Am ersten April vor sechzehn Jahren wurde Eva Chance geboren. Ihre Mutter war bei der Geburt allein und tauchte erst Wochen später wieder auf, wenn auch anders als erhofft.
Das ist jetzt sechzehn Jahre her und Eva wird an ihrem Geburtstag von der kompletten Familie ignoriert. Schlimmer noch, denn als sie sich an die gedeckte Tafel setzen möchte, gibt es für sie kein Gedeck.
Alle scheinen durch sie durch zu sehen und erst aus den Gesprächen erfährt sie, dass sie seit Wochen verschwunden ist.
Meine Meinung:
Schon eine ganze Weile stand dieses mysteriöse Buch mit dem wunderschönen, aber geheimnisvollen Cover bei uns im Regal. Für eine aktuelle Fischer Challenge, habe ich es raus geholt und gelesen und frage mich, wieso ich nicht schon längst danach gegriffen habe.
Evangeline Chance lebt mit ihrem Großvater in einem alten Herrenhaus. Immer schon hatte Eva das Gefühl, als wenn alte Geister im Haus leben würden. An ihrem sechzehnten Geburtstag trifft sie im Speisesaal auf ein Mädchen, die Einzige, die sie nicht zu ignorieren scheint. Sie unterhält sich mit der ziemlich altmodisch gekleideten Elsie und erfährt Dinge, die sie lieber nicht gehört hätte. Von da an befindet sie sich auf der Suche und erlebt einige spannende und seltsame Dinge.
Mir hat das Buch rundum gefallen. Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich und doch konnte man sich alle in einer edlen Familie vorstellen. Egal ob es die biestigen Tanten waren, oder der verwöhnte Cousin in seinem Protzauto.
Doch meines Erachtens waren nicht nur die lebenden Protagonisten ein Highlight, denn vor allem die Geister der Vergangenheit bestanden aus interessanten Geschichten. Das alte Herrenhaus mit den vielen Treppen, Türen und unbewohnten Zimmern wirkte schon in der Beschreibung riesig, kalt und düster und ich fühlte mich, als würde ich durch ein Museum wandeln. Ein ziemlich schauriges, zugegebenermaßen.
Obwohl nur der Großvater und Eva dort wohnen, hatte der Großvater eher eine kleine Nebenrolle, wobei ich seine traurige Herzlichkeit spüren konnte.
Neben der Familie gab es noch einen jungen, netten, aber etwas hilflos wirkenden Anwalt, eine kühle Hausverwalterin und eine ganz wichtige Rolle hatte auch das Zwillingspärchen Kyle und Kyra.
Kyle hat mir von den beiden am besten gefallen, denn Kyra wirkt wie die böse Schönheitskönigin und Kyle wie der unterbutterte Zwilling. Trotzdem zeigte er immer wieder Stärke und verbarg seine Angst.
Mein Favorit aber war Eva, denn obwohl sie als schüchternes und einsames Mädchen beschrieben wird, trat sie doch gegen den größten Feind im Haus an.
Fazit:
Ein absolutes LESEHIGHLIGHT! Schaurig, aber wunderschön. Ein Jugend-Mystery-Roman über Geister der Vergangenheit und das Böse der Gegenwart mit einem Hauch von Liebe.
Der Weihnachtsmann und seine drei Elfen Trixi, Jordi und Gilfi wohnen am Nordpol und produzieren mit der „Spielzeug-Maschine“ Spielzeuge für Kinder, um diese dann pünktlich zum Weihnachtsfest zu verteilen. Oft aber stehen ihnen der böse Grantelbart und sein Assistent Gugor im Weg. Diese versuchen, durch fiese Pläne den Weihnachtsmann daran zu hindern, alle Geschenke pünktlich auszuliefern. Zum Glück aber hat der Weihnachtsmann seine drei fleißigen Elfen und den Eisbären Balbo, die ihn jederzeit unterstützen.
Meine Meinung:
Die Weihnachtsmann und Co. KG war mir bisher kein Begriff, darauf bin ich erst durch meine Frau aufmerksam geworden.
Unsere 5jährige Tochter war auch gleich Feuer und Flamme für die Serie und da haben wir ein paar Tage vor Weihnachten die ersten Folgen angesehen und waren auf Anhieb begeistert.
