Nähen mit Jersey für Babys und Kids Kinderleicht! von Pauline Dohmen

  • © TOPP

  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Frech; Auflage: 1 (18. Januar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3772464027
  • Preis: 16,99 Euro

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Buch inklusive:

• wunderschöne, farbenfrohe Modelle für Babys und Kinder bis ca. 8 Jahren (Größe 56-134)

• 2 Schnittmusterbogen – entwickelt von einer Mutter für Mütter

• Ausführliche Näh-Anleitungen, geeignet auch für Nähanfängerinnen.

Meine Meinung:

Seit nicht mal 1,5 Jahren nähe ich mittlerweile. Viele Sachen fallen mir noch schwer und ich mache immer noch regelmäßig Fehler und deswegen wollte ich “Nähen mit Jersey KINDERLEICHT!” haben um noch etwas mehr Übung zu bekommen.

Wer sich im Bereich Schnittmuster auskennt der weiß, dass Klimperklein bekannt ist und wirklich tolle Schnittmuster hat.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt: Babygrößen von 56-92 und Kindergrößen von 98-134.

Wirklich sehr positiv ist, dass die Schnittmusterbögen die richtige Größe haben. Oftmals ist es so, dass man sich die Schnittmuster vergrößert kopieren muss (finde ich persönlich sehr unpraktisch).

Meine Tochter durfte sich selbst etwas aus den Kindergrößen aussuchen und wollte das Raglanshirt-Kleidchen “Stars & Stripes”. Sie hat sich auch den Stoff aus unserem Stoffschrank ausgesucht und hinterher gab es ärger, weil auf ihrem Kleid keine Sterne sind 🙂

Viele der Begriffe habe ich zum ersten Mal gehört/gelesen und zum Glück war einiges hinten im Buch bildlich beschrieben. Einige Sachen wurden aber nur kurz als Text aufgeschrieben und sorgten für hilflose Situationen. Ich habe mich Aufgrund der Jahreszeit für kurze Ärmel entschieden und bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden.

Als zweites Teil habe ich “Für Sommertage kurze Hose mit Fronttaschen und angesetztem Bund”

genäht. Da mir Sweatshirtstoff zu dick für die heißen Tage war, habe ich auch hier Jersey gewählt. Da wir überwiegend Motivstoff haben, gab es auch hier Abweichungen. Den Bund habe ich mit der gleichen Bündchenware abgesetzt wie den Taschenrand.

Obwohl ich schon oft Hosen genäht habe, war dies mein erster Versuch mit Taschen. Ich fand die Taschenanleitung gut erklärt und habe das auch relativ gut hinbekommen (wobei ich mich gefragt habe, wieso ich 20cm Bündchenware in der Länge für die Tasche brauchte).

Ich denke, dass ich noch mindestens ein weiteres Kleidchen für den Sommer nähen werde und auch weitere Sachen (auch von den Babygrößen) ausprobieren werde.

Fazit: 

Süße Schnittmuster für die Kleinen und Kleinsten. Nicht alles war mir ausreichend erklärt, aber einige Sachen dafür umso besser.

Reinen Nähanfängern würde ich nicht zu dem Buch raten, allen mit etwas Übung dagegen schon.

4 von 5 Emmis

Stoff gekauft bei: Online Stoffe Werning

Lizenzrechte für das Foto (Kleid) liegen bei Disney  und ich hoffe ich darf es zeigen. Es dient nicht zu Verkaufszwecken, sondern wird von unserer Kleinen getragen. Ansonsten bitte kurz eine Mail schicken!

Genäht: Mein “neues” Hobby

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wirklich wo ich anfangen soll, aber ich versuche es:

Seit ich denken kann hat meine Lieblingsoma unsere Sachen umgenäht. Sie hat sie gekürzt, neue Reißverschlüsse eingebaut, geflickt, gestopft und was sonst noch alles anstand.

Ich fand das zwar praktisch, aber es hat mich nicht interessiert.

Am 08.05.2012 ist sie dann (für mich ganz unerwartet) gestorben und in meiner Trauer habe ich geholfen ihre Wohnung leer zu räumen und zu schauen, was ich von ihr haben möchte.

