Über Buecherfee

Mutter von zwei zauberhaften Zicken, anstrengende Ehefrau, kreativ, eigensinnig, humorvoll (vor allem sarkastisch!), zwischen 30 und 40 Jahre alt (körperlich älter, vom Verhalten jünger :D), Zockerin und vor allem ein Bücherwesen.

A House Divided, Band 1: Ein gefährliches Erbe von Haiko Hörnig

  • Bildrechte liegen beim Carlsen Verlag

  • Taschenbuch: 96 Seiten
  • Verlag: Carlsen (30. Mai 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Marius Pawlitza
  • ISBN-13: 978-3551713124
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Preis: 12,99 Euro
  • Das ist der erste Teil einer Reihe
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Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

Man muss sich vorstellen, dass man ein Haus von seinem Onkel erbt, von dem man bisher nicht einmal wusste, dass es ihn gibt. Dann muss man sich noch vorstellen, dass dieser Onkel ein sehr bekannter Magier ist, dessen Haus ein ewig hoher Turm ist, der bis zum Dach voller Mysterien und noch vielen anderen komischen Dingen, vollgepackt ist.
Ein Turm, in dem ein Geheimnis steckt, das nicht nur die Bewohner bedroht, sondern die ganze Welt.
Man muss sich selber die Frage stellen, was man tun würde. Doch für Henrietta Achilles bedeutet es nur eines, Einziehen.

Meine Meinung:

Das ist jetzt mein zweiter Comic bzw. Graphic Novel von Carlsen und ich bin sehr begeistert.
Meine Comiczeiten sind zwar eigentlich schon lange vorbei, aber ich bin für Neues auf diesem Gebiet immer offen.
Das wichtigste für mich an einem Comic ist, dass das Zusammenspiel aus der Geschichte und den Illustrationen harmonieren. Das ist bei A House Divided sehr gut gelungen.
Auch Fantasyfans sind hier an der richtigen Adresse, denn die Geschichte handelt von einem sehr mystischen Haus und die Gegend in der es steht, hat auch so seine Eigenheiten.
Das Haus ist eher ein großer Turm, der früher einmal einem sehr bekannten und mächtigen Magier gehörte. Doch dieser ist leider verstorben und die einzige Erbin ist die Nichte des Magiers, Henrietta Achilles. Nur wusste sie bisher nichts von ihrem geheimnisvollen Onkel.
In diesem Haus gehen sehr merkwürdige Dinge vor sich und es leben auch ganz komische Gestalten darin.
Nicht nur Quicheraubende Banditen leben dort, sondern auch viele Soldaten und es herrscht Krieg. Doch verbirgt sich darin auch ein Geheimnis, das nicht nur alle innerhalb des Hauses bedroht, sondern die ganze Welt.
Die Zeichnungen erinnern etwas an die Studio Ghibli Filme, aber auch ein bisschen an Disney. Ich würde es als gelungene Mischung bezeichnen.
Definitiv ein Hingucker, mit viel schwarzem Humor.

Mein Fazit:

Fantastischer Einstieg in eine Graphic Novel Reihe voller Zauberei und tollem schwarzen Humor

5 von 5 Emmis

Die Seelenlosen: Die Stadt der Maschinenmagie 1 von Tanja Meurer

  • Bildrechte liegen beim Incubus Verlag

  • Taschenbuch: 704 Seiten
  • Verlag: Incubus Verlag; Auflage: 1 (21. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3945569023
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Preis: 16 Euro
  • Das ist der erste Teil einer Reihe 
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Inhalt:

Nach vielen Jahren kehrt der Kriegsveteran Gwenael Chabod zurück in seine Heimat Valvermont um dort als Commandant über alle Garnisonen zu dienen.
Mit seinem geliebten Orin, ein Priester orcischer Abstammung, an der Seite wird er Zeuge als sich vor ihren Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt.
Nicht lange nach diesem Schauspiel, wird eine junge Frau bestialisch ermordet und es gibt nur einen Zeugen. Jaleel.
Als er Gwenael von dem Mord berichtet, deckt er grauenvolles auf und schwebt dadurch selbst in Gefahr. Zusammen mit vielen neuen Verbündeten jagt er den Mörder, ohne zu ahnen was wirklich dahintersteckt.

