Geheim! Mein mädchen-starkes Eintragbuch Geheim! von Melanie Kraft

  • © TOPP, Frech Verlag

 

  • Herausgeber : Frech; 1. Edition (18. Januar 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • Taschenbuch : 208 Seite
  • ISBN-13 : 978-3772449772
  • Lesealter : 7 – 9 Jahre
  • Preis: 12,00 Euro

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Unsere Meinung:

Das Bücherpony sagt:

,,Das Buch ist cool. Ich kann meine Geheimnisse aufschreiben und einen Aufkleber draufkleben. Die Bildergeschichte mag ich auch sehr, die lese ich auch in den Pferdezeitungen am liebsten. Nicht so gut fand ich die Sachen zum Basteln.”

Die Bücherfee sagt:

Meine Große kommt so langsam in das Alter, in dem sie uns nicht mehr alles sagen möchte. Da ich weiß, dass sie in wichtigen Angelegenheiten zu uns kommt, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, denn sie kann dort werkeln und Geheimnisse aufschreiben, ähnlich wie in ein Tagebuch, nur eben aktiver. Das erste, was sie mir gezeigt hat, war der “Antrag auf mehr Taschengeld”, der aber utopisch war und abgelehnt wurde. Unsere Kinder bekommen eh viele Dinge so und wir sind der Meinung, dass ihr Taschengeld dem Alter, bzw. der Klasse angepasst ist.

Ich finde die Illustrationen toll, ebenso die Tipps, wie man sich besondere Zöpfe macht.

Fazit:

Obwohl meiner Tochter die Bastelsachen nicht so gut gefallen, sehe ich sie immer wieder mit dem Buch und ich finde es optisch und von den Fragen auch passend für ihr Alter.

5 von 5 Emmis

Fall of Legend von Meghan March

  • © LYX

 

  • Herausgeber : LYX; 1. Aufl. 2020 Edition (21. Dezember 2020)
  • Sprache : Deutsch
  • Broschiert : 352 Seiten
  • Übersetzer: Silvia Gleißner
  • ISBN-13 : 978-3736314368
  • Lesealter : 16 Jahre und älter
  • Preis: 12,00 Euro

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Inhalt:

Scarlett Priest ist in New York bekannt. In ihrem Store verkauft sie außergewöhnliche und einzigartige Dekorationen und Einrichtungsgegenstände an Leute, die sich in den Social-Media-Kanälen darstellen. Jeder soll die Möglichkeit haben, zumindest auf Fotos, ein einzigartiges und spannendes Leben zu führen. Ihre Familie ist bekannt, da der Vater ein Pharmakonzern hat und die Mutter ein bekanntes Model war.

Auf der anderen Seite ist da Gabriel Legend, der seine Vergangenheit in seiner alten Heimat gelassen hat und mit Boxkämpfen Geld machte, um ein neues Leben zu starten. Leider lief nicht alles nach Plan und nun kann nur noch Scarlett ihm helfen, sein Lebenswerk zu erhalten.

Meine Meinung:

Genauso eine Geschichte habe ich gebraucht. Obwohl Scarlett bekannt und beliebt ist (außer bei ein paar verrückten Trollen im Internet), wirkt sie sehr bodenständig. Sie träumt von einem einfach-chaotischem Leben. Ganz im Gegenteil zu ihrem versnobten Freund, der sie ständig von oben herab behandelt.

Durch eine irre Aktion von Legends Freund Bump, kommt es dazu, dass Scarlett einwilligt, Legend beim Erhalt seines Clubs zu helfen. Man spürt, dass es von Anfang an zwischen den beiden Hauptprotagonisten knistert. Ich fand es toll, dass Legend, obwohl er von den Frauen anscheinend angehimmelt wird, nie im Mittelpunkt stehen möchte. Er lebt lieber ruhig und lässt sich nicht in der Öffentlichkeit blicken, was aber auch etwas mit seiner Vergangenheit zu tun hat. Er hat einiges erlebt, einen geliebten Menschen verloren und hat Schuldgefühle gegenüber Bump. Er versucht für seine Freunde, bzw. seine Ersatzfamilie da zu sein.

Beide Protagonisten wirken zurückhaltend und gleichzeitig zueinander hingezogen. In beiden tobt ein innerer Kampf, denn sie wissen, dass der andere nichts für sie ist.

Es war toll ihre Geschichte zu verfolgen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Fazit:

Heiß! Einfach nur heiß!

5 von 5 Emmis

Sheriff Peng und die Medizin gegen Streit von Kai Renners

  • © Renners Media

 

  • Gebundene Ausgabe : 32 Seiten
  • Illustrator: Kai Renners
  • ISBN-13 : 978-3945288092
  • Leseniveau : 3 – 6 Jahre
  • Preis: 13,95 Euro

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Meine Meinung:

Sheriff Peng wohnt in der Westernstadt Klein Wildwest. Er löst Probleme mit dem Köpfchen, denn er besitzt keine Waffe. In seinem Städtchen gibt es den fiesen Piet, doch der darf die Stadt nicht mehr betreten, weil er alle geärgert hat. Nun ärgert er die Wüstentiere und Sheriff Peng nimmt sich der Sache an.

Wenn man sich Westernfilme ansieht, dann sieht der Sheriff meist grummelig und böse aus. Hier ist es ein kleiner, niedlicher Junge, der versucht Ordnung in seiner Stadt zu schaffen und auch den Tieren außerhalb von Klein Wildwest helfen mag. Er macht sich auf die Suche, denn er möchte den fiesen Piet festnehmen. Was mich am meisten beeindruckt hat und auch den Kindern sehr gut gefallen hat, war, dass der Sheriff den fiesen Piet gefragt hat, wieso er so gemein ist und erfahren hat, dass er nur durch ein Missverständnis so wurde. Piet hat sich dann entschuldigt und ihm wurde verziehen.

