Ich selbst kannte Elmar nur vom Hörensagen, meine Schwester kannte ihn damals aus dem Kindergarten und auch meine Kinder kennen Elmar. Die Kleine hat mit ein paar anderen Kindern an Nikolaus sogar ein Elmar-Theaterstück aufgeführt und sie ist mit ihren fünf Jahren genau in der empfohlenen Altersgruppe.
Elmar soll auf die Elefantenkinder Nick und Stella aufpassen und ihnen eine Gutenachtgeschichte erzählen, damit sie einschlafen. Elmar hat aber eine viel bessere Idee und macht mit den Kindern einen Spaziergang, damit sie müde werden. Unterwegs treffen sie viele Tiere und alle empfehlen eine andere Gutenachtgeschichte. Ob er am Ende noch dazu kommt sie zu erzählen?
Natürlich habe ich persönlich nicht so einen Bezug zu Elmar, aber das braucht man auch gar nicht, denn die Geschichte selbst ist schön. Jeder hat immer tolle Tipps, aber Elmar zieht sein Ding durch und am Ende hat er alles richtig gemacht. Die Illustrationen wirken “grob”, aber das gehört nun mal zu Elmar und das Wichtigste war für mich, dass das Buch bei meiner Kleinen gut ankommt – und das ist es.
Fazit:
Ein Kinderbuch-Klassiker, der hier einen dauerhaften Platz im Bücherregal gefunden hat und des Öfteren zum Lesen herausgeholt wird.
Metti lebt mit einigen Hasen zusammen auf dem Bauernhof und auch, wenn sie etwas anders ist, als die anderen, ist sie überzeugt ein Hase zu sein. Als ihr gesagt wird, dass sie ein Meerschweinchen ist (oder, wie sie es verstanden hat, ein “Mäh-Schweinchen”), wird sie ganz traurig und wütend und haut einfach ab.
Metti Meerschwein ist hier super angekommen. Meiner Kleinen habe ich das Buch schon mehrfach vorlesen dürfen und auch ich bin ganz begeistert. Auch wenn Metti kein Hase ist, gehört sie zu den Hasen und sie beschützt die anderen vor dem Fuchs.
Die Illustrationen sind ganz entzückend und die Farbwahl macht einfach gute Laune. Am Ende bleibt die Hoffnung auf einen weiteren Teil, denn es könnte sein, dass Metti ihre richtige Familie noch kennenlernen wird.
Fazit:
Man kann den Popo-Lopo auch gemeinsam tanzen, wenn man nicht aus einer Familie stammt. Wichtig ist, dass man füreinander da ist und auch zu seinen Fehlern steht.
Sprache, : Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Studio : Edel Motion
Preis : 27,99 Euro
Inhalt:
Toronto, 1896: Der schmucke und gleichermaßen gescheite William Murdoch (Yannick Bisson) ist ein Gentleman-Detective wie er (bei Autorin Maureen Jennings) im Buche steht. Murdoch verhält sich stets formvollendet und gewaltfrei und befolgt getreu die Ende des 19. Jahrhunderts geltenden gesellschaftlichen und religiösen Regeln. Obwohl in der Arbeiterklasse geboren, ist er seiner Zeit weit voraus und verwendet die neuesten technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften (wie beispielsweise UV-Licht, um Blutspuren zu finden, ein Nachtsichtgerät oder Röntgenstrahlen) bei seinen damals eher unüblichen Ermittlungsmethoden. Zur Seite stehen dem passionierten Hobbyerfinder sein Adlatus, der junge dienstbeflissene Constable George Crabtree (Jonny Harris) sowie die kluge und liebreizende Pathologin Dr. Julia Ogden (Hélène Joy), die nicht nur Murdochs Faszination für forensische Wissenschaft teilt, sondern auch ein hübsches Auge auf den charmanten Detective geworfen hat. Und selbst sein eher konservativer Vorgesetzter Inspector Thomas Brackenreid (Thomas Craig) muss neidlos die revolutionären Methoden Murdochs zähneknirschend, aber dennoch lobend anerkennen…
Meine Meinung:
Die zweite Staffel von Murdoch Mysteries ist mindestens genauso gut wie die erste. Die Fälle finde ich noch etwas ausgefallener und interessanter und der Einstieg in diese Staffel fängt sehr gut an. William Murdoch bedient sich gerne Praktiken, die der Zeit noch nicht angemessen sind und seinen Vorgesetzten des Öfteren ein Dorn im Auge sind. Diese Praktiken tragen meist dazu bei, dass komplizierte Fälle gelöst werden. Wobei ich sagen muss, dass sich Murdoch in der ersten Staffel mehr mit solchen ausgefallenen Techniken befasst hat. Zumindest ist das mein Empfinden. Es könnte aber auch daran liegen, dass es gewisse Gefühle zwischen Dr. Julia Ogden und William Murdoch gibt, welche die beiden versuchen geheim zu halten, was ihnen aber nicht so ganz gelingt.
Die verschiedenen Fälle haben alle ihr ganz besonderes Flair und die Ermittlungen sind wieder sehr interessant. Murdoch ist nach wie vor ein sehr intelligenter Mensch mit einer ganz besonderen Auffassungsgabe. Zusammen mit Crabtree und Dr. Ogden schaffen sie es so ziemlich jeden Fall zu lösen. Ich habe das Gefühl, dass Crabtree in dieser Staffel etwas reifer ist und sein Dienst mit Murdoch zusammen, etwas abgefärbt hat. Er kann mittlerweile sehr gut kombinieren und Schlüsse ziehen, was den Ermittlungen zuträglich ist. Die Fälle sind auch etwas verzwickter und emotionaler in dieser Staffel.