Die Serie hat zwar auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, die man ihr auch ansieht, aber sie ist dennoch sehenswert und es macht viel Spaß dem Weihnachtsmann und seinen Elfen dabei über die Schulter zu sehen was sie so alles für Abenteuer in der Zeit bestehen müssen.
Was natürlich nicht fehlen darf ist ein Bösewicht, der alles daran setzt dass die Kinder ihre Geschenke nicht pünktlich zu Weihnachten bekommen.
Grantelbart ist immer genervt und mürrisch, sobald er irgendwelche Elfen oder den Weihnachtsmann sieht. Dann heckt er zusammen mit seinem Assistenten irgendwelche hinterlistigen Pläne aus um die Pläne des Weihnachtsmanns zu durchkreuzen.
Er hat nie Erfolg, was auch immer recht witzig ist.
Die Staffel beinhaltet 2 DVD´s mit je 3 Folgen. Jede Folge hat eine Laufzeit von 23 Minuten, was ich bei Kindern für eine angemessene Länge halte.
Die erste Staffel beinhaltet folgende Folgen:
DVD 1
1. Die magische Perle
Die Spielzeugfabrikationsmaschine und damit auch auch die „magische Perle“, die für die Spielzeugherstellung unerlässlich ist, werden zerstört. Der Weihnachtsmann muss nun auf die Suche nach einer neuen Perle gehen…
2. Die Weihnachtsmann-Prüfung
Alle hundert Jahre muss der Weihnachtsmann beweisen, dass er noch in der Lage ist, den Kindern Geschenke zu bringen. Er muss sich einem Test unterziehen und Grantelbart versucht dafür zu sorgen, dass der Weihnachtsmann die Prüfung nicht besteht…
3. Zwei kleine Genies
Von allen Kindern aus Zuckerstadt stehen nur zwei auf der Liste derer, die ein Geschenk erhalten sollen. Der Weihnachtsmann und seine Elfen finden heraus, dass zwei freche Jungen den Computer des Weihnachtsmanns manipuliert haben…
DVD 2
4. Rudolph ist verschwunden
Der Weihnachtsmann überlegt, ob er auf einen Motorschlitten umsatteln soll. Der geknickte Rudolph will nun zu einem Eskimo-Jungen ziehen, der sich ein Rentier gewünscht hat. Der Weihnachtsmann und seine Elfen machen sich auf die Suche nach Rudolph.
5. Mission im Weltall
Der kleine Simon, der das Weihnachtsfest auf einer Raumstation verbringen muss, wünscht sich ein Pony als Geschenk. Der Weihnachtsmann besorgt ein richtiges Pony und schrumpft es auf Spielzeuggröße. Nun muss er seinen Schlitten nur noch „weltraumtauglich“ machen.
6. Leons Weihnachten
Leon hat sich gewünscht, dass der Weihnachtsmann ihm seinen Hund Lenny wiederbringt, den seine Eltern weggaben. Da sein Wunsch nicht erfüllt wurde, ruft er alle Kinder an seiner Schule zum Weihnachtsmannboykott auf.
Mein Fazit:
Eine tolle Serie für Kinder und Erwachsene um sich in den Tagen vor Weihnachten (oder auch sonst) die Zeit zu vertreiben.
Wir waren bislang weder auf der Buchmesse in Frankfurt, noch in Leipzig und obwohl ich alles immer gern sehen wollte, war ich der Meinung man bräuchte das nicht. Überfüllte Hallen, Massen an Leute die einen anrempeln, oder selbst ein Rempler sein.
Bei der Lesung von Kai Meyer ist uns aber bewusst geworden, wie schön der Kontakt zwischen dem Autor und dem Leser ist.
Ich war bislang auf zwei Lesungen der selben Autorin und dies war meine erste Lesung mit Kai Meyer. Niemals hätte ich mich als Fan von irgendetwas, oder irgendjemandem geoutet, schon gar nicht, nur weil ich irgendwelche Bücher gerne mag.
Bei Kai Meyer war ich total aufgeregt, denn natürlich habe ich schon mitbekommen wie viele Bücher er geschrieben hat und auch, dass sie in viele Sprachen übersetzt werden.
Mit einigen anderen Lesungsbesuchern haben wir schon eine halbe Stunde vor Öffnung vor der Bücherei gewartet und uns nett über seine (Hör-)Bücher unterhalten. Wir haben gewitzelt, dass er gleich wieder umdreht, wenn er uns entdeckt.
