Das kleine WIR kannte ich schon durch die Große, weil sie in der Schule ein Buch hatten, welches sie mal mitgebracht hat. Da unsere Kleine jetzt in die Schule kommt, war ich natürlich neugierig auf dieses Buch.
Ich mag es, wie das WIR überall ist, welche Macht, welche Kraft und Stärke es hat und finde es interessant, wie klein es werden kann, wenn der Zusammenhalt schrumpft. Ich habe meiner Kleinen auch erklärt, was das WIR im Buch und natürlich auch in der Realität, bewirken kann. Wie leicht es alles machen kann und auch, wie schwer. Uns beiden hat es sehr gefallen, denn es hat Probleme gelöst, war hilfsbereit und einfach da.
Optisch gefällt uns das Buch in seiner Farbenpracht ebenfalls. Das kleine WIR als eine Art Knuddelmonster darzustellen, war schon interessant, wobei es mich optisch sehr an die Sorgenfresser erinnert hat.
Fazit:
Wir mögen das kleine WIR und was es alles beWIRken kann.
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!
Meine Meinung:
Wir kennen bereits die bisher erschienenen 5 Bände des kleinen bösen Buches und daher waren wir auf das Rätselbuch sehr gespannt. Bei den Büchern ist es eine spannende Geschichte die uns das kleine böse Buch erzählt und uns, ähnlich wie in einem Escape Room, durch Rätsel an die richtige nächste Stelle im Buch schickt. Das Rätselbuch funktioniert genauso, nur das wir hier von einem Rätsel zum nächsten geschickt werden.
Die Rätsel sind von der Schwierigkeit her alle unterschiedlich, aber für Kinder ab 8 genau richtig. Manche gehen relativ schnell zu lösen und bei anderen muss man sich schon richtig Gedanken machen.
Mein Fazit:
Ein toller Rätselspaß für Kinder ab 8 in bekannter kleines böses Buch Manier!
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!
Inhalt:
Die aufstrebende Nachrichtensprecherin Nadine Just wird nur durch ein paar Worte über Nacht berühmt. Vor laufender Kamera kündigt sie ihre Ermordung an und keine 2 Stunden später ist sie tot. Einem Blogger, Gunther Marzik, ergeht es nach einer ähnlichen Ankündigung genauso. Die österreichische Medienwelt steht Kopf und der #inkürzetot flutet das Netz. Wie soll das fünfköpfige Team der Wiener Mordgruppe und die Ermittlerin Fina Plank dort den Unterschied zwischen Fake und einer echten Spur unterscheiden? Tibor Glaser, der Ex- Freund von Nadine Just, rückt immer mehr ins Zentrum von Finas Ermittlungen, doch er beteuert seine Unschuld. Während sich die Schlinge um Tibors Hals immer mehr zuzieht, beobachtet von allen unbemerkt ein weiterer Mitspieler das Geschehen mit großem Interesse und bereitet einen raffinierten Schachzug vor.
Meine Meinung:
Ich habe schon einige Bücher von Ursula Poznanski gelesen und wurde bisher nie enttäuscht. Mit Stille blutet ist das nicht anders. Die Thriller- Reihe um die beiden Ermittler Kaspary und Wenninger hat mich damals schon in ihren Bann gezogen und mit diesem Band haben wir einen gelungenen Auftakt einer neuen Thriller- Reihe, die dieses Mal in Wien spielt. Dort steht die Ermittlerin Fina Plank im Mittelpunkt, zusammen mit der Mordgruppe der Wiener Polizei.
Die Geschichte bedient einige Klischees, die es aber meiner Meinung nach auch braucht, denn der erste Mord an einer so Ich- bezogenen Nachrichtensprecherin, die alles für ihre Karriere tun würde, wäre ohne dieses Klischee nur halb so gut. Tibor Glaser, der Ex- Freund gerät dadurch ins Fadenkreuz der Ermittlungen und irgendwie tut er mir leid, denn durch einige Zufälle erhärtet sich der Verdacht gegen ihn immer mehr.
Am besten gefallen mir die Abschnitte aus der Sicht des Mörders, er oder sie hat so eine gewisse Art an sich, die mir richtig gut gefällt. In gewisser Weise würde ich es als einen sehr morbiden Galgenhumor betiteln.
