Apokalypse Z von Manel Loureiro

  • Bildrechte liegen beim Heyne Verlag

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453315525
  • Preis: 14,99 Euro
  • Das ist der erste Teil einer Reihe
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Inhalt:

In Russland häufen sich die Fälle von Infektionen eines nicht bekannten Virus. Was den Virus so gefährlich sein lässt ist, dass sich der Befallene in ein absolut aggressives Monster verwandelt. Doch das alles ist den Medien nur eine Randinformation wert, bis zu dem Tag an dem kein Kontakt mehr zu Russland besteht. Der Tag an dem die ganze Welt im Chaos versinkt. Inmitten befindet sich ein Anwalt, der seine Sicht der Dinge auf seinem Blog verewigt.

Meine Meinung:

Ich wollte unbedingt wieder einmal ein Zombiebuch lesen und dann kam Apokalypse Z zur Tür hereingeflattert und hat mich relativ gut unterhalten, wenn auch mit ein paar Schwächen. Wer hier einen Meilenstein im Zombiehype erwartet, ist leider an der falschen Adresse.
Das ganze Buch wird aus der Sicht eines Anwalts erzählt, in Form eines Blogs bzw. später als Tagebuch. Am Anfang fand ich das etwas störend, aber das änderte sich recht schnell. Ich fand den Schreibstil des Autors sehr angenehm und sprachlich richtig klasse.
Im Laufe der Geschichte baut sich immer mehr Spannung auf, wobei sich der Anfang ziemlich in die Länge zieht. So richtig los geht es erst, als er beginnt in sein Tagebuch zu schreiben, weil auf der Welt alles zusammengebrochen ist.
Was ich ein bisschen vermisse, ist der Biss in der ganzen Geschichte. Es passiert zwar so einiges, aber es könnte ruhig etwas heftiger sein. Besonders wenn die Zombies zum Einsatz kommen.
Spitze finde ich die Charaktere, besonders sympathisch wurde mir Prit. Er kommt ab der Mitte des Buches vor und zusammen mit den beiden erleben wir sehr viele große Abenteuer.
Das ganze Buch verströmt eine sehr düstere Stimmung, etwas das der Autor richtig gut umgesetzt hat. Man kann die Angst richtig spüren, die den Charakteren zu schaffen macht.
Ein bisschen erinnert mich dieses Buch an “The Walking Dead”, zumindest an die Serie.
Die Protagonisten gehen hier auch systematisch und vorsichtig vor, aber doch passieren immer unvorhergesehene Dinge um die Spannung zu steigern.
Trotz der paar Schwächen wurde ich sehr gut unterhalten und Lúculo hat mich recht oft zum schmunzeln gebracht. Eine Katze mitten in der Zombiehölle.

Mein Fazit:

Eine Zombiegeschichte die zwar ein paar Schwächen hat, aber trotzdem gut unterhält.

4 von 5 Emmis

Sannah & Ham von Tom Ellen und Lucy Ivison

© Carlsen Verlag

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Chicken House (August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551520661
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Preis: 14,99 Euro

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Inhalt:

Hannah ist ziemlich aufgeregt, denn auf der Party in Stellas Haus soll sie ihre Jungfräulichkeit an Freddie verlieren. Freddie sieht zwar toll aus, aber Hannah hat keine Gefühle für ihn. Sie möchte einfach nur dazu gehören und ihr erstes Mal so schnell wie möglich hinter sich bringen. Sie hat Angst und auch Schmerzen von der Enthaarung und auf der Toilette spricht sie sich selbst Mut zu. Als sie den Feuchtraum verlässt läuft sie fast in einen Jungen hinein. Sie hat ihn noch nie gesehen, ist aber gleich begeistert von ihm. Sam ist anders als die Anderen und bei ihm braucht sie sich nicht verstellen. Obwohl die Beiden sie selbst sein können, schaffen sie es nicht zusammen zu kommen. Den ganzen Sommer über treffen sie sich zufällig und verlieren sich immer wieder aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn…

Meine Meinung:

Was für ein wunderschönes Buch. Natürlich habe ich mich manchmal über Sam und Hannah geärgert, denn die Zwei machen auch wirklich alles um sich gegenseitig zu vergraulen, obwohl sie sich so vermissen und ineinander verliebt sind. Mich stört es, dass ihnen so blöde Sachen wie Aussehen, das erste Mal usw. wichtig sind, aber da auch ich einmal jung war kann ich sie gut verstehen.

