Zeitsplitter – Die Jägerin von Cristin Terrill

  • © Bastei Lübbe

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Boje); Auflage: Aufl. 2014 (14. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 341482390X
  • ISBN-13: 978-3414823908
  • Originaltitel: All Our Yesterdays
  • Preis: 14,99 Euro
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Inhalt:
Marina ist ein junges und hübsches Mädchen. Ihre Eltern haben viel Geld, so dass sie finanziell ohne Sorgen aufwächst. Ihre Haushälterin Luz kümmert sich seit vielen Jahren um sie, da die Eltern mehr mit ihrer Arbeit und sich selbst beschäftigt sind.
Sie hat an ihrer Schule einige Freundinnen und ist schon lange in James verliebt. James ist ein Freund aus Kindheitstagen, James ist ihr Nachbar und er ist wahnsinnig intelligent. Seine Eltern sind vor vielen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen und seit dem kümmert sich sein großer Bruder Nate um ihn.
Finn ist der beste Freund der beiden.

Em ist vier Jahre älter, doch ihre Welt hat nichts mehr von Marina´s Welt. Sie war viele Jahre auf der Flucht und ist nun in einer kalten Zelle eingesperrt. Sie versucht mit einer Reise in die Vergangenheit die Zukunft zu ändern. Ein Kampf ums Überleben, den sie zum Glück nicht alleine kämpft.

Meine Meinung:
Als ich dieses Cover bei Lübbe gesehen habe, wurde meine Neugierde gleich geweckt. Eigentlich ist es ziemlich schlicht und trotzdem geheimnisvoll.
Bei der Kurzinfo dachte ich erst, dass es eine Mischung aus Dystopie und Zeitreiseroman ist, aber obwohl die kurz erwähnte Welt ein Chaos ist, ist es ein reiner Jugend-Zeitreiseroman.
Die Geschichte wird immer aus zwei Perspektiven geschrieben. Einmal lesen wir Marina, wie sie die Tage erlebt und was sie fühlt und dann lesen wir wieder Em.
Em wirkt ziemlich reif und abgehärtet und doch spürt man noch eine junge, unsichere Teenagerin.
Ich bin am Anfang ziemlich schnell ins Buch gekommen, der Schreibstil ließ mich flott weiterlesen.
Am Ende von jedem Kapitel gibt es Cliffhanger, die zum schnellen Weiterlesen animieren.
Die Spannung hielt sich also das komplette Buch durch.
Die Zeitreisen und was die Zeitreisenden so erlebt haben war immer gefährlich. Sie waren auf der Hut, mussten aufpassen, dass sie nicht entdeckt werden und hatten eine Aufgabe zu erledigen.
Die Aufgabe war wichtig und notwendig, aber die Gedanken und Gefühle wollten es immer wieder verhindern.
Es war schon interessant, zu erfahren wie die Zeitreisen funktionierten, aber teilweise wirkte alles doch zu wenig durchdacht. Manchmal kam ich nicht mehr mit und war total verwirrt. Wann war was, bei welchem mal, passiert?
Mir hat auch die emotionale Sicht der Mädchen gefallen. Einmal Marina, die so sehr in James verliebt ist und ihn für perfekt hält. Auf der anderen Seite Em, die für James zwar auch sehr viel empfindet, sich aber auch zu jemand anderem hingezogen fühlt.
Die Sprünge zwischen der lieben und unschuldigen Marina und der entschlossenen und mutigen Em fand ich ebenfalls toll und gut gelungen.
Auch James, der schüchterne und intelligente Junge konnte mich faszinieren, aber am meisten konnte mich Finn für sich begeistern.
Ein Junge, der auf den ersten Blick überhaupt nicht in dieses Dreiergespann passt. Doch Finn war etwas besonderes. Er war witzig, sogar richtig sarkastisch, aber in den richtigen Momenten war er ernst und man konnte sich immer wieder auf ihn verlassen.
Vielleicht mag ich ihn auch am meisten, weil er am gefühlvollsten war. In jeder Lebenslage, zu jeder Zeit und an jedem Ort.
Für mich bis auf ein paar Kleinigkeiten, ein wirklich tolles Buch mit einem schönen Ende.
Obwohl ich hin und wieder verwirrt war, wurde ich gut unterhalten und ziehe nur einen Punkt für ein paar Ungereimtheiten ab.

Fazit:
Ein gefährliches Zeitreiseabenteuer das durch Spannung und Gefühl überzeugen kann.

4 von 5 Emmis

Zeitenzauber – Die goldene Brücke von Eva Völler

  • Bildrechte liegen bei Bastei Lübbe

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus); Auflage: Aufl. 2013 (14. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • Altersempfehlung 14 – 17 Jahre
  • ISBN-13: 978-3833901683
  • Preis: 14, 99 Euro
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Inhalt:
Anna ist ein junges Mädchen aus Deutschland, das mitten in ihrer Abiturprüfung steckt.
Dann erhält sie die Nachricht, dass sie ins 17. Jahrhundert muss, genauer gesagt ins Jahre 1625 – nach Paris.
Ihr Freund Sebastiano ist verschwunden und sie muss ihn zurück in ihre Zeit holen. Das geht natürlich erst, nachdem die beiden Zeitreisenden ihre Aufgaben erledigt haben. Das Problem ist nur: Sebastiano kann sich an nichts mehr erinnern und so kämpft Anna sich vorerst ganz alleine durch die Geschichte und versucht Sebastiano´s Herz abermals zu gewinnen.
Anna gewinnt viele neue Freunde, auf deren Hilfe sie oftmals angewiesen ist.

Meine Meinung:
Ich habe versucht mir vor dem Lesen dieses Buches (das der zweite Teil einer Trilogie ist), den ersten Band zu ertauschen. Da dies nicht geklappt hat, habe ich mit dem zweiten Teil begonnen.
Normalerweise halte ich das so, dass wenn ich mit dem zweiten Band anfange, dann lese ich den ersten nicht mehr. Hier werde ich den ersten trotzdem lesen, denn die Geschichte ist einfach klasse!
Auf den ersten ca. 100 Seiten wusste ich noch nicht wirklich wie ich das Buch finden sollte. Ich hatte trotzdem das Gefühl, dass man den zweiten Teil unabhängig vom Ersten lesen kann.
Die Charaktere, vor allem dann im Paris des 17. Jahrhundert sind so liebevoll ausgearbeitet, dass ich das Gefühl hatte mit tollen Kleidern und edlen Frisuren durch die Gegend zu stolzieren.
Was mich ein bisschen gestört hat, waren die ganzen französischen Orte, bzw. die französischen Namen von Orten und Brücken, die ich mir das ganze Buch über nicht merken konnte.
Ansonsten hat mich das Abenteuer der Zeitreise total fasziniert, vor allem aber wahrscheinlich, weil ich selbst gerne einmal einen Abstecher in diese Zeit machen würde. Ich konnte die Pferdeäpfel auf der Straße liegen sehen und die Fechtkämpfe hören. Eva Völler hat es geschafft, mich nicht nur mit ihrer Geschichte zu faszinieren, sie hat mich sogar eintauchen und alles Andere vergessen lassen.

Fazit:
Ein richtig spannendes Zeitreiseabenteuer mit Intrigen, Freundschaft und einer Liebe die Jahrhunderte Bestand hat.

Als Coverfetischist (hier finde ich das Cover sehr schön, wobei mir die Gesichter der zwei Personen nicht gefallen) mag ich natürlich so spezielle
“Aufmachungen”. Von daher ein ganz dickes Plus dafür.

5 von 5 Emmis

Ich bin der Sammelbeitrag für die Übersicht und Fotos.