Frühlingsgewitter von Angela Gerrits

©Oetinger Verlag

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Broschiert: 172 Seiten

Verlag: Oetinger Taschenbuch; Auflage: 1 (1. April 2013)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3841501982

ISBN-13: 978-3841501981

Preis: 8,99 Euro

Danke an Lovelybooks für dieses Leserundenbuch.

 

Inhalt:

Joe, die eigentlich Johanna heißt, aber so nicht genannt werden möchte, hat es gerade nicht einfach. Ihr Freund Björn ist erst total komisch und dann macht er auch noch Schluss. Als wenn das nicht reichen würde, zieht auch noch ihr Vater aus der gemeinsamen Wohnung aus. Ob sich ihre Eltern jetzt scheiden lassen! Als dann etwas schlimmes passiert, entschließt sich Joe mit ihrer Mutter nach Griechenland zu fahren und lernt dort den netten Nikos kennen. Doch Joe kann den Urlaub nicht genießen, immer wieder denkt sie an das, was zu Hause passiert ist…

 

Cover:

Zum Cover braucht man eigentlich gar nicht viel sagen. Die dezenten Farben und das glückliche Mädchen sehen einfach toll aus. Wobei ich mich frage, ob eben dieses glückliche Mädchen zur Geschichte im Buch passt…

 

Meine Meinung:

Angela Gerrits hat auf 172 Seiten eine komplette Story unterbekommen. Alles, was im Buch passiert ist, kann theoretisch so passiert sein.

Am Anfang wirkte der Schreibstil mit den Überschriften aus Ort und Temperaturanzeige etwas verwirrend. Ebenfalls die Zwischengedanken, die Joe hatte. Nach und nach hatte ich das Gefühl Joe kennenzulernen und so konnte ich ihre Denkweise verstehen.

Obwohl relativ viel passiert ist, wirkt das Büchlein (ich wusste bis zu “Frühlingsgewitter” nicht, dass Oetinger Taschenbücher herausbringt!) nicht überladen.

Der angenehmste Charakter war für mich auf alle Fälle Nikos, der in Griechenland eine Pension leitet.

Die Nebenprotagonistin Ulli kam auch sehr freundlich rüber, obwohl sie sich mit ihrer Art auszugrenzen scheint.

Das Ende wirkt mir persönlich zu “offen”.

 

Fazit:

Eine schöne und kurze Geschichte über Freundschaft, Familie und die Liebe.

 

Durch das offene Ende einen Emmi Abzug, also 4 von 5 Emmis

 

Das geheime Buch von Carina Zacharias

©Deutsche Literaturgesellschaft

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Broschiert: 375 Seiten

Verlag: Deutsche Literaturgesellschaft

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3862153114

Preis: 12,80 Euro

Dieses Buch wurde uns von lovelybooks als Exemplar für eine Leserunde zur Verfügung gestellt.

 

Inhalt:

 

Katta ist ein junges Mädchen das jede Woche ihre Oma besucht und mit ihr Bücher liest. “Caspers Reise durchs Märchenland” heisst ein Buch und als Kata anfängt daraus vorzulesen wird ihre Oma ganz komisch, als ob sie dieses Buch kennt, obwohl es eine Neuerscheinung ist.

Am nächsten Tag ist ihre Oma leider gestorben und Katta macht sich auf die Suche nach Oma´s Vergangenheit, da sie als Waisenkind aufgewachsen ist.

Das bringt sie in das kleine Städtchen Hagebutt. Dort wo das Waisenhaus war, ist nun eine Schule für Kinder, die in den Ferien noch pauken müssen, da sie in manchen Fächern Nachholbedarf haben. Dort lernt sie auch Moritz den Computerfreak kennen und begibt sich zusammen mit ihm auf die Fährte von Oma´s Vergangenheit.

 

Meine Meinung:

 

Das Cover ist recht schlicht gehalten, aber passt gut zu dem Buch. Was mich am Anfang sehr abgeschreckt hat, war die doch sehr kleine Schrift, an die ich mich dann aber doch sehr schnell gewöhnt habe.

Katta und Moritz sind zwei sehr sympathische Charaktere wobei die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten. Während sie eher der Bücherwurm ist, verbringt er die meiste Zeit am Computer und seinen Spielen.

Ich fand das Buch sehr spannend und flüssig geschrieben. Was mir besonders gefallen hat, war dass sich die Zeiten der Erzählung geändert haben. Man erfährt was Katta und Moritz auf ihrem Weg erleben, aber auch was in der Vergangenheit passiert ist. Dadurch erfährt man viel über die Geschehnisse und es bleibt dadurch sehr spannend.

