Kaum da, schon wird das Buch heiß geliebt und das von beiden Kindern UND uns Eltern. Selbst die Oma ist begeistert.
Bevor ich meinen Kindern Kinderbücher gebe, schaue ich sie selbst an, um einschätzen zu können, ob sie sie verstehen. Hier fing ich schon beim Umblättern an Wörter wie “süß” und “niedlich” zu rufen. Unsere Kinder sind sehr unterschiedlich. Während die Kleine stürmisch und wenig ängstlich ist, trifft die Große immer wieder auf Situationen, in denen sie ihren ganzen Mut zusammen nehmen muss um ihre Ängste zu überwinden.
Und genauso ergeht es dem Igel. Nach einem unglücklichen Vorfall, verändert sich der Igel. Aus dem einst so fröhlichen Kerl wird ein Igel, der sich erst einmal verschanzt und sich dann nur noch mit Angst hinaus traut. Er versucht sich zu schützen, ist sich aber nie sicher, wie er das richtig anstellen soll. Die Angst ist immer da, zumindest bis er sich ihr stellt und so lernt, mit ihr umzugehen.
Mal abgesehen vom Text, der sehr ansprechend ist und sehr gut ankam, sind die Illustrationen einfach lieblich. Die Farben sind harmonisch und machen das Buch als Ganzes perfekt.
Fazit:
Ein zauberhaftes Buch über die Angst und den Mut. LESEEMPFEHLUNG!
Jeden Sommer werden überall verschiedene Aktivitäten für Kinder angeboten. Jetzt, während Corona ist alles sehr eingeschränkt. Überall gilt die Abstandsregel, vieles hat geschlossen, oder es werden nur geringe Mengen an Besuchern zugelassen.
Umso glücklicher war ich, als ich vom Sommerleseclub erfahren habe. Es geht darum, dass Kinder ihre gelesenen Bücher und Hörbücher in ein Heftchen eintragen. Normalerweise gibt es wohl Basteltage, aber da dies während Corona nicht möglich war, bekamen die Kinder etwas Bastelzeug mit nach Hause. Sie sollten, bzw. konnten eine Lesebox gestalten.
Es gab auch eine Schnitzeljagd, die bei uns durch die Stadt führte. Leider war bei uns nach der ersten Station Schluss, weil an der zweiten Station die Zettel schon abgehängt wurden. Wir haben uns also erst wieder bei unserer Bücherei gemeldet und die hat sich darum gekümmert, dass wir weitermachen konnten.
Es gab auch die Möglichkeit Fotos mit tollen Hintergründen zu machen und in die SLC-Hefte zu kleben. In diesen Heften konnte man die Anzahl der Bücher/Hörbücher, die gelesenen Seiten/gehörte Minuten eintragen und sich selbst, oder sein Team vorstellen. (Da fällt mir ein, dass unser Heft noch in der Bücherei liegt.)
Als wir die Sachen abgegeben haben, gab es für jedes Kind einen Gutschein für eine Kugel Eis (leider am 30.8. abgelaufen, aber dann bekommen sie von uns ein extra Eis). Zudem gab es Teilnehmerurkunden, worüber sich meine Mädchen sehr gefreut haben.
Vor ein paar Tagen wurden wir dann angeschrieben, denn die Große hat mit ihrer Lesebox gewonnen und die Kleine hat auch in einer Kategorie den 8. Preis. Beide haben Gutscheine der örtlichen Buchhandlung gewonnen und sich sogleich die Bücher dort bestellt, die sie lesen wollten.
Den ersten dicken Wälzer hat die Große nach anderthalb Tagen durchgehabt und den siebten Teil von Ponyhof Liliengrün am nächsten Tag beendet. Die Kleine lässt sich ihre Zaubermähnen noch vorlesen.
Wir waren in diesem Jahr das erste Mal dabei und ich kann es euch nur allen empfehlen. Die Teilnahme ist kostenlos und uns allen hat gefallen, was da für die Kinder zusammengestellt wurde.