Dann wurde die Tür geöffnet. Da wir telefonisch unsere Karten vorbestellt hatten, konnten wir gleich nach oben und uns Plätze suchen. Es gab einen kleinen Büchertisch an dem man eine kleine Auswahl von Kai Meyers Büchern erwerben konnte. Natürlich haben wir uns da gleich “Die Spur der Bücher” gekauft.
Bis dahin kannte ich vom Autor “Phantasmen” und “Die Seiten der Welt 1-3”. Der Bücherwichtel kannte die Seiten der Welt und Phantasmen ebenfalls. Dazu noch die Reihe um die Alchimistin und die Wellenläufertrilogie. Auch Asche und Phönix und Krone der Sterne hatte er schon gelesen.
Kurz vor uns ist Kai Meyer die Treppe hoch und jetzt merkte ich, dass ich ganz schön aufgeregt war. Er unterhielt sich gerade mit Florian Kübber von ExLibris und einer netten Dame der Bücherei. Wir suchten uns Plätze und warteten.
Schon zu beginn wirkte alles sehr locker, denn Kai Meyer faszinierte mit seiner Art die Besucher der Lesung (mich natürlich auch).
Ich war ein wenig skeptisch, wie “Die Spur der Bücher” auf mich wirkt, denn ich mochte die Trilogie sehr gerne und konnte mir nicht vorstellen, auch hier wieder begeistert zu sein.
Schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl in der Geschichte zu sein und das obwohl mir Furia schon fehlte.
Nach dem Kai Meyer gelesen hatte, gab es noch viel Zeit für Fragen und ich habe ihn gelöchert. Schon vor der Lesung hatte ich ihn persönlich angesprochen und war überwältigt wie nett er war.
Im Anschluss konnten alle die wollten noch bleiben und sich Bücher signieren lassen.
Dabei haben wir uns natürlich “Die Spur der Bücher”, aber auch Frostfeuer signieren lassen.
Zudem hat er mir noch einige Autogrammkarten signiert, denn wir haben im Novemskalender Asche und Phönix verlost und dem Buch eine Karte beigelegt.
Zusätzlich gab es nochmal die Möglichkeit ein Foto mit Kai Meyer machen zu lassen. Ich guck zwar total blöd, aber der hey… Kai Meyer ist mit mir auf dem Bild 😀
Wart ihr schon mal auf einer Lesung? Bei wem? Wie hat es euch gefallen? Welche Lesungen wollt ihr unbedingt noch besuchen?
Am 26.02.2018 liest Klaus Peter Wolf in Dülmen aus “Ostfriesenfluch”, aber ich kenne noch kein Buch von Herrn Wolf.
Ich hoffe, euch hat mein Bericht gefallen – bis bald,
eure Bücherfee
Eva ist Single und glücklich-kinderlos. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit fährt sie von Frankfurt, wo sie als Anwältin arbeitet, nach München auf das Anwesen ihrer Großmutter Anna. Anna hat sie großgezogen, als Evas Eltern gestorben sind.
Eva hasst die Waisenkinder, die ihre Großmutter jedes Jahr aufnimmt um ihnen so ein unvergessliches Fest zu bescheren. Auch in diesem Jahr hat Anna ein Waisenkind eingeladen – die ruhige Antonie.
Auf dem Anwesen trifft sie auch schnell wieder auf Philipp, ihren Jugendfreund, dem sie aus dem Weg geht.
Eva scheint bei einem Unfall in eine Märchenwelt zu gelangen, dabei kann sie mit Gefühlsduseleien überhaupt nichts anfangen.
Meine Meinung:
Mitten im Winter (der diesmal eher einer stürmischen Flut gleicht), konnte mich Angelika Schwarzhubers bayrisches Wintermärchen erwärmen und verzaubern und das, obwohl Eva Lankers Anwesenheit die Geschichte am Anfang ziemlich kühl und emotionslos erscheinen lässt.
Natürlich liebt sie ihre Großmutter Anna, erfährt aber sehr schnell, dass das Anwesen in Kürze an die Bank gehen wird, weil Anna kein Geld mehr hat um die Kreditschulden zu begleichen. Eva geht davon aus, das Anna nicht mehr lange leben wird und überlegt sich schon, an wen sie das Anwesen verkauft.
Leider stößt sie damit alle, die es mitbekommen haben, vor den Kopf und selbst da wirkt Eva noch abgebrüht, denn es scheint ihr egal zu sein.