Was mich etwas störte, war das Ende, denn es ist ziemlich unbefriedigend und ohne großes Feuerwerk. Dennoch hatte ich einen kleinen Aha- Effekt, der sich wohl in den nächsten Band mit hineinzieht. Mehr kann aber nicht verraten werden, denn dieser Aspekt macht das Ende doch etwas interessanter.
Mein Fazit:
Toller Einstieg in eine neue Reihe der Autorin, von dem ich aber ein etwas besseres Ende erwartet hätte!
Bennetts Enkelin Sophia kehrt nach sechs Jahren wieder nach Belmont Bay zurück. Dorthin, wo alles endete: Das Leben ihrer Großmutter, ihre erste Verliebtheit und die Freundschaft zu Caren, die spurlos verschwand. Auch wenn ihre Wiederkehr nicht ganz freiwillig war, so war es das, was sie gebraucht hat.
Arin ist jetzt schon eine ganze Weile clean, schafft es in Belmont Bay aber nicht, von den Einwohnern akzeptiert zu werden. Seine Welt wird nochmals auf den Kopf gestellt, als Sophia auftaucht.
Meine Meinung:
Arin war in den ersten beiden Teilen eine eher unscheinbare und doch unangenehme Persönlichkeit. Niemals hätte ich erwartet, einen jungen und zum Teil so eingeschüchterten Mann kennenzulernen, wie ich es in diesem Band durfte. Es war interessant zu sehen, wieso er so geworden ist, wie er war – und ich sage bewusst, wie er war, denn sein ganzes Leben scheint sich in den letzten Monaten geändert zu haben. Während der Großteil der Bewohner von Belmont Bay nichts von ihm hält, gibt es doch ein paar alte Freunde und den alten Bennett, die ihm eine Chance geben. Es hat mich fasziniert, wie gut er die Chance genutzt hat und selbst als Sophia mit ihren eigenen Problemen auftaucht, verhält er sich ihr gegenüber sehr respektvoll und reif. In vielen Situationen, wollte ich beide als Mama in den Arm nehmen und ihnen Kraft schenken, denn beide haben es gerade nicht leicht. Für mich war es schön zu lesen, wie sich viele Probleme lösen ließen, und wie sich die Protagonisten gegenseitig gestützt haben und doch hat die Autorin am Ende meine heile Buchwelt zusammenbrechen lassen, als sie einen der liebsten Charaktere sterben ließ.
Fazit:
Emotional wieder ein sehr packender Teil. Traurig und schön zugleich. Eine Reise durch die Vergangenheit, die Gegenwart und in die Zukunft.
Optisch ist das Buch wirklich sehr interessant. Außen und innen wirkt alles, wie recycelt und der nichtssagende Titel ist definitiv ein Blickfang. Auf der Rückseite des Buches erfährt man nicht viel, aber auf der Verlagsseite erfährt man, dass fünf Jugendliche für ihr Abitur lernen wollen und übers Wochenende in ein Ferienhaus fahren. Auf dem Weg nehmen sie einen Anhalter mit, den sie an der Tankstelle “vergessen”, weil er ihnen so sehr auf die Nerven geht. Kurz darauf, taucht er mit zwei weiteren Leuten im Ferienhaus auf und die anderen beiden bedrohen die fünf.
Es soll eine ängstliche Stimmung aufkommen, aber entweder bin ich zu alt, zu abgestumpft, oder die Tatsache, dass eine der Mädels aus der Lerntruppe ernsthaft überlegt, ob sie sich schminken soll, während zwei brutale und ein verrückter Typ sie gefangen halten, lässt mich nur den Kopf schütteln. Der Schreibstil ist auf jeden Fall interessant und man wechselt zwischen fast allen Protagonisten hin und her, aber der Inhalt wirkt auf mich zu unrealistisch. Nicht nur die Frage, ob man sich schminken sollte, sondern auch Esthers Versuch der Flucht, die vom Moppel wieder eingeholt wird, oder die Tatsache, dass man nach der ersten Gefahr die Polizei nicht ruft, sondern eine Onlineanzeige erstattet und dann erstmal im See baden geht. Das Endresultat, das Gefühl, welches alle am Ende haben, ist für mich das einzig Nachvollziehbare hier.
Fazit:
Grundsätzlich eine interessante Idee, aber meiner Meinung nach passieren zu viele unrealistische Dinge.
2 von 5 Emmis
Advertisment ad adsense adlogger
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.