Waffenschwestern – Das erste Buch des Ahnen von Mark Lawrence

Die Bildrechte liegen beim Fischer Verlag

  • Broschiert: 640 Seiten
  • Verlag: FISCHER Tor; Auflage: 1 (28. November 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Frank Böhmert
  • ISBN-13: 978-3596701100
  • Preis: 16,99 Euro

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Inhalt:

Nona ist kein gewöhnliches Kind und das nicht nur wegen ihres Aussehens. Sie hat auffällig schwarze Augen und Haare so schwarz wie die Nacht. Mit 8 Jahren begeht sie ihren ersten Mord und steht schon unter dem Galgen, als die Äbtissin des Klosters “Zur barmherzigen Gnade” sie vor dem sicheren Tod rettet. Im Kloster wird sie zur Kriegerin ausgebildet, doch der Mann den sie getötet hat, gehört zu einer der reichsten und mächtigsten Familie des Reichs. Sie setzen alles daran um sich an ihr und am Kloster zu rächen, doch Nona ist alles andere als leichte Beute.

Meine Meinung:

Als ich den Infotext gelesen und gesehen habe, dass dieses Buch etwas für Fans von Joe Abercrombie und Peter V. Brett ist, musste ich dieses Buch lesen.

Die brutalsten und detailliertesten Szenen, die ich bisher gelesen habe, sind von Joe Abercrombie, doch eine gewisse Brutalität lässt sich auch hier nicht von der Hand weisen. Die wichtigsten Protagonisten sind hier alle weiblich, aber dennoch sehr starke Charaktere. Wenn man bedenkt, dass es sich noch um Kinder handelt, lässt es das Buch noch um einiges härter erscheinen.

Nona hat das schwerste Los gezogen, denn was sie mit ihren jungen Jahren schon alles erleiden musste und im Laufe der Geschichte noch erleiden muss, ist nicht gerade einfach. Was mich an Nona so fasziniert, ist ihre Gabe, denn auch wenn es eine sehr zerstörerische ist, macht es sie dadurch zu etwas Besonderem. Ihre Freunde, die sie im Kloster kennenlernt und schätzt, sind auch etwas ganz Besonderes, nur eine hat mich sehr enttäuscht, auch wenn ich schon früher damit gerechnet habe, dass das passieren könnte.

Für mich ist Waffenschwestern von Mark Lawrence eines meiner Lesehighlights 2018 und ich freue mich schon auf den nächsten Teil, der ja Mitte 2019 in den Startlöchern steht!

Mein Fazit:

Fantastisch, Brutal und mit tollen Charakteren! Muss man Lesen!

5 von 5 Emmis

Die Schneeschwester: Eine Weihnachtsgeschichte von Maja Lunde

 

  • © btb

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (29. Oktober 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Paul Berf
  • Illustrator: Lisa Aisato
  • ISBN-13: 978-3442758272
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • Originaltitel: Snøsøsteren
  • Preis: 15,00 Euro

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Inhalt:

Bald hat das Warten ein Ende, denn in ein paar Tagen ist Heiligabend und auch Julians zehnter Geburtstag. Doch in diesem Jahr scheint beides auszufallen, denn die Eltern sind in ihrem Kummer gefangen und nur noch die Schatten ihrer selbst. Sie scheinen sich nicht mehr für ihre Kinder zu interessieren, denn im Sommer starb Julians und Augustas große Schwester Juni. Als Julian Hedvig kennenlernt, scheint sein Leben wieder einen Sinn zu bekommen, doch Hedvig hat ein großes Geheimnis.

Meine Meinung:

Als ich das Buch zum ersten Mal sah, war ich neugierig, denn die Aufmachung ist wirklich super. Das Buch und der Umschlag sind wirklich wunderschön. Der Schnee glitzert und das Rot erinnert an die typischen Weihnachtsfarben. Wer die Möglichkeit hat das Buch einmal durchzublättern, sollte es dringend tun, denn spätestens dann, werdet ihr es lieben. Die Illustratorin hat hier eine Meisterleistung vollbracht. Alles ist so detailreich gezeichnet und die Farben harmonieren mit den Bildern und der Geschichte.