Dass das Buch “Caspers Reise durchs Märchenland” auch so sehr integriert wurde finde ich total gelungen. Würde ich auch gerne als eigenständiges Buch lesen.

 

Mein Fazit:

 

Ein Kinder- und Jugendbuch das mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.

 

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis

Zeitenzauber – Die goldene Brücke von Eva Völler

  • Bildrechte liegen bei Bastei Lübbe

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus); Auflage: Aufl. 2013 (14. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • Altersempfehlung 14 – 17 Jahre
  • ISBN-13: 978-3833901683
  • Preis: 14, 99 Euro
  • -Werbung-

Das Buch könnt ihr natürlich direkt beim Verlag kaufen: Jetzt kaufen!

Inhalt:
Anna ist ein junges Mädchen aus Deutschland, das mitten in ihrer Abiturprüfung steckt.
Dann erhält sie die Nachricht, dass sie ins 17. Jahrhundert muss, genauer gesagt ins Jahre 1625 – nach Paris.
Ihr Freund Sebastiano ist verschwunden und sie muss ihn zurück in ihre Zeit holen. Das geht natürlich erst, nachdem die beiden Zeitreisenden ihre Aufgaben erledigt haben. Das Problem ist nur: Sebastiano kann sich an nichts mehr erinnern und so kämpft Anna sich vorerst ganz alleine durch die Geschichte und versucht Sebastiano´s Herz abermals zu gewinnen.
Anna gewinnt viele neue Freunde, auf deren Hilfe sie oftmals angewiesen ist.

Meine Meinung:
Ich habe versucht mir vor dem Lesen dieses Buches (das der zweite Teil einer Trilogie ist), den ersten Band zu ertauschen. Da dies nicht geklappt hat, habe ich mit dem zweiten Teil begonnen.
Normalerweise halte ich das so, dass wenn ich mit dem zweiten Band anfange, dann lese ich den ersten nicht mehr. Hier werde ich den ersten trotzdem lesen, denn die Geschichte ist einfach klasse!
Auf den ersten ca. 100 Seiten wusste ich noch nicht wirklich wie ich das Buch finden sollte. Ich hatte trotzdem das Gefühl, dass man den zweiten Teil unabhängig vom Ersten lesen kann.
Die Charaktere, vor allem dann im Paris des 17. Jahrhundert sind so liebevoll ausgearbeitet, dass ich das Gefühl hatte mit tollen Kleidern und edlen Frisuren durch die Gegend zu stolzieren.
Was mich ein bisschen gestört hat, waren die ganzen französischen Orte, bzw. die französischen Namen von Orten und Brücken, die ich mir das ganze Buch über nicht merken konnte.
Ansonsten hat mich das Abenteuer der Zeitreise total fasziniert, vor allem aber wahrscheinlich, weil ich selbst gerne einmal einen Abstecher in diese Zeit machen würde. Ich konnte die Pferdeäpfel auf der Straße liegen sehen und die Fechtkämpfe hören. Eva Völler hat es geschafft, mich nicht nur mit ihrer Geschichte zu faszinieren, sie hat mich sogar eintauchen und alles Andere vergessen lassen.

Fazit:
Ein richtig spannendes Zeitreiseabenteuer mit Intrigen, Freundschaft und einer Liebe die Jahrhunderte Bestand hat.

Als Coverfetischist (hier finde ich das Cover sehr schön, wobei mir die Gesichter der zwei Personen nicht gefallen) mag ich natürlich so spezielle
“Aufmachungen”. Von daher ein ganz dickes Plus dafür.

5 von 5 Emmis

Artikel 5 von Kristen Simmons

©ivi Verlag

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Broschiert: 432 Seiten

Verlag: ivi (16. April 2013)

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3492702867

Preis: 16,99 Euro

Dieses Buch wurde uns von buecher.de bereitgestellt und kann direkt auf der Seite bestellt werden. Vielen Dank.