Meine Meinung:

Als ich gelesen habe, dass von Tanja Meurer ein neues Buch erscheint, war mein erster Gedanke, dass ich es unbedingt lesen muss.
Ich habe bereits die Bücher Glasseelen und Der Rebell gelesen und war davon mehr als begeistert.
Die Mischung aus Fantasy und Steampunk ist bei “Die Seelenlosen” mehr als gelungen.
Was mir wieder aufgefallen ist, dass die Autorin auch hier wieder sehr blutig geschrieben hat, was mir auch sehr gut gefiel. Daher finde ich auch das angegebene Alter mehr als berechtigt.
Die Geschichte handelt von Gwenael Chabod, der im Krieg sehr schwer verletzt wurde und nach sehr vielen Jahren in seine Heimatstadt Valvermont zurückkehrt. Dort soll er als Commandant über die Garnisonen seinen Dienst antreten. An seiner Seite, ist Orin, ein Priester orcischer Abstammung und sein Geliebter.
Als die beiden dort ankommen, geschieht vor ihren Augen etwas seltsames. Ein Mann verwandelt sich vor ihren Augen in eine seelenlose Kreatur. Nicht lange nach diesem Vorfall geschieht ein bestialischer Mord an einer Frau und es gibt nur einen Zeugen. Jaleel.
Zusammen mit Jaleel und einigen anderen verbündeten jagen sie den Mörder, doch keiner ahnt was wirklich dahintersteckt.
Was für mich diese Geschichte so interessant macht, ist das Thema selbst und ganz besonders die Steampunk Elemente. Diese Elemente haben mich auch schon bei Glasseelen in ihren Bann gezogen.
Es gibt selten etwas, das mich so in seinen Bann zieht. Hier kommt noch der magische Effekt hinzu, der alles noch etwas außergewöhnlicher macht.
Die Geschichte wird rasant und spannend erzählt, es gibt aber auch Liebe, Romantik und gleichgeschlechtliche Erotik.
Wo der erotische Teil eher kurz gehalten ist, sind die Gefühle der Protagonisten allzeit gegenwärtig und spielen immer eine große Rolle bei vielen Entscheidungen.
Ich kann nur eines dazu sagen, weiter so!

Mein Fazit:

Die Seelenlosen ist ein sehr spannendes und außergewöhnliches Buch voller Magie, Steampunk und Erotik!

5 von 5 Emmis

,,Hallo”, sagt die Katz von Mies van Hout und Christian Schenker

  • © Aracari Verlag

  • Broschiert: 32 Seiten
  • Verlag: aracari; Auflage: 1 (31. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Mies van Hout
  • ISBN-13: 978-3905945577
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 24 Monate – 4 Jahre
  • Originaltitel: Poesje Mauw
  • Preis: € 17.90 (D); € 18.40 (A); CHF 22.90 (CH)
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Meine Meinung:
Bei dem Buch ,,Hallo”, sagt die Katz haben die Autorin und Illustratorin Mies van Hout und der ehemalige Kindergärtner und Musiklehrer Christian Schenker zusammen gearbeitet.
Von Mies van Hout stammen der Text und die Zeichnungen und Christian Schenker hat eine CD mit klassischen und modernen Kinderliedern eingesungen.
Das Buch sieht interessant aus. Obwohl mich die unrealistischen und oftmals eckigen Illustrationen nicht ansprechen, ähneln sie auf dem ersten Blick doch ein wenig der “Raupe Nimmersatt” und die hat es geschafft berühmt zu werden.
Farblich gefallen mir die Zeichnungen dagegen sehr gut, denn sie sind sehr farbenfroh und alle so bunt wie das Cover.
Auf jeder Doppelseite wird ein kurzer Abschnitt aus jedem Lied als Zeichnung dargestellt.
Wirklich umgehauen haben uns die Lieder, denn Christian Schenker versteht es seine Hörer mitzureißen.
Unsere Kleine konnte einige Lieder schon sehr schnell mitsingen und dabei ist sie immer in Bewegung. Auch wir als Erwachsene finden den Rhythmus, die Melodien und die Lieder als recht flott.
Ich denke, dass das Lied “Zappelfische” unsere Kleine am meisten begeistert hat, denn das singt sie (genau wie “Alle meine Entchen”) am liebsten.
Fazit:
Auch wenn mich die Illustrationen nicht ansprechen, so kann mich die Farbwahl und natürlich die Musik auf der CD (inkl. Liederheftchen) überzeugen. Unsere Tochter und wir haben viel Freude mit dem Buch.
4 von 5 Emmis