Die Geschichte selbst ist süß und traurig zugleich, denn es geht darum, dass die Eltern von Julian depressiv wirken, verständlich, denn eine Tochter ist ein halbes Jahr vorher gestorben. Sie war krank und ihre Krankheit ist meiner Meinung nicht unbedingt ein Thema für Zehnjährige, wobei ich mir nicht sicher bin, bzw. einfach nur hoffe, dass sich Zehnjährige nicht mit solchen Themen beschäftigen.

Julian und sein Freund John verstehen sich gut, aber in letzter Zeit haben sie sich nicht viel zu sagen und sie lachen auch nicht mehr miteinander. Beide konnten mich nicht berühren, aber dafür Hedvig, denn sie strahlt immer und ist so aufgeweckt und forsch, dass man sie einfach lieben muss. Ihre Beschreibung und die Illustrationen dazu, lassen sie noch realistischer wirken. Julians Laune musste sich einfach bessern und doch machte er sich immer Sorgen um das kommende Fest.

Obwohl die Geschichte einige wirklich traurige Themen hat, war sie ganz bezaubernd und kaum, dass ich sie beendet habe, hat sich mein Mann das Buch geschnappt.

Fazit:

Eine traurig-schöne Weihnachtsgeschichte. Ein Junge, der mit der Hilfe seiner neuen Freundin den Weihnachtszauber in sein Haus zurückholen will.

5 von 5 Emmis

Explorer Academy – Das Geheimnis um Nebula von Trudi Trueit

Die Bildrechte liegen bei National Geographic

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Edizioni White Star SrL; Auflage: 1. (10. September 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-8854040113
  • ASIN: 8854040118
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
  • Preis: 14,99 Euro

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Inhalt:

Cruzs größter Traum geht endlich in Erfüllung, denn er wurde an der renommierten Explorer Academy angenommen. Hier hat er die einmalige Chance, mit 23 anderen Schülern aus der Welt, außergewöhnliche Erfahrungen zu sammeln. Doch es warten nicht nur Unterrichtsstunden auf ihn, denn als er das Tagebuch seiner Mutter findet, verändert sich sein Leben schlagartig zu einer gefährlichen Mission.

Meine Meinung:

Das Buch über Cruz und die Explorer Academy hat mir sehr gut gefallen, da es sich nicht nur um eine tolle Abenteuergeschichte handelt, sondern Kindern auch das Thema Umweltschutz näherbringen soll.

Cruz hat es in seinem Leben nicht ganz einfach, denn seit dem Tod seiner Mutter ist alles anders geworden. Er hat zwar einen Vater, der ihn über alles liebt und sich auch sehr gut um ihn kümmert, aber trotzdem fehlt etwas. Lani ist seine beste Freundin, sie ist auch so technikbegeistert wie er und er spricht seit Jahren von nichts anderem, als von der Explorer Academy aufgenommen zu werden. Doch damit beginnt auch sein erstes großes und gefährliches Abenteuer.

Die Technik, welche in der Geschichte benutzt wird, ist einfach Klasse. Ich kann nicht beurteilen ob es sich um Technologien handelt, die schon in irgendeiner Weise existieren, oder einfach nur erdacht sind. Auf jeden Fall sehr beeindruckend.

Ich finde die Geschichte sehr toll, spannend und auch gut erzählt. Es behandelt nicht nur Themen wie die Umweltverschmutzung, sondern auch Probleme die man in dem Alter der Protagonisten hat. Eine perfekte Mischung, da sich alles wie ein großes Abenteuer liest und auch anfühlt.

Mein Fazit:

Ein großes Abenteuer für junge Entdecker!

5 von 5 Emmis

Wie Eulen in der Nacht von Maggie Stiefvater

Die Bildrechte liegen bei Droemer Knaur

  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (2. November 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Katharina Volk
  • ISBN-13: 978-3426522820
  • Preis: 14,99 Euro

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Inhalt:

Jeder, dem nur noch ein Wunder helfen kann, landet auf seinem Weg bei der Familie Soria, in der Wüste Colorados. Doch die Wunder der Sorias sind unberechenbar und wer sie aus eigener Kraft nicht beenden kann, zahlt einen sehr hohen Preis. Daniel Soria wirkt seine Wunder mit der nötigen Hingabe und Ernsthaftigkeit, doch er bricht die allerwichtigste Regel seiner Familie, sich niemals in Wunder einzumischen. Dadurch entfesselt er eine Magie, die ihn töten könnte.