Beide sind in ihrem Freundeskreis die ruhigeren und intelligenteren Typen. Trotzdem versuchen sie alles um dazu zugehören und um beachtet zu werden.

Ich als Leserin konnte die ganzen Sommerferien mit Hannah und Sam verbringen, denn das Buch ist aus der Sicht von Beiden geschrieben worden.

Neben dem Problem der Liebe macht sich jeder von ihnen Sorgen um die Abschlussprüfung, denn Hannah glaubt, dass sie Geschichte verhauen hat und Sam befürchtet, dass er Französisch nicht geschafft hat.

In Sams Freundeskreis scheint alles okay zu sein. Auch wenn seine Freunde Ben, Chris und Robin anders sind (Chris ist der Schönling und Ben und Robin sind die Verrückten), so gibt es unter ihnen nie wirklich Streit.

Bei Hannah und ihren Freundinnen Stella, Grace und Tilly (Stella ist die Arrogante, Grace und Tilly wirken ebenfalls ruhiger) sieht das schon anders aus, denn Stella stellt sich über alle Anderen und mischt sich in jedes Problem ein. Sie muss ständig der Mittelpunkt sein und ist auch einmal der Grund wieso die beiden Hauptprotagonisten nicht zueinander finden.

Stella ist mir sehr unsympathisch und das ändert sich das ganze Buch über nicht.

Witzig dagegen ist Hannahs Oma, sie scheint jetzt im Alter nachholen zu wollen, was sie in den letzten Jahren verpasst hat.

Für mich war das Buch eine super Unterhaltung. Es war witzig, traurig, schrill und ruhig zugleich.

 

Mein Fazit:

Ein Buch über die Probleme der Jugendlichen. Über Freundschaft und Liebe. Hier ist der Lesespaß garantiert!

5 von 5 Emmis

 

Die Bestimmung – Letzte Entscheidung von Veronica Roth

  • Bildrechte liegen bei Cbt

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: cbt (24. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3570161579
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Preis: 17,99 Euro
  • Das ist der letzte Teil einer Trilogie 
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Meine Rezension zum 1. Teil: Link!
Meine Rezension zum 2. Teil: Link!

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Inhalt:

Tobias und Tris, haben die Auflösung der Fraktionen überlebt und schon stehen sie vor den nächsten Problemen. Ihr ganzes Leben war bisher eine große Lüge, denn hinter dem großen Zaun ist die Welt noch nicht zuende und es gibt ein Leben dahinter.
Die beiden beschließen zusammen alles was hinter dem Zaun liegt zu erkunden. Wie sich aber herausstellt ist das Leben hinter dem Zaun noch eine größere Lüge als sie sich bisher vorstellen konnten. Tris muss ihre letzte Entscheidung treffen und alles kommt anders als geplant.

Meine Meinung:

Es gab bisher dieses Jahr nicht viele Bücher auf die ich so sehnlichst gewartet habe wie auf dieses und auf der einen Seite bin ich froh, dass diese Reihe einen Abschluss hat, doch ganz überzeugen konnte es mich nicht.
Was mich an der ganzen Geschichte störte war, dass meiner Meinung nach zuviel geredet wird und im Gegensatz zu den beiden Vorgängern sehr wenig passiert. Sicher ist es wichtig für das Gesamtwerk, dass der Leser versteht wie sich alles zusammenfügt, aber das hätte man auch anders verpacken können. Das Ende der Trilogie war nach einer gewissen Zeit auch relativ vorhersehbar, denn es hat nicht anders kommen können. Wäre es anders gekommen, hätte es nicht zum Rest der Geschichte gepasst. Auch wenn es ein recht trauriges Ende ist. Ich finde den letzten Teil gegenüber den anderen relativ schwach. Man erfährt viel über die Welt und was alles schief gelaufen ist, dass viele Menschen mit Gendefekten rumlaufen und dass die Regierung alles tut um die Welt wieder aufzubauen.
Tris und Tobias haben auch wieder eine Krise, denn er verschweigt ihr was, aber das kennen wir auch schon aus den Teilen davor. Das schlimme daran ist, dass durch die Aktion von Tobias einer ihrer besten Freunde sehr schwer verletzt wird und im Koma liegt.
Etwas nervig habe ich auch den Erzählstil dieses Teils empfunden, da immer zwischen den Sichtweisen von Tobias und Tris gewechselt wird.
Die Bestimmung – Letzte Entscheidung war für mich definitiv der schwächste Teil der Trilogie und damit war er auch eine Enttäuschung.

