen des Kontinents Teldwen sind sechs Kennings bekannt, magische Fähigkeiten die einem Macht über die Elemente verleihen. Fähigkeiten, zu einem hohen Preis – sie fordern Lebenszeit als Tribut. Die Erzählungen des Barden Fintan führen sehr bald ein Gerücht über einen siebten Kenning ans Licht, der allen anderen überlegen sei. Auf der Suche nach dem Kenning fällt schon bald eine Horde von bleichen Knochenriesen in die nördlichen Reiche Teldwens ein. Fintan und seine Verbündeten werden in den Strudel des Krieges gezogen, der die Welt zu vernichten droht, sollten sie es nicht schaffen, den siebten Kenning zu finden.

Meine Meinung:

Mit diesem Buch erwartet den Leser High-Fantasy der Extraklasse. Ich habe schon lange die Bücher des Eisernen Druiden auf der Liste der Bücher, die ich noch lesen möchte, aber bisher hat sich noch nicht die Gelegenheit dazu ergeben. Die Geschichte des Eisernen Druiden ist auch keine konventionelle Fantasy, wie ich schon den Infotexten entnehmen konnte, das ist aber beim Spiel des Barden anders und da High-Fantasy eines meiner Lieblingsgenre ist, musste ich es unbedingt lesen.

Mir gefällt daran am meisten, dass es eine andere Art der Magie enthält, die wir eingefleischten Fantasyleser noch nicht kennen. Obwohl es Fantasy vom alten Schlag ist, in dem es wieder um Gut gegen Böse geht, hat diese Geschichte etwas Besonderes an sich, das beim Lesen ein bestimmtes Gefühl hervorruft. Ich kann es nicht als Gänsehaut bezeichnen, aber es fällt einem sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Sprachlich ist dieses Buch auch ein Augenschmaus, denn der Ausdruck der Sprache ist sehr gewählt und passt zu der mittelalterlichen, magischen Stimmung, die das Buch ausstrahlt.

Sehr interessante Charaktere sind mit von der Partie, wobei ich Fintan den Barden am Anfang nicht wirklich einschätzen konnte. Er wirkt auf den ersten Blick sehr sympathisch und man muss ihn einfach mögen, aber dennoch beherrscht er ein Kenning, das er auch zu Bösem nutzen könnte. Kennings sind magische Eigenschaften, die aber auch ihren Preis kosten. Bei manchen geht die Nutzung auf Kosten der Lebenszeit.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist ein ganz besonders magischer Auftakt einer Reihe, die sehr vielversprechend ist und mich nicht enttäuscht hat!

5 von 5 Emmis

Stockholm Requiem von Edel Germany GmbH

Die Bildrechte liegen bei der Edel Germany GmbH

  • Darsteller: Liv Mjönes, Jonas Karlsson, Alexej Manvelov
  • Regisseur(e): Karin Fahlén, Lisa Ohlin
  • Format: DVD-Video
  • Sprache: Schwedisch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Edel Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 24. Mai 2019
  • Produktionsjahr: 2018
  • Spieldauer: 450 Minuten
  • Preis: 22,49 Euro

Inhalt:

Kooperation und Freundlichkeit, so lautet hier die Devise…“. Bei der Einführung von Fredrika Bergman (Liv Mjönes) ins Team der Stockholmer Spezialeinheit für schwere Straftaten um Teamleiter Alex Recht (Jonas Karlsson) und Peder Rydh (Alexej Manvelov), wird die Chefin Aina Gedda (Jessica Liedberg) sofort Lügen gestraft, denn Fredrika wird extrem frostig und abweisend empfangen und zunächst völlig ignoriert. Auch die wenig elegante Vorstellung „Das hier ist unsere neue zivile Fachkraft Bergman. Sie hat einen Master in Kriminologie und Rechtswissenschaften. Sie ist also gelinde gesagt hochqualifiziert. Sie hat auf jeden Fall die mit Abstand höchste Qualifikation von Euch allen hier zusammen.” trägt nicht gerade dazu bei, dass Fredrika von den neuen Kollegen freundlich aufgenommen wird. So dauert es auch ziemlich lange, bis sie sich überhaupt erst einmal Gehör verschaffen kann, geschweige denn ernst genommen wird. Dass sie überaus wichtig fürs Ermittlerteam werden wird, stellt sich allerdings schon in den ersten zehn Minuten heraus, denn nach ihrem unglücklichen Arbeitsbeginn geht es direkt zum Tatort einer Kindesentführung. Sofort wird klar, dass Fredrika Dinge auffallen, die keiner der anderen bemerkt. Schnell fällt der Verdacht auf den Vater des entführten Mädchens, und die Polizei setzt alle Hebel in Bewegung, ihn zu finden. Fredrika jedoch vermutet, dass der Vater unschuldig ist und kämpft anfangs vergeblich darum, die Ermittlungen ihrer Kollegen Alex und Peder in eine andere Richtung zu lenken. Das Team arbeitet rund um die Uhr, um das Mädchen lebend zu finden. Als ein zweites Kind verschwindet, wird klar, dass es sich um einen Serientäter handelt, und es beginnt ein unerbittlicher Wettlauf gegen die Zeit…