Dies ist nun unser drittes Buch aus der Reihe und ich liebe sie alle. Kindgerechte, zauberhafte Illustrationen, die uns die Umgebung und die Leute mit ihren Fehlern und Eigenarten doch so nahebringen.

Fazit:

Streit kann man lösen und manchmal sogar vermeiden, wenn man über die Dinge spricht. Ein süßes Buch mit interessantem und immer wieder aktuellem Thema.

5 von 5 Emmis

Weltenfänger: Die Stadt der magischen Buchstaben von Duden

Die Bildrechte liegen beim Duden-Verlag

  • Altersempfehlung des Herstellers: 5 bis 7 Jahre
  • Preis: 19,95 Euro

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Inhalt:

Dieses Brettspiel fördert den ersten Umgang mit den Buchstaben! Werde Zauberlehrling und sammle Zutaten für den magischen Zaubertrank! Ob Biber-Laus, Ohren-Wurm oder Tiger-Atem – sei fix und laufe von Haus zu Haus in der Buchstabenstadt, damit du als Erster deine Zutat in den Zauberkessel wirfst! Geheimgänge, Zaubersprüche und magische Tricks helfen dir deinen Weg abzukürzen!

Mit 2 Spielniveaus für Vorschul- und Grundschulkinder

Mit 40 Wortkarten, einem Spielbrett, 4 Holzspielfiguren, einem magischen Würfel und einem Zauberzettelblock

Meine Meinung:

Dieses Spiel ist für Vorschulkinder und Schulanfänger sehr zu empfehlen. Für unsere 8-Jährige musste man schon in die Trickkiste, mit sämtlichen Möglichkeiten die man an Verschärfungen hat greifen, um sie bei Laune zu halten. Das angegeben Alter ist aber perfekt vorgegeben.

Spielerisch Wörter lernen, die manchmal sehr komische Kombinationen ergeben, macht sehr viel Spaß! Um die Kinder bei Laune zu halten während sie warten, dass die anderen Kinder ihren Zug machen, haben sie dank des Zauberblocks viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Man kann darauf z.B. Bilder ausmalen.

Mein Fazit:

Ein sehr abwechslungsreiches und lustiges Spiel, das spielerisch Kindern im Alter zwischen 5 und 7 erste Wörter und das Schreiben beibringt.

5 von 5 Emmis

Als hätte der Himmel mich vergessen: Verwahrlost und misshandelt im eigenen Elternhaus von Amelie Sander und Beate Rygiert

  • © Bastei Lübbe

 

  • Herausgeber : Lübbe; 7. Aufl. 2017 Edition (13. Januar 2017)
  • Sprache: : Deutsch
  • Taschenbuch : 376 Seite
  • ISBN-13 : 978-3404609253
  • Preis: 10 Euro

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Inhalt:

Amelie Sander ist ein kleines Mädchen, welches von ihrer Stiefmutter gedemütigt, vernachlässigt und misshandelt wird. Immer wieder fragt sie sich, was sie getan hat und fügt sich der Frau, die sie Mama nennt. Niemals kann sie es ihr recht machen und schnell lernt sie, dass sie entweder von ihr, oder ihrem Vater geschlagen wird, denn die Stiefmutter spielt böse Spielchen.

Meine Meinung:

Als Mama war es für mich sehr schwer, dieses Buch zu lesen, denn Amelie hatte keine wirkliche Kindheit. An die Zeit vor ihrem sechsten/siebten Lebensjahr scheint sie so gut wie keine Erinnerungen zu haben und danach war da diese Frau, die sie Mama nennt. Eine Frau, die ihr alles verbietet, vom Essen, über das Spielen, bis hin zum Stuhlgang und des Waschens.

Wie oft habe ich mich gefragt, wieso der Vater nichts merkt und sein Kind vor dieser Frau beschützt, doch die Stiefmutter ist so arglistig, dass sie dem Kind einbläut, wie es sich zu verhalten hat, weil es sonst Schläge kassiert. Schnell wird sie als behindert und zurückgeblieben abgestempelt. Lehrer, Ärzte etc. glauben der Stiefmutter und nehmen es hin, dass Amelie in ihrer Gegenwart schweigt und nicht macht, was sie soll. Isoliert von Gleichaltrigen und dem Rest der Familie vegetiert sie eher dahin, als das sie lebt. Auch da habe ich mich gefragt, wieso Tanten und andere Verwandte nie mehr gedrängelt haben, um sie zu sehen. Mehrmals hat sie die Hoffnung auf eine Flucht, die jedoch jedes Mal aussichtslos ist, bis zu ihrem 21. Geburtstag. Bis dahin hatte sie keine Möglichkeit selbständig zu werden, oder erwachsen. Mit viel Hilfe und guten Freunden beginnt sie ihr Leben und ist oftmals überrascht von dem, was sie jetzt darf.

Was mir in diesem Buch leider gefehlt hat, waren die Emotionen. Es las sich, als würde eine Fremde über dieses Mädchen, diese junge Frau berichten. Ich habe keine “Unterhaltung” und kein “wohliges Gefühl” erwartet, aber es wirkte distanziert, so als habe sich die Autorin von der damaligen Amelie und dem Erlebten distanziert.

Trotz allem ziehe ich meinen Hut vor dieser Frau, die aus dem Nichts gelernt hat auf eigenen Beinen zu stehen. Die den Mut hatte weiterzumachen und weiterzukämpfen und jetzt trotz allem ihr Leben lebt.

Fazit:

Eine traurige Geschichte über eine Frau, die ohne Liebe aufgewachsen ist. Man kann nicht anders, als die Stiefmutter und den Vater zu hassen.

4 von 5 Emmis