Mein Fazit:

Ein enttäuschender Abschluss der Reihe.

3  von 5 Emmis

Jamies 15 Minuten Küche: Blitzschnell, gesund und superlecker von Jamie Oliver

  • Bildrechte liegen bei DKV

    Gebundene Ausgabe: 288 Seiten

  • Verlag: Dorling Kindersley Verlag (28. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3831022632
  • Preis: 24,95 Euro

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Inhalt:

Das Kochbuch ist in folgende Abschnitte unterteilt:

  • Vorwort
  • Kochen & Servieren
  • Die Vorräte
  • Huhn
  • Rind
  • Schwein
  • Lamm
  • Fisch
  • Pasta
  • Suppen & Sandwiches
  • Gemüse
  • Frühstück
  • Tipps zur Ernährung
  • Dank
  • Register

Jamie hat am Anfang des Buches eine Liste eingefügt, welche Utensilien man benötigt damit die Rezepte auch in 15 Minuten machbar sind.

Meine Meinung:

Ich war neugierig, denn Jamie Oliver ist ja doch recht bekannt und ein recht guter Koch und von daher wollte ich wissen was die 15 Minuten Küche verspricht.
Doch für mich fing das “Problem” schon mit den Utensilien an. Von einem Sandwichmaker halte ich nicht besonders viel, daher haben wir in unserem Haushalt keinen und mussten uns für ein Rezept Abhilfe schaffen und wenn ich ehrlich bin, würde ich mir auch für ein Rezeptbuch nichts kaufen auch wenn es schon für kleines Geld zu haben ist. Weiter ging es mit den Zutaten, auch hier werden sehr oft recht extravagante Sachen benutzt, von denen ich noch nie etwas gehört habe und die bei uns auch recht schwer zu bekommen sind. So musste ich z.B. bei einer Gewürzpaste erstmal im Internet suchen was das für eine Paste ist. Leider habe ich diese dann bei uns im Ort nicht bekommen.
Drei Rezepte haben wir versucht.

– Unglaublich leckerer Hähnchensalat war eines der drei Rezepte die wir ausprobierten. Wir mussten es zwar etwas abändern, da wir die Gewürzpaste Harissa bei uns nirgends auftreiben konnten. Der Salat war sehr lecker, auch wenn wir anstatt dem Hähnchen Pute genommen haben und den Bulgur durch Reis ersetzten.
Ein Rezept das wir mit Sicherheit noch öfter kochen werden.

– Als nächstes haben wir ein Sandwich mit Räucherlachs und Ei gemacht, wobei dieses eigentlich in einem Sandwichmaker gemacht werden sollte. Da wir so einen aber nicht haben, mussten wir die Eier alternativ als Spiegeleier brutzeln. War trotzdem sehr lecker, obwohl ich am Anfang wegen der Zusammenstellung doch eher skeptisch war. Ich muss dazusagen, dass ich auch kein großer Lachsfan bin.

– Der Smoothie war sehr lecker und auch leicht zuzubereiten.
Die geriebenen Mandeln wurden unterschiedlich aufgefasst. Für mich machten sie dieses Getränk zu etwas besonderem, aber für andere können die Mandeln störend wirken.
Trotzdem war es ein leckeres und erfrischendes Getränk.

Fazit:

Wieder ein Kochbuch mit sehr interessanten Rezepten, aber für unseren alltäglichen Gebrauch etwas zu ausgefallen.