Meine Meinung:

Die Wölfe von Mercy Falls und Die Raven Boys von Maggie Stiefvater sind Reihen, die man meiner Meinung nach lesen muss. Daher war ich auf dieses Buch sehr gespannt und meine Erwartungen wohl auch recht hoch.

Wie Eulen in der Nacht, hat mich aber leider eher enttäuscht. Dieses Buch ist so ganz anders, als alle die ich bisher von ihr gelesen habe. Ich denke man muss sich auch darauf einlassen können, was mir aber nicht gelungen ist. Es ist eine tolle Geschichte und auch das Thema finde ich super. Die Charaktere sind auch sehr gut gelungen, doch es fehlt etwas das ich nicht in Worte fassen kann. Es gibt bei mir beim Lesen einen Punkt, der sich meistens schon relativ früh einstellt, ab dem mir die Geschichte richtig Spaß macht und das Buch zu Ende gelesen werden will. Bei diesem Buch jedoch musste ich mich von Seite zu Seite quälen und es konnte mich nicht packen.

Eine gute Geschichte, die uns in die Wüste Colorados entführt. Ein Thema das ich sehr interessant finde. Düster, voller Magie und auch Liebe und Mut verfeinern das Ganze. Ich finde auch die Charaktere sehr interessant, aber je mehr ich gelesen habe, umso verwirrender wurde alles.

Wenn ich richtig darüber nachdenke, wird das letzte Drittel nochmal interessant und es macht auch Spaß, aber der Weg dorthin ist schon sehr steinig und ich denke, dass viele Leser das Buch vorher zuklappen. Ich war auch das eine oder andere mal sehr verlockt, dies auch zu tun.

Mein Fazit:

Für mich kein typisches Buch aus der Feder von Maggie Stiefvater und daher konnte es mich auch nicht packen.

2 von 5 Emmis

Der kleine Weihnachtsteufel und der verflixte Wunschzettel von Anna Lott

Die Bildrechte liegen bei dtv

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (21. September 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Nikolai Renger
  • ISBN-13: 978-3423762311
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 7 – 9 Jahre
  • Preis: 12,95 Euro

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Inhalt:

Otibuk ist etwas kleiner geraten als die anderen Halloweenteufel und viel zu nett. Deshalb fühlt er sich im dunklen Leuchtturm, der nach Spinnenweben und Stinkepups riecht, nicht ganz wohl. Als er draußen eines Tages zwei wunderschön glitzernde Wesen entdeckt, nimmt er all seinen Mut zusammen: Er folgt den beiden und bewirbt sich beim Weihnachtsmann als Engel – leider erfolglos. Doch dann findet er zufällig den Wunschzettel eines Kindes und nutzt seine Chance. Schwuppdiwupp ist der Wunsch erfüllt. Aber damit fängt das ganze Weihnachtschaos erst so richtig an.

Meine Meinung:

Das Buch über den Halloweenteufel Otibuk, der sich in seiner Haut selbst nicht wohl fühlt und Kindern eine Freude machen will, ist mal ein etwas anderes Weihnachtsbuch.

Meine Tochter und ich finden Otibuk ganz knuffig, witzig und seine Geschichte hat uns sehr gut gefallen. Er lebt im Turm mit den ganzen anderen Halloweenteufeln, will aber anders sein, als die anderen. Als er durch ein lautes Geräusch geweckt wird und nach dessen Ursache sucht, bietet sich für ihn eine Chance sein Leben zu ändern.

Otibuk möchte Kindern eine Freude machen und als er einen Wunschzettel findet, ergreift er seine Chance, doch damit nimmt das Unglück seinen Lauf.

Wir hatten mit Otibuk sehr viel Spaß und haben viel Gelacht, da doch so einiges schief geht, dass er so eigentlich gar nicht wollte. Für die Vorweihnachtszeit ein tolles Buch zum Vorlesen, aber auch für etwas ältere Kinder, zum selber lesen. Die Illustrationen haben uns auch sehr gut gefallen, da sie das Abenteuer noch um einiges interessanter machen.

Mein Fazit:

Ein etwas anderes Weihnachtsbuch, das sehr viel Spaß macht und alle zum Lachen bringt!

5 von 5 Emmis