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Bildrechte liegen beim Loewe Verlag
- Broschiert: 240 Seiten
- Verlag: Loewe (10. März 2014)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 978-3785578643
- Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
- Preis: 9,95 Euro
- -Werbung-


Bildrechte liegen beim Loewe Verlag


© Carlsen Verlag
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Chicken House (August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551520661
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Preis: 14,99 Euro
-Werbung-
Inhalt:
Hannah ist ziemlich aufgeregt, denn auf der Party in Stellas Haus soll sie ihre Jungfräulichkeit an Freddie verlieren. Freddie sieht zwar toll aus, aber Hannah hat keine Gefühle für ihn. Sie möchte einfach nur dazu gehören und ihr erstes Mal so schnell wie möglich hinter sich bringen. Sie hat Angst und auch Schmerzen von der Enthaarung und auf der Toilette spricht sie sich selbst Mut zu. Als sie den Feuchtraum verlässt läuft sie fast in einen Jungen hinein. Sie hat ihn noch nie gesehen, ist aber gleich begeistert von ihm. Sam ist anders als die Anderen und bei ihm braucht sie sich nicht verstellen. Obwohl die Beiden sie selbst sein können, schaffen sie es nicht zusammen zu kommen. Den ganzen Sommer über treffen sie sich zufällig und verlieren sich immer wieder aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn…
Meine Meinung:
Was für ein wunderschönes Buch. Natürlich habe ich mich manchmal über Sam und Hannah geärgert, denn die Zwei machen auch wirklich alles um sich gegenseitig zu vergraulen, obwohl sie sich so vermissen und ineinander verliebt sind. Mich stört es, dass ihnen so blöde Sachen wie Aussehen, das erste Mal usw. wichtig sind, aber da auch ich einmal jung war kann ich sie gut verstehen.
Beide sind in ihrem Freundeskreis die ruhigeren und intelligenteren Typen. Trotzdem versuchen sie alles um dazu zugehören und um beachtet zu werden.
Ich als Leserin konnte die ganzen Sommerferien mit Hannah und Sam verbringen, denn das Buch ist aus der Sicht von Beiden geschrieben worden.
Neben dem Problem der Liebe macht sich jeder von ihnen Sorgen um die Abschlussprüfung, denn Hannah glaubt, dass sie Geschichte verhauen hat und Sam befürchtet, dass er Französisch nicht geschafft hat.
In Sams Freundeskreis scheint alles okay zu sein. Auch wenn seine Freunde Ben, Chris und Robin anders sind (Chris ist der Schönling und Ben und Robin sind die Verrückten), so gibt es unter ihnen nie wirklich Streit.
Bei Hannah und ihren Freundinnen Stella, Grace und Tilly (Stella ist die Arrogante, Grace und Tilly wirken ebenfalls ruhiger) sieht das schon anders aus, denn Stella stellt sich über alle Anderen und mischt sich in jedes Problem ein. Sie muss ständig der Mittelpunkt sein und ist auch einmal der Grund wieso die beiden Hauptprotagonisten nicht zueinander finden.
Stella ist mir sehr unsympathisch und das ändert sich das ganze Buch über nicht.
Witzig dagegen ist Hannahs Oma, sie scheint jetzt im Alter nachholen zu wollen, was sie in den letzten Jahren verpasst hat.
Für mich war das Buch eine super Unterhaltung. Es war witzig, traurig, schrill und ruhig zugleich.
Mein Fazit:
Ein Buch über die Probleme der Jugendlichen. Über Freundschaft und Liebe. Hier ist der Lesespaß garantiert!
5 von 5 Emmis