>>>>>3 von 5<<<<< Emmis

Losing it – Alles nicht so einfach von Cora Carmack

  • Bildrechte liegen bei LYX

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Egmont LYX;  (3. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3802593642
  • ISBN-13: 978-3802593642
  • Originaltitel: Losing it
  • Preis: 9,99 Euro
  • -Werbung-
Inhalt:
Bliss ist zweiundzwanzig Jahre alt und im letzten Collegejahr. Sie scheint die Einzige zu sein, die noch Jungfrau ist, aber es ist ihr halt sehr wichtig immer die Kontrolle zu bewahren. Da hat sie es natürlich schwierig mit einer Freundin wie Kelsey, bei der Sex zum Leben dazu gehört wie das Atmen.
Jetzt möchte Bliss “es” endlich hinter sich bringen. Sie geht mit Kelsey in eine Bar und dort sucht Bliss den Mann für eine Nacht.
Nachdem Bliss keinen geeigneten Kandidaten finden kann und schon einiges an Alkohol getrunken hat, ist sie sich ihrer Mission gar nicht mehr so sicher und sie verdrückt sich in Richtung Toilette. Auf dem Weg dorthin entdeckt sie einen Mann der Shakespeare liest und sie ist hin und weg von ihm. Gerrick flirtet gleich wild drauf los und Bliss nimmt ihn mit zu sich. Mit einer fadenscheinigen Ausrede lässt sie ihn im wahrsten Sinne des Wortes mitten im Vorspiel stehen und verschwindet.
Schon am nächsten Tag sieht sie ihn wieder – er ist ihr neuer Dozent.
Meine Meinung:
Ich möchte von Anfang an sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Ich habe es an weniger als einem Wochenende durchgelesen und so etwas geht nur, wenn ich gut ins Buch komme und der Geschichte folgen kann.
Die Autorin weiß Spannung aufzubauen. Sie hat in Losing it ziemlich viel Erotik und Gefühl eingebracht, aber auch Freundschaft, Streit, Lügen und vieles mehr.
Bliss ist eine ziemlich anstrengende Person. Sie will alles unter Kontrolle haben und am besten alles total durchgeplant. Eigentlich war schon von vornherein klar, dass ihr erstes Mal dann absolut nicht spontan hinhauen kann, aber sie gibt sich wirklich größte Mühe und probiert es. Man merkt gleich, dass sie sich nicht wohl fühlt, weil sie viel zu viel denkt. Sie schafft es nicht abzuschalten und einfach den Moment zu genießen.
Am Anfang war ich ziemlich geschockt von Bliss. Da habe ich gerade erfahren, dass sie noch Jungfrau ist und schon auf den nächsten paar Seiten verhält sie sich total untypisch und wirkt wirklich billig dadurch. Die Szene in der Bar war meines Erachtens zu extrem und unpassend für diese schüchterne Frau. Es passte einfach nicht zu ihr und wirkte so unglaubwürdig.
Garrick scheint seinen Spaß mit ihr zu wollen. Er sieht gut aus, sie sieht gut aus, beide scheinen nicht abgeneigt zu sein. Obwohl er nur ein paar Jahre ist, wirkt er trotz einiger Ausrutscher ziemlich reif.
Er war immer direkt, frech, locker und doch professionell. Für mich war er auch der sympathischste Protagonist, dicht gefolgt von Bliss´ bestem Freund Cade.
Ich habe Bliss und Garrick gerne begleitet und war immer neugierig wie es weiter geht.
Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ich kann behaupten, dass es so gekommen ist wie ich es mir gewünscht habe.
Was mich dagegen sehr gestört hat war teilweise der Schreibstil. Bliss, Kelsey und Cade studieren ja Schauspiel und oft hatte man bei ganz normalen Unterhaltungen das Gefühl, dass die Autorin zu theatralisch war. Einige Unterhaltungen wirkten mir zu gestellt.
Obwohl ich ein paar Sachen bemängelt habe, hat mir das Buch wie am Anfang erwähnt sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass die Bonusstory auch als Print erscheinen wird.
Fazit:
Ein sehr gefühlvolles Buch mit einer unsicheren Protagonistin. Obwohl ich ein paar Kritikpunkte habe, bin ich doch sehr gut unterhalten worden.
4 von 5 Emmis