Da stand sie dann: Omas alte Nähmaschine! Ich war mitten in der Schwangerschaft und so langsam dachte ich wie ein Hausmütterchen. Für mich war klar, dass ich die Nähmaschine haben möchte und so habe ich das gute Stück mitgenommen. Ebenso eine große Kiste mit Knöpfen, einen Nähkasten und eine große Kiste mit Garn.

Schön und gut, aber ICH KONNTE NICHT NÄHEN. 

Also stand die Nähmaschine erst einmal auf dem Schrank und ich hab mir gesagt, irgendwann mache ich einen Nähkurs und dann näh ich (vielleicht).

Es wurde 2013.

Es wurde 2014.

Es wurde 2015.

Bei BloggdeinBuch gab es ein Buch für Nähanfänger ab 8 und da ich 8+8+8+ .. ach lassen wir das… bin, habe ich mich auf dieses Buch beworben und mir vorgenommen das Nähen zu testen, falls ich es bekomme.

Ich habe es bekommen und (ich glaube) am 17.01.2015 zum ersten Mal eine Nähmaschine getestet.

Die Anleitung der Maschine war dabei und so saß ich dann erst einmal über eine Stunde davor und habe versucht den Unterfaden einzufädeln.

Man mag es kaum glauben, aber es hat geklappt. Ich habe angefangen mit ein paar Beanies und Loops.

Dann mal ein Halstuch und dann… ging die Nähmaschine kaputt. MIST! Dabei hatte ich gerade noch ein Hobby gefunden das mir Spaß macht.

W6 N6000 (Stickarm ist nicht auf dem Bild)

Es musste eine neue Nähmaschine her. Preislich muss ich sie mir leisten können (hatte ich doch Geburtstags- und Weihnachtsgeld weggelegt). Nehme ich eine ganz einfache? Eine Computergesteuerte? Eine mit Stickmöglichkeit?

Ein paar Wochen haben wir dann überlegt, weil ich den Bücherwichtel natürlich mit einbezogen habe und dann habe ich mir meine NähSti gekauft.

Eine Nähmaschine mit Stickfunktion (Rahmen 10×10).

Vorher habe ich nur eine Nadel genutzt und Omas altes Garn.

Äh,äh. Das geht jetzt nicht mehr. Es wurde zu W6-Spulen geraten (vorher hatte ich welche aus Metall) und Garn sollte Qualitätsgarn sein. Auch das habe ich gekauft. Jetzt fehlten mir ewig die richtigen Sticknadeln und “Fingerverband”, damit das Garn nicht hüpft und das Stickbild zerstört.

Macht nichts, denn ich habe einfach weiter genäht.

Wieso ich euch das alles erzähle und zeige?

Ein paar Mal, habe ich euch die genähten Teile schon im Neuzugängepost gezeigt und ich würde sie euch gerne weiter zeigen.

Ich habe lang überlegt ob ich einen eigenen Blog nur mit Nähsachen mache, aber das Nähen selbst raubt schon einiges an Zeit und einen Blog aktiv betreiben kostet ebenfalls Zeit und deswegen habe ich mich GEGEN einen weiteren Blog entschieden.

Einige werden das vielleicht nervig finden. Andere finden das interessant und wiederum andere kommen vielleicht nur, weil sie die Nähsachen sehen wollen.

Vielleicht erklärt dieser Beitrag auch, wieso es etwas ruhiger geworden ist. Ich lese immer noch gern und versuche auch viel zu lesen, aber falls ihr mal ein paar Tage nichts von mir hört, dann bin ich entweder müde, oder man findet mich unter einem Berg an Stoffen.

Was haltet ihr von meinem neuen Hobby? 

Liebe Grüße,

eure Bücherfee

Durchstarten an der Nähmaschine von Michaela Drosten

  • Bildrechte liegen bei Edition Michael Fischer

  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Edition Michael Fischer
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3863552268
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre
  • Preis: 16,99 Euro
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BloggdeinBuch: Link! 