Bildrechte liegen bei LYX

Bildrechte liegen beim Fischer Verlag
Inhalt:
Brett ist 34 Jahre alt und hat alles was sie sich wünscht: einen Freund der mit beiden Beinen im Leben steht und seine Arbeit gut macht, einen Job in der Kosmetikfirma ihrer Mutter und ein paar tolle Freundinnen.
Sie mag ihr Leben, doch dann stirbt ihre Mutter Elizabeth und sie hinterlässt nichts als Leere und eine Wunschliste die Brett vor zwanzig Jahren geschrieben hat.
Auf dieser Wunschliste stehen zehn unerledigte Dinge und um ihr Erbe anzutreten muss sie alle Aufgaben erfüllen. Der gutaussehende Anwalt Brad steht ihr zur Seite und für jede erfüllte Aufgabe gibt es einen Brief der Mutter.
Brett glaubt, dass ihre Mutter so kurz vor ihrem Tod den Verstand verloren haben muss, denn wie soll sie in ihrer Wohnung einen Hund, geschweige denn ein Pferd halten. Zudem möchte ihr Freund Andrew keine Kinder und die Wünsche sind längst veraltert und vergessen, oder doch nicht?
Meine Meinung:
Schon als ich das erste Mal das Buch gesehen habe bin ich neugierig auf diese Geschichte geworden.
Im ersten Moment erinnerte es stark an weitere Bücher in denen es darum geht Wunschlisten abzuarbeiten und doch war es hier anders.
Man hatte das Gefühl, als wenn die tote Mutter durch ihre Briefe direkt mit ihrer Tochter spricht. Gab es von Brett Einwände, so “antwortete” Elizabeth und zerschlug diese.
Ich spürte das Familienband zwischen den beiden Frauen sehr deutlich. Die ganze Familie von Brett scheint ein einziges Chaos zu sein, denn von ihrem Vater hat sie sich nie beachtet gefühlt und einer ihrer zwei Brüder wirkt sehr gehässig und abschätzend. Ihr anderer Bruder wirkt wie die Mutter liebevoll und von daher wunderte es mich nicht, dass sie mit der Frau des lieben Bruders befreundet ist.
Mir hat die Verwandlung von Brett gefallen. Auch wenn man ihren Schmerz liest, so wirkte sie am Anfang doch sehr oberflächlich und von sich selbst überzeugt.
Nach der Testamentseröffnung war sie niedergeschlagen, deprimiert und wirkte oft hilflos, aber das war auch der Punkt an dem sie meiner Meinung nach einer neuer Mensch wurde.
Nach und nach erfüllt sie die Wünsche, die mal ihre eigenen waren und erinnert sich an das kleine Mädchen das sie einmal war.
In der Zeit in der ich sie begleiten durfte hat sie einiges verloren, aber noch viel wichtigere Dinge dazu gewonnen.
Sie hat gelernt zu lieben und sich nicht mit Kompromissen abzufinden, mit der Angst, dass “danach” vielleicht nichts anderes mehr kommt. Sie wurde mit der Zeit immer selbstloser und hat nicht nur für sich gekämpft.
Brett hat viel Gutes getan und anderen sehr geholfen und auch sie hat einige Scheiben Glück zurückbekommen.
Es lohnt sich also nicht immer nur auf sich zu schauen, sich aber trotzdem nicht selbst zu verlieren.
Mein Lieblingscharakter war übrigens Dr. Garrett Taylor. Er war lange Zeit im Hintergrund und trotzdem immer präsent. Genau wie Brad war er witzig und ein guter Zuhörer.
Obwohl mich der Anfang des Buches nicht mitreißen konnte hat mir hat die Geschichte über Freundschaft, Familie, Mut, Glück und Liebe sehr gut gefallen und wer weiß, vielleicht gab es sogar ein Happy End…
Fazit:
Die Geschichte einer Frau die aus ihrer oberflächlichen Welt ausbricht um die wahre Welt kennenzulernen und eine Mutter die ihrer Tochter nach dem Tod eben diese Welt zeigt.