 

Inhalt:

 

In Amerika herrscht Endzeitstimmung. Sämtliche Gesetze wurden über den Haufen geworfen und es gelten nur noch einige Artikel. Einer davon ist Artikel 5 der besagt, dass als vollwertiger Staatsbürger nur ein Kind eines verheirateten Paares anerkannt wird. Ember ist eines dieser Kinder die gegen Artikel 5 verstößt, da ihre Mutter sie unehelich zur Welt brachte. Ember´s Mutter wird deswegen auch noch verhaftet und weggebracht. Kinder die gegen Artikel 5 verstoßen sind somit Eigentum des Staates. Ember wird ebenfalls verhaftet und kommt in eine Resozialisierungsanstalt. Doch wenn sie flüchten will muss sie ihrer damaligen großen Liebe vertrauen. Chase, der jetzt für den Staat bei der “Moral Miliz” arbeitet.

 

Meinung:

 

Da das meine erste Dystopie war, wusste ich noch nicht so richtig was mich erwartet. Was mich an der Geschichte total fasziniert ist die Stimmung. Total Endzeit, was ja eine Dystopie ausmacht. Das Cover finde ich sehr gut gestaltet und der Klappentext zeigt die 5 Artikel. Was zwar vermuten lässt um was es in dem Buch gehen könnte, aber trotzdem nicht zuviel über die Geschichte aussagt.

Es ist sehr flüssig und besonders spannend geschrieben. Die Idee des Buches ist für mich mal was ganz neues und sehr gut umgesetzt.

Ember und Chase sind sehr sympathische Charaktere um die sich das ganze Buch dreht. Bei Chase ist es erst nicht ersichtlich was er vorhat, aber Ember bleibt nichts anderes übrig als ihm zu vertrauen und flüchtet mit ihm. Sie machen sich auf die Suche nach Ember´s Mutter. Die ganze Zeit über weiß sie nicht, ob sie ihm vertrauen kann. Die Beiden machen viele Veränderungen durch, einige zum Besseren, aber auch viele zum Schlechteren. Es kommen im Laufe der Geschichte noch einige Charaktere vor auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, da ich sonst zu viel von der Geschichte verraten müsste.

Artikel 5 ist der erste Teil einer Trilogie und ich freue mich schon auf die Fortsetzung die hoffentlich bald erscheint.

 

Fazit:

 

Eine sehr gelungene Dystopie die fesselnd und spannend erzählt wurde.

 

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis

 

Untot – Lauf, solange du noch kannst von Kirsty McKay

Bildrechte liegen beim Carlsen Verlag

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Carlsen; Auflage: 1., Auflage (November 2012)
  • ISBN-13: 978-3551520418
  • Preis: 14,95 Euro   
  • -Werbung-

Das Buch kann direkt über den Verlag bestellt werden. Jetzt bestellen!

Inhalt:

Bobby ist eine Einzelgängerin. Gerade war sie mit ihrer Schulklasse auf einem Skiausflug in den Bergen. Beim letzten Pausenstopp wartet Bobby mit ihrem Klassenkameraden Smitty im Bus auf die Anderen. Doch bis auf die Klassenschönheit Alice, die panisch angerannt kommt erscheint niemand und was Alice ihnen erzählt klingt mehr als verrückt. Alle Klassenkameraden und Lehrer sollen tod sein. Was zuerst wie ein blöder Spaß klingt, wird (un-)tödlicher Ernst.

Cover:

Das Cover passt sehr gut zum Inhalt. Der weiße Hintergrund ist der Schnee und in der Schrift erkennt man die Untoten und das Blut.

Auch auf den einzelnen Seiten befinden sich Blutstropfen.

Meine Meinung:

Mich hat die Serie “The Walking Dead” so begeistert, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.

Natürlich habe ich einiges von diesem Buch erwartet und ich wurde nicht enttäuscht.

Es gibt die typischen Charaktere einer Klasse, die uns auch durchs gesamte Buch begleiten. Da ist einmal “Albino”, der zurückhaltende Weißschopf, der eigentlich Pete heißt, der “Klassenbösewicht” Smitty, die “Beliebte” Alice und Bobby, die “Neue”. Am sympathischsten sind mir Bobby und Smitty, die sich das ganze Buch über necken. Sie sind frech, mutig und sehr authentisch.

An einigen Stellen war das Buch ganz schön brutal. Spannend verfolgte ich die Geschichte und es gab nicht einen langatmigen Moment, wo ich das Buch am liebsten weggelegt hätte.

Kirsty McKay hat es mit ihrem Schreibstil geschafft eine Art  “The Walking Dead”, nur eben jugendlicher, als Buch zu schreiben. Sie weiß mit der Sprache umzugehen und konnte mich für dieses “Untot” begeistern.

Fazit:

Ein absolutes MUSS für Zombie- und Jugendbuchfans!

Ganz klare 5 von 5 Emmis