Inhalt: 
Durchstarten an der Nähmaschine für Kinder ab acht enthält über 20 Nähideen.
Das Inhaltsverzeichnis ist in folgende Themen unterteilt:
– Werkzeuge
– Materialien
– Grundlagen
– Dein NähführerscheinProjekte:
– Für dein Zimmer
– Für deine Hobbys
– Für dich
– Für deine Familie
– Für deine Freunde

Tschüss! Danke und Über die Autorin
Vorne im Buch gibt es 3 Atelyeah-Labels zum annähen und hinten ist ein Vorlagebogen zum rausnehmen.

Meine Meinung:

2. Wende-Beanie

Als “Durchstarten an der Nähmaschine” bei BloggdeinBuch zur Auswahl stand war mir klar: Da muss ich mich bewerben. Wenn ein Buch für Kinder ab acht ist, dann müsste es auch für mich als absoluter Neuling gut sein.
Bis dahin hatte ich meine alte, geerbte Nähmaschine noch nicht einmal ausgepackt.
Ich habe mir erst einmal zwei Projekte im Buch ausgesucht und war wunderschöne Stoffe shoppen. Nachdem ich die Nähmaschine entstaubt habe und die Fäden endlich eingefädelt hatte ging es los.
Vorlage her, Wende-Beanie in klein abgezeichnet, auf den Stoff übertragen, ausgeschnitten und nach Anleitung genäht. Die erste Beanie war aus Stoffen die ich mir ertauscht habe, damit ich den guten Stoff nicht gleich wegwerfen kann. Das Problem war: Die Beanie wurde toll, sie war nur zu klein. Ich kann auch jetzt noch nicht sagen, wieso die Beanie die vom Kopfumfang passen müsste nicht gepasst hat. Bei der zweiten Mütze hatte ich das gleiche Problem. Die dritte Mütze habe ich dann gleich eine Nummer größer genäht und sie sitzt gut. Ich habe keinen Sweatstoff genommen, sondern beim zweiten und dritten Mal Jersey.

3. Wende-Beanie und 1. Loop

Danach habe ich mich am Loop versucht.

1. Beanie mit Bund

Da habe ich nur die MP3-Tasche weggelassen, weil die für uns überflüssig war. Der Loop war natürlich für unsere Kleine viel zu groß, aber man darf nicht vergessen, dass das Buch für Kinder ab acht ist und unsere Maus ist erst 28 Monate alt. Meiner Schwester hat er gefallen und so wird er jetzt wenigstens getragen.

Ich habe danach noch etwas rumprobiert und eine Beanie mit Bündchen genäht. Dazu habe ich das Schnittmuster ein bisschen abgeändert.

Gestern habe ich dann den zweiten Loop gemacht. Meiner Mutter haben zwei Stoffe besonders gefallen und so hatte ich einen Grund etwas zu nähen (Kinderloop folgt dann in Kürze auch noch).

2. Loop

Ich habe noch ein Nadelkissen aus dem Buch gemacht. Das war wohl mein schwierigstes Projekt, da man den Stoff dabei immer wieder drehen musste.

All die Sachen habe ich in weniger als 1,5 Wochen gemacht. Das Buch war eine tolle Hilfe für mich als Anfängerin. Mehr als diese drei Projekte werde ich aus dem Buch nicht machen, da die Sachen wirklich für Kinder ab acht sind und die meisten Dinge davon für mich als Erwachsene und für unsere Kleine momentan unbrauchbar sind. (Das wusste ich natürlich vorher und werde es nicht mit in die Bewertung fließen lassen!)

Was mir jedoch gefehlt hat waren meines Erachtens wichtige Informationen wie die Stiche.
Es ist zwar eine Stichlänge- und breite angegeben, aber mittlerweile habe ich im Internet und in einem anderen Nähbuch entdeckt, dass man gerade bei Jerseystoff (der in diesem Buch viel vorkommt und mit dem ich gerne arbeite) mit Zickzackstichen oder Stretchnadeln nähen soll. Damit bleibt die Naht dann genauso elastisch wie der Stoff selbst. Das ist natürlich gerade bei den Wende-Beanies wichtig.
Vorne im Buch steht, dass es bei vielen Stoffen besser ist mit einem Zickzackstich zu nähen, aber wie soll ein Anfänger entscheiden ob es gerade jetzt besser ist?
Bis auf diese wichtige Sache fand ich das Buch gut verständlich.
Die Labels am Anfang finde ich persönlich überflüssig, denn ich möchte ja in meine genähten Sachen keine fremde Werbung einnähen.