Was diese Serie jedoch ausmacht, ist dieser historische Flair und die etwas gehobenere Ausdrucksweise. Es sind zwar teilweise schon etwas blutige Szenen dabei, besonders auf dem Tisch von Dr. Ogden, aber ansonsten würde ich die Folgen eher als gentlemanlike bezeichnen. Richtig tolle Krimifälle, bei denen nicht die Gewalt etc. im Vordergrund steht, sondern die Ermittlungsarbeit.
Mein Fazit:
Murdoch Mysteries ist eine Serie an der Krimifans nicht vorbeikommen. Historisches Flair, tolle Ermittler und sehr interessante Fälle, die auch manchmal etwas alternativen Techniken bedürfen.
Millie Mutig soll den Urwald retten. Während mir persönlich die Gestaltung des Covers nicht so zugesagt hat, ich die Geschichte aber abenteuerlich fand, hat das Buch meiner Großen überhaupt nicht zugesagt, sie wollte es nicht mal zu Ende lesen.
Es geht um ein Mädchen, das bei ihrem Onkel lebt, weil die Eltern bei einem außergewöhnlichen Unfall gestorben sind. Während sie gerne ein Haustier hätte, möchte der Onkel auf gar keinen Fall eins, doch eines Tages wird sie von einem Rüsselhündchen namens Attie aufgesucht und Attie möchte sie mit zu “SUPER” (Schutz Und Protektion Exponierter, Rarer Arten) nehmen. Dort soll sie zu einer Agentin ausgebildet werden und ist überrascht, dass die anderen Agenten alles Tiere sind, bzw. auch welche Tiere es sind.
Am witzigsten war die Begegnung mit dem Chef von SUPER, denn nach der Empfangsdame, hat sie sich gefragt, welches imposante Tier die Einrichtung leitet.
Millie erlebt einige aufregende Abenteuer und ich konnte sie dabei begleiten.
Besonders toll ist das Ende des Buches, denn dort wird auf bedrohte Pflanzen und Tiere aufmerksam gemacht und erklärt, dass der Regenwald von den Menschen zu großen Teilen zerstört wird und was das für Konsequenzen nach sich zieht.
Fazit:
Ein witziges und informatives Abenteuerbuch, welches auch für Jungs interessant sein dürfte, auch wenn die Hauptprotagonistin ein Mädchen ist.
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!
Inhalt:
Madagaskar hat traumhafte Strände, exotische Tiere und ist voller Meere aus Blüten. Das reinste Paradies für Emma, denn hier kann kann sie alle Einschränkungen, die ihr krankes Herz mit sich bringt, vergessen. Als Emma jedoch die Madegassin Fy kennenlernt, kommt sie auch mit den Schattenseiten des Paradieses in Berührung. Armut, Gewalt und ein schreckliches Geheimnis umgeben Fys Leben, doch trotz allem erwächst zwischen den beiden eine ganz besondere Freundschaft.
Meine Meinung:
Antonia Michaelis hat mit diesem Buch etwas ganz Besonderes erschaffen, das auf der einen Seite wunderschön ist und auf der anderen Seite erschreckend und traurig. Sie hat zwei Welten die unterschiedlicher nicht sein könnten aufeinanderprallen lassen und uns gezeigt, dass trotz aller Widrigkeiten aus verschiedenen Welten dennoch etwas Gutes erwachsen kann.
Der Leser begleitet Emma, die noch recht jung ist, aber durch ihr krankes Herz schon viel Schlimmes durchleben musste, auf eine Reise nach Madagaskar. Sie ist gut behütet und wird von allem was ihr auch nur im geringsten Schaden könnte ferngehalten. Was ich als Vater recht gut verstehen kann, denn wer möchte schon sein Kind verlieren. Doch Emma hat das Gefühl eingesperrt zu sein. In Madagaskar trifft sie auf die Einheimische Fy. Durch sie lernt sie aber auch die Schattenseiten von Madagaskar kennen. Emma kennt Madagaskar nur als schöne Insel voller Schönheit und Magie. Fys Leben ist jedoch von Gewalt und Armut geprägt. Zwischen den beiden entsteht eine sehr tiefe Verbundenheit.
Während ich diese Rezi schreibe und nochmal über Emma, Fy und deren Geschichte nachdenke, bekomme ich Gänsehaut. Dieses Buch zu lesen ist ein Erlebnis, aber ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Es gibt viel Schönes, besonders die Landschaft in der Emma am Anfang des Buchs unterwegs ist und auf Fy trifft. Im späteren Verlauf wird die Geschichte dann sehr fordernd und teilweise geht es dem Leser etwas an die Nieren. Es passieren einige schlimme Dinge.
Die Charaktere wurden von der Autorin sehr tiefgründig dargestellt. Emmas Urgroßmutter habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Emma ist ein sehr starker Charakter und ich bewundere sie immer noch, wie sie mit ihrer Krankheit umgegangen ist. Wie Fy das Leben von ihrem Baby und sich selbst bestreitet ist sehr schwierig und es ist beneidenswert, wie sie das alles durchsteht. Dabei ist sie für den Leser sehr geheimnisvoll, da ein schreckliches Geheimnis ihr Leben geprägt hat. Für ihre jungen Jahre ist Fy sehr reif und selbständig.
Für mich ist dieses Buch eine Hommage an die Freundschaft und dass es dafür keine Grenzen gibt.
Mein Fazit:
Weil wir träumten von Antonia Michaelis ist ein Buch, das mich fasziniert, denn es erzählt eine Geschichte über eine sehr tiefe Freundschaft in einem Land, welches sehr schöne Seiten hat, aber auch viel Schreckliches beherbergt.
5 von 5 Emmis
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