Durch ihre Art bringt sie sogar das kleine Waisenmädchen Antonie dazu, wegzulaufen. Als sie mit Philipp nach dem Mädchen sucht, hat sie einen Unfall und wird ohnmächtig.
Als sie wieder wach wird, sind zwar Antonie und Philipp bei ihr, aber alles scheint sich auf magische Weise verändert zu haben. Was für Eva zunächst wie ein Albtraum erscheint, wird ein richtiges Wintermärchen für alle. Evas schlechte Laune spielte für mich als Leserin nicht mehr so eine große Rolle, denn alles was mit dieser Änderung geschah war faszinierend, spannend und schön.
Ich habe von der Autorin schon Romane gelesen, die ich als “lustig für Frauen mittleren Alters” beschreiben würde. Dieses Buch hier habe ich meiner lesenden Verwandtschaft von mittendrin empfohlen und bis zum Ende hat sich der Zauber der Geschichte gehalten.
Dieses Buch, auf dem Wintermärchen steht und der wohl dem Genre Roman zugeordnet ist, würde ich allen Lesern, vom Teenager bis ins hohen Alter empfehlen. Für mich ist Angelika Schwarzhubers Buch über die Familie Koffler wie eine süße und märchenhafte Gefangenschaft im Schnee. Ich saß auf einem magischen Anwesen mit einer lieben, großen, aber auch anstrengenden Familie fest, aber ich wollte gar nicht weg.
Leider kam der nächste Sturm und ich landete wieder in der Realität.
Bitte lieber Autorin… mehr Geschichten, nein mehr Märchen dieser Art!
Fazit:
Eine absolute LESEEMPFEHLUNG die ich schon mittendrin ausgesprochen und auch nicht wieder zurückgenommen habe. Eine märchen- und zauberhafte Familiengeschichte.
Lies und rezensiere Bücher aus den S. Fischer Verlagen.
Erstelle eine Challenge-Seite, auf der du deine gelesenen Bücher auflistest und auch die erledigten Zusatzaufgaben übersichtlich aufführst. Das Banner dürft ihr sehr gerne nutzen.
Für jede auf deiner Challenge-Seite verlinkte Fischer-Rezension erhältst du 1 Punkt.
Zusätzliche Punkte könnt ihr mir den Jahres- und Monatsaufgaben ergattern. Diese müssen auch mit Fischer-Bücher gelöst werden.
Die Jahresaufgaben bestehen das ganze Jahr über. Diese kannst du wann immer du möchtest nebenbei erledigen.
Jeden Monat wird es zwei weitere Aufgabe geben, die dir die Möglichkeit von je einem Zusatzpunkt bringen. Diese Aufgaben können nur innerhalb dieses Monats erfüllt werden. Die Monatsaufgaben werden aus einem Pool ausgelost und kurz vor Beginn des Monats hier verkündet.
Jedes Buch darf nur für eine Aufgabe genutzt werden. (Also gibt es einmal den Rezensionspunkt und dann könnt ihr durch eine Monats- oder Jahresaufgabe noch einen Zusatzpunkt pro Buch holen.)
Zusätzlich gibt es mindestens zwei Leserunden, bei denen auch noch Punkte gesammelt werden können. Diese werden in einer speziellen Facebook-Gruppe stattfinden.
Die Challenge dauert vom 1.1.2018 bis zum 31.12.2018.
Meldet euch bis zum 31.1.2018 mit einem Kommentar und der URL zu eurer Challenge-Seite an.
Die S. Fischer Verlage stellen als Gewinn fünf Buchpakete zur Verfügung.
Mindestens fünf Bücher deutschsprachiger Autoren. | 5 Punkte zusätzlich
Ein Buch mit dem Thema Holocaust. | 1 Punkt zusätzlich pro Buch
Ein Lesungsbericht. | 3 Punkte zusätzlich
Eine Reihe mit mindestens drei Teilen. | 3 Punkte zusätzlich nach der dritten Rezension
Für jede weiteren zwei Teile einer Reihe aus Jahresaufgabe 4 gibt es 2 weitere Punkte.
Für jeden Monat werden zwei Monatsaufgaben aus einem Pool ausgelost. Diese werden in der Facebookgruppe und hier bekannt gegeben.
Wer noch Ideen für Monatsaufgaben hat, darf mir diese sehr gerne in einem Kommentar mitteilen. So gibt es sicher eine gute Mischung.