© Hölker
Ihr könnt das Buch natürlich direkt über den Verlag bestellen.
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Inhalt:
In Grüße aus meiner Küche findet ihr ein paar interessante Gerichte hübsch hergerichtet.
Der Inhalt ist grob unterteilt in:
– Süß
– Salzig
– Do it Yourself (DiY)
In der süßen Kategorie findet man zum Beispiel Granatapfel-Himbeer-Thymian-Marmelade,
Spitzen-Kekse, Mini-Möhren-Gugelhupf, Fruchtige Müsliriegel, und Erdbeer-Zitronen-Bowle.
Bei Salzig gibt es allgemein die herberen, oder deftigeren Gerichte und Soßen.
So findet man hier z.B. eine Scharfe Maissuppe, Pink Pesto, BBQ-Sauce und Oliven-Rosmarin-Brot.
Im letzten Abschnitt, dem DiY gibt es etlichen Kopiervorlagen, die entweder hübsche Anhänger, oder Flaschen/Gläseretiketten sind und man erfährt, wie man Gläser am besten sterilisiert.
Meine Meinung:
Es geht in diesem Buch nicht darum die kompliziertesten und aufwendigsten Geschenkverpackungsmöglichkeiten aufzuzeigen, sondern um wirklich Grüße aus der eigenen Küche zu verschicken. Ein hübsches Band um die Plätzchentüte, eine schöne Etikette auf dem Marmeladenglas machen aus einem einfachen 08/15-Glas, oder einem Beutel ein hübsches und liebevolles Geschenk mit leckerem Inhalt.
Ich würde nicht behaupten, dass dieses Buch die aussergewöhnlichsten Rezepte hat, aber das habe ich auch nicht erwartet.
Mir ist es ganz recht, wenn ich Rezepte mit wenig Zutaten finde, die einfach nachzumachen sind.
Wir (mein Mann und ich) haben uns an folgenden Rezepten probiert:
1. Glückskekse (S. 19)
2. Geflochtene Hefekränze (S. 39)
3. Kalte-Schnauze-Happen (S.46)
Zu 1.
Die Glückskekse klangen ziemlich interessant. Da wir gerne die Glückskekse beim Chinesen essen, haben wir uns erst einmal so etwas vorgestellt. Diese sind aber rund und mit Haferflocken. Obwohl wir ja immer wieder mal backen (natürlich auch Plätzchen, denn die liebt der Bücherwichtel), war es das erste mal, dass wir mit Haferflocken gebacken haben. Die Kekse sind knusprig, aber nicht hart.
Wenig Zutaten und bis auf das Schokolade hacken auch wenig Zeitaufwand für ein tolles Resultat.
Ich habe ein durchsichtiges Geschenktütchen genommen und einen Schneebesenanhänger vom Backbuben drangehangen. (Gabs als “Trostpreis” bei einem Fotowettbewerb)
Begeistert!
Zu 2.
Okay, der ist ein bisschen dunkel geworden, aber das hat man nicht geschmeckt. Es war übrigens auch unser erster Hefekranz. Aus dem Teig kamen vier Stück raus. Beim nächsten mal (ja, die werden noch öfter gebacken) werden wir wohl dünnere und kleinere Kränze machen, so dass wir dann 8 Kleine haben. Pur, oder mit Marmelade einfach wunderbar. Einen haben wir verschenk. Ein Band zur Schleife gebunden, ein Küchengruß dazu und dann eingepackt.
Hefeteige muss man viel kneten und dann auch wieder gehen lassen. Hier hat man natürlich mehr Arbeit und muss auch mehr Zeit einrechnen, aber das lohnt sich definitiv. Beim nächsten mal kommt wohl auch noch Zuckerguß oben drauf und als Alternative noch Rosinen mit rein.
Begeistert!
Zu 3.
Bei den Zutaten stand Zucker, aber es wurde im Rezept nie erwähnt, dass es mit dazu soll. Wir haben ihn eh ganz weggelassen. Diesesmal haben wir gleich Kuvertüre genommen und die Masse wurde auch etwas (im Gegensatz zu den gleich unten erwähnten Trüffelpralinen). Die Happen waren
einfach und schnell zugerichtet, ich frag mich nur, wer die essen soll, denn auch ohne Zucker sind sie einfach viel zu süß.
Geht so!
Zusätzlich haben wir versucht die Trüffelpralinen von S.42 zu machen. Leider ist die Creme absolut nicht festgeworden und auch weitere Tipps, die wir im Internet gefunden haben, haben nicht mehr geholfen. Laut Internet wäre da eine Kuvertüre am Besten gewesen, im Buch steht leider nur “Zartbitterschokolade”. War aber nicht schlimm, muss ja nicht alles klappen. Nicht geklappt hat leider auch Das Basilikum-Knoblauchöl von S. 91. Es hat am Anfang super gerochen, aber anscheinend ist es zu heiß geworden, denn es war viel dunkler als auf der Abbildung und hat hinterher nicht mehr so toll gerochen.
Als nächstes wollen wir uns an dem Zwiebel-Chutney (S. 84) versuchen. Die Zutaten haben wir schon eingekauft. Jetzt müssen wir nur noch die Gläser sterilisieren.
Fazit:
Ein hübsches Buch mit Rezepten und Ideen aus der Küche. Sicherlich nicht perfekt, aber mit ein paar sehr schönen Anregungen.