Fazit:
Ein interessantes Näh-Einsteigerbuch, dass nicht nur für Kinder geeignet ist, in dem aber natürlich überwiegend Anleitungen für Kinder stehen. Leider fehlen ein paar wichtige Informationen zu Stichen/Nadeln.
Mit diesem Buch konnte ich auf jeden Fall mein Nähinteresse wecken und ich bin froh so tolle und einfache Anleitungen für Loops und Wende-Beanies gefunden zu haben.

4 von 5 Emmis

DIY – Geschenkanhänger basteln

Heute habe ich einmal etwas ganz anderes für euch: Geschenkanhänger!

DIY – 1

Unsere Tochter ist jetzt etwas über zwei Jahre alt und sie liebt es Geschenke auszupacken. Das Problem ist: Wie können wir ihr am Schönsten und Einfachsten zeigen, welches Geschenk für wen ist?
Anhänger schreiben bringt nicht viel, denn dann müssen wir selbst nachschauen.
Also kam mir die Idee, dass ich gerne Fotoanhänger dafür hätte, denn auf Fotos erkennt sie ihre Familie ja auch sofort.

Da ich gerade ein Fotobuch bestellt habe, habe ich noch flott ein paar Fotos rausgesucht, ganz einfach in Paint zusammen gestellt und bestellt. (Einige der Fotos waren recht dunkel, aber man kann alle Personen erkennen.)
Auf jedes Foto habe ich 8x den jeweiligen Kopf gesetzt. (Einfach in Paint immer auf kopieren und einfügen)
Das Bild “DIY – 1” zeigt einen Teil der Fotos.

Dann habe ich die jeweiligen Köpfe ausgeschnitten und auf verschiedenfarbige Pappe geklebt und danach etwas großzügiger und unterschiedlich ausgeschnitten, so dass ich sie danach auch abwechslungsreich gestalten konnte. Das geht sicher auch noch besser, denn ich habe alles mit der Schere geschnitten und nicht mit dem Schneidegerät.

DIY – 2

Dann folgen noch ein paar silberne und goldene Klebesterne die ich in meinen Bastelutensilien gefunden habe. Bei einigen Anhängern habe ich dann mit Glitter Glue ein paar Punkte und Streifen gemalt und Weihnachtswünsche geschrieben. Glitter Glue sind Effekt-Stifte die flüssig sind und glitzern. Wenn ihr mit diesen gemalt, oder geschrieben habt brauchen sie eine Weile zum trocknen.
Einen Teil der fast fertigen Anhänger seht ihr auf dem Bild “DIY – 2”.

DIY – 3

Der Rest ist ebenso einfach: Loch in eine Ecke der Anhänger und ab an das Geschenkband. Die Löcher habe ich mit einem Locher gemacht, aber beim nächsten Mal würde ich wohl meinen Einschlagstempel hernehmen und meine schönen bunten Ösen einsetzen.
Bei einigen habe ich keine Löcher gemacht und sie einfach so mit Klebeband aufgeklebt. Auch da gibt es die Möglichkeit die Streifen hinter den Anhänger zu kleben und nicht drüber.

Auf dem letzten Foto “DIY – 3” seht ihr nun ein paar der Möglichkeiten.
Wie schon gesagt, die Anhänger lassen sich kostengünstig, schnell und mit wenigen Materialien herstellen.

Meiner Familie gefallen sie und ich bin ganz sicher, dass unsere Tochter an Weihnachten nun genau weiß, wer welches Geschenk bekommt.

Falls ihr die Idee toll findet und nachbasteln wollt, würde ich mich sehr über Fotos von eurer Bastelarbeit freuen.

Liebe Grüße,
Steffi

Ich bin der Sammelbeitrag für die Übersicht und Fotos.