Mein liebstes Klavierbuch von Christine Georg

  • © arsEdition

  • Pappbilderbuch: 22 Seiten
  • Verlag: arsEdition (26. Januar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Christine Georg
  • ISBN-13: 978-3845813899
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 14,99 Euro
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Meine Meinung:
“Mein liebstes Klavierbuch” ist nicht wie vielleicht erwartet ein Oster-Liederbuch, denn auch wenn unter Anderem ein Hase und ein Schaf musizieren, geht es Allgemein um Kinderlieder.
Unsere Tochter hat sich das Buch als erstes geschnappt, scheinbar wahllos ein paar Tasten gedrückt und “Alle meine Entchen” gesungen. Auch wenn dieses Lied NICHT in dem Buch ist, hat es sie angeregt musikalisch zu sein.
Das Buch lässt sich hinten Ein- und Ausschalten. Es gibt ein Batteriefach (es sind welche drin, man kann also gleich loslegen), das man öffnen kann, falls das “Klavier” anfängt zu leiern. Dort gehören drei Knopfzellen rein.
Unsere Kleine wollte, dass ich ihr die Lieder vorspiele und singe und das habe ich versucht.
Obwohl ich als Kind Blockflöte gelernt habe, bin ich nicht sehr musikalisch. Ich habe unserer Tochter immer schon Schlaf- und Kinderlieder vorgesungen und das hat ihr gefallen.
Hier aber zu singen und die farbigen Punkte auf dem Klavier zu drücken, wirkt erst recht unmusikalisch.
Das Buch selbst ist aus dicker Pappe und ziemlich robust. Den Ton empfindet unsere Kleine als ziemlich laut, von daher würde ich das Buch auch wirklich erst ab der empfohlenen Altersangabe von 3 Jahren nutzen lassen.
Im Buch befinden sich 10 verschiedene Lieder, die ich überwiegend mit dem Frühling und dem Sommer verbinde, aber auch ein Schlaflied gibt es.
Die Illustrationen von Christine Georg haben es mir angetan, denn sie sind sanft und verspielt. Die Farben wirken sehr warm und es sind ausschließlich Tiere zu finden.
Uns macht es Spaß die Lieder zu singen und auf die Tasten zu drücken und falls man mal die falsche Farbe erwischt, wird es eine lustige Melodie.
Einziges Manko, und dafür muss ich leider auch einen Punkt abziehen, sind die Farbpunkte die auch die “Berührungssensoren” unter dem Papier haben. Man muss genau auf den Punkt drücken und das auch etwas fester, damit das Buch reagiert. Schöner wäre es hier gewesen, wenn die Sensoren etwas größer unter den Tasten liegen und schneller reagieren würden.Fazit:
Wir fanden das Buch toll, denn obwohl die Musik manchmal zu langsam für die Lieder ist, weil wir nicht schnell genug drücken können, hat uns das Singen und Spielen Spaß gemacht. Eine tolle Idee, ältere Kinderlieder so zu verpacken.

4 von 5 Emmis

Der Glasmurmelsammler von Cecelia Ahern

  • Bildrechte liegen beim Fischer Verlag

 

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: FISCHER Krüger (18. November 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Christine Strüh
  • ISBN-13: 978-3810501523
  • Originaltitel: The Marble Collector
  • Preis: 19,99 Euro/ 20,60 Euro (AT)
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Inhalt:
Sabrina Boggs besucht regelmäßig ihren Vater im Pflegeheim. Dort ist er seit ca. einem Jahr, denn damals hatte er einen Schlaganfall. Seit dem kann er sich nicht mehr an alles erinnern.
Als er Kisten ins Heim bekommt schaut Sabrina sie nach und merkt, dass etwas fehlt. Sie macht sich auf die Suche nach den fehlenden Sachen und findet ein Stück Vergangenheit und vielleicht auch eine neue Zukunft.
Meine Meinung:
Cecelia Ahern ist die Autorin, die mich mit ihren Büchern schon sehr lange begleitet. Jedes Buch von ihr wird gelesen und meist auch geliebt. Bei diesem Buch kann ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat, mir aber die Emotionen gefehlt haben die es in diesem Buch eh nur minimal gab.
Sabrina wirkt wie ein Eisklotz, nicht bösartig aber gleichgültig.
Von Fergus, als Vater und Ehemann von Gina, erfährt man nicht sonderlich viel, dafür aber von seiner Kindheit. Diese verbrachte er zum größten Teil ohne Vater, dafür aber mit Mutter, Stiefvater und vielen Geschwistern.
Hamish war einer seiner Brüder und der, der ihn auf seine Art immer beschützt hat.
In seiner Kindheit kam Fergus zu Murmeln und daraus entwickelte sich eine große Leidenschaft fürs Sammeln und auch fürs Spielen.
Als Sabrina von dieser Leidenschaft ihres Vaters erfährt hat sie das Gefühl, dass sie ihn nicht richtig kennt und ihre Suche nach den fehlenden Murmeln wird zu einer Suche nach der wahren Identität ihres Vaters.
Auf dieser Suche hatte ich erstmals das Gefühl, dass Sabrina aus ihrer Lethargie ausbricht. Sie sucht die fehlenden Murmeln und findet das wahre Leben von Fergus. Dabei kommt sie aus sich raus und entwickelt sich von Maschine zum Menschen. Schwierig zu beschreiben, aber sie wird durch die Ereignisse lebendig.
Dazwischen kann man immer wieder Fergus´Sicht lesen. Wie er im Heim zurecht kommt und Erinnerungen an früher. Ich glaube, dass die Autorin hier zu viel Emotionen der Protagonisten unterdrückt hat.
Bis auf die Krankenpflegerin Lea wirken alle kühl und oberflächlich und ich bin mit niemandem warm geworden.
Trotzdem war die Geschichte interessant und das Ende ganz schön.
Fazit:
Eine interessante Geschichte die nicht nur von einer Murmelleidenschaft erzählt, sondern auch von einem falschen Leben, unterdrückten Emotionen und fehlender Offenheit.
3 von 5 Emmis