Meine Meinung:

Ein paar der Bücher von Kristina Ohlsson, stehen hier bei uns noch ungelesen im Bücherregal und da ich Krimis und Thriller aus nördlichen Ländern wie Schweden und Norwegen sehr gerne lese, habe ich mich auf eine Serie, die auf den Büchern beruhen, sehr gefreut.

Wir wurden auch dieses Mal nicht enttäuscht und sehr gut unterhalten, besonders das Ende dieser Staffel hat uns sehr überrascht. Die Charaktere sind am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, ganz besonders Peder Rydh, gespielt von Alexej Manvelov. Alex Recht, der Teamleiter, der Truppe macht einen überforderten Eindruck, aber er hat trotzdem etwas an sich, das ihn sympathisch macht. Als Fredrika Bergmann zu der Truppe stößt, wird sie erstmal ignoriert und nicht für voll genommen. Jedoch wird schnell klar, dass die Abteilung auf ihr Können angewiesen ist. Zusammen machen sie einen wirklich guten Job und es mach Spaß ihnen dabei über die Schulter schauen zu dürfen.

Ich finde die einzelnen Fälle auch sehr gut gelungen und interessant, bin schon auf die Bücher gespannt, denn Erfahrungsgemäß sind Bücher meistens besser.

Mein Fazit:

Der Anfang einer tollen Serie, auf die hoffentlich noch viele weitere folgen werden!

5 von 5 Emmis

Die dunklen Lande von Markus Heitz

Die Bildrechte liegen bei Droemer Knaur

  • Broschiert: 560 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (1. März 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3426226766
  • Preis: 16,99 Euro

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Inhalt:

Der 30-jährige Krieg erschüttert Europa und wütet ganz besonders stark in Deutschland. Um das Erbe ihres Vater Solomon Kane zu ergründen, begibt sich Aenlin Kane in das neutrale Hamburg und gerät zusammen mit ihrer Freundin Tahmina, in die Wirren des Krieges. Ein Auftrag der West-Indischen Compagnie, schickt die beiden nach Bamberg, wo grausame Hexenprozesse den Scheiterhaufen brennen lassen, doch es kommt vieles anders. Zuviel, um Zufall zu sein und schon bald geht es um mehr, als um einen Auftrag der Compagnie.

Meine Meinung:

Wenn ich ein Buch von Markus Heitz lese, erwarte ich immer eine ganz besondere Geschichte, die es in einer solchen Form, noch nie gegeben hat. “Die Dunklen Lande” ist da keine Ausnahme und hat mich wieder sehr begeistert. Der Autor versteht es den Leser mitzureißen und ihn in eine ganz besondere Welt zu entführen. Sprachlich ist dieses Buch auch wieder ein Schmaus für die Sinne.

Die Geschichte vereint Fantasy, Horror und historisches miteinander, da es in gewisser Weise von der Figur Solomon Kane handelt bzw. seiner Tochter und in der Zeit des 30-jährigen Kriegs spielt. Aenlin und Tahmina geben ein gutes Gespann ab und ich finde beide recht sympathisch. Zusammen mit einer Gruppe von Helden, die in Vergessenheit geraten sind, begeben sich die beiden auf eine Reise, die sie nach Bamberg führt. Viele unterschiedliche und tolle Geschöpfe kreuzen ihren Weg und machen das Buch sehr interessant, da diese Mischung einfach total gelungen ist. Für mich ein typischer Heitz.

Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen und es fällt einem sehr schwer eine Pause einzulegen, um in die wirkliche Welt zurückzukehren!

Mein Fazit:

Ein historischer und fantastischer Horrorroman, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt!

5 von 5 Emmis