PS: Soweit ich gesehen habe, gibt es den Sommerleseclub nur in NRW. Vielleicht gibt es bei euch im Bundesland ähnliche Aktionen.
Inhalt:
Nero Freibauer lernt am Flughafen Frankfurt Mia kennen. Beide leben in Frankfurt und arbeiten in London, deshalb nehmen sie das gleiche Flugzeug und stehen am gleichen Gate. Nero verliebt sich Hals über Kopf in Mia und sie treffen sich in London zum Essen. Beide sind sich sofort sympathisch und wollen sich auf jeden Fall wieder treffen.
Aber dann verschwindet Mia plötzlich und Nero beschließt sie zu suchen. Bald merkt er auf seiner Suche nach ihr, dass auch noch andere hinter Mia her sind. Und diese Verfolger haben böse Absichten. Ein tödlicher Wettlauf durch Deutschland, Österreich und Italien beginnt…
Meine Meinung:
Das erste Drittel des Buches ließ sich sehr gut lesen und war echt spannend. Ich wollte auch wissen, wo Mia steckt und was mit ihr passiert ist. Allerdings konnte der Autor die Spannung nicht aufrecht halten. Mir war das Buch zu chaotisch und es kamen immer wieder Personen hinzu. Für mich gab es auch eindeutig zu viele Nebenhandlungsstränge im Buch. Es wirkte auf mich zu konstruiert und ich habe mich beim Lesen öfter gefragt: Was ist das? Das soll ein Thriller sein?!
Und da ich von dem Buch zunehmend gelangweilt war, habe ich das Buch auf Seite 305 abgebrochen. Das Buch hat insgesamt 351 Seiten…
Mein Fazit:
Von mir gibt es absolut keine Leseempfehlung für das Buch. Es hat meiner Meinung nach die Bezeichnung Thriller nicht verdient…
Wir haben in der Vorschulzeit der Großen schon einige Vorschulbücher gehabt und darin gearbeitet, wobei sie immer freiwillig gelernt hat (wenn das mit den Hausaufgaben aktuell auch immer so einfach wäre…).
Wo “Duden” für mich früher immer nur das Wörterbuch war, habe in den letzten Jahren die Vielfalt des Verlags kennenlernen dürfen. Vor allem im Bereich Kindergarten/Vorschule/Grundschule gibt es bebilderte Lexika, Vorschulhefte und vieles mehr.
Hier wird mit Rabe Linus geübt und gelernt und das auf eine sehr abwechslungsreiche Art. Wer zuhause Kinder hat, die gerne Aufkleber aufkleben, der sollte die letzten beiden Seiten vorher heraustrennen, denn dort sind die “erledigt – Aufkleber”. Es gibt für jede Seite, die fertig bearbeitet wurde einen Sticker.
Das erste, was Kinder im Vorschulalter meistens schreiben können, ist ihr eigener Name. Deswegen fand ich es toll, dass auf der ersten Seite ein “dieses Buch gehört” steht. So können die großen Kleinen stolz beginnen. Dann geht es weiter und meiner Meinung nach ist die Aufteilung sehr gut gelungen, denn oftmals bestehen solche Bücher nur aus Zahlen und Buchstaben, oder aus Schwüngen, die nachgezeichnet werden sollen. Hier ist der rege Wechsel zwischen hören und sehen gegeben und den Themen: Feinmotorik, logisches Denken, Konzentration, Buchstaben und Zahlen. Die Zeichnungen sind recht schlicht, können aber alle ausgemalt werden.
Fazit:
Wir sind begeistert. Hier macht lernen Spaß und es heißt fördern, anstatt überfordern.
Darsteller: James Norton, Robson Green, Morven Christie, Tessa Peake-Jones
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildseitenformat: 16:9
Anzahl Disks: 2
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Edel Germany GmbH
Erscheinungstermin: 15. Mai 2020
Produktionsjahr: 2019
Spieldauer: 300 Minuten
Preis: 20,99 Euro
Inhalt:
Grantchester 1956: Der Geistliche Sidney Chambers (James Norton) steckt in einer tiefen Lebenskrise. Er verspürt ein Gefühl der Ohnmacht und Gleichgültigkeit und lässt sich immer wieder zu lebensgefährlichen Aktionen hinreißen. Detective Inspector Geordie Keating (Robson Green) macht sich Sorgen um seinen Freund, auf ihn wirkt Sidneys leichtsinnige Einstellung langsam wie eine Todessehnsucht. Doch dann tritt eine neue Frau in Sidneys Leben: die schwarze amerikanische Bürgerrechtsaktivistin Violet Todd. Ihr Streben nach sozialer Gerechtigkeit entfacht auch sein Feuer wieder, und er merkt, dass Grantchester womöglich nicht mehr der richtige Ort für ihn ist, denn „home is where your heart is“.
So begrüßt das kleine Dorf einen neuen Pfarrer: den jungen und modernen Idealisten Will Davenport (Tom Brittney), leidenschaftlicher Hobbyboxer und Fahrer einer BSA Goldstar. Stand Geordie Keating als Musicalfan schon Sidneys Faible für Jazz kritisch gegenüber, so ist für ihn Wills Vorliebe für Rock`n`Roll noch unsäglicher. Will Davenport: „Die Menschen fürchten, was sie nicht verstehen: Rasse, Religion, Rock`n`Roll…“.
Geordie vermisst seinen engsten Vertrauten Sidney und kann sich eine Welt ohne ihn nicht so recht vorstellen. Sowohl Geordie als auch Will wollen das unkonventionelle Ermittler-Gespann „Inspector/Reverend“ zunächst nicht weiterführen, doch schnell merken sie, dass sie sich wider Erwarten – beruflich und privat – sehr wohl ergänzen und unterstützen können…
Auch die Freundschaft von Mrs. Chapman und Vikar Leonard Finch kommt gewaltig ins Schleudern, denn Leonards immer offensichtlicher werdende Beziehung zu Daniel Marlowe stellt Mrs. Chapmans Toleranz auf eine harte Probe, und sie verlässt empört das Pfarrhaus…
Meine Meinung:
Unser erstes Gefühl was die vierte Staffel von Grantchester betrifft, war Skepsis, denn wie sollte es ohne Sidney Chambers weitergehen?
Recht früh wurde aber klar, dass diese Skepsis nicht gerechtfertigt ist, denn Will Davenport ist ein würdiger Nachfolger für Sidney. Ich würde ihn sogar noch etwas exzentrischer bezeichnen. Die ganze Staffel übertrifft die bisherigen Staffeln noch etwas, da in den Folgen sehr viel passiert. Sehr interessante und tolle Fälle, aber auch innerhalb des Pfarrhauses passiert so einiges.
In den ersten Folgen, wenn Sidney noch dabei ist, merkt man schon, dass er sich in Grantchester nicht mehr wohl fühlt und in gewisser Weise auch seinen Glauben verloren hat. Er findet aber neuen Auftrieb und ein neues Ziel, was seinen Willen etwas zu bewirken wieder in Schwung bringt. Zwischen Mrs. Chapman und Leonard gerät die freundschaftliche Beziehung sehr ins Schleudern, als Mrs. Chapman Leonards Beziehung zu einem Mann mitbekommt.
Die Fälle in denen Geordie zusammen mit Will ermittelt, sind genauso interessant wie mit Sidney und die beiden geben auch ein sehr tolles Ermittlerpaar ab.
Mein Fazit:
Erst war die Skepsis, dann kam das Vergnügen, denn Geordie und Will sind auch ein spitzen Ermittlerpaar!
5 von